Viking Cruises: Radkreuzfahrt durch Nordfrankreich

Juergen Kagelmann Viking Radkreuzfahrt Normandie
Manche Reisen sind unwiederbringlich. Wie diese hier, doch dazu später. Doch sie ist vor allem eins: einmalig schön. Urlauber sagen in Umfragen immer wieder, dass die Touristen sich in ihrer Auszeit bestimmte Motive und Bedürfnisse erfüllen möchten. Sie wollen mehr vom Leben und damit auch mehr vom Urlaub. Die Wunschvorstellung, in eine Reise ganz besonders viel „rein zu packen“, nimmt zu: Man kombiniert gerne verschiedene Reisearten miteinander. Eine der interessantesten neuen Kombinationen ist die Flussschiffkreuzfahrt mit Radreiseausflügen. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin begab sich Dr. Jürgen Kagelmann auf große Fahrt mit Viking und Terranova Touristik.

Juergen Kagelmann Viking Radkreuzfahrt Normandie
Zwei Reiseformen mit gleichermaßen stark ansteigenden Nutzerzahlen kommen hier zusammen. Flussschiffkreuzfahrten haben insgesamt ordentlich zugenommen; 462.000 deutsche Gäste waren es im Jahr 2011; 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr; 2001 hatten noch weniger als die Hälfte einen gemütlichen Wassertrip gebucht. Der Qualitätsaspekt ist dabei sehr wichtig, denn die Kunden von heute übertragen ihre Erwartungen von 4- und 5-Sterne Hotels auf das Schiff. Also keine Bullaugen mehr, sondern große Panoramafenster oder französische Balkone, Doppelbetten statt einzeln stehender oder gar Pullmann-Betten, Flatscreen-TV, WLAN und so weiter. (mehr …)


GAP

Die „Titanic“ ist förderlicher für die Kreuzfahrtbranche als das „Traumschiff“

Vergleich
Wie umweltfreundlich sind Kreuzfahrtschiffe? Wie hat sich die Kreuzfahrtbranche in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Was für technische Möglichkeiten gibt es, damit die Giganten der Meere umweltfreundlicher werden? Diese Fragen versuchte eine Diskussionsveranstaltung an der Hochschule München zu beantworten. Nach ihren jeweiligen Auftaktvorträgen stellten sich die
Referenten, Dr. Henning Brauer, Principal Consultant, Maritime Advisory, DNV GL, Hamburg, Helge Grammerstorf, Direktor CLIA Deutschland, und Thomas P. Illes, Kreuzfahrtanalyst, Dozent und Fachjournalist, den kritischen Fragen der Studenten des Masterstudienganges Tourismus.

Tourism matters - Hochschule München
Tourism Matters: Volle Kraft voraus! Kreuzfahrtschiffe erobern die Weltmeere – Ist das grüne Gewissen auch mit an Bord? , so lautete der Titel der Veranstaltung an der Hochschule München unter der Moderation von Jacqueline Dzeik und Matthias Winter. Die Kreuzfahrtbranche verzeichnet ein rasantes Wachstum, von dem andere Tourismussegmente nicht zu träumen wagen. Doch wo hat diese Entwicklung Grenzen? Einerseits leiden die Anbieter unter einem starken Wettbewerb und steigendem Preisdruck. Andererseits geraten Destinationen an ihre Belastungsgrenze. Aufgrund hoher Emissionen gelten Kreuzfahrtschiffe zudem als Umweltsünder und stehen im Fokus von Öffentlichkeit und Naturschutzverbänden. Kann der Urlaub auf See ökologischer gestaltet werden und welche technologischen Lösungen sind möglich, welche umsetzbar? Gibt es auf der Nachfrageseite Potenziale für nachhaltigen Kreuzfahrttourismus? Und welche weiteren Ansatzpunkte existieren? Dieser spannenden Thematik widmete die Hochschule München ihre Auftaktveranstaltung im Rahmen des Master Forum Tourismus 2014. (mehr …)

Hurtigruten: Norwegen – das schmeckt mir!

Hurtigruten_Norwegen_Johanna_Stoeckl_2014_016
Die schönste Seereise der Welt: Dies gönnt sich laut Katalog wer auf einem Hurtigrutenschiff einen Trip von Bergen nach Kirkenes und retour bucht. Während man in den Wintermonaten unter dem Programm „Hunting the Light“ auf die Jagd nach dem Nordlicht geht, können Passagiere ab Mitte April in „The Arctic Awakening“ von der Sonne, die nicht mehr untergeht, gar nicht genug bekommen. Früher wurde über die Schiffe die Post entlang der Fjordküste Norwegens zugestellt. Heute transportiert die Hurtigruten Linie vor allem Passagiere und Fracht. Johanna Stöckl kommt gerade von ihren zweiten Reise auf einem Hurtigruten-Schiff zurück und hat für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin einen Kulinarik-Bericht an Land gezogen.

Hurtigruten_Norwegen_Johanna_Stoeckl_2014_001

Man hätte mich vor Antritt meiner ersten Hurtigruten-Reise vorwarnen sollen. Dieser Trip macht süchtig. Wer die Fjordküste Norwegens einmal auf einem Hurtigrutenschiff entlang geschippert ist, möchte es am liebsten immer wieder tun. Auch ich bin Wiederholungstäter und war bereits zum zweiten Mal mit Hurtigruten unterwegs. Dieses Mal mit der MS Norkapp. (mehr …)

Ausschiffung am Hamburger Hafen – Ein MS Deutschland Kurztrip #8

Ankerball
Auch Traumreisen finden mal ein Ende. Ein traumhaftes Ende gibt es selten, eher ist es traumatisch. Unserer Gastautorin Stephanie Freienstein geht es zwar nicht ganz so schlimm, doch zum Schluss wird es nochmal etwas nervig: Abschied ist das Gebot der Stunde. Bereits am Vorabend haben wir die Koffer gepackt, damit sie rechtzeitig in der Nacht eingesammelt und von Bord gebracht werden konnten, schön sortiert, damit keine Zeit mit lästigem Koffersuchen vergeht und man womöglich Bus, Taxi oder Bahn verpasst. Letzter Teil der achtteiligen Kurzserie.

