Mundus Grünwald: Wasser, Öl und Wein im Dreiklang

Mundus Gruenwald  Aug 2008_0005Wasser und Öl gehen im “Mundus – Restaurant im Park” in Grünwald eine neue Kombination ein: Im Münchner Nobelvorort können die Gäste mit in Kooperation mit Adelholzener Alpenquellen das Lebenselixier Wasser auf ganz neue Weise entdecken. Zusammen mit dem Wasser- und Weinsommelier Tom Engelhardt wird ein Blick hinter die Kulissen einer 1.700 Jahren alten Quelle geworfen und außergewöhnliche Gourmetkreationen sowie von erlesenen Wasser- und Weinvariationen verwöhnen den Gaumen.

Bei einem besonderen Degustationsmenue werden die Speisen von edlen Olivenölen aus Murcia, Weinen und eben Adelholzener Mineralwässern begleitet.

So wird etwa das Milles feuilles von der Dorade Royal mit Artischocken und Rosmarinpesto nicht nur vom 2007er Sauvignon Lahn von St. Michael in Südtirol flankiert sondern eben auch von der Adelholzener Apfel-Kräuterschorle. Das Fondue von der Tomate wird sekundiert vom 2006er Sistri Chardonnay IGT von Felsina in der Toskana, aber auch vom Adelholzener Heilwasser. Und zum in Zitronenthymian geschenkten Pfirsich auf Mandelbisquit mit Joghurt Eis gibt es neben dem 2006er Moscato d’Asti aus dem Piemont noch ein Adelholzener Gastro Still.

Den Autofahrer freuts, er hat eine Auswahl an Alternativen. Der Weintrinker degustiert Apfel-Kräuterschorle mit Sauvignon gleichzeitig im Mund und erschaudert. Natürlich geht geschmacksneutrales Wasser und Wein immer – so sollte es auch sein. Für mich persönlich: möglichst wenig Perlage im Wasser wie im Wein.
Die verschiedenen Öle hingegen sind eine wahre Pracht, eine Vielfalt an Aromen, die zu den unterschiedlichen Speisen wie auch Weinen in angenehmer Harmonie steht. Es gab Hibiskus-Olivenöl, Rosmarin-Olivenöl sowie Olivenpaste von grünen Oliven und Mandeln.

So eine Degustation kann gerne wiederholt werden. Und auf dem langen Heimweg von Grünwald nach München hat man genügend Zeit sich zu überlegen, was denn wie nun am besten geschmeckt hat.
Das Mundus hingegen als Restaurant ist eine komische Mischung aus Vereinsheim und Edelrestaurant. Zu offensichtlich ist, dass das Haus eher als Vielzweckheim gebaut wurde und erst seit kurzem ein Edelrestaurant mit Ambitionen drinnen ist. Klar, in Grünwald gibts eh nur teure Läden. Doch irgendwie wollte mir in diesem Ambiete nicht die Lust aufkommen, dass ich hier im Edelschuppen sei. Aber gern lasse ich mich nochmal eines Besseren belehren.

Vielleicht lags ja auch an Paula…

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