Sai Spa: Die wohl beste tiefenentspannende Thai-Massage in München

Thai-Massage ist die ultimative Entspannung. Verspannte Muskeln, verrenkte Wirbel, ultra-harte Muskulatur im Rücken, knallharte Waden… was immer es auch ist, mein Tipp lautet: Thai-Massage. Seit meinem allerersten Thailand-Urlaub bin ich ein Fan der Thai-Massage. Und zwar der Richtigen. In München empfehle ich Euch das Sai Spa am Ostbahnhof.

Na klar, jeder kennt die üblichen Vorurteile – oder auch eigenen Erfahrungen – von „Thai-Massage„, von Happy Ending, von Sex-Arbeiterinnen. Nein Leute, das ist nicht seriös und das hat NICHTS mit ehrlicher, richtig guter Thai-Massage zu tun. 

Aktuell heisst der eine Trend „Sharing„. Nein, eine Massage will ich nicht teilen. Der andere Trend heisst „on Demand„. Videos gibt es on Demand und das Essen kommt mittlerweile auch zu ziemlich jeder Uhrzeit nach Hause über diverse Lieferservices. Jetzt gibt es auch die seriöse, exzellente Thai-Massage on demand. Das Sai Spa am Ostbahnhof ist dafür genau richtig. Denn hier stehen fünf Thailänderinnen parat, die bestens ausgebildet sind, um die verschiedensten gewünschten Massage-Techniken anzuwenden. Hier in Haidhausen, genau gegenüber vom Ostbahnhof ist eines der besten Münchner Thai-Massage-Studios. Doch wie alle exzellenten Läden kommt auch dieses von aussen eher schlicht daher. Das Sai Spa versteckt sich hinter einer unscheinbare Außenfassade. 

Und das setzt sich auch im Inneren fort: Understatement. Hier überwiegt kein Thailand-Kitsch. Neben der Aromaöl- und Thai-Massage sollte man sich auf keinen Fall das Signature-Treatment mit der Sai Classical-Massage entgehen lassen. Der Gast kann zwischen vier ganz unterschiedlich gestalteten Behandlungsräumen wählen – in ein Meer an Blau eintauchen oder unter dem Flügel einer Libelle entspannen. Ich ziehe meine Schuhe aus und schlüpfe in bequeme Schlappen. Meine Masseurin begrüßt mich sehr freundlich mit einem „Sawasdee kha“, bittet mich, Platz zu nehmen, meine Schuhe und Socken auszuziehen und fängt an, mir die Füße zu waschen. Die Fußwaschung erinnert irgendwie an die Bibel, doch ist sie wesentlich traditioneller und heiliger. Die junge Masseurin bittet mich in das Behandlungszimmer und dort entledige ich mich meiner Klamotten bis auf die Unterhose. 

Ich lege mich auf die Massageliege, die Masseurin kommt in den Behandlungsraum, bedeckt die Teile meines Körpers, die sie nicht als erstes malträtieren will, mit Handtüchern, ölt sich die Hände ein und fängt an. Ganz klassisch fängt sie an, meine Füße zu malträtieren. In den folgenden 60 Minuten folgt eine klassische, traditionelle Thai Massage. Volle Punktzahl also fürs Treatment. 

Man fühlt sich wie in einem der schönsten Wellnesshotels, nur mitten in München und ohne Übernachtungskosten. In Zeiten der Finanzkrise stellt das SAI SPA den idealen und kostengünstigen Weg dar, Massagen ohne weitere Verpflichtung zu genießen. Neben Sport- , Aromaöl- und Kräuterstempelmassagen wird im SAI SPA vor allem die Thai Massage zelebriert, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Meine thailändische Therapeutin entspannt meine Muskulatur mit geschulten Griffen und dehnenden „Winkelzügen“, wie man sie wohl nur in Thailand erlernen kann. Nach der 60-minütigen Thai Massage ist mein Körper rundum entspannt und ich fühle mich wohl.