Dass die Abreise dann doch nicht so glatt verläuft, wie wir hoffen, hat letztlich andere Gründe.
Doch noch bleiben wenige Stunden an Bord. Nachdem wir die letzten Tage immer im zwangloseren Lido Gourmet gefrühstückt haben, testen wir heute doch noch den Frühstücksservice vom Restaurant Berlin. Es ist nicht die reine Neugier, das auch noch zu erleben, vielmehr sind es die großen Tische, an denen wir mitsamt unseres Handgepäcks Platz finden und auch noch bequem essen können. Mit der Aussicht, gleich das Schiff verlassen zu müssen, ist es allerdings nicht mehr das gleiche Vergnügen wie in den vergangenen Tagen. (mehr …)

Traumhafte Hamburg Cruise Days – Ein MS Deutschland Kurztrip #7

Technische Schiffsaufbauten1Hamburg Cruise Days Deilmann-LogoNach dem perfekten Ausklang des vergangenen Tages, freut sich unsere Gastautorin Stephanie Freienstein auf einen herrlich entspannten Bordtag auf der MS Deutschland, dem ZDF-Traumschiff: Nachts hat Kapitän Jungblut die MS Deutschland an ihren vorläufigen Liegeplatz zum O‘Swaldkai im Hamburger Hafen gesteuert. Hier werden wir den Abend abwarten, uns in die Parade der Kreuzfahrtschiffe einreihen und anschließend für eine letzte Nacht an Bord zurückkehren. Doch soweit ist es noch nicht.

Hamburg Cruise Days Lidodeck Pool2
Lidodeck5

Der Tag verspricht herrlich zu werden: Die Sonne scheint, die Temperaturen klettern schon am frühen Morgen in erfreuliche Höhen. Mit seinen 32° C ist der Pool nun wirklich keine Erfrischung mehr. Zum Frühstück, das wir eigentlich gerne auf dem Lido Deck im Freien genossen hätten, flüchten wir uns jedoch schnell ins Lido Gourmet Restaurant. Allerdings es ist nicht die Wärme, die uns hineintreibt. Wir haben wieder Land um uns herum und damit die lästigen Wespen, die auf See so erfreulich abwesend waren. Und da direkt unter uns auch noch Obst und Gemüse in den Schiffsbauch verladen werden, fühlen sich die Tierchen zahlreich und herzlich eingeladen.

Hamburg Cruise Days Parade1
Wir kennen Hamburg gut und haben auch keine besondere Lust auf den Trubel des großen Hafenfestes. Deshalb ist schon vor Antritt der Reise die Entscheidung gefallen, auf einen Ausflug zu verzichten und den Tag an Bord zu verbringen.

Hamburg Cruise Days Lidodeck
So ziehe ich den Badeanzug an, packe Sonnencreme und Sonnenbrille ein, sowie das gute Buch, das zu lesen ich mir schon die ganze Zeit vergeblich vorgenommen habe. Und dann geht es ab zum zum Pool. Die Temperaturen klettern auf ein Rekordhoch. Später wird es heißen, es sei das heißeste Wochenende des Jahres gewesen. Allmählich bedauern wir, nicht mehr auf See zu sein. Kein Lüftchen, das sich bewegt, keine leichte Brise, die es sonst so angenehm macht, auf einem Schiff zu sein. Irgendwann ist es auf den Liegen vor Hitze kaum noch auszuhalten. Da hilft nur ablenken. Und womit könnte man sich auf einer Kreuzfahrt besser ablenken, als mit Essen? Im Lido Gourmet füllen sich bereits wieder die Plätze: auch andere Gäste suchen Abwechslung von der Hitze oder wollen einfach nur die Köstlichkeiten des Mittagsbuffets ein letztes Mal genießen. Todesmutig wollen wir uns sogar den Wespen stellen, doch ein anderes Problem tut sich auf, das uns letztlich wieder zum Rückzug nach drinnen zwingt:

Hamburg Cruise Days BordsonnenschirmeSo hervorragend der Service im Restaurant Berlin war, so nachlässig ist er an Deck. Bereits an den ersten Tagen waren wir enttäuscht von mitunter mangelnder Freundlichkeit, langen Wartezeiten oder gar patzigen Vertröstungen und Ausreden. Heute ist es dem Deckpersonal schlicht unmöglich, die Sonnenschirme aufzuspannen mit der Begründung, es sei zu windig. Der Hinweis, dass subjektiv nicht ein Hauch spürbar sei und so gesehen Sonnenschirme auf einem Schiff wohl unnötiger Ballast seien, ist kein Argument und führt nicht zum gewünschten Erfolg, zumindest nicht mehr für uns. Kurze Zeit später sind die Schirme doch aufgespannt. Aber da sind wir schon fertig.

Geburtstagsfeier1Erfreulich hilfsbereit war die Traumschiff-Crew indessen bei unserer kleinen Geburtstagsfeier. Bereits zu Beginn der Reise hatten wir angefragt, ob wir einen Raum mit Klavier für eine persönliche musikalische Darbietung mit privater Kaffeetafel für ca. 1 ½ Stunden nutzen können. Wir durften: Die Bar Lili Marleen steht uns an diesem Nachmittag zur Verfügung, mit persönlichem Service, einer mit den besten Empfehlungen des Schiffes überreichten Flasche Sekt sowie einer phantastischen Schokoladentorte.

Cruise Days Parade3
Irgendwann neigt sich auch dieser heiße Tag einem lauen Abend entgegen und damit einem der Höhepunkte der Reise: Auf uns wartet die Hamburg Cruise Days Parade der Kreuzfahrtschiffe. Den ganzen Tag über häuften sich die Zeichen, dass hier heute etwas passiert. Bereits seit den frühen Morgenstunden ist die Deutschland eine der Attraktionen für Ausflugsschiffe. In immer dichterer Abfolge, paradieren die Boote am Traumschiff vorbei. Und es sind spürbar mehr als die üblichen Hamburger Ausflugsboote. Sogar Gäste aus dem Ausland haben sich zu den Hamburg Cruise Days mit ihren Booten eingefunden. Gegenseitig beäugen wir uns, winken, grüßen, rufen. Die Stimmung steigt im Laufe des Tages immer mehr.

Aufzug mit Kreuzfahrtdirektor Frank
Nun am Abend trudeln auch Gäste auf unserem Schiff ein: ein NDR-Team aus Reportern und Bild- und Tontechnik, das die Parade auf dem Traumschiff begleiten will und in einer Liveschaltung im Fernsehen von der Brücke berichtet. Nicht pünktlich wieder an Bord zurück kommt allerdings Kreuzfahrtdirektor Wolfgang Frank, der zum Talk auf dem Roten Sofa der NDR-Sendung DAS! eingeladen war. Als er die Deutschland wieder erreicht, ist die Gangway bereits eingeholt. Mit einem etwas abenteuerlichen Kran-Aufzug wird Frank an Bord gehievt. Die Gäste amüsiert es.

Cruise Days Parade2
Im Hafen kommen im Laufe des Tages weitere Kreuzfahrtschiffe an. Mit von der Partie werden sein MS Aida Mar, MS Astor, MSC Lirica, MS Columbus2 und natürlich die MS Deutschland. Das Treiben auf dem Wasser zu den Hamburg Cruise Days wird immer bunter. Mit einsetzender Dämmerung glimmen auch die blauen Lichter der Hamburg Blue Port Installation wieder auf und immer mehr Lichter gesellen sich dazu. Der Hafen ist ein einziges Meer aus blau, grün und rot funkelnden Schiffen, Bötchen, Barkassen, Seglern, Ausflugsdampfern, Jollen. Was schwimmen kann, ist auf dem Wasser unterwegs.

