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Wahlen 2013: Was wollen wir wählen?

Bayern wählt. Deutschland wählt. Ich habe bereits gewählt. Briefwahl – denn da habe ich die Ruhe und Zeit, die ich brauche, um diese langen Wahlzettel zu lesen, durchzuschauen, ob ich vielleicht jemanden persönlich kenne. Irgendwo, auf den hinteren Rängen fand ich sogar jemanden. In den letzten Monaten haben wir viel lesen können, sehen können, sind auf allen möglichen Medienkanälen von den Parteien mit ihren Inhalten zugeschüttet worden. Zum grossen Teil allerdings war das in diesem Jahr sehr inhaltsleer. Doch manche Zeitschriften haben sich die Mühe gemacht, die Wahlprogramme durchzulesen, durchzuarbeiten und den Parteien Fragen zu stellen. Mein Fazit aus diesen Artikeln: FDP wählen!

Wer die Artikel-Serie in der AHGZ oder auch in der SuperiorHotel durchgelesen hat, kann eigentlich nur diese eine Partei wählen. Mit wenigen Abstrichen auch die CDU. Doch schon alle anderen Parteien sind für jemanden, der freiberuflich, selbstständig oder als Unternehmer arbeitet, nicht mehr wählbar. Insbesondere in der oder den Branchen Tourismus, Hotellerie, Gastronomie, in der gesamten Reisebranche ist das Fazit aus allen diesen Artikeln und auch aus allen Aussagen der einzelnen Politiker, dass die FDP die bestmögliche Partei ist. Warum? (mehr…)

Castlecamp Kaprun 2013: „Das Leben ist hart in die Berge“

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Castlecamp LogoEine etwas abgefahrene Pension: Abends zum Check-In ist der Wirt nicht da, der Schlüssel steckt in der Tür. Morgens um 7 Uhr ist das Frühstück noch nicht aufgebaut, eine Angestellte kommt gerade zur Tür rein und baut das Buffet auf. Der Wirt schaut kurz rein – total verpennt, in Unterhose. Er entschuldigt sich, dass er noch vom Vorabend stark angetrunken sei. Seine Begründung: „Das Leben ist hart in die Berge“. Dafür erklärt er mir in seinem harten Pinzgauer Dialekt: Er ist Handwerker. Der Frühstücksraum ist niegelnagelneu, gestern erst eröffnet, alles von ihm selbst gemacht. Während er das erzählt, knöpft er sich vor mir stehend und schwer atmend seine Lederhosn zu. Und er sagt mir: „Der Wirt ist voll, die Mitarbeiterin arbeitet.“

Alle anderen Gäste dieser Frühstückspension seien genauso voll wie er, die waren mit ihm am Vorabend zum Schafabtrieb. Und er wiederholt: „Das Leben ist hart in die Berge.“ Jetzt warte ich darauf, dass der Gregor Kreuzer zum Frühstück runterkommt. In der Zwischenzeit ist mein Tee und mein Frühstücksei gemacht. Jetzt also erstmal frühstücken. Dann gehts zum Castlecamp.

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Der Wiesn-Guide zum Münchner Oktoberfest für alle Preissn, Zuagroastn und andere Touristen

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Jährlich lockt das Oktoberfest über 7 Millionen Menschen nach München, die dieses Jahr zum 180. Mal mit Millionen von Bierkrügen und mehr als 500.000 Brathendln feiern wollen. Unsere Gastautorin Anika-Okje Erdmann, eine Bremerin, die derzeit in San Francisco lebt, gibt den vielen Touristen mit diesem Wiesn-Guide ein paar Tipps an die Hand, die auch wichtig für die eigene Gesundheit sein können. Der „Zuagroaste“, wie die Münchner alle nicht Einheimischen nennen, der dieser Gaudi das erste Mal gegenübersteht wird sich vermutlich fragen:

„Wie soll ich mich in diesem Chaos aus Feiernden, Besoffenen, Zelten, Biergärten, Hendlbuden und Karrussels zurechtfinden?“

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat für Euch ein paar wichtige Punkte herausgefischt, mit denen es Euch, als Touristen und Nicht-Einheimischen, gelingt, gut auf dem Oktoberfest zu bestehen und nicht sofort als totaler Neuling aufzufallen. Natürlich kann unser Wiesn-Guide hier nur eine kleine Auswahl sein. Doch hoffen wir, dass unsere langjährige München- und Wiesn-Erfahrung Euch etwas zur Seite stehen kann.

Wiesn-Guide: Das richtige Outfit

  • Der Herr zieht seine Krachlederne, also die Lederhosn, und Haferlschuhe an, während die Dame in ihr Dirndl schlüpft.
  • Dirndl für die Damen gibt es von traditionell bis sexy. Leider sind die Dirndl in den letzten Jahren eher zu Mini-Röcken geschrumpft. Das mag zwar sexy aussehen – ist aber nicht typisch für die Tracht und gehört sich auch nicht unbedingt für die Wiesn. Eine kleine Anmerkung: Zu späterer Stunde tanzen viele auf den Bänken. So mancher unreifer männlicher Wiesnbesucher nutzt diese Situation aus und fotografiert mit seinem Handy von unten unter die Röcke. Ich denke, dass keine Frau dies will und mag…

Eine weitere Kunst ist, wie die Schürze gebunden wird. Es gibt einen Unterschied für vergebene und für Single-Damen! (mehr…)