Delikatessen in München: Feinkost Käfer lädt Foodblogger zum #meinkäfermoment

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Trüffelschweine und Perlentaucher, Foodblogger, Gourmets und Gourmands werden hier ebenso glücklich wie Liebhaber gehobener Tischkultur und Kenner feiner Küche: Feinkost Käfer ist der Inbegriff für Lebensmittel allerbester Qualität. Der Ruf des Münchner Mittelständlers geht weit über die Stadtgrenzen hinaus, in ganz Deutschland ist das Delikatessgeschäft in der Prinzregentenstrasse bekannt. Inhaber Michael Käfer lud nun Münchens Foodblogger zum Kennenlernen in seine Räume unter dem Stichwort #meinkäfermoment. Es war ein grossartiger Tag. Ein Rückblick.

Michael Käfer begrüßt die Münchner Foodblogger - #meinkäfermoment #einfachmuenchen #simplymunich #Munich #Muenchen #streetsofmunich @mucbook #munichlifestyle #muc #mucstagram #exklusivmuenchen #minga #ilovemunich #igersmunich #bavaria #pictureoftheday #p
Michael Käfer leitet bereits in dritter Generation das Geschäft. Seine Großeltern Paul und Elsa gründeten 1930 ein Kolonialwarengeschäft mit erlesenen Weinen, Likören und Flaschenbier und nannten es Feinkost Käfer. Deren Sohn Gerd führte das Unternehmen bereits zu deutschem Ruhm mit der Ausrichtung des Delikatessgeschäftes auf absolute Qualität, mit dem Gourmettempel Käfer Schänke in der ersten Etage des Hauses und er erfand den ersten Party-Cateringservice, der weltweit tätig ist. Michael Käfer verdiente seine ersten Sporen mit der Nobeldisco P1 und übernahm nach und nach das Imperium seines Vaters. Mittlerweile bewirtschaftet Käfer in München auch die Villa Stuck, den Genuss-Raum im Modehaus Ludwig Beck, die Messe München, den Audi Dome, die Galopprennbahn in Riem, mehrere Delikatessen Märkte und leitet die Gastronomie in der BMW Welt, in der Bobby Bräuer im Esszimmer zwei Michelin-Sterne erkocht hat. Seit kurzem gehört das Gut Kaltenbrunn im Geniesserland Tegernsee dazu. Und in Berlin speisen die Bundestagsabgeordneten im Dachgarten-Restaurant des Deutschen Bundestages feinste Käfer-Kost. Der Party-Service ist nicht nur an der Formel 1-Rennstrecke in Bahrein tätig sondern überall dort, wo die Kunden ihn wünschen. Und einmal im Jahr gehört das Wiesn-Zelt von Käfer zu den kultigsten Oktoberfestzelten der deutschen A-, B-, C- und Möchtegern-Promis.

#meinkäfermoment: Was Wilmersdorfer Witwen und Grünwalder Gören gemeinsam haben

Feinkost Käfer, das ist für mich als Berliner der Münchner Gegenentwurf zum KaDeWe am Tauentzien. In der siebten Etage des alt-ehrwürdigen Kaufhauses Des Westens liegt die Feinschmeckeretage. Hier ist alles auf einer grosszügigen hochmodernen, neu auf den Altbau aufgesetzten Etage versammelt, feinste Waren in rauen Mengen. Hier gehen die reichen Wilmersdorfer Witwen ihre Tomaten und Zitronen einkaufen. Der Berliner Otto Normalverbraucher leistet sich einen Besuch für Weihnachtsgeschenke oder zu besonderen Geburtstagen, wenn es mal etwas ganz Besonderes und Ausgefallenes sein darf. Oder er führt seinen Besuch dorthin aus. Ich erinnere mich, dass das KaDeWe früher auch besonders dazu taugte mit Besuch aus dem Osten dahinzugehen. Die DDR-Rentner waren dann immer extrem geschockt, wie sehr sie ihr ach so sozialer Arbeiter- und Bauernstaat betrügt und verar*.

Was also der Dahlemer Demoiselle das KaDeWe ist der Grünwalder Göre und Bogenhausener BussiBussi-Gesellschaft das Käfers. Die Schwabinger Schickeria shoppt in dem verwinkelten Altbau zwischen Keller und Erdgeschoss, treppauf, treppab ist der Laden eher ein Labyrinth und mit Sicherheit nicht behinderten- geschweige denn rollstuhlgerecht. Aber die hilfsbereiten Angestellten sind höchstwahrscheinlich jederzeit zur Stelle und erfüllen alle Wünsche, während die Berliner KaDeWe-Mitarbeitern mittlerweile den typischen Karstadt-Charme ausstrahlen… Doch auch der Münchner Otto Normalverbraucher geht zu Käfer wie zum örtlichen Wettbewerber Dallmeyer nur dann, wenn er für Geburtstage, Weihnachten oder als Mitbringsel das Besondere sucht. Die Hemmschwelle das teure Austern-, Champagner- und Kaviar-Paradies zu betreten ist in beiden Städten hoch.