Das Traumschiff
Es ist überwältigend, als wir uns in die Parade der Hamburg Cruise Days einreihen. Die Kais und Ufer sind voll von Menschen. Wie ein Märchen zieht alles vorbei – ziehen wir an allem vorbei. Es ist ein einziges Gejohle, Gerufe, Gewinke. Musik schallt zu uns herüber, manchmal erklingt bei uns oder vom Land her James Lasts bekannte Traumschiffmelodie. Andere Schiffe grüßen, die MS Deutschland grüßt zurück. In der Luft liegt ein Klang von Schiffshörnern, mit dem sich in den Kreuzfahrtluxus ein ganz ursprünglicher Hauch maritimen Fernwehs mischt, wie es wohl schon immer Seeleute empfunden haben, wenn die scheidenden Schiffe ihren Gruß in die Nacht tuten.

Cruise Days Parade4
Auf Höhe des Stage Theaters wird jedes Kreuzfahrtschiff persönlich mit Leuchtschriftbändern begrüßt. Das Feuerwerk, in den Farben des jeweiligen Schiffes abgefeuert, ist gigantisch und steigert die Hochstimmung nur noch. Vom Ufer her immer wieder jubelnde, winkende Menschen, weiter draußen, in Blankenese noch kleine Feuerwerke; die Terrassen, die Stege, die Anleger, die Strände – alles ist immer noch voller Menschen. Es will kein Ende nehmen. Und auf dem Wasser schaukeln tausende kleiner, bunter Glühwürmchen.
In Höhe der Airbuswerke muss die Deutschland wenden. Unsere Reise geht leider nicht weiter hinaus in die Welt, sondern führt uns heimwärts, zur letzten Nacht auf unserem Traumschiff, diesmal am Kreuzfahrtterminal am Grasbrookkai. Aber welch ein Abschied! Unvergessen werden die Bilder der Hamburg Cruise Days bleiben, die Lichter, die Stimmung dieser besonderen Nacht!

Captain’s Cocktail und Gala Dinner – Ein MS Deutschland Kurztrip #6

Auslaufen Sylt1
Auch wenn die Zeit auf Sylt etwas kurz war, Gelegenheit zur Melancholie bleibt für Gastautorin Stephanie Freienstein kaum. Mit Kurs auf Hamburg begibt sich die MS Deutschland zwar schon wieder auf den Rückweg zu unserem Ausgangshafen zurück. Aber welch ein Panorama begleitet uns dabei: ganz nah an der Küste mit Blick auf die herrlichen Dünen und Strände nimmt das Traumschiff von List aus um den Sylter Ellenbogen Fahrt auf. Überall an den Stränden stehen Menschen und winken und rufen. Wir sind so nah, dass wir es hören können. Vom Schiff wird reichlich zurückgewunken. Auch am Weststrand ziehen wir noch einmal vorbei. Ach, denke ich, gerade noch im Wasser und am Strand, jetzt wieder hier. Abwechslungsreich ist eine Kreuzfahrt in jedem Falle.

Auslaufen Sylt3
Für ein zusätzliches Spektakel sorgt außerdem der Seenotrettungskreuzer „Minden“, der uns lange mit seinen Wasserspielen begleitet, vom immer wieder erklingenden Signalhorn der MS Deutschland beantwortet. (mehr …)

Traumhaftes Sylt – Ein MS Deutschland Kurztrip #5

Lidodeck Pool2
Kaisersaal1
Man gewöhnt sich schnell an den Luxus einer Kreuzfahrt. Und das Traumschiff MS Deutschland macht seinem Namen alle dabei alle Ehre. Gastautorin Stephanie Freienstein sucht die gelungene Mischung zwischen Kulinarik und Kultur auf dem Kreuzer und Bewegung auf der Insel: Nach dem wundervollen Helgolandbesuch erwartet uns abends wieder ein 7- Gang Menü von hervorragender Qualität, gefolgt von einem Kulturprogramm mit einem kleinen Salonensemble auf hohem Niveau, im stilvollem Ambiente des Kaisersaals und anschließend eine angeregte Unterhaltung in der Bar Zum Alten Fritz. Es ist wirklich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Entspannung, Erleben und Genießen, zwischen anregender Gesellschaft, ansprechendem Kulturprogramm und dem einsamen Blick über die unendliche Weite des Meeres. Viel mehr kann man von einem gelungenen Urlaub kaum erwarten.

Mit der MS Deutschland vor den Toren Hamburgs - Sylt
Lidodeck Pool1Der nächste Tag beginnt mit herrlichstem Sonnenschein. Wir liegen bereits vor Anker und vor uns liegt Sylt. Doch bevor ein neuer Landgang ansteht, will die schnell zur Normalität werdende Bordroutine absolviert werden. Für mich gehört ein frühes Bad im Swimmingpool auf dem Lidodeck unbedingt dazu, natürlich in netter Gesellschaft. Wir sind bereits verabredet. Die Suche nach dem Frühstückstisch für sechs Personen gestaltet sich etwas einfacher. Wir kennen die Gegebenheiten nun schon besser und wissen, wo wir uns passend setzen können. Außerdem haben wir eine Vorhut geschickt, die rechtzeitig Platz nimmt und sich einen ersten Tee genehmigt und das geschäftige Urlaubstreiben der Gäste in sich aufnimmt.

(mehr …)

Traumhaftes Helgoland – Ein MS Deutschland Kurztrip #4

Helgoland6
Für einen Kreuzfahrtneuling ist ja alles das erste Mal. So auch das Tendern. Gastautorin Stephanie Freienstein berichtet von ihrer Traumreise mit der MS Deutschland: Nachdem wir nun schon eine ganze Weile den Blick von unserem Traumschiff auf Helgoland werfen konnten, drängt nun doch die Neugier auf die von der Geschichte gebeutelte Insel. Wenig charmant liegt sie da, felsig, platt, aus der Ferne wirkt sie fast wie ein riesiges Tankschiff. Ich bin gespannt. Das bisschen, das ich weiß, ist eigentlich gar nicht so verlockend: Helgoland lebt überwiegend vom Tagestourismus. Von vielen Häfen der deutschen Nordsee und aus Hamburg fahren täglich Schiffe, spucken ihre Gäste aus, die einen Tag lang über die Insel herfallen, dort zollfrei Alkohol und überflüssige Souvenirs einkaufen, schlecht essen und sie abends wieder verlassen.

