Club Med: Neues Programm setzt voll auf Premium-All inclusive

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Club Med sagt Adieu zu Sparbrötchen. Mit der Eröffnung des Club Med Valmorel pflockt der Erfinder des Cluburlaubs und der All-inclusive Angebote neue Marken ein im hochpreisigen Segment. Auf der heutigen Sommer-Programm-Pressekonferenz stellte Club Med seine künftige Route vor. Während 3-Sterne Clubs geschlossen oder so renoviert werden, dass sie zu 4-Sterne Clubs werden, läßt sich hier vor Ort im Club Med Valmorel erkennen, wohin die Reise geht. Qualität, Design, Komfort, Großzügigkeit, Luxus. Und alles all-inclusive. Der einzige Unterschied ist, dass es auch hier noch teurer geht. Eine All-Suites-Etage und die angrenzenden Chalets sind für die Gäste, denen das Geld komplett egal ist und die jeglichen Luxus wünschen. Dabei stehen im Club Med Valmorel die Kinder komplett im Vordergrund.

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Von 9 Monaten Kleinkindern bis zu Jugendlichen: hier fühlt sich jeder wohl. Kindergarten mit voll ausgebildeten Kindergärtnerinnen, die auch Kinderkrankenschwestern sein müssen, Teenager-Club, in den Erwachsene keinen Eintritt haben, Kinderskischule, Kinder-Beauty-Salon im Wellness-Bereich – wer hier keinen Bock hat, seine „Alten“ zu sehen, kommt voll auf seine Kosten.

Premium-All inclusive ist die Philosophie, die Henri Giscard d’Estaing, PDG/CEO von Club Med International, und seine Mitarbeiter vorantreibt. Der Club Med Guilin in China ist als einziges Hotel gleichzeitig Mitglied der Relais & Châteaux Hotels. Dabei ist der Club die Eintrittskarte in den chinesischen Markt.

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Damit die Gäste auch weiterhin mehr als zufrieden sind, dafür hat Club Med sein „GM Feedback“. GM sind die „gentil membres“, so werden hier die Gäste genannt. Die Kundenzufriedenheit wird kurz nach dem Urlaub bei jedem Kunden abgefragt. Die overall satisfaction ist dabei in 2011 um 3% gegenüber 2010, gewachsen; der value for money um +4% gegenüber 2010. Die Schlüsselmärkte haben dabei den größten Zuwachs. Im Baby Club Med sind die Gäste um 7% gegenüber 2010 „very satisfied“, genauso verählt es sich bei den Summer Resorts. Im Bereich Sports sind sogar 9% mehr Gäste „very satisfied“ gegenüber 2010. Damit das so weitergeht, investiert Club Med in allen Clubs in die Qualität und den Ausbau des Angebotes.

Ein großer Erfolg ist dabei die Neueröffnung vom Club Med Sinai. Der Club Med Sandpiper in Florida wurde komplett renoviert und begeisterte zuletzt 16% mehr Gäste in Relation zu 2010.

In Social Media zieht sich Club Med seine Kundenzufriedenheit vor allem aus Tripadvisor. Ein Drittel aller Club Meds sind hier die Nummer 1 in der jeweiligen Destination. Mehr als die Hälfte aller Club Med Resorts liegt unter den Top 3 in der jeweiligen Destination. Als Beispiele werden hier heute die Clubs Cherating Beach, Sinai Bay, Serre-Chevalier, Sandpiper und Palmiye genannt.

In 2012 werden weitere Clubs als Flaggschiff-Clubs renoviert. Hier steht vor allem Phuket im Vordergrund. Die 5 Sinne stehen Pate für die 5 Restaurants, Golf und Scuba Diving sind die Sport-Schwerpunkte. Auch dieser Club wird eine neue Benchmark vor Ort und für Club Med setzen.

Der Ausbau aller Club Meds steht dabei auch im Zeichen von Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Der Club Med Valmorel ist als allererstes Bergresort mit dem französischen Umwelt-Zertifikat „NF HQE“ ausgezeichnet worden. In der Küche werden viele Bio-Produkte verarbeitet, die Energie kommt zu einem Großteil aus erneuerbaren Energien, die Natur wurde komplett integriert, Wasserschutz und -Ersparnis standen ebenfalls im Fokus.

23 Club Med Resorts sind mittlerweile mit Öko-Zertifikaten von Green Globe, Earth Check oder dem EU Ecolabel environmental certification ausgezeichnet. In Tunesien und Marokko ist Club Med der erste Hotelbetreiber, der Öko-Zertifikate hat. Dabei richtet sich der Cluburlaubanbieter auch schon an Kinder und bringt im „Clean Art Planet“ Projekt Kindern den Umweltschutz bei.

Mit lokalen Projekten werden z.B. in Afrika Frauen mit eigenen Projekten unterstützt. Die Club Med Mitarbeiter werden unterstützt bei lokalen Projekten für die einheimische Bevölkerung. So sind durch diese CSR-Projekte Einheimische Stück für Stück an Club Med herangeführt worden und haben feste Arbeitsplätze erhalten können.
Ab 2012 können sich auch Club Med Gäste finanziell mit einbringen. Die Stiftung „les amis de la fondation Club Med“ unterstützt lokale Projekte, wie etwa Schulen für die Kinder in den ärmeren Staaten.

Der Club Med Valmorel ist der Ausgangspunkt für viele dieser Projekte und für den weiteren Ausbau. Wie gestern schon berichtet, ist die Gruppe finanziell aus dem Gröbsten raus, erwirtschaftet wieder einen positiven Cash Flow und konnte die Schulden reduzieren. So steht einem weiteren Ausbau nichts im Wege.

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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