Spiti: Verborgenes tibetisches Indien

Haus im Spiti Valley
Spiti im Trans-Himalaya ist Tibet in Indien. So aufregend wie sein Name klingt, ist es auch. Was macht einen Trip in das abgelegene Tal so spannend? Unsere neue Co-Autorin Ricarda von Hiddentraces - Photographic Journeys ist begeisterte Indien-Reisende und war drei Mal in diesem Land unterwegs.

Spiti: Die abenteuerliche Anreise

Wer ins Spiti Valley möchte, muss nicht ganz ungefährliche Straßen in Kauf nehmen. Einen Flughafen gibt es nicht. Man kann das Tal auf zweierlei Weise erreichen. Die eine Variante geht über über Manali, den Rohtang-Pass und den Kunzum-Pass. Dabei fährt man durch das District Lahaul und fährt über eine Schotterstraße, die an die Schweiz erinnert. Die andere Variante führt über den Hindustan-Tibet-Highway. Hier fährt man über engste Straßen durch Mondlandschaften. Es ist nicht ganz ungefährlich. Auch unser Auto war in einen Unfall verwickelt. Trotz dieses Schocks bleiben die Erinnerungen an die tolle Landschaft – scheinbar fast ohne Menschen. Bei meinem Trip nach Spiti habe ich beide Wege kennengelernt und beide haben ihren ganz eigenen Reiz. Es lohnt sich also, beide Wege für den Hin- und Rückweg einzuplanen.

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Trekking in Spiti

Spiti: Authentisch tibetische Kultur

 In Spiti kann man tibetische Kultur hervorragend erleben. Religion, Architektur, Essen – alles unterscheidet sich deutlich vom restlichen Indien. Den tibetisch-buddhistischen Mönchen kommt man sehr nahe. Ich habe sie sogar einmal vom Fenster meines Hotelzimmers gesehen.

Spiti: Homestays

In Spiti hat man die Möglichkeit, Privatunterkünfte für die Übernachtung zu nutzen. Man lernt so die Lebensweise der Menschen besser kennen, z.B. konnte ich zusehen, wie unser Abendessen zubereitet wurde. Der andere Aspekt ist, dass die Homestays meist in schönster Umgebung, z.B. in Bergdörfern liegen.

Spiti: Trekking in schönster Landschaft

In Spiti kann man nicht nur mehrtägige Touren, sondern auch Tagestouren unternehmen. Interessant ist, dass man dabei Fossilien entdecken kann. Schneebedeckte Berge sind beim Wandern omnipräsent. Ansonsten läuft man oft durch eine wüstenartige Umgebung und durchquert hübsche Bergdörfer mit tibetischer Architektur.

Fazit:
Insgesamt empfehle ich unbedingt einen Trip nach Spiti für die, die Asien mögen und gerne Unbekanntes entdecken und es dabei schätzen, nur wenige Touristen zu treffen. In jedem Fall erweitert eine Reise nach Spiti die Vorstellung vom indischen Subkontinent und zeigt erst, welche Vielfalt in diesem Land steckt.

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Ricarda Christina Hollweg

Reisebloggerin und Fotografin bei Hiddentraces - Photographic Journeys
Ich bin Ricarda, 34 Jahre alt und habe meine Base in München. Mein Reiseblog „Hiddentraces – Photographic Journeys“ beschäftigt sich vor allem mit Orten, dienoch nicht so bekannt sind oder genauer erkundet werden wollen. Dabei spielt z.B. auch Kulinarisches eine größere Rolle, weshalb es auf meinem Blog auch Food-Blogging-Anteile gibt. Mein Blog, der auf Deutsch und Englisch verfügbar ist und auf allen 5 Kontinenten gelesen wird, soll durch ästhetische Fotografie und inspirierende Geschichten Lust auf Reisen machen und damit, intensiver zu leben.
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