Helgoland10
Doch bevor ich das persönlich in Augenschein nehmen kann, kommt, wie gesagt, das Tendern. Die Tenderboote sind geschlossene Boote, die im Ernstfall der Rettung dienen, aber auch eingesetzt werden, wenn das Schiff auf Reede liegt, weil es nicht in den Hafen einfahren kann. Über einen etwas wackeligen Ausstieg betritt man das Boot. Helgoland und damit auch die MS Deutschland liegen auf dem offenen Meer. Was auf dem Traumschiff kaum zu spüren war, macht sich jetzt umso deutlicher bemerkbar: Seegang. Das kleine orangefarbene Boot schaukelt kräftig auf und ab und während der eigentlich nicht sehr langen Überfahrt wird doch das ein oder andere Gesicht etwas grün.

Tender1
Doch dann ist das kleine Hafenbecken von Helgoland erreicht und nach einem Tag auf dem Traumschiff haben wir wieder festen Boden unter den Füßen.
Mein erster Eindruck ist vor allem Erstaunen: Zunächst ist so gar nichts von der Kargheit aus der Ferne zu spüren. Das Unterland ist viel lieblicher, als erwartet, doch es ist nicht groß. Die eigentliche Inselfläche befindet sich auf den typischen roten Felsen, die steil in die Höhe ragen und die es zu erklimmen gilt. Aber wer nicht nur nach oben schaut, sondern sich gelegentlich umdreht, wird belohnt mit einem Panorama, das seinesgleichen sucht: Mit jedem Höhenmeter weitet sich der Blick zum Unterland, zur Düne, Helgolands Badeinsel, über das Meer und erinnert – zumal bei den sommerlichen Temperaturen – an deutlich südlichere Gefilde, etwa Madeira.

(mehr …)

Vom Hamburger Hafen nach Helgoland – Ein MS Deutschland Kurztrip #3

Hafencity2
Es ist Abend. Die MS Deutschland bereitet sich langsam zum Auslaufen vor. Gastautorin Stephanie Freienstein freut sich auf einen traumhaften Abend im Hamburger Hafen. Auf den Außendecks sind bald die besten Plätze belegt. Sie garantieren eine einmalige Aussicht mit einem phantastischen Rundumblick.  Der Hamburger Hafen mit Hafencity und Speicherstadt, dem Containerterminal und den Landungsbrücken ist allemal einen Besuch wert und zieht viele Gäste, Touristen und Einheimische immer wieder magisch an. Schiffe beobachten, Shipspotting  ist ein beliebtes Hobby und nicht nur mancher Hamburger hat seinen Stammplatz, um zu fotografieren oder auch einfach nur zu schauen: die überwältigende Größe der Schiffe lässt den Gast am Kai ehrfürchtig aufsehen zu den gigantischen Ozeanriesen.

Schiffsaufbauten1
An Deck eines solchen Schiffes ändert sich indessen die Perspektive. Die Welt außen wird klein. Man blickt man auf das ameisengleiche Treiben herunter: Die Arbeiter am Kai, die Menschen, die Autos, alles schrumpft. Geschäftig schippern die Kähne der Hafenrundfahrten um die Deutschland. Ganz klar ist das ZDF-Taumschiff eine Attraktion für Hafentouristen zu Wasser und zu Lande. Immer mehr Menschen sammeln sich an den Kais, um die Ausfahrt der Deutschland zu beobachten. Die Stimmung steigt, sowohl an Bord als auch an Land. (mehr …)

Ein Morgen an Bord des Traumschiffs – Ein MS Deutschland Kurztrip #2

Die Deutschland vor Helogland auf Reede
Eine traumhafte Traumreise auf dem Traumschiff: Gastautorin Stephanie Freienstein war auf der MS Deutschland unterwegs. In einer kleinen Serie berichtet sie von ihrer Reise: Ich habe meine erste Nacht auf der Deutschland verbracht! Und in der Tat hat sie sich als wahres Traumschiff erwiesen, denn ich habe geschlafen wie in Morpheus Armen. Das sanfte Brummen der Motoren, der Klimaanlage und ein leichtes Schaukeln haben dabei das Ihre getan. Ich brauche dann auch einen Moment, ehe ich wieder weiß, wo ich eigentlich bin. Richtig: Kreuzfahrt, Traumschiff, die MS Deutschland und vor dem Kabinenfenster liegt Helgoland. Ich bin begeistert.

Helgoland1
Lidodeck Pool1Einzig der graue Himmel wirft einen kleinen Schatten auf meine unbedingte Urlaubsstimmung. Das Kabinentelefon klingelt: Meine Verabredung zum morgendlichen Bad auf dem Lido Deck. Also ziehe ich schnell meinen Badeanzug an, werfe den Bademantel über und begebe mich nach draußen. Es ist wärmer, als der Himmel vermuten lässt und am Horizont zeigt sich schon ein blauer Streifen. Das verheißt ja doch noch einen schönen Tag.

Der Swimmingpool wird mit gereinigtem Meerwasser betrieben, also ist es salzig. Das mag ich gerne. Die Temperatur ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Mit 32° C könnte ich ebenso gut ein Bad in der Wanne nehmen. Trotzdem macht es Spaß, auch wenn der Pool mit drei Personen schon gut gefüllt ist und somit eher zum Planschen, als zum Schwimmen geeignet ist. Allerdings verirren sich auch nicht allzu viele Gäste um 8.00 Uhr an und in den Pool.

(mehr …)

Eine Traumreise mit dem Traumschiff: Erste Eindrücke an Bord – Ein MS Deutschland Kurztrip #1

Das Traumschiff
Kreuzfahrten werden immer beliebter. Die AIDA führt den deutschen Markt an, die TUI versucht mit „Mein Schiff“ zu folgen und auch die anderen Veranstalter wie MSC bzw. die Schwestermarken der AIDA wie Costa wollen ein Stück vom deutschen Marktkuchen abbekommen. Doch wie ist es an Bord des deutschen Traumschiffes schlechthin? Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin ging Gastautorin Stefanie Freienstein für eine Kurzreise durch die deutsche Nordsee auf die MS Deutschland. Von Hamburg über Helgoland und Sylt führt die Reise wieder zurück nach Hamburg, rechtzeitig zu den Hamburg Cruise Days. Allein das Wetter garantiert eine Traumreise. Schöner konnte es gar nicht sein. Auftakt zu einer achtteiligen Kurzserie.

