Minotel Eisenach: Burschenbier im Berghotel

Minotel Berghotel Eisenach BurschenbierMit dem Tod des Schwarzen Drachens fing alles an: Als die Eisenacher Brauerei die Herstellung ihres Schwarzbiers einstellen musste, wollte Jürgen Kayan, Geschäftsführer des Minotels Berghotel Eisenach, die Einschränkung seines Angebots nicht widerstandslos hinnehmen, zugleich aber vornehmlich Produkte aus der Region verwenden. Das war der Beginn der Geschichte eines neuen Biers und einer eigenen Biermarke.

Die Rhönbrauerei in Kaltennordheim bot dem Hotelier sowohl ein aufgeschlossenes, an Neuerungen interessiertes Management als auch die hochmodernen technischen Anlagen für das Projekt. Im Februar dieses Jahres wurde erstmalig das „Burschenbier“ ausgeschenkt – und auf Anhieb ein voller Erfolg. „Der Anteil von Schwarzbier am Ausschank unseres Hauses stieg von zehn auf fast 50 Prozent“ freut sich Jürgen Kayan, der allerdings augenzwinkernd zugibt, dass dieser Anstieg „zu einem Quäntchen auch auf Neugier beruht.“

Minotel Berghotel EisenachDas Berghotel ist das Stammlokal der Deutschen Burschenschaften und so entstand der Name des Biers. Passend dazu ziert ein Korporationsstudent mit Kappe und schwarz-rot-goldenem Band das Etikett. Das Burschenbier gibt es künftig in Glasseideln von 0,3 und 0,4 Litern sowie in Steingutkrügen mit und ohne Zinndeckel. Der beliebte Gerstensaft ist auch im Außer-Haus-Verkauf erhältlich.

Das Minotel Berghotel Eisenach wurde 1998 liebevoll restauriert und verfügt über 16 komfortable Gästezimmer. Aufgrund der malerischen, ruhigen Lage im Thüringer Wald ist das Hotel ein beliebter Ort für Hochzeiten, Feste und Familienfeiern und auch ideal für die Durchführung von Tagungen und Konferenzen. Sehenswerte Baudenkmäler in der Umgebung wie das Burschenschaftsdenkmal oder die berühmte Wartburg, Schauplatz des legendären Sängerkrieges, lohnen ebenso einen Besuch wie das geschichtsträchtige Eisenach.

Das Burschenschaftsdenkmal in Eisenach gedenkt der Burschenschaften, die seit 1815 in Deutschland entstanden und kraft der Karlsbader Beschlüsse von 1819 verboten worden waren. Als 1871 das Deutsche Kaiserreich entstand und die Umsetzung der kleindeutschen Lösung zur Einigung Deutschlands beitrug, war insbesondere für die burschenschaftlichen Verbände die Vision der Jenenser Urburschenschaft von 1815 erfüllt. Alle, die daran mitgewirkt hatten, sollten mit einem Denkmal gewürdigt werden. Das 33 Meter hohe Ehrenmal wurde am 22. Mai 1902 mit einem Festzug feierlich eingeweiht.

Nach der Wiedervereinigung erhielt die „Deutsche Burschenschaft“ das Denkmal sowie das dazugehörige Berghotel zurück und ist heute wieder zu besichtigen. Die Jenenser Urburschenschaft war 1815 in Jena die erste Gründung einer neuen Form von Studentenverbindung. Die Idee dahinter war, die landsmannschaftliche Gliederung der studentischen Zusammenschlüsse an den Universitäten abzuschaffen und alle Studenten („Burschen“) in einer einheitlichen „Burschenschaft“ zusammenzuführen.

Weitere Informationen sind hier www.berghotel-eisenach.de erhältlich.

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