The 14 Best Things To Do In Budapest

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Budapest, Ungarn, die KuK-Donaumonarchie, der Fall des Eisernen Vorhanges – viele Bilder steigen in unseren Köpfen auf, wenn wir an die Hauptstadt dieses südosteuropäischen Landes denken. Budapest steht für mich in einer Reihe mit Berlin, Dresden, Prag und Wien. Große Städte, die unter den Kaisern und Königen der letzten Jahrhunderte wunderschöne Bauten geschenkt bekommen haben. The 14 Best Things To Do In Budapest: Wir haben für Euch die wichtigsten Orte für einen kurzen Stadtbesuch erobert.

Glücklicherweise ist das Stadtzentrum mit den allerwichtigsten Gebäuden nicht sonderlich groß. Viele Gebäude des UNESCO Kulturdenkmals können wir uns zu Fuß erobern. Und sind unsere Füße mal müde, so verfügt Budapest über ein exzellentes Netz von Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen, die uns überall hinbringen.

Wir haben unsere Vorschläge in diesem Video zusammengefasst:

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The 14 Best Things To Do In Budapest: Die Fußgängerzone

Im Herzen der Stadt liegt der Ferenc Deák Platz, an dem die Ferenc Deák Straße beginnt. Hier liegen auch die beiden prachtvollen Luxushotels Ritz-Carlton Budapest und das Kempinski Hotel Corvinus Budapest. Die Straße wird auch „Fashion Street“ genannt, denn hier hat sich eine Vielzahl großer Modemarken angesiedelt, von Boss und Prada bis Tommy Hilfiger und Dolce & Gabbana. Nach nur wenigen Metern, am Vörösmarty Platz, zweigt die Váci Straße ab. An diesem Platz sind diverse Marktbuden mit lokalen ungarischen Spezialitäten. Für Foodies ist ein Testen hier unbedingt Pflicht!

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Die ganzjährig belebte Fußgängerzone ist gleichermaßen ein Paradies für Schnäppchenjäger und Freunde exklusiver Luxusartikel, da neben namhaften internationalen Markengeschäften auch viele ungarische Läden gefunden werden können, die verschiedenste Produkte anbieten. Direkt in der Innenstadt gelegen ist die Váci Utca einer der beliebtesten Ausflugsziele der östlichen Stadtseite Pest, sei es für einen luxuriösen Einkauf oder für den Genuss der ungarischen Küche.

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Ab dem 18. Jahrhundert wurde mit dem Bau jener Gebäude begonnen, die heute entlang der Straße stehen, wobei die Váci Utca ihren heutigen Namen erst im Jahr 1899 erhielt, nur wenige Jahre nachdem Budapest als zusammenhängende Stadt deklariert wurde. Die Fußgängerzone verläuft von Nord nach Süd parallel zur Donau und erstreckt sich auf einer Länge von über 1100 Meter bis zum Fövám Platz, der direkt gegenüber der Budapester Markthalle, eine der großen Sehenswürdigkeiten, liegt.

Während im Norden der Straße hauptsächlich Modegeschäfte, Juweliere und weitere vornehme Geschäfte zu finden sind, ist der südliche Abschnitt hauptsächlich für Restaurants und kleine Souvenirläden bekannt. Auch in den zahlreichen Nebenstraßen befinden sich vielseitige Geschäfte, die sowohl heimische als auch internationale Produkte anbieten. 

The 14 Best Things To Do In Budapest: Das Parlamentsgebäude Országház

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Der Reichstag bzw. Landeshaus – denn nichts anderes heisst das Wort Országház ist der Sitz des ungarischen Parlamentes. Wer das Gefühl hat, das Gebäude von irgendwoher zu kennen, liegt nicht falsch: Der Palace of Westminster in London stand dem Architekten Imre Steindl Pate.

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Das Innere des Gebäudes ist im Stil des Neoklassizismus gehalten. Es ist mit Fresken und Wandbildern geschmückt, die die Geschichte Ungarns darstellen.

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Überall im Parlament sind reiche, in Gold gehaltene Verzierungen zu finden. In einem Vorraum des Sitzungssaales ist der mit 7 mal 21 Metern größte geknüpfte Teppich Europas verlegt.