Die Marvin Jones Band
Ist erst einmal die Herausforderung der Straßenführung in der Dauerbaustelle Hamburger Hafencity genommen, beginnt am Kreuzfahrtterminal sofort der Urlaub: Das Gepäck wird von dienstbaren Geistern schon aus dem Kofferraum geholt, um direkt auf die Kabinen verteilt zu werden.
Das Bordorchester Marvin Jones mit einem schier endlosen Potpourri aus Seemannsliedern und ein Glas Sekt zur Begrüßung tun das ihre für eine gelungene Einstimmung. (mehr …)

Arosa Stella: Ein Nachtspaziergang durch Avignon

Arosa_Stella_5_Avignon_Night_Okt2012_002
Monumente laufen nicht weg. Die lassen sich auch nachts noch besuchen. Ja, die Museen sind zu. Die können warten. Mein nächster Besuch kommt bald. Schon allein deshalb, weil meine Flasche Pastis von Manguin bald leer ist. Das warme Spätsommerwetter hier in Avignon lädt gerade dazu ein, sich die Stadt mal nachts zu erobern. Zumal die A-Rosa Stella eine geführte Nachtwanderung durch Avignon anbietet. Am Tage war ich auf der Île de la Barthelasse radeln und hab nur am Ende der Radltour etwas von der Stadt gesehen. Jetzt also soll mir doch bitte ein lokaler Stadtbilderklärer die Schönheit der Stadt erschliessen.

Arosa_Stella_5_Avignon_Night_Okt2012_003
Wer nicht, wie wir, mit seinem persönlichen 4-Sterne-Hotel auf der Rhône hierher geschippert ist, braucht sich in einer touristischen Kleinstadt wie Avignon keine Sorgen zu machen. Hier sind genügend Hotels, kleine und größere, vorhanden. Direkt in der Innenstadt sind in bester Lage beispielsweise ein paar Mercure-Hotels, Lauffaule wohnen hier also direkt neben den historischen Gemäuern.

Arosa_Stella_5_Avignon_Night_Okt2012_005
Der mächtige Papst-Palast liegt nach wie vor trutzig am zentralen Platz. Es sind wesentlich weniger Touristen zu sehen, was diesen Ort wesentlich angenehmer macht. Ich geniesse die Ruhe. Der Mond erhellt den Platz, doch auch die Illuminierung der Stadt ist wunderschön. Avignon weiß mit seinem touristischen Pfund zu wuchern. Unser Stadtführer ist weit davon entfernt ein Eingeborener zu sein. Als flämischer Belgier ist er zum Studium hierher gekommen und hängen geblieben. Er verrät uns, dass die meisten Menschen in Avignon nicht in der Altstadt, sondern in den modernen Vororten drumherum leben. Die Stadt lebt sehr stark vom Tourismus. Wenn im Winter die Saison vorbei ist, dann kommt auch er mal dazu, Urlaub zu machen.

Arosa_Stella_5_Avignon_Night_Okt2012_006
Wer ein paar Euro mehr hat als andere, der findet natürlich auch in Avignon vom Michelin mit Sternen bekrönte Restaurants. So soll etwa dies Restaurant hoch oben zu den besseren Lokalen der Stadt gehören. Leider blieb keine Zeit, mal eben auf die Karte zu schauen, denn schon zog es unseren Belgier zu den verborgeneren Ecken der Stadt. Denn bis hierhin beschwerten sich einige Mitreisende, dass das Programm am Abend identisch sei mit der Stadtwanderung, die sie am Tage gemacht hätten. Tja, Leute, selbst schuld: wart ihr mal mit zum radwandern gekommen. Wer bucht denn bitte auch zwei Stadtführungen in so einer kleinen Stadt am gleichen Tag? Doch während die Führung am Tag dann die sonnige Zeit in kühlen, schattigen Papstmuseen verbrachte, zog es den netten Belgier in die hinteren Ecken von Avignon.

Arosa_Stella_5_Avignon_Night_Okt2012_007
Wie so manche südeuropäische Stadt lebt Avignon nachts auf den Plätzen. Restaurants, Crêperien, Cafés, Bars… Menschen jeden Alters treffen sich hier, essen, trinken, quatschen und haben eine schöne Zeit. So ein Flair wünsche ich mir oft auch in Deutschland. Doch selbst wenn wir schönes Wetter haben, dann gibt es leider viel zu oft ein paar Vollidioten, die es der Gastronomie und den Gästen schwer machen…

Arosa_Stella_5_Avignon_Night_Okt2012_008
Für mich sind diese Plätze jedenfalls ideal, um hier einen feinen Pastis als Apéritif zu geniessen, anschliessend ein kleines 3- oder 4-Gänge-Menü, dazu einen leichten Rotwein aus dem Rhônetal. Was will man mehr?

Arosa_Stella_5_Avignon_Night_Okt2012_010
Sogar auf dem Platz vor dem Rathaus sind die Restaurants noch offen, Gäste sitzen auf dem Platz und haben keine Eile. Im Gegenteil zu uns. Uns treibt unser Stadtführer durch die Gassen, damit wir auch ja rechtzeitig wieder auf unserem Dampfer landen. Denn dieser gibt uns leider eine Zeit vor, zu der wir wieder dort sein müssen. Nunja, aus dem Disco- und Kneipenalter bin ich ja schon lange raus, ich muss hier keine Nacht durch machen. Doch mit der richtigen Begleitung im richtigen Lokal würde ich es hier schon länger aushalten können.

Arosa_Stella_5_Avignon_Night_Okt2012_011
Für die Kunstbegeisterten hat Avignon übrigens auch ein kleines Theater. Es liegt direkt neben dem Rathaus. Wem also das Theater der Stadtoberen nicht genug ist, der kann dann hier noch etwas höhere Kunst und Kultur geniessen.

Arosa_Stella_6_Passage_Avignon_Arles_Okt2012_001
Doch für uns ist es Zeit, wieder an Bord unseres Kußmund-Schiffes zu kommen. Doch auf welches? Mittlerweile liegt die A-Rosa Stella mit der A-Rosa Luna Seit‘ an Seit‘. Die Schwesterschiffe sind im Päckchen sicher miteinander vertäut. Und ich schließe erstmals nachts meine Jalousie, damit mir der Nachbar vom anderen Schiff nicht in meine Kajüte, äh mein Hotelzimmer schaut.

Arosa_Stella_6_Passage_Avignon_Arles_Okt2012_004
Am nächsten Mittag heisst es dann Abschied nehmen von Avignon. Ich gönne mir noch einen schönen Stadtspaziergang, erkunde die Stadt auf eigene Faust, finde die Markthallen, die ich gleich leerfuttern könnte. Finde kleine, schnucklige Seitenstraßen, nette Straßencafés. Doch habe ich meine Kamera an Bord gelassen. Denn dieser Morgen fing total neblig, grau, diesig an. Das gibt keine schönen Fotos. Doch als ich zum Mittag hin, nur etwa eine Stunde bevor die A-Rosa Stella Avignon wieder verließ, auf die Pont d’Avignon ging, ich auf der Brücke ein paar Tanzschritte machte, da brannte sich die Sonne gerade durch den Hochnebel. Und ich ärgerte mich, dass ich die Kamera nicht dabei hatte. Mais j’étais sur le pont d’Avignon.