Das Ritual „Massage“ gehört in Asien zum Alltag. In der westlichen Welt erfreut sich die traditionelle Thai Massage seit den 90er Jahren immer größerer Beliebtheit. Dazu trägt auch die Popularität Siams als Reiseziel bei. Dem Sai-Spa-Team, dessen Therapeutinnen alle aus Thailand stammen, und die perfekt in der Heimat sowie in Deutschland ausgebildet wurden, ist es deshalb besonders wichtig, ein authentisch-asiatisches Gefühl zu vermitteln – aus Verbundenheit und Liebe zur Heimat. Ohne Hektik, ohne Lärm. 

Es sind die Rücken-, die Fuß-Massage und die „Sai Classical Massage“, die zur besseren Bewältigung des (Büro)-Alltags beitragen und nach körperlicher Anstrengung neuen Schwung verleihen. Die traditionelle Thai-Massage dient „eher“ der Regeneration und Relaxation. 

Entspannende Massagen, authentisches Ambiente und asiatische Gastfreundschaft – mit diesem harmonischen „Dreiklang“ möchte Sai Spa den perfekten Rahmen für ein besonderes Erlebnis schaffen – in einer traditionellen Thai Massage und einem Asia Day Spa. Irgendwie vergeht die Zeit dann ganz schön schnell und der ganze Spaß ist auch schon wieder vorbei. Denn immer dann, wenn ich total tiefenentspannt bin, falle ich in ein Speed Napping. Wenn ich dann aufwache bin ich total locker, tiefenentspannt und optimal massiert. War irgendwas unangenehm? Nein. Habe ich irgendwas vermisst? Nein. Es war alles optimal.  

Ich verlasse das Sai Spa also nicht nur tiefenentspannt, sondern auch mit einem guten Gefühl und rufe aus diesem Grund hiermit offiziell zum Nachmachen auf! Das Spa Menü findet ihr hier. Bei allem Verständnis für kurze Lunch-Break-Massagen: eine richtige Thai-Massage wirkt erst ab 60, möglichst ab 90 Minuten. Das Geld sollte Euch Eure Gesundheit schon Wert sein. Denn: ihr erspart Euch damit den ganzen Mist und Aufwand, mit der deutschen Krankenkasse, mit irgendwelchen Pseudo-Fango  oder gar nur Wärme-Packungen, irgendwelche auf 20 Minuten beschränkten Behandlungen. Das ist alles nur Quatsch. Sorry, aber meines Erachtens verar***en die deutschen Krankenkassen hier ihre Mitglieder. Das deutsche System der Massage fängt oben am Rücken, an der Schulter an und arbeitet sich dann runter. Die Therapeutinnen, die Thai-Massage gelernt haben, fangen an den Füßen an und merken aufgrund der Verspannungen in den Füßen bereits, wo der Patient an welchen Stellen im Rücken, in den Beinen etc. es am meisten nötig hat. 

Vor einigen Jahren war ich schon mal im Sai Spa – damals noch an alter Stelle am Max-Weber-Platz. Die neuen Räumlichkeiten sind zwar deutlich anspannender doch deutlich besser. Denn hier sind die Behandlungsräume echte Räume. Die erste Location war gebaut wie die richtigen Thai Spas – nur mit Vorhängen zwischen den Behandlungsmatratzen. Doch in der ersten Location zog es wie Hechtsuppe. Während ich da zur Massage lag, hatte ich einen permanenten kühlen Luftzug am Körper – etwas, das in Thailand sehr angenehm sein mag, in München jedoch nicht wirklich. Vorbei. Jetzt ist alles echt bestens, die jeweils eigenen Behandlungszimmer geben wesentlich mehr Individualität und Intimität. 

Nach dem Treatment bekomme ich noch einen Becher mit heißem Kräutertee angeboten, bevor ich zahle, mir wieder meine Schuhe anziehe und gehe. Ich erwache nun aus meinem thailändischen Traum und befinde mich nun wieder im Alltag, mitten in München. Total tiefenentspannt schwinge ich mich auf mein Radl und gehe den Rückweg ganz locker an. Ich weiss es genau, ab morgen werden die Rückenschmerzen der letzten Wochen verschwunden sein. 

Service:

Das sagen die Anderen:

Disclosure:

  • Herzlichen Dank an Sai Spa für die Einladung. Dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf meinen Artikel, meine Meinung gehabt. 
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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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