Chikungunya-Fieber in Indien

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Aus dem ostindischen Bundesstaat Orissa wurden in den vergangenen Wochen mehrere hundert Erkrankungsfälle des so genannten Chikungunya-Fiebers gemeldet, auch Tote soll es vereinzelt schon gegeben haben. Die Patienten klagten alle über hohes Fieber und starke Gelenkschmerzen.

Reisende in die betroffene Region sollten intensive Mückenschutz-Maßnahmen durchführen! Chikungunya wird durch Viren verursacht. Die Erkrankung tritt vorwiegend in Afrika, Indien und Südostasien auf.

In diesem Jahr wurden bereits mehrere Tausend Erkrankungsfälle vom indischen Subkontinent gemeldet, im Sommer vor allem aus dem südlichen Bundesstaat Kerala. Die Symptome: Etwa 2–4 Tage nach Infektion mit dem Virus entwickelt der Patient hohes Fieber, eine Hautrötung (oft am ganzen Körper) und sehr starke Muskel- und Gelenkschmerzen, die ungefähr 1 Woche anhalten. Danach tritt in der Regel eine Besserung des Allgemeinbefindens ein. Da es keine Impfung gegen die Erkrankung gibt, sollten Reisende unbedingt Haut bedeckende Kleidung tragen, Mückennetze am Schlafplatz einsetzen und sich regelmäßig – insbesondere an freien Hautstellen – Tag und Nacht mit mückenabweisenden Cremes oder Lotionen einreiben. Nähere Infos unter hier.

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