Arosa_Stella_6_Passage_Avignon_Arles_Okt2012_007
Und während die Sonne sich mehr und mehr durch den Hochnebel kämpfte, installierten wir uns wieder auf dem Oberdeck. Die A-Rosa Luna legte als erste ab, Richtung Lyon. Und kurz darauf folgten auch wir, Richtung Arles. Auf in die Camargues!

Avignon: Die Stadt der Päpste mit dem Rad erobern

Arosa_Stella_4_Avignon_Okt2012_034
Sur le pont d’Avignon – oder war es doch sous le pont d’Avignon? Jeder kennt das Lied heute mit dem Wort „sur“, also auf der Brücke. Doch sorry, ich muss Euch leider mitteilen, dass diese Brücke viel zu schmal ist, um darauf zu tanzen. Schon gar keine Tänze, Rundtänze, wie sie vor hunderten von Jahren üblich waren. Heute ist die Brücke auch nur noch ein kleiner, schäbiger Rest vom ursprünglichen Bauwerk. Schon lange führt sie nicht mehr über die Rhône. Sie führt nirgendwohin. Von ursprünglich 22 Brückenbögen stehen nur noch vier! Damals war die Brücke etwa 800 Meter lang und würde auch heute so noch zu den längsten Brücken zählen. Doch die vielen Hochwasser der Rhône machten ihr zu Schaffen, sie wurde nicht gepflegt – und stürzte Bogen für Bogen ein. Getanzt wurde früher unter – also: sous – den Brückenbögen auf der Insel Île de la Barthelasse. Genau dort machen wir jetzt eine Radtour.

Arosa_Stella_4_Avignon_Okt2012_005
Radtour? Ja, Ihr habt richtig gelesen. Ich bin mit der A-Rosa Stella von Lyon bis nach Avignon gefahren. Und werde jetzt nicht, wie die vielen anderen Mitreisenden, mich zu einer stundenlangen Führung durch den Papstpalast aufmachen. Ich will mich endlich richtig bewegen, will mir die Pfunde, die ich mir beim Dine & Wine angefuttert habe, wieder ausschwitzen. Die beiden Schwesterschiffe A-Rosa Stella und Luna sind nicht nur die einzigen Flusskreuzfahrtschiffe auf der Rhône, die eine eigene Wellness-Landschaft mit Finnischer Sauna, Dampfbad, Ruheraum, Fitnessraum und Massageräumen haben. Die beiden führen auch Fahrräder im Bauch mit sich. Die Landschaft bietet sich absolut ideal für Fahrradausflüge an. Kreuzfahrer werden hier zu Pedalrittern. Also, auf, Kameraden, aufs Pferd Rad! (mehr …)

Venez à table! Die A-Rosa Stella bittet zum Dine & Wine auf der Rhône

Arosa_Stella_1_Schiff_Okt2012_037
Frankreich ist Kulinarik. Genuss pur ist die Provence! Vive la Gourmandise! Die Gegend zwischen Lyon und dem Mittelmeer ist nicht nur von der Sonne verwöhnt. Die Böden und die Wetterverhältnisse sorgen in vielen Ecken der Gegend für optimale mikroklimatische Bedingungen für viele leckere Spezialitäten. Eine Kreuzfahrt durch Frankreichs Süden wäre also nicht perfekt, wenn es nicht auch ein Gourmet-Dîner geben würde. Die A-Rosa Stella begeistert mich auch in diesem Punkt. Das Schiff ist ein schwimmendes 4-Sterne-Hotel. Doch zum festlichen Menü zaubert die Chefköchin Silke Holz und ihre Küchenmannschaft Qualitäten hervor, die mit jedem 5-Sterne-Haus oder Sterne-Restaurant mithalten können. Dies Menü muss allerdings vorher reserviert werden, doch für mich war das keine Frage, das „Dine & Wine“ gehört zu meinem Programm.

Arosa_Stella_3_Cruise_Okt2012_007Wohlgemerkt: Das Dine & Wine-Menü ist zwar ein edles Menü und die Gäste ziehen sich auch dafür etwas eleganter an. Doch es ist kein Käptns-Dinner mit Smokingzwang. Auf der A-Rosa ist auch dies Dîner entspannt und ungezwungen. Das Dine & Wine-Menü hat, so erklärt uns die Service- und Küchencrew, den Anspruch, durch Gegensätze die Geschmacksnerven zu reizen. Die korrespondierenden Weine sollen gezielt im Spiel mit den Aromen und Gewürzen der Speisen etwas provozieren.

    Amuse Bouche:

  • Tartar von der Königskrabbe mit Pomello und Basilikum
  • Vorspeise:

  • Mediterraner Schwertfisch mariniert in nativem Olivenöl und Sojasauce mit Fenchel Confit
  • La Vieille Ferme Rosé 2011, Côtes du Ventoux
  • Fischgang:

  • Basilikum Zucchini mit Mandelmilch und gebratener Riesengarnele
  • Perrin Réserve blanc 2011, Côtes du Rhône
  • Hauptgang:

  • Lammrücken und -schulter mit Lorbeerblättern, Aubergine, und geschmorten Kartoffeln
  • Perrin „Peyre blanche“ 2010, Cayranne
  • Dessert:

  • Erdbeere an „Macalong“, kristallisierter Salbei
  • Perrin Muscat de Beaumes de Venise 2010

(mehr …)

A-Rosa Stella: Eine Kreuzfahrt, die ist lustig! Doch welchen Nutzen bringen Kreuzfahrtschiffe der Region?

Arosa_Stella_1_Schiff_Okt2012_023
Alle Mann an Bord! Frauen und Kinder natürlich auch, denn jetzt geht es endlich los! Von Lyon geht es ab heute gen Süden bis hinunter nach Arles. Ab dort fliesst die Rhône nur noch durch die Camargue und mündet dann ins Mittelmeer. Vor uns liegen etwa 300 Kilometer südwärts, die wir dann auch wieder zurück fahren. Wir werden in Avignon und Arles halten, ebenso wie in Viviers. Von dort aus wird es per Bus in die Schluchten und Grotten der faszinierend wilden Ardèche gehen. Doch das ist eine andere Geschichte. Jetzt fahren wir mit der A-Rosa Stella aus Lyon ab. Während dieser Fahrt bin ich auch einigen betriebswirtschaftlichen Details auf den Grund gegangen. Was bringt es der Region, einer Stadt, wenn sie Kreuzfahrtschiffe gastieren läßt?