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Das Parlamentsgebäude besteht aus drei Bereichen. Mittig angeordnet ist der beeindruckende Kuppelsaal, in dem die Stephanskrone mit den ungarischen Reichsinsignien aufbewahrt werden. Leider darf – aus Sicherheitsgründen – die Krone nicht fotografiert werden. Unser Pro-Tipp: Ein Duplikat ist in der Matthiaskirche ausgestellt.

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Nördlich und südlich davon befinden sich die Sitzungssäle und Räume für repräsentative Zwecke, sowie knapp 700 weitere Räume. Dazu gehören auch die Amtszimmer des Präsidenten der Republik, des Ministerpräsidenten und der Nationalversammlung. Der andere Teil steht Besuchern zur Verfügung.

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The 14 Best Things To Do In Budapest: Bootsfahrt auf der Donau

Budapest gehört zu den Zielen vieler Donaukreuzfahrtschiffe wie etwa A-rosa. Diese fahren tagelang von Passau über Wien bis nach Budapest. Oder teilweise auch noch viel weiter. Doch so weit muss ja keiner fahren, der schon hier ist.

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In Budapest liegen viele Schiffe vor Anker. Einige sind offensichtlich auch Restaurantschiffe, auf denen man abends bestimmt perfekt romantisch dinieren kann.

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Doch mit einigen kann man Fahrten rund um Budapest auf der Donau machen und dabei die Stadt vom Wasser aus betrachten. Und auch zur anderen Donauseite übersetzen, hinüber zum Burgpalast.

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The 14 Best Things To Do In Budapest: Die St. Stephans-Basilika

Stephansdom heissen einige Kirchen, so etwa in Wien, Passau und Metz. Und die St. Stephans-Basilika in Budapest. Die erst im Jahre 1905 eingeweihte größte Kirche bietet bis zu 8.500 Menschen Platz.

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Das Kirchengebäude hat eine beeindruckende Länge von ca. 92 m, und eine Breite von ca. 62 m. Seit 1931 trägt sie den Titel einer Basilika minor. In der Kirche ist u.a. die einbalsamierte rechte Hand König Stephans als Reliquie aufbewahrt.

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Die beeindruckenden Maße der Basilika werden besonders deutlich, wenn man das Innere der Kirche betritt und zur mächtigen 96 Meter hohen Kuppel hinauf schaut, wo man ein imposantes Mosaik mit einer Darstellung von Gott, Jesus und verschiedenen Engeln vorfindet.

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The 14 Best Things To Do In Budapest: Ein Fahrt mit der Straßenbahn

Das Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln ist in Budapest sehr gut ausgebaut. Mit Bus, Tram und U-Bahn kommt man überall sehr schnell hin. Eine der Straßenbahnlinien fährt direkt an der Donau entlang, von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt.

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Und mit etwas Glück trifft man Straßenmusiker, die auf Alltagsgegenständen richtig gute Musik machen.

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The 14 Best Things To Do In Budapest: Budapest Eye

Seit März 2017 hat Budapest eine neue Attraktion. Das Riesenrad auf dem Elisabethplatz bzw. Erzsébet ter führt den treffenden Namen Budapest Eye und hat eine Höhe von 65 Metern und ist somit eines der höchsten Riesenräder in Europa. Für romantische Ausflüge ist eine Tour im Riesenrad perfekt. Nur die St. Stephans-Basilika ist höher.

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The 14 Best Things To Do In Budapest: Szimpla Kertmozi

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Berlin kurz nach dem Mauerfall: Bars eröffnen in den abgeranzten Ecken der Hauptstadt, Ruinengrundstücke werden zu Kult-Clubs. Diese Zeiten sind lange her. Doch hier in Budapest, im jüdischen Viertel aus dem 7. Jahrhundert, hat sich eine interessante Szene entwickelt. Hier gibt es Clubs, Cafés, Kneipen, Bars. Hier sind Einheimische und Touristen aus aller Welt. Und hier ist Szimpla Kermozi, zu deutsch: „simpler Garten“. Seit 2002 hat sich dieses ehemaligen Ofenfabrik aus dem 19. Jahrhundert zu einem Meilenstein des alternativen Lebens in Budapest entwickelt. Hier gibt es ein Freiluftkino, einen einzigartigen Rahmen für Konzerte, Theater sowie viele andere kulturelle Veranstaltungen.

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In Deutschland wäre das Grundstück längst abgerissen worden, keine einzige deutsche Behörde würde diese Subkultur zulassen. Schade eigentlich. Denn diese Ruinenkneipe im Judenviertel ist längst zum festen Bestandteil des Nachtlebens der ungarischen Hauptstadt geworden. Mittlerweile steht das Gelände unter Denkmalschutz.

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Heute gibt es in Budapest viele Ruinenbars. Doch das Szimpla Kert ist der Vorreiter. Angeblich ist die maximale Kapazität des Clubs bei 500 Personen, doch sollen sogar bis zu 5.000 Personen hier feiern. Das Szimpla Kert wurde vom Lonely Planet Magazin als beste Bar der Welt ausgezeichnet.

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The 14 Best Things To Do In Budapest: Der Burgpalast

Der Burgpalast ist unumstritten eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Budapest, wenn nicht sogar von ganz Ungarn. Das massive Gebäude thront oben auf einer Anhöhe und überblickt die ganze Stadt. Wie eine alte Burg eben. die ehemalige königliche Burg überragt die Millionenmetropole als das höchstgelegne Gebäude und ist von allen Richtungen gut zu erkennen. Die Geschichte des Burgpalastes reicht bis in die Anfänge des 13. Jahrhunderts zurück, als der damalige König Bela IV. hier eine Burg errichten liess. Ab dieser Zeit war die Burg der Residenz der ungarischen Könige, von denen jeder in seiner Epoche Spuren an dem Gebäudekomplex hinterliess.

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Die Residenz wurde bei der Schlacht um Budapest 1944 schwer beschädigt. Der Wiederaufbau unter den kommunistischen Machthabern erfolgte nur bedingt. Teile wurden wieder hergerichtet, andere Teile wurden absichtlich zerstört wie die Habsburger-Stiege, die Figurengruppe am Tympanon sowie Stuckaturen an den Fenstern.

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Der Matthiasbrunnen wurde 1904 von Alajos Stróbl errichtet und soll die Geschichte von König Matthias Corvinus und des Mädchens Ilona erzählen. Der Brunnen lehnt sich an die Nordwand des C-Flügels auf der südlichen Seite des westlichen Vorhofes des Burgpalastes an. Eingefasst wird der in römischer Barockbauart errichtete Brunnen von korinthischen Säulenpaaren. An der Wand über dem Brunnen ist Matthias Corvinus als stehende Bronzefigur dargestellt. Alajos Stróbl hat als Motiv den jugendlichen König auf der Jagd versucht darzustellen. Unterhalb der Statue findet man eine sitzende Mädchengestalt, welche die Beliebtheit des Königs beim ungarischen Volk dokumentieren soll. Einer Legende zufolge soll sich das dargestellte Bauernmädchen Ilona in Matthias Corvinus verliebt haben, als dieser inkognito auf die Jagd ging. Kurz darauf soll sie erkannt haben, dass ihre große Liebe ihr König war, und sie fiel darauf in tiefe Trauer.

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Das Löwentor wurde 1904 vom ungarischen Bildhauer János Fadrusz errichtet. Geht man hindurch gelangt man in den Innenhof der Palastanlage. Seinen Namen bekam das Tor von den vier brüllenden Löwenstatuen, welche das Tor und den Innenhof bewachen. Zwei von ihnen findet man am Toreingang, die anderen beiden im Innenhof.

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Am nordöstlichen Ende des Palastkomplexes findet man am Sankt-Georgs-Platz (ungarisch: Szent György tér) eine Plastik des Vogels Turul. Die am Palast aufgestellte Vogelfigur sitzt auf einem Stein mit weit geöffneten Flügeln und trägt in ihren Krallen ein Schwert. Das Fabelwesen hat sowohl Ähnlichkeit mit einem Adler wie auch mit einem Falken. Der Name stammt aus dem Türkischen. In der Geschichte der Ungarn spielt diese Gestalt eine große Rolle. Laut einer Sage soll ein Turul im Jahr 819 Emese im Schlaf geschwängert und ihr im Traum prophezeit haben, dass sie einen Sohn zur Welt bringen würde, der der Urahn vieler Könige sein würde.