#meinkäfermoment: Qualität aus Leidenschaft

Qualität aus Leidenschaft – so lautet der Leitspruch des Unternehmens. Das Stammhaus von Feinkost Käfer ist eine Art Deluxe-Supermarkt mit feinsten Produkten aus aller Welt mit 160 Mitarbeitern auf 1.400 qm. Bei nur 500 qm Lager führt das dazu, dass über 70% der 9.500 Produkte im Geschäft frisch sind.Die verwinkelte Struktur des ehemaligen Bürgerhauses schenkt jeder Abteilung ihr eigenes kleines Reich, in dem sich die Produktreihe wohl fühlt, wie es so schön blumig in einer Unternehmensdarstellung formuliert ist. Bei 350 Sorten Käse, 800 erlesenen Weinen und Spirituosen, 69 verschiedenen Mineralwasser, allein 10 Sorten Tomaten, 50 Sorten Fleisch oder 25 kostbaren Ölen fällt es sicherlich jedem schwer, sich zu entscheiden. Michael Käfer verbürgt, dass der Familienname für hochwertige Produkte und exklusive Dienstleistung steht: „Unsere fünf Unternehmenswerte einzigartig, hochwertig, überraschend, emotional und liebenswert müssen sich in jedem Produkt in in jeder Dienstleistung wiederfinden“, erklärt der Unternehmer.

Michael Käfer sucht nunmehr den Kontakt zu den Foodbloggern. Er kennt die Hemmschwelle und will diese abbauen. Jeder sei bei Käfer willkommen. So lud er zum gegenseitigen Kennenlernen in seine Heiligen Hallen in Bogenhausen. Nach einer persönlichen Begrüßung durch den Hausherren mit Aperitif inmitten des Kräutergartens auf der Dachterrasse des Hauses überliess er uns seinen Mitarbeitern. Michael Käfer erklärte uns, dass es eine Herausforderung sei, „sich als Unternehmen immer wieder neu zu erfinden, Feinkost Käfer aber den Ehrgeiz habe, sich immer weiterzuentwickeln“. Während früher ausgewählte Früchte von irgendwo her aus der Welt importiert wurden, gibt es heute beispielsweise eine Mango an jeder Obst- und Gemüsetheke. Unter anderem erfuhren wir dabei, dass zehn Prozent der Kräuter im Käfer-Stammhaus auf eben dieser Terrasse selbst angebaut sind. Wir erhielten eine sehr ausführliche und interessante Hausführung durch das Delikatessengeschäft sowie die Käfer Schänke mit Mario Stock, dem charmanten Leiter des Feinkostladens. Anschliessend wurden wir in eine Vorspeisen und eine Hauptgang-Gruppe geteilt. Ich schloss mich der Vorspeisengruppe an, da mich die Zubereitung für ein Saiblingstatar und die neue Züchtung einer bayerischen Garnele sehr interessierten. Die andere Gruppe bereitete das Dessert vor. Doch seht selbst im Video:

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Französische Tartes in München? Beim @feinkostkaefer - wo sonst?! - #meinkäfermoment #einfachmuenchen #latergram #simplymunich #Munich #Muenchen #streetsofmunich @mucbook #munichlifestyle #muc #mucstagram #exklusivmuenchen #minga #ilovemunich #igersmunic

#meinkäfermoment: Absolute Suchtgefahr

Ich muss gestehen, dass alle Abteilungen von Feinkost Käfer extrem viel Appetit machen, extrem verführerisch sind. Man möchte am liebsten gleich irgendwo reinbeissen, doch dies verbietet der Anstand. Doch die allermeiste Verführung geht von der Patisserie und Confiserie aus. Diese leckeren Kuchen! Die Macarons! Hier wird jeder Kunde in Versuchung geführt. Suchtgefahr ist also deutlich gegeben. Im Weinkeller könnte bestimmt auch jeder Liebhaber exzellenter Tropfen schwach werden. Natürlich bietet der Keller auch für die typische Münchner Schickimicki-BussiBussi-Gesellschaft die richtigen Tropfen. Denn hier dürfte hin und wieder pures „Namenstrinken“ ohne Wissen von Genuss gegeben sein. Egal, Käfer macht jeden glücklich, der ein dickes Portemonnaie hat. Aber, und das ist Michael Käfer wichtig, es wird auch für den schmaleren Geldbeutel etwas geboten. Das Wort „Schnäppchen“ mag vielleicht etwas unangebracht klingen, doch auch bei Käfer gibt es Produkte im Einstiegsbereich oder auch mal Restposten, die raus müssen.