Arosa_Stella_1_Schiff_Okt2012_021
Das Schiff wurde in Lyon mit frischen Lebensmitteln versorgt. Ein LKW aus Nürnberg stand vor der A-Rosa Stella. Das hat mich schon etwas verwundert, gehe ich doch davon aus, dass es in Frankreich, in Lyon, der „ville de gueule“, doch genügend leckere Sachen zu Essen gibt. Hier sollte doch eine regionale Nahversorgung möglich sein. Ich bin der Meinung, dass die Orte, an denen Kreuzfahrtschiffe anlegen, auch von dem Verkehr profitieren sollten. Damit meine ich nicht nur speziell A-Rosa, sondern auch und besonders alle großen Hochsee-Kreuzfahrtschiffe. Ich weiß, die Realität ist eine andere: Die Schiffe kommen, spucken ihre Gäste aus, die in Bussen durch das fremde Land gekarrt werden, evtl. noch ein wenig überteuerte Billig-Souvenirs kaufen und dann wieder an Bord gehen. Das Schiff selbst hat dabei alle Nahrungsmittel an Bord, die für die gesamte Dauer der Reise gebraucht werden. Eine lokale Versorgung ist nicht eingeplant. Das Publikum soll möglichst mit Essen aus der Heimat versorgt werden: Wiener Schnitzel weltweit. In abgelegenen karibischen Ecken kann ich das ja noch etwas nachvollziehen, da hier die Logistik für so einen riesigen Pott sehr schnell an die Grenzen stößt. Doch innerhalb Europas? In Lyon, Wien, Budapest etc. gibt es doch auch alles. Deshalb habe ich während meiner eigenen Kreuzfahrt die PR-Managerin von A-Rosa, Christine Cubasch, ausgefragt. Meinen herzlichen Dank für die ausführlichen Antworten! Aus Sicht von A-Rosa stellt sich die Lage also so dar: (mehr …)

A-Rosa Stella: Mit dem Schiff ins Herz von Lyon – und die Stadt mit dem Rad erobern

Arosa_Stella_1_Schiff_Okt2012_017
Bienvenue chez Paul Bocuse et Antoine de Saint-Exupéry. Herzlich Willkommen in der wohl unterschätztesten Stadt Frankreichs: in Lyon. Während alle Welt immer nur von Paris redet, schwelgt Lyon in seinem Ruf als Stadt der Geniesser. Mag Marseille zwar mittlerweile die zweitgrößte Stadt Frankreichs sein, so ist die Agglomeration rund um Lyon nach Paris die zweitwichtigste und -größte im Land der Gallier. „La ville de gueule“, wie Lyon auch genannt wird, bezaubert und verführt dezent. Ich würde sagen: die Stadt ist ein „hidden Champion“. Ab hier ist die Rhône bis zum Mittelmeer schiffbar. Und hier fliesst die Saône in die Rhône hinein, die schon weitaus nördlicher schiffbar ist. Das ist der Grund, warum die A-Rosa Flussschiffe Stella und Luna in Lyon liegen: die Tour geht zuerst gen Norden die Saône flussaufwärts, dann zurück über Lyon die Rhône flussabwärts. Ich hatte etwas Zeit, bevor die Stella ablegte und schaute mich am Ufer der Rhône etwas um.

Arosa_Stella_2_Lyon_Okt2012_001
Ich war gerade erst in Lyon angekommen, hatte auf der A-Rosa Stella eingecheckt, meine Kajüte Hotelzimmer inspiziert und wollte jetzt die Stadt etwas kennenlernen. Wo bin ich hier eigentlich? Der Quai Claude Bernard liegt mitten im Herzen von Lyon. Die Kreuzfahrer, die hier ankommen, können wirklich alle historischen Ecken zu Fuß erobern. (mehr …)

A-Rosa Stella: Kajüte oder Hotelzimmer? Das schwimmende 4-Sterne-Hotel empfängt auf der Rhône

Arosa_Stella_1_Schiff_Okt2012_019
A-Rosa: Der Name ist Programm. Eine Rose am Bug. Jeder weibliche Gast bekommt eine Rose beim Betreten des Schiffes. Überall Rosen. Das schafft gleich ein warmes Ambiente. Dazu die persönliche Begrüßung durch den Hoteldirektor Andreas Reinelt höchstpersönlich. Ich fühle mich gleich bestens aufgehoben. Noch vor der Gangway zum Schiff bitten mich ich die eifrige Pagen, meinen Koffer dort stehen zu lassen, sie werden ihn gleich an Bord tragen, während ich an der Rezeption die notwendigen Anmeldeunterlagen unterschreibe und meinen Personalausweis vorlege. Na, das ist doch schon mal ein prima Start in eine Woche Kreuzfahrt. Nicht mit einem der grossen Hochseepötte. Nein, ich will die Lande um die Rhône kennenlernen. Ich befinde mich in Lyon am Ufer der Rhône und stehe kurz vor einer Flussschiffkreuzfahrt an Bord der A-Rosa Stella.

Vor etwa einer Stunde war ich am Flughafen Lyon Saint-Exupéry angekommen, wurde gleich von einem Chauffeur in Empfang genommen und hier direkt zum Anlegekai im Herzen von Lyon gebracht. Auf dem Schiff habe ich kein Gefühl, wirklich auf einem Schiff zu sein. Ja, ich bin eben über eine kleine Gangway an Bord gekommen. Doch die Rezeption, die kleine Boutique, der Lobbybereich, die Treppe zum Wellness-Bereich nach unten und die Treppen zu den Kajüten sehen eher nach Hotel aus. Und zwar einem sehr schönen Hotel auf 4-Sterne-Niveau. Nach den Anmeldeformalitäten gehe ich zu meiner Kajüte. Der Koffer steht bereits vor der Zimmertür.

Arosa_Stella_1_Schiff_Okt2012_002
Ich öffne – und der Eindruck wird bestätigt: Das ist keine Kajüte. Das ist ein Hotelzimmer. Sicherlich, vielleicht etwas kleiner als ein normales Zimmer in einem 4-Sterne-Hotel. Doch war ich schon in so manchem Ibis oder Motel One mit deutlich kleineren Zimmern. In meinem Video bekommt Ihr einen Eindruck vom Zimmer:

In Fotos sieht das so aus: (mehr …)

Champagner her! – Wir sind Kreuzfahrer auf der Rhône!

„Was darf ich Ihnen zu trinken bringen?“ fragt mich höflich, doch mit kokettem Augenaufschlag, der knackige, blonde Stewart an Bord der LH 2248 von München (MUC) nach Lyon St. Exupéry (LYS). Sascha K., dies verrät sein Namensschild, wäre ein süßes Leckerlie für einige meiner Freunde. Zur Einstimmung auf Frankreich bestelle ich mir nicht nur den obligatorischen Tomatensaft, sondern frage auch nach Champagner. Schließlich verbringe ich die nächsten fünf Tage auf der Rhône. Mit dem A-rosa Flussschiff Stella fahre ich diesen tollen Strom gen Süden. Neben Lyon werde ich Avignon, Arles und die Ardèche besuchen.

„Wir haben leider nur Sekt“, antwortet er und fügt schnell an „aber das ist ein sehr guter“. Ok, ich willige gerne ein. „Das ist die perfekte Einstimmung auf die Destination Frankreich“, sage ich etwas entschuldigend, (mehr …)

Mandarin Oriental München: Die MS Deutschland legt an zum grossen Captains Dinner

Mandarin Oriental Munich Traumschiff
Auch Investoren haben Hunger. Und Fernweh. In München gibt es zwar exzellente Hotels und Restaurants. Doch Meer und Kreuzfahrtschiffe sind weit weg. Was tut ein Investmentunternehmen also, wenn einem ein Kreuzfahrtschiff gehört? Richtig: Es holt sich die glitzernde Traumschiff-Welt nach München. So können Vorstand und Geschäftsfreunde bei einem gepflegten Abendessen mit Präsentation auf Unternehmenskosten ein paar Stunden träumen. Damit der Event nicht allzu sehr nach internem Dinner-Talk aussieht, lädt der Veranstalter noch die Endverbraucher ein. Die Kunden, die schon auf dem Kreuzfahrtschiff waren oder gern einmal damit über die Weltmeere schippern möchten. Nebenbei finanziert sich der Event so schon fast von selbst. Im Klartext: Die MS Deutschland lädt zum Captain’s Dinner in das Mandarin Oriental München ein.

Deilmann-LogoEin Schelm, der sich irgendetwas dabei denkt: Die MS Deutschland gehört der Deilmann-Reederei, diese wiederum dem Finanzinvestor Aurelius mit Sitz in München. Aurelius gehört laut Unternehmenswebseite auch die Hotelgruppe GHotel. Diese Businesshotels sind zwar schön, aber längst nicht so spektakulär, wie es ein Abend mit dem deutschen Traumschiff MS Deutschland verlangt. Aurelius gehört übrigens auch Berentzen. Ob es zum Captains Dinner – Synergien sollten schließlich genutzt werden – auch Apfelkorn gibt? Jedenfalls ist dieses edle Dîner eine schöne Gelegenheit, mal wieder positive Presse zu bekommen, nachdem der Mutterkonzern kürzlich noch darüber nachgedacht hat, das edle Kreuzfahrtschiff mit dem Namen unseres Vaterlandes unter anderer Nationalitätenflagge fahren zu lassen, um ein paar Steuern zu sparen. Denn die MS Deutschland fährt keine Gewinne ein, bereits die ehemaligen Eigentümerinnen, die Deilmann-Schwestern sind schon damit pleite gegangen, wie kürzlich erst die Welt wieder treffend schilderte.

Bereits zum dritten Mal heißt es am Dienstag, den 11. September 2012 (auch ein interessantes Datum…) „Schiff Ahoi“ im Mandarin Oriental Hotel München. Das Münchner 5-Sterne Luxushotel lädt erneut in Zusammenarbeit mit der Reederei Peter Deilmann zu einem exklusiven Captain’s Dinner mit Andreas Greulich, Kapitän der MS Deutschland – Das Traumschiff, ein. Für kulinarische Hochgenüsse sorgt an diesem besonderen Abend Simon Larese, Küchenchef im Gourmet-Restaurant Mark’s (1 Michelin Stern). (mehr …)

A-Rosa Flussschiffkreuzfahrten: Kreuz und quer auf Europas Flüssen auf Entdeckungsfahrt gehen

AROSA SCHIFF

Kreuzfahrten sind in. Aida und TUI Mein Schiff sind schon seit Jahren ein Beleg dafür, dass Urlaub auf hoher See kein reines Rentnerthema mehr sind. Doch Deutschland und das Herz Europas lernt man so nicht kennen. Dafür hat der deutsche Marktführer A-Rosa seine passenden Schiffe und Kreuzfahrtangebote. Jetzt präsentierte die Flussschiffkreuzfahrer ihr aktuelles Programm. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Natürlich verläuft so eine Flussschifffahrt deutlich ruhiger und entspannter. Die Schiffe sind – bedingt durch Breite und Tiefe der Flüsse und Schleusen sowie die Höhe der Brücken – deutlich kleiner, somit sind also weniger Gäste an Bord. Und es gibt jeden Tag etwas zu sehen, tagelang ausschließlich Wasser, Wind, Wellen und Wolken sehen kann auf einem Fluss nicht passieren. Was also bietet der neue Katalog „Kreuzfahrten auf Flüssen 2013“?

A-Rosa Logo
Zum 10. Geburtstag steht die A-Rosa Flussschiff GmbH kurz vor der Übernahme des 10. Schiffes und bringt für 2013 den 12. Katalog heraus. Lars. M. Clasen, CEO von A-Rosa, gab bekannt, dass die A-Rosa Neubauten Flora und Silva erstmals Suiten an Bord haben werden. Sie eignen sich insbesondere für längere Fahrten auf längeren Flüssen. So möchten die Flussschiffer ihre Gäste gern für mehr Tage auf längeren Reisen bei sich behalten – und dafür gibt es Wein, Wellness und Fitnessangebote. Denn das Jahr 2012 verspricht kein Wachstumsjahr zu werden, wie die Jahre zuvor. Aufgrund der Unfälle Anfang 2012 erwarten die Kreuzfahrer einen Dämpfer, da sich Neubucher abhalten lassen, auf große Fahrt zu gehen. Stammkunden hingegen lassen sich nicht abschrecken.

AROSA AQUA Koeln
Markus Zoepke, COO von A-Rosa, wies uns auf die unterschiedlichen Schwerpunkte der Flusskreuzfahrten hin: „Grand Tours“, Themenreisen und Medienreisen stehen derzeit im Vordergrund. Außerdem wird mit dem neuen Preissystem der Frühbucher stark belohnt. Ein System, das stark an die Airlines erinnert und nichts mit der Hasardeur-Preispolitik der Hotellerie zu tun hat. Die Neuheiten des Katalogs „Kreuzfahrten auf Flüssen 2013″ im Einzelnen: (mehr …)

A-Rosa stoppt die Single-Bestrafung: kein Einzelzuschlag

Arosa DuernsteinEndlich hat zumindest A-Rosa Flusskreuzfahrten ein Herz für Singles. Leider auf die Vorweihnachtszeit eingeschränkt. Und nur auf der Donau nach Wien, Linz und Dürnstein. Oder wie der Pressetext es juristisch genauer sagt: Ab November starten wieder die fünftägigen A-Rosa Flusskreuzfahrten auf der Donau nach Wien, Linz und Dürnstein. Neu in der Saison 2008 ist die Weihnachtsroute für Alleinreisende ohne Einzelzuschlag in der 2Bett Außenkabine buchbar.

Die fünftägigen Donau-City-Wellness Routen im November sowie die fünftägigen Adventsreisen im Dezember sind ideal für Fluss-Einsteiger. Mit Stopps in Wien und Linz bieten diese Routen Christmas-Shopping der anderen Art, Aufenthalte in zwei der schönsten Städte Österreichs sowie viel Zeit für Entspannung. (mehr …)