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Direkt neben dem Burgpalast, auf dem Sankt-Georgs-Platz (ungarisch: Szent György tér), befinden sich das Palais Sándor, welches seit 2003 Sitz des ungarischen Staatspräsidenten ist. Das Palais war die Budaer Stadtresidenz der adeligen Familie Sándor. Es wurde 1806 errichtet. Ministerpräsident Graf Gyula Andrássy machte es 1867 zum Sitz seiner Regierungskanzlei. Am 3. April 1941 erschoss sich hier Ministerpräsident Graf Pál Teleki aus Verzweiflung über seine gescheiterte Außenpolitik gegenüber dem nationalsozialistischen Deutschland. Das Palais wurde bei der Schlacht um Budapest im Winter 1944/45 schwer beschädigt und 1945 von sowjetischen Soldaten geplündert. Nach dem Zerfall des Ostblocks wurde es wiederaufgebaut; die Innenräume wurden 2002 rekonstruiert.

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The 14 Best Things To Do In Budapest: Fischerbastei und Matthiaskirche

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Die Fischerbastei (Halászbástya) ist ein von Frigyes Schulek von 1895 bis 1902 errichtetes, neoromanisches Monument in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Es erhebt sich auf dem Burgberg an der Stelle des mittelalterlichen Fischmarkts von Buda. Der Name stammt von einer Fischergilde, für die das Monument errichtet wurde. Diese Gilde hatte im Mittelalter diesen Abschnitt der Stadtmauer zu verteidigen. Das skurrile Bauwerk, das mit seinen konischen Türmen an die Zelte der Magyaren erinnern soll, wird als Aussichtsterrasse auf Donau und Pest genutzt.

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Die Matthiaskirche (Mátyás templom) war die erste Kirche auf dem Schlossberg. Sie ist als Teil des UNESCO-Welterbes eingetragen. Hier fanden die Krönungszeremonien von drei ungarischen Königen statt. Deshalb ist sie auch als „Krönungskirche“ bekannt. Die Matthiaskirche zeichnet sich durch die beiden völlig ungleichen Türme aus. Der Turm links des Kirchenschiffs, der so genannte Bélaturm, ist gedrungen und mit bunten Ziegeln verziert, die ein Mosaik bilden. Rechts des Kirchenschiffs steht der 80 Meter hohe, achteckige, gotische Matthiasturm mit Majolikakacheln auf dem Kirchendach.

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Angeblich erbaute bereits König Stephan I. (1000 – 1038) hier bereits im Jahre 1015 eine Kirche. Die heutige Kirche allerdings wurde zwischen 1255 und 1269 von König Béla IV. (1235 – 1270) als romanische Basilika erbaut. Sie wurde als Kirche für die deutsche Bürgerschaft von Buda erbaut. Die Grundform der heutigen Kirche geht noch auf diese Basilika zurück, und wir finden noch einige Kapitelle innerhalb der Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Um 1370 wurde die Matthiaskirche von König Ludwig dem Großen (1342–1382) in eine gotische Hallenkirche mit drei Schiffen umgebaut. 

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Am 25. August 1541 eroberten die Türken die Stadt Buda und wandelten die Kirche in ihre Hauptmoschee um. Nun war die Matthiaskirche fast 150 Jahre als Büyük Camii, Große Moschee, bekannt. Fast die komplette Einrichtung der Kirche wurde in der Folge zerstört, die Wände weiß übermalt und sämtliche Heiligenfiguren geköpft, was noch heute am Marientor sichtbar ist. Sultan Süleyman dankte hier Allah für die Eroberung der Stadt und Gül Baba, ein islamischer Heiliger, dessen Türbe bis heute in Buda eine Pilgerstätte ist, soll hier gestorben sein.

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Bei der Eroberung Budas am 2. September 1686 durch die Heilige Liga wurde die Kirche fast völlig zerstört und im Anschluss daran den Jesuiten übergeben. Sie richteten hier ihre Zentrale in Ungarn ein und erweiterten das Gebäude. So ging der mittelalterliche, freistehende Charakter der Kirche verloren. Sowohl außen als auch innen wurde die Kirche barock umgestaltet. Als der Jesuitenorden 1773 aufgelöst wurde, übergab man die Kirche dem Rat der Stadt Buda.

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1867 fand in der Matthiaskirche die Krönung des ungarischen Königspaares Franz Joseph I. und Elisabeth (Sisi) statt. Viele Hinweise darauf gibt es bis heute in der Kirche: Die Fahnen an den Säulen, ihre Wappen auf dem Elisabeth-Fenster und natürlich das große Krönungsfresko im Oratorium des Malteserordens.