Dabei legt Michael Käfer extrem viel Wert auf Frische und Regionalität. Der Feinkostladen arbeitet mit kleinen Manufakturen und regionalen Herstellern zusammen, bayerische wie französische Käse-Affineure oder die Fischer vom Tegernsee gehören zu den Zulieferern. Beispielsweise werden die Macarons von Principessa bezogen und das Baklava wird täglich von Sultan geliefert. Täglich geht es zum Münchner Großmarkt oder zu umliegenden Bauern, mindestens viermal die Woche wird frischer Fisch angeliefert. In der Metzgerei werden neun (!) verschiedene Rindersorten feilgeboten neben bestem Geflügel und Duroc-Schweinen aus Niederbayern und gut 30 verschiedene Salami- und 40 unterschiedliche Schinken-Varianten.

Einen Top-Service bieten die Käfer-Sommeliers: Sie beraten nicht nur bei der Weinauswahl. Sie kommen auch zu den Kunden nach Hause, um bei der Gestaltung des eigenen Weinkellers zu beraten. Für die Perlentaucher gibt es etwas ganz Besonderes: die „not perfect bottle“: So nennt man Flaschen, die einen kleinen Makel haben, zum Beispiel beschädigte Etiketten. Da dies die Weine im höheren Preissegment unattraktiv für Sammler macht, werden sie dadurch für Geniesser interessant und erschwinglich.

Bayerische Garnelen - oder White Tiger Prawns. Aus Freising. Zum roh genießen geeignet. Natürlich beim @feinkostkaefer - wo sonst?! - #meinkäfermoment #einfachmuenchen #simplymunich #Munich #Muenchen #streetsofmunich @mucbook #munichlifestyle #muc #mucsta

#meinkäfermoment: Bayerische Garnelen und Bayerischer Saibling

Seit diesem Sommer bietet Feinkost Käfer auch Bayerische Garnelen. Moment mal: Bayern? Garnelen? Ja, das geht. Im Video (oben verlinkt) erklärt einer der Käfer-Köche wie das geht. Die Garnelen kommen von Crusta Nova, einem bayerischem Startup, das Bio-Garnelen in höchster Qualität züchtet, ohne Antibiotika und lange Transportwege. Es sind eigentlich White Tiger Prawns, die in Freising gezüchtet werden. Sie sind so superfrisch, dass sie auch roh gegessen werden können. Und so goutierten unsere Gaumen diese köstlichen Krustentiere mit ihrem unglaublich zarten, leicht süsslichem Fleisch und einem sagenhaft feinen Schmelz auf der Zunge.

Das Team Dessert berichtete während des Menüs davon, wie sie ein Millefeuille mit Schokoladen- und Vanillecreme sowie frischen Himbeeren kreierten. Zudem übten sie sich im Papier-Spritzbeutel-Formen und in der Kunst der Schokoladen-Schrift.

So ein Saibling ist großartig. Mit Filter wird er schon roh zum Kunstwerk. - #meinkäfermoment #einfachmuenchen #simplymunich #Munich #Muenchen #streetsofmunich @mucbook #munichlifestyle #muc #mucstagram #exklusivmuenchen #minga #ilovemunich #igersmunich #
Der Bayerische Saibling kam, wie sollte es auch anders sein, frisch vom Tegernsee. Wir erfuhren, wie ein Fisch fachgerecht zerlegt, filettiert wird, durften selbst an den Fischen Hand anlegen und verarbeiteten sie unter fachkundiger Anleitung zu Saiblingstatar. Nach getaner Arbeit verliessen wir das Feinkostgeschäft, das bereits Feierabend machte und setzen uns auf die wunderschöne Terrasse des Käfer Bistros.

Das Dinner war einfach grossartig, wie ihr im Video oben seht. Überhaupt war der gesamte #meinkäfermoment Event ein geniales Erlebnis, das uns allen viel Spaß gemacht hat. Feinkost Käfer ist eine ganz besondere Location, die auf jeden Fall einen Ausflug für das besondere Shopping-Erlebnis lohnt. Als Gourmand werde ich mich mit Sicherheit mal öfter bei Käfer umschauen, wenn ich auf der Suche nach einer ganz besonderen Zutat bin. Als regelmässiger Supermarkt ist er von meiner Wohnung schlicht zu weit entfernt. Doch habe ich jetzt Appetit bekommen, mal öfter als bisher reinzukommen.

Nebenbei: Als Student habe ich einige Zeit auf Events für den Käfer Party-Service bzw. für TST – Trottel schleppen Teller Table Service Team gekellnert. War eine coole Zeit.

Herzlichen Dank an MucBook für die Einladung zu dem Event!

Nicht nur wir waren mit Kamera unterwegs, auch Feinkost Käfer selbst hat ein kleines Video gedreht – in dem ich auch ein paarmal auftauche:

Und die Blogger-Kollegen von LuxSpots haben ebenfalls ein paar Eindrücke gefilmt – ab Minute 4:38 bin ich auch selbst im Interview (und eh mehrfach zu sehen):

Mittlerweile gab es schon den zweiten Blogger-Event zum Thema Luxus, hierzu gibt es auch ein Video von Feinkost Käfer:

Service:

Das schreiben die anderen:

A dabei:

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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