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Auf dem Weg nach Goa: Zwischenlandung in Mumbai

An den A 340-300 könnte ich mich gewöhnen. Kürzlich erst brachte mich dieser grosse Vogel von der Air France nach Kolumbien und zurück. Und heute flog ich von München nach Mumbai mit der Lufthansa. Allerdings sind die Umsteigezeiten katastrophal. Und der Flughafen von Mumbai ist wohl einer der unbequemeren und langweiligeren Orte.

Es ist jetzt 3 Uhr früh indischer Zeit, 23.30 in Deutschland. Ich sitze in Mumbai und warte auf meinen Anschluss nach Goa. Mein Reiseziel ist nur noch eine Flugstunde von mir entfernt. Doch sind diese Flüge ganz offensichtlich nicht abgestimmt. Lufthansa und Air India haben zwar ein Code Share Abkommen. Aber es ist doch ganz offensichtlich, dass es noch einiges zu tun ist, bis Air India Mitglied der Star Alliance werden könnte. Der Flughafen von Mumbai ist ein ziemliches Chaos. Zwischen den zwei Terminals – International und Domestic Flights – fährt man eine kleine Ewigkeit mit dem Bus. Noch länger als letztens in Bogota. Überall stehen Flugzeuge, so ziemlich kreuz und quer. Einige an Fingern von Terminalgebäuden, einige irgendwie seitlich abgestellt. Auch die A 340 durfte nicht an einen Finger ran, sondern wurde an irgendeinem Lagergebäude abgestellt. Dann ging es mit Bussen in das Terminalgebäude für internationale Ankünfte. Ich hatte zwar mein Gepäck durchgecheckt, musste es aber dennoch am Gepäckband abholen. Und dann weiter mit dem Bus zu den Domestic flights. Doch inzwischen hatte die Security Feierabend gemacht. Jetzt sitze ich hier im normalen Eingangsbereich und versuche wach zu bleiben und die Zeit totzuschlagen…

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Hinter mir der Ein- und Ausgang nach Mumbai. Da darf ich aber aus Sicherheitsgründen nicht raus. Noch nicht mal zu einem kleinen Strassenhändler, der da steht. Dies machte mir jedenfalls so ein Sicherheitstyp klar. In der Lobby selbst gibt es nur zwei kleine Coffeeshops, einer mit vegetarischen Sandwiches, der zweite mit Chicken Burger und ähnlichem Gedöns. Im Sicherheitsbereich lacht mir das Logo von Kentucky Fried Chicken entgegen. Doch die machen erst um 3.30 Uhr auf. Und gegen 5 Uhr früh geht mein Weiterflug.

In Goa nehme ich am Goa International Travel Mart teil. Auf Einladung von Goa Tourism werde ich mir also den hiesigen Reisemarkt anschauen. Ich werde einiges zur Destination und den hiesigen Hotels erfahren, mit Sicherheit einige Gespräche führen. Und hoffentlich Euch auf dem Laufenden halten. Auch will ich mir das nagelneue Grand Hyatt Bambolim genauer anschauen.

Und anschliessend an den Goa International Travel Mart werde ich mich etwas entspannen, etwas entgiften und entschlacken. Eine Woche Ayurveda im Devaaya Resort steht mir bevor. Das wird dann wieder etwas kreativen Input bringen.

Und so bin ich jetzt gespannt, was für ein Gerät Air India zwischen Mumbai und Goa im Einsatz hat. Moderne Airbusse? Klapprige, alte Boeings? Etwa so einen dankbaren, beliebten Kurzstreckenjet wie die B737 oder den A320?

Inzwischen wird diese Eingangshalle immer voller. Es ist mittlerweile zu voll und zu laut, um zu schlafen. Die wenigen Sitzgelegenheiten sind zusammengeschoben, viele Menschen sitzen auf dem Fussboden. Ein paar wenige Schalter sind mittlerweile besetzt, hier stehen schon einige Leute Schlange. Ich werde mich jetzt mal zum Security Check aufmachen.

Wenn Ihr Fragen habt, schon immer etwas über Goa, Indien oder Ayurveda wissen wolltet, dann freue ich mich über Eure Fragen hier im Kommentarfeld.

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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