Mit diesen 6 Tipps gelingt ein saftiges Hähnchen Cordon Bleu

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Cordon Bleu – trocken, belanglos, langweilig. So habe ich es oft in Restaurants und Kantinen gegessen. Vor allem Hähnchen Cordon Bleu. Bis ich es nicht mehr gegessen habe. Billiger Kochschinken, geschmacksfreier Käse – mit der Füllung macht man die ersten Fehler. Doch es gibt noch mehr Fehlerquellen. Oder sagen wir es positiv: Wir verraten Euch mit 6 Tipps, wie Euch ein Hähnchen Cordon Bleu saftig und köstlich gelingt.

Als Beilage haben wir uns heute einfach nur Vichy-Karotten gemacht. Doch selbstverständlich schmecken allerlei andere Beilagen dazu. Das überlasse ich ganz Eurem Geschmack. Unser Augenmerk liegt heute vielmehr darauf, einen Klassiker der deutschen Küche mit etwas mehr Liebe und Qualität so zuzubereiten, dass er so richtig gut schmeckt. Was brauchen wir dafür?

Hähnchen Cordon Bleu: Frische und Qualität sind die Basis

Als allerwichtigstes sollten wir immer die beste Qualität aller Produkte nehmen. Regelmässige Leser dieser Seite wissen, dass wir immer Wert auf Qualität und Frische legen. Wir sind das, was wir essen, was wir an Nahrung, an Nährstoffen, an Vitaminen und Mineralien zu uns nehmen. Wir haben bspw. fast alle Produkte auf einem der Münchner Bauernmärkte gekauft. Natürlich widerspricht ein Hähnchen Cordon Bleu komplett einer schlanken und fettreduzierten Ernährung. Lean war gestern. Damit wir die Hähnchenbrüste füllen können sollten auf jeden Fall dickere Brüste gekauft werden. So lassen sich leichter die Taschen hineinschneiden.

Hähnchen Cordon Bleu: Unsere sechs Tipps

  1. Unbedingt Wiener Griessler als Mehl verwenden. Das hat eine doppelte Griffigkeit als das übliche 405er Mehl. Wer gerne paniert, wie etwa auch Wiener Schnitzel, sollte dafür Wiener Griessler zur Hand haben.
  2. Mit dem Ei etwas Sahne mit einer Gabel verquirlen.
  3. Reichlich Butter und Öl in der Pfanne erhitzen.
  4. Die Hähnchenbrüste doppelt in Ei und Semmelbröseln wenden.
  5. Die Filets je Seite nur kurz anbraten – oder nicht wenden und dafür die obere Seite mit viel Butter-Öl-Mischung übergiessen.
  6. Unbedingt das Cordon Bleu nach nur kurzem anbraten im Ofen zu Ende garen lassen.
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Hähnchen Cordon Bleu: Zutaten

  • 2 Hähnchenbrustfilets
  • Kochschinken
  • Emmentaler oder anderer Schnittkäse mit guten Schmelzeigenschaften (Appenzeller, Cheddar, Emmentaler, Greyerzer oder Gouda)
  • Wiener Griessler als Mehl
  • 2 Eier
  • etwas Sahne
  • Semmelbrösel

Für die Beilagen benötigen wir:

  • Karotten
  • Butter
  • Zucker
  • etwas Wasser

Das sind alles nur wenige Zutaten – doch wie gesagt: die Frische und Qualität der Produkte ist wichtig. Die Hähnchenbrustfilets, die Butter und die Eier stammen vom Egeler Hof, der Kochschinken ist vom Sonnenhof, die Möhren von Kreilingerhof. Auch und gerade jetzt in diesen sehr harten Zeiten, in denen der Corona-Virus unser Leben einschränkt und behindert, sollten wir weiterhin – oder: jetzt erst recht noch viel mehr – unsere Lebensmittel bei unseren regionalen Bauern einkaufen.

Hähnchen Cordon Bleu: Rezept

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  • Während die Filets im Ofen garen, die Möhren auf einer Mandoline in feine Scheiben schneiden.
  • In einem Topf zusammen mit reichlich Butter, Zucker und etwas Wasser zugedeckt dünsten lassen.

Die Panade der Hähnchenbrustfilets sollte sich jetzt richtig schön mit Butter und Öl vollgesogen haben. Dabei wurde das Fleisch wunderbar davor geschützt, dass es austrocknet. Das Fleisch bleibt saftig. Der Schinken und der Käse ergeben eine perfekte Kombination und machen das Cordon Bleu zu dem, was es ist: ein saftiges Stück Fleisch mit einer köstlichen Füllung. In unserem Fall waren die süßen Karottenscheiben noch eine ausserordentlich feine Kombination.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim nachkochen!

Guten Appetit!

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