Zwischen 1873 und 1896 wurden an der Matthiaskirche Umbauten und Erweiterungen nach Plänen von Frigyes Schulek vorgenommen. Er hat der Matthiaskirche ihre heutige neugotische Gestaltung verliehen. Die Grundstruktur des Gebäudes ist allerdings aus dem Mittelalter erhalten geblieben, dazu einige Details wie etwa das Marientor. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Matthiaskirche schwer beschädigt, jedoch 1950–1960 nach den Originalplänen von Schulek wieder aufgebaut.

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Im Königlichen Oratorium befinden sich die erste katholische Bibelübersetzung in ungarischer Sprache und eine Statue der Königin Elisabeth aus weißem Marmor sowie die Inthronisationsstühle von Karl IV. und seiner Frau Zita von Bourbon-Parma aus dem Jahre 1916 ausgestellt, dazwischen findet man eine Kopie der „Heiligen Krone von Ungarn“.

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Das Original ist in der Kuppelhalle des Gebäudes des Ungarischen Parlaments.

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The 14 Best Things To Do In Budapest: Das Kaffeehaus

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Unweit der St. Stephans-Basilika besuchen wir das erste Strudelhaus in der Geschichte von Pest. Die Tradition des Strudels in Ungarn reicht zurück bis in das 15. Jahrhundert. Die Strudel im Reteshaz Strudelhaus basieren auf einem Originalrezept und werden nur aus den besten Zutaten hergestellt.

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Wir suchen uns einen traditionellen köstlichen Apfelstrudel mit Vanilleeis und Vanillesauce aus. Sehr köstlich. Am liebsten hätten wir noch mehr Hunger, aber bei der insgesamt exzellenten und reichhaltigen Küche in Budapest können wir leider nur eine Portion essen. Doch wir kommen bestimmt wieder.

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The 14 Best Things To Do In Budapest: Die Margareteninsel

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Die Margareteninsel ist die bekannteste Donauinsel in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Sie befindet sich im Stadtzentrum, zwischen den beiden Stadthälften Buda und Pest und ist durch die Margaretenbrücke im Süden und durch die Árádbrücke im Norden mit ihnen verbunden.

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Im Falle eines Sieges über die Tataren versprach König Béla IV. von Ungarn, seine Tochter Margarete als Nonne in das dortige Dominikanerinnenkloster zu schicken, dem der Großteil der Insel gehörte. Nach dem Sieg der Ungarn löste er sein Versprechen ein. Im Kloster starb seine Tochter schon im Alter von 28 Jahren und wurde im Jahr 1276 seliggesprochen. Durch zahlreiche Legenden um die Königstochter Margarete erlangte die Insel schließlich ihren Namen.

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Ende des 18. Jahrhunderts fiel die Insel den österreichischen Verwaltern zu, welche diesen Ort zu einem Erholungs- und Kurort umbauen ließen. Die Erschließung von Thermalquellen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts betonte den Erholungszweck noch stärker. 

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Der markanteste Punkt im Süden der Margareteninsel ist das Zentenariumsdenkmal (ungarisch: Centenáriumi emlékmű) von István Kiss, welches an die Vereinigung der drei Städte Buda, Pest und Óbuda zur neuen Stadt Budapest im Jahre 1873 erinnert. In der Mitte der Insel befinden sich weite Parkflächen, die im englischen Stil angelegt worden sind. An der Ostseite stehen die Überreste eines Franziskanerklosters aus dem 13. Jahrhundert. Nördlich der Klosterruinen ist ein zentraler Rosengarten mit über 2500 verschiedenen Rosenarten angelegt. In dessen Nähe lädt ein kleiner Tierpark zum Besuch.

The 14 Best Things To Do In Budapest: Costes

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Für ein köstliches Dinner empfehlen wir die Schritte in die Raday Strasse zu lenken. Hier liegt das Costes Restaurant. Dieses exzellente Restaurant öffnete im Sommer 2008. Mit dem portugiesischen Küchenchef Miguel Rocha Vieira kam die Gourmetküche in das Haus. Seine Küche ist gekrönt von einem Michelin-Stern. Wir haben hier in grossartiger Atmosphäre hervorragend gegessen.

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Pork Jelly „Kocsonya“ | Horseradish | Quail Egg

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Lillafüred – Smoken Trout | Parsnip | Radish | Trout Caviar

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Kunság – Glazed Duck Breast | Slow Cooked Leg | Pear | Red Cabbage

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Costes Somlói „Galuska“ | Nógrádi Walnut | Raisins | Rum & Chocolate Ice Cream

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Rubik’s Cube

The 14 Best Things To Do In Budapest: Onyx

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Im März 2007 eröffnete das Restaurant Onyx in der Innenstadt von Budapest, nur wenige Fußminuten entfernt vom Elisabethplatz und den beiden Hotels Ritz-Carlton Budapest und Kempinski Hotel Corvinus Budapest. Die Küche von Küchenchef Adam Mészáros verbindet Tradition mit Innovation. Seit 2018 ist seine Küche – als erste in Ungarn – mit 2 Sternen gekrönt.

The 14 Best Things To Do In Budapest: Die Markthalle

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Die Große Markthalle (Nagy Vásárcsarnok) wurde von 1894 bis 1897 nach Plänen von Samuel Petz errichtet. Das basilikaartige Gebäude mit einem Langhaus und zwei Querschiffen basiert auf einer Stahlkonstruktion, die an der Fassade mit bunten, glasierten Ziegeln eingekleidet ist. An den Ecken des Gebäudes stehen breite, schwere Türme. Der Eingang am Kleinen Ring ist mit Säulen und Figuren geschmückt. 

Auf drei Geschossen befinden sich über 180 Marktstände und Geschäfte, dazu zwei Supermärkte. Das Obergeschoss nehmen Souvenirläden, Imbissbuden und ein Bistro ein.

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Bis 1932 war die Markthalle der größte und wichtigste Marktplatz in Budapest. Noch heute ist die Halle von ihrer Architektur her einer der zentralen Einkaufsplätze der Stadt und wird entsprechend von Einheimischen und Touristen besucht. Die Räume werden auch für Veranstaltungen vermietet. Im Kellergeschoss befinden sich Fischstände und Aquarien.

The 14 Best Things To Do In Budapest: Café New York

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Das Café New York ist ein prunkvolles Kaffeehaus der Gründerzeit. Die New York Life Insurance Company ließ zu Beginn der 1890er Jahre ein prunkvolles Gebäude errichten. Im Erdgeschoss und Tiefgeschoss befand sich und befindet sich noch heute das genannte Café (ungarisch New York kávéház). Es wurde am 23. Oktober 1894 eröffnet und überdauerte Kriege und Regimewechsel weitgehend unbeschädigt. Nach einer jahrelangen Renovierungspause ab 2001 wurde das Café am 5. Mai 2006 wieder eröffnet

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Das Café wurde über Jahrzehnte zu einem beliebten Budapester Intellektuellen- und Literatentreff. 

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Das Innere des Cafés mit seinen gedrehten Säulen erinnert zum Teil an die Ausgestaltung barocker Kirchenräume. In der Zeit des Kommunismus hieß es „Hungaria“.

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Nach der Wende und einer längeren Phase der Ungewissheit wurde das Gebäude von einer italienischen Hotelgruppe im Februar 2001 übernommen und zum Luxushotel mit 107 Zimmern umgestaltet. Im Zusammenhang mit der Schaffung des New York Palace Boscolo, Budapest wurde auch das Café wieder reaktiviert.

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The 14 Best Things To Do In Budapest: Die Thermalbäder

Budapest ist weltberühmt für seine exzellenten Thermalbäder. Leider habe ich in den vier Tagen, die ich hier vor Ort war, es zeitlich nicht geschafft, einen Ausflug dahin zu machen. Man sollte sich auf jeden Fall einen ganzen Tag pro Bad nehmen. Die Preise für einen Besuch entsprechen durchaus den Preisen, die wir auch in Deutschland für ein Bad dieser Größe zahlen.

Die schönsten Thermalbäder in Budapest:

Fazit: Budapest ist eine wunderschöne Stadt. In nur wenigen Tagen kann man natürlich nicht alles besuchen. Doch die wichtigsten und schönsten Sehenswürdigkeiten liegen alle in Laufnähe voneinander entfernt in der Innenstadt. Alle weiteren Orte sind auch sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wir haben zwar nicht alles gesehen. Doch wir kommen sehr gern wieder.

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