Tourotel Mariahilf: Geheimtipp für einen Stadtbesuch zur Ballsaison in Wien

Tourotel Mariahilf 2009_12Faschingszeit ist Ballsaison. Nicht wenige Touristen lockt es dann nach Wien. Während die edle, elegante Ballkultur seit dem letzten Krieg in Deutschland verschüttet wurde, so lebt sie in der alten k.u.k. Residenzstadt weiter. Mehr als 300 Wiener Bälle laden im Winter zum Tanzen und Feiern an den schönsten und elegantesten Orten der Stadt ein. Es ist nicht allein der überall bekannte Opernball, zu dem „Mörtel“ Lugner immer wieder irgendeine Promi-Schickse mitschleift, um durch gezielte Provokation in der Boulevardpresse zu stehen. Der Ball der Wiener Philharmoniker findet im eleganten Rahmen des Musikvereins statt, der BonbonBall hingegen im Wiener Konzerthaus. Allerdings finden die interessanteten Bälle Wiens in der kaiserlichen Hofburg statt. Dies sind u.a. der Zuckerbäckerball, der Kaffeesiederball, die Rudolfina Redoute bis hin zum WKR-Ball. Je nach der Anzahl der Gäste sind dort diverse Räume geöffnet, das Ballpublikum schwooft in einem Saal zu „Alles Walzer“ gediegen klassisch, im anderen zu heißen Latino-Rhythmen, im nächsten Saal wird gejazzt und wummernde Beats erschallen aus der Disco. Doch für den Touristen, der eine weite Anreise hat, stellt sich die Frage nach einem passenden Hotel. Ein Geheimtipp ist hier das Tourotel Mariahilf.

Tourotel Mariahilf 2009_02Wer Wien vom Westen her ansteuert, kommt mithin auch an Wiens Westbahnhof nicht vorbei. Die Züge aus Deutschland halten hier. Und in der Umgebung ist eine große Anzahl lokaler wie internationaler Hotels versammelt, alle Preiskategorien sind abgedeckt. Vor zwei Jahren hatte ich hier schon das Arcotel Wimberger beschrieben. Noch näher am Westbahnhof ist das Tourotel Mariahilf. Wie der Name es schon verrät: es befindet sich in der Mariahilfer Straße, einer von Wiens beliebten Einkaufsstraßen. Allerdings liegt es auf der weniger eleganten Seite des Rings, nur wenige Fußminuten vom Bahnhof entfernt. Diese Lage bringt es mit sich, dass das Hotel nicht zu den teuersten gehört. Aber zu den empfehlenswertesten im Verhältnis von Preis, Leistung und Lage. In einem schönen Altbau gelegen, bietet das Hotel alles, was man braucht. Aber keinen unnötigen Schnickschnack. Die Zimmer sind großzügig, hell und modern, doch schlicht eingerichtet. Das Restaurant ist ein eher spießig-langweiliges Wienerwald-Lokal, doch die Qualität der Speisen stimmt. Für den mobilen modernen Gast wichtig: WLAN ist kostenlos.

[ad]

Tourotel Mariahilf 2009_06Die Zimmer liegen teilweise zum ruhigen Innenhof. Sie sind komfortabel eingerichtet mit Kabelfernsehen, Schreibtisch mit Direktwahltelefon, Zimmersafe, Dusche/ WC oder Bad/ WC und Haarfön. Über die wenig spektakuläre Webseite ist das Tourotel Mariahilf ebenso zu buchen wie über alle gängigen Reservierungs-systeme. Die verkehrsgünstige Lage am Westbahnhof bringt es auch mit sich, dass alle interessanten Orte Wiens schnell und problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Der Tourist kann sein Auto in Deutschland stehen lassen. Ähnlich wie Berlin verfügt Wien über eines der besten Nahverkehrsnetze.

Flaschentrio Geheimrat JDas Tourotel kann sich nicht beklagen über schlechte Auslastung: dank Geschäftsführer und Hotelberater Markus Schauer ist das Hotel sowohl mit einer Facebook-Fanpage wie auch einem Twitter-Account vertreten. Und die Bewertungsportale werden komplett bedient. So werden nicht nur die Einträge auf HolidayCheck, TripsbyTips, Trivago und Tripadvisor aktiv gepflegt, sondern in jedem Zimmer stehen Flyer beim TV-Programm, die den Gast aktiv auffordern, das Hotel auf HolidayCheck zu bewerten. So lebt Markus Schauer vor, was er seinen Beratungskunden rät: die Hotellerie darf nicht mehr warten, bis die Gäste kommen. Sondern ein Hotel muß aktiv dort vertreten sein, wo die Gäste bereits sind. Und mit Bewertungsplattformen wird langfristiges Vertrauen aufgebaut. So schafft es das Tourotel Mariahilf, dass etwa 90% der Zugriffe auf die Webseite via Google kommen. Und ein Großteil der Gäste via HolidayCheck bucht. Im Ergebnis: das Hotel spart sich sämtliche Ausgaben für klassische Werbung. Das Geld ist dann besser ins Hotel investiert.

Print Friendly, PDF & Email
Follow me:

Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
Follow me: