Valtellina: Das Geniesser-Kleinod zwischen Livigno und Sondrio

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Veltliner Weine kennt jeder. Doch das Tal Veltlin ist ein Geheimtipp. Denn das Valtellina versteckt sich in Norditalien im Dreiländereck zwischen Österreich im Norden und der Schweiz im Westen. Der Hauptort Livigno bietet dem Urlauber in einem Tal auf etwa 2.200 m üNN perfekte Voraussetzungen für Outdoor-Sport wie Wandern und Radfahren im Sommer und Skifahren im Winter. Sportler und Familien werden hier glücklich. Halligalli ist woanders. Livigno ist vor allem auch ein Shoppingparadies, im Ortskern bietet ein Laden neben dem anderen edelste Markenklamotten zu günstigsten Preisen an.

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Grüner Veltliner ist jedem bekannt, zumindest jedem Liebhaber österreichischer Weine. Was wohl die allerwenigsten wissen: Der Name der wichtigsten und verbreitetsten Rebsorte Österreichs und wichtigsten autochthonen Rebsorte aus Niederösterreich entspringt dem Veltlin – doch das liegt in Italien und ist bekannter unter dem Namen Valtellina. Hier gedeihen auch einige Weine. Doch habe ich keinen einzigen Grünen Veltliner gefunden. Der Wein des Valtellina wird in der Schweiz als Veltliner bezeichnet, der aber in keinerlei Verbindung zur gleichnamigen österreichischen weißen Rebsorte steht.

Das Valtellina ist ein kleines, schmales Tal in den Alpen, das sich von der Nordspitze des Comer Sees 40 Kilometer nach Osten erstreckt. Dort gibt es Weinbau auf steil terrassierten Terrassen. Das Valtellina ist ein wahres Kleinod in Italiens vielfältiger Weinwelt. In dem schmalen Alpental schmiegen sich die terrassierten Weinberglagen in bis zu 600 m Höhe überwiegend an die Südhänge der Alpen. Tausende von Trockenmauern schützen die Böden vor Erosion: Pittoresker kann eine Weinlandschaft kaum sein!  Der Valtellina wird überwiegend aus der Nebbiolo-Rebe gekeltert, die hier auch Chiavennasca genannt wird. Die Nebbiolo-Traube zeigt im Valtellina ganz andere Stärken. Hier fallen die Weine wesentlich feingliedriger, finessenreicher, subtiler aus als im Piemont.

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Am bekanntesten sind der Sforzato (oder Sfursat) di Valtellina – ein Strohwein, der durch Antrocknung der Trauben gewonnen wird – und der Valtellina Superiore, ein trockener Rotwein. Beide Weine besitzen DOCG-Status. Weiterhin werden in der Region der Rosso di Valtellina DOC und der Terrazze Retiche IGT produziert. Das Produktionsgebiet für den Valtellina Superiore DOCG befindet sich in den besten Lagen zwischen den Orten Buglio in Monte und Tirano. In dieser Anbaufläche sind auch die fünf besonders geschätzten Unterzonen Grumello (78 ha), Inferno (55 ha), Maroggia (25 ha), Sassella (14 ha) und Valgella (137 ha) enthalten.

Valtellina: Outdoor-Sport in Livigno

Auf dem Weg von Deutschland ins Valtellina müssen wir zwischen Österreich, der Schweiz und Italien quer durch die Berge. Der Munt-la-Schera-Tunnel ist einspurig und irgendwie abenteuerlich. Aber wer mit dem Auto vom schweizerischen Zernez nach Livigno gelangen will, muss da durch. Livigno ist ein beliebter Ort für die Sommerfrische und den Wintersport.

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Am Ende finden wir uns in einem breiten Tal wieder, durch welches das Flüsschen Spöl fließt. Noch bis in die 1950er Jahre war der Ort zwischen Herbst und Frühling fast ein halbes Jahr von der Außenwelt abgeschnitten. Längst werden die Zufahrtswege im Winter geräumt. Livigno ist also das ganze Jahr über erreichbar. Motorradfahrer und Mountainbiker kommen dennoch lieber in der warmen Jahreszeit. Dann finden Downhill– und Freeride-Fans im Bikepark Mottolino den Kick. Doch in Livigno kann man auch auf halber Höhe über Panorama-Wege wandern. Das ist dann die gemütliche Tour.

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Wir wandern auf den Crap de la Parè, einen Berg zwischen dem grossen Stausee und Livigno. Von hier aus haben wir wunderbare Aussichten in alle Richtungen.

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Natürlich ist das der perfekte Platz für einige Fotos.

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Die kleine Journalisten-Wandergruppe vor dem spektakulären Panorama.

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Der Blick von oben auf Livigno herunter ist ebenso großartig wie auf den See. Unten im Tal können wir den neuen Sportplatz sehen, der extra für die Olympischen Spiele 2026 in Mailand angelegt wird.

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Die Wettkämpfe für die XXV. Olympischen Winterspiele werden teilweise auch in Livigno stattfinden. Bis dahin wird in Livigno noch einiges gebaut werden. Mit Sicherheit werden auch einige neue Hotels entstehen.

Valtellina: Herbstzeit ist Bikezeit in Livigno

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Mit dem Mountainbike geht`s auch, ist aber anstrengender, wenn es über schmale Pfade geht. Sogenannte „Ungeübte“ müssen bei so einer Tour öfters mal absteigen und schieben. Macht aber nichts.

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Wir empfehlen allerdings das Mountain e-Bike, mit dem wir einen Teil des Tals kennenlernen. Bei der Gelegenheit ist zumindest Zeit, mal die schöne Landschaft zu betrachten – samt Berggipfeln und Blick auf den Stausee.

Eine Tour bis an das andere Talende führt uns durch Kuhherden, Wälder und Wiesen und macht der ganzen Gruppe richtig viel Spaß.

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Für Mountainbiker ist der goldene Herbst wohl eine der schönsten Zeiten, um auf zwei Rädern die Livigno-Alpen am Dreiländereck von Italien, Österreich und der Schweiz zu erkunden. Bei milderen Temperaturen und weiter Fernsicht ist das Radeln in den Bergen ein herrliches Erlebnis. Unter dem tiefblauen Herbsthimmel lässt die Sonne die Lärchen in flammenden Gelbtönen aufleuchten.

Livigno gilt europaweit als eine Top-Destination für Downhill- und Freeride-Fans. Danny MacAskill, Hans Ray, Brian Lopes und Karl Platt sind einige der prominenten Biker, die sich schon von den atemberaubenden Downhills und Singletrails von Livigno begeistern ließen. 3.200 km GPS-System kartierte Routen erwarten hier die Mountainbiker. Ab besten sind sie mit den Guides von Lungolivigno MTB zu erkunden. Sie sind professionelle Lehrer für Freeriding, Downhill und Cross Country und kennen die schönsten Strecken und passenden Touren für jede Könnerstufe. Wer es hingegen ruhiger angehen lässt, kann rund um Livigno auf ruhigen Radwegen radeln.

Der Bikepark Mottolino ist einer der größten und höchstgelegenen Bikeparks in Europa. Mit seinen 600 Höhenmetern und 14 bis zu 4,5 km langen Abfahrten bietet er Trails für jedermann. Zu den leichtesten Routen gehört „Take it Easy“, ein 4.400 m Waldweg. Schwarz, steil und technisch anspruchsvoll ist dagegen die Rennstrecke der MTB-Weltmeisterschaften, auf die sich nur die erfahrensten Bikerinnen und Biker wagen.

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Valtellina: Zollfreies Shoppen bis die Kreditkarte glüht

Livigno ist zollfreie Zone. So gesehen kann man dort das ganze Jahr über preiswert einkaufen. Der Einkaufsbummel in über 1.800 Metern Höhe hat natürlich auch was Besonderes. Es gibt eine Fußgängerzone voller Fachgeschäfte, in der man sich quasi zum „Schnäppchen-Preis“ mit namhaften Mode-Marken einkleiden kann.

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Wer gerne einkauft, kann hier stundenlang verweilen, immer wieder was anprobieren und zwischendurch irgendwo einkehren.

Lungolivigno

Unter dem etablierten Namen „Lungolivigno“ betreibt die Familie Giacomelli ein ganzes Genusseldorado in Livigno. Vater Emilio Giacomelli gründete das Hotel Concordia. Und eine Familie. Aus den sieben Kindern wurden mit den Jahren junge Erwachsene, sie studierten im Ausland und kehrten anschließend nach Hause zurück, um ihren Platz im Unternehmen einzunehmen. Es entstanden weitere Hotels und Fashion-Stores im Ortskern – aus dem einstigen kleinen Familienbetrieb wurde das Aktienunternehmen Lungolivigno SPA. Mit dem Unternehmen wuchs auch die Familie: 18 Enkel und fünf Urenkel gehören mittlerweile dazu. Fabio Giacomelli führt heute die Hotelgruppe. Neben dem Hotel Lac Salin gibt es noch drei weitere Hotels und sechs Boutiquen mit außergewöhnlichen Shoppingmöglichkeiten zu Duty-free-Preisen, in denen namhafte Mode- und Sport-Labels angeboten werden. In einem „Outlet-Store“ gibt`s dann trotz zollfreier Zone nochmals Rabatt. Dennoch ist die Fußgängerzone nur ein Bruchteil des Ortes.

Valtellina: Hotel Lac Salin Livigno

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Das Hotel Lac Salin SPA & Mountain Resort, geführt von der Familie Giacomelli. Die „Luxus-Herberge“ (ein Vier-Sterne-Superior-Haus) ist der beste Beherbergungsbetrieb, den die Familie am Ort betreibt. Zum Hotel Lac Salin SPA & Mountain Ressort gehört nicht nur ein schöner Wellness-Bereich. Dieses Hotel ist der ideale Ort für eine regenerierende Pause für Körper und Geist.

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Es verfügt über 65 luxuriöse Zimmer. Es gibt auch sieben „Chakren- Zimmer“ oder auf italienisch „7 camere per 7 Chakra“. Die Restaurants bieten traditionelle einheimische Gerichte, spezielle Menüs für Sportler und Vegetarier sowie mediterrane und internationale Speisen. Für Wintersportler ist das Resort ideal gelegen, da es sich direkt an den Skipisten befindet. 

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Das Mandarin Spa des Hotel Lac Salin Spa & Mountain Resort lässt keine Wünsche offen. Mehrere Saunen, Pool, Ruheräume und eine wirklich grosse offene Bar mit Kräutern, Knabberkram und Tees stehen den Gästen zur Verfügung.

Im Winter bietet das Hotel Lac Salin etwas besonders außergewöhnliches: Wer möchte, der kann sich eine der Snow Suiten mieten und dann in seinem persönlichen „Palast“ aus Eis und Schnee übernachten.

Am Abend werden wir verwöhnt mit klassischen Valtelliner Gerichten.

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Amuse Bouche
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Traditionelle Aufschnittplattte mit „Sciatt“ Buchweizenkrapfen mit Bergkäsefüllung
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Klassische „Pizzocheri“ Buchweizenbandnudeln mit Käse, Kohl, Kartoffeln und frischem Salbei
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Rinderschmorbraten mit „Inferno“ Rotweinsauce, Polenta, Steinpilze
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Vanilleeis mit heißen Heidelbeeren
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Valtellina: Hotel Concordia Livigno

Das „Concordia“, das Emilio und Domenica Giacomelli, Eltern von sieben Kindern, im Jahr 1962 gründeten, feierte sein 50-jähriges Bestehen. Dies Hotel ist etwas kleiner und günstiger als sein „grosser Bruder“ Lac Salin und liegt mitten in der Shoppingmeile und Fußgängerzone des Ortes. Als Emilio Giacomelli das Hotel Concordia eröffnete, war er damit einer der ersten Hotelbetreiber im Ort. Es ist praktisch der Nukleus der Giacomelli-Häuser, doch ist vom alten Hotel nichts mehr übrig. Fabio Giacomelli hat das Hotel Concordia komplett top modern errichtet und eingerichtet. Wir sind zum Dinner vor Ort und geniessen wieder regionale Spezialitäten.

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Pökel-Rindfleisch aus Trentino mit Lakenkräutern, Zimt, Gewürznelke mit Salat und schwarzem Trüffel
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Burrata Ravioli mit frischen Tomaten und Basilikumsauce
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Hirschfilet Tagliata in roter Weinsauce, Waldfrüchte, Gemüse
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Naturjoghurt mit Waldbeeren und knusprigem Müsli
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Valtellina: Montivas Lodge Livigno

Die Montivas Lodge ist das jüngste und günstigste Kind der Giacomelli Familie und ihrer Lungolivigno Gruppe. Sie ist etwas besser als ein Hostel, richtet sich vornehmlich an junge Gäste sowie Familien mit Kind, die auf den Geldbeutel achten müssen. Die Zimmer sind hell, freundlich, farbenfroh eingerichtet, statt eines Schrankes steht ein grosses, offenes Regal im Schrank.

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Outdoor-Freaks werden hier glücklich, denn der grosse Kellerraum bietet reichlich Platz für Bikes aller Art oder Skier. Kleinere Reparaturen können hier sofort vorgenommen werden. Oder die Gäste hängen hier die Wäsche auf, die sie im Nachbarraum in den Waschmaschinen waschen können. Das stylishe Restaurant erinnert eher an einen Coffee-Shop oder eines der vielen coolen Metropolen-Hostels.

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Valtellina: Grand Hotel della Posta Sondrio

Wir fahren von Livigno nach Sondrio, den Hauptort des Valtellina. Mit dem Auto geht es entweder mit einem großen Umweg über Bormio – im Winter der einzig mögliche Weg – oder über die Schweiz. Die Passstrasse über den Forcola di Livigno führt uns bis auf 2.315 Meter. Hier verläuft die Wasserscheide zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer, auch als Donau-Po-Wasserscheide bekannt. Er ist der einzige Pass zwischen der Schweiz und Italien, wo man aus der Alpensüdseite aus der Schweiz auf die Alpennordseite nach Italien hin wechselt. Auf der Schweizer Seite stösst die Passstrasse auf die Bernina Passstrasse bis hinunter nach Tirano, das schon wieder in Italien liegt. Wer Glück hat, der begegnet hier dem berühmten Bernina-Express, der hier einige seiner spektakulärsten Kurven zieht. Aber Vorsicht: stellenweise teilt sich der Zug mit den Autos die Straße.

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Sondrio, die Provinzhauptstadt des Valtellina, liegt malerisch schön in einem Tal, bewacht von einer kleinen Burg und umgeben von vielen Weinbergen. Hier gehört das beste Hotel der Stadt der kleinen Hotelgruppe von Fabio Giacomelli: das Grand Hotel della Posta.

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Auf dem Terrassenrestaurant geniessen wir ein kleines Mittagessen, natürlich begleitet mit bestem Wein aus dem Valtellina.

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Wir besichtigen ein Zimmer des Grand Hotel della Posta: großzügig, modern eingerichtet –

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und mit einem grossartigen Blick aus dem Fenster auf den zentralen Stadtplatz und die Berge.

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Vom Grand Hotel della Posta Sondrio sind es nur wenige Fußminuten bis zur Azienda Agricola Marsetti Alberto.

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Die Familie Marsetti produziert hier Weine in Edelstahltanks sowie im großen Holzfaß. Leider hatten wir nicht die Möglichkeit zu einer Degustation. Barrique-Fässer habe ich nicht gesehen.

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Die Raritäten im Keller sehen vielversprechend aus.

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Vater Alberto Marsetti und Tochter haben ihre Reben in sensationeller Lage:

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Direkt zu Füßen des Castel Masegra wachsen die Nebbiolo-Trauben der Familie. Es ist das einzige der drei Stadtschlösser, das den Abbau aller 1639 von Graubünden angeordneten Veltliner Befestigungsanlagen überstanden hat. dies ist darauf zurückzuführen, dass es zu dieser Zeit der Wohnsitz der mächtigen Familie Graubünden Salis war.

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Alberto Marsetti versichert uns, dass die Weine nachhaltig angebaut werden. Zu gerne hätten wir noch die Weine verkostet, doch die Zeit drängt und wir müssen wieder zurück.

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Tirano: Contrada Beltramelli

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Auf halbem Wege zwischen Livigno und Sondrio liegt Tirano. Es ist die Endstation der rhätischen Bernina-Bahn und Grenzort zur Schweiz. Hier liegt die Contrada Beltramelli, ein historisches Gebäude an den rhätischen Hängen von Villa di Tirano. Die Familie Giacomelli hat das Haus übernommen und sorgsam renoviert.

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Die teilweise eingefallenen Mauern sind sorgsam geschützt, dahinter sind grosse Glasscheiben, die aus den Zimmern einen wunderschönen, romantischen Blick nach draussen geben. In diesem kleinen Refugium befinden sich wenige hochmoderne und schön eingerichtete Zimmer,

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mehrere Veranstaltungsräume sowie ein Restaurant. Der schönste Platz zum Essen ist jedoch im Innenhof.

Valtellina: La Tresenda Agriturismo Mountain Farm

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Ein weiterer Sproß der Giacomelli Familie hat 4 km außerhalb von Livigno ein Bauernhofhotel mit ein paar sehr seltenen Tieren: das La Tresenda Agriturismo Mountain Farm. Zumindest selten in Europa: Lamas und Alpakas. Ein sehr schönes, eher rustikales Hotel, ideal für Familien mit Kindern, die gern mit Tieren spielen wollen.

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Leider sind auch die schönsten Tage irgendwann mal zu Ende.

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Disclosure: Herzlichen Dank an Fabio Giacomelli und die Lungolivigno-Gruppe für die wirklich außergewöhnlich schönen Tage in Livigno und im Valtellina, die wir auf Einladung geniessen konnten. Unsere persönliche Meinung bleibt dennoch unabhängig.

Service:

Das schreiben die Anderen:

Hotel Rosskopf Sterzing: Stop-over am Brennerpass

Gleich nach dem Brennerpass kommt der Reisende auf dem Weg von Österreich nach Italien an dem wunderschönen Ort Sterzing/Vipiteno vorbei. Das erste Südtiroler Städtchen grüßt nicht nur mit einer historischen und gut erhaltenen Altstadt, mit exzellenter Gastronomie und einigen Hotels. Sondern auch mit einem eigenen Skigebiet: Der Rosskopf. Wir haben in Sterzing im Hotel Rosskopf übernachtet, waren Gast bei der Einweihung des neuen Panorama-Skiliftes am Rosskopf selbst und haben die Fertigung von Leitner Ropeways besucht.

Nur wenige wissen, dass Sterzing auch der Sitz eines Weltmarktführers ist: Leitner Ropeways. Die Firma Leitner fertigt Sessellifte, Gondelbahnen, Schneekatzen und vieles mehr für Verkehrssysteme in den Bergen. Viele von uns kennen nur die Lifte und Gondeln in den Bergen. Doch schon einige südamerikanische Städte haben angefangen, Gondeln als schnelle und günstige Massentransportmittel für die Millionenstädte einzusetzen, bspw. Medellin in Kolumbien. Und in Deutschland überlegen bereits München und Berlin, wie man Gondeln einsetzen kann. Denn der Bau dieser Systeme ist allemal günstiger und schneller als ein U-Bahn-Bau. Weltweit gibt es eigentlich nur zwei nennenswerte Anbieter: Doppelmayr in Österreich und eben Leitner in Südtirol.

Südtirol glänzt mit einigen der schönsten Berge und damit auch Pisten der Alpen. Direkt vor der Tür von Leitner liegt der Rosskopf. Ein Berg, der eigentlich als Paradeparadies und Teststrecke von Leitner dienen könnte. Mit der neuen Telemix-Bahn, der neuen fünf-Kilometer-Talabfahrt, der Beschneiungsanlage und den neuen Pistenbullys wird das Skigebiet Rosskopf in Sterzing-Südtirol in ein neues und modernes Schneezeitalter katapultiert. Was jetzt noch dringend modernisiert werden sollte, ist die Gondelbahn von Sterzing hoch auf den Rosskopf. Denn die geht auch direkt über die Brennerautobahn und wäre somit eigentlich ein perfektes Aushängeschild für Leitner. Denn oben erwartet den Skifahrer ein zwar kleines, doch wunderschönes Skigebiet.

Sterzing ist geprägt von vielen Jahrhunderten Durchgangsverkehr durch die Alpen. Der Brennerpass in unmittelbarer Nähe, die Tiroler Tradition, die nahezu unzählbar vielen Völker und Stämme, die hier durchzogen, lebten und – leider – sich auch zeitweilig bekämpften, hinterliessen alle ihre Spuren. Reichverzierte Bürgerhäuser mit Erkern kennzeichnen den Charakter der Altstadt in Sterzing. In der Fußgängerzone kann man gut bummeln, in vielen kleinen Geschäften einkaufen und in Cafés und Restaurants hervorragend speisen.

Gleich in der Nähe der Aufstiegsanlagen des Rosskopf und zugleich unweit der Ortschaften Ratschings, dem Ridnauntal und dem Pfitschtal, bietet das 3-Sterne Superior Hotel Rosskopf gepflegte, gemütlich eingerichtete Zimmer und Suiten und wird somit zur idealen Unterkunft für einen Aktivurlaub mit Wellness im wundervollen Eisacktal.

Einen Einblick in mein Zimmer im 3-Sterne Superior Hotel Rosskopf Sterzing gibt Euch mein kleines Video:

Benannt nach dem sonnigen Bergmassiv hoch über der Stadt, lädt das familiäre Hotel in Sterzing zu einem abwechslungsreichen Aufenthalt in Südtirol ein. Traditionelle Gastlichkeit, die kreative Küche im hoteleigenen Restaurant und der herzliche Charme sind die besonderen Stärken des reizvollen Hotels mit seinen 40 Zimmern, welches mit einem Relaxbereich und einem idyllischen Garten einen Ruhepunkt in der Hektik des Alltagslebens bildet.

Morgens der Blick aus dem Bett.

Hotel Rosskopf: 4 Sterne Wellness und Restaurant

Fotos in Wellnessbereichen sind immer ein Problem: Wenn Gäste drin sind, ist es heiss und dampfig.

Die Saunaanlage und vor allem die Küche haben eigentlich 4-Sterne-Niveau. Für die gute Küche spricht, dass mittags Einheimische sowie Arbeiter und Angestellte der Firma Leitner, die Seilbahnen bauen, zum Essen kommen. Die Sauna ist sehr modern, hier kann man herrlich entspannen. Es gibt eine Bio- und eine finnische Sauna, ein Dampfbad, eine Rotlichtkabine, einen Whirlpool und einen großen Ruheraum.

Nach einem erfolgreichen Skitag und dem Saunabesuch, um die Muskeln zu relaxen, ist man bereit für das Abendessen. Das Menü am Abend startet für uns mit einem Knödel Tris. Als Vorspeise ist das Tris der Renner, es besteht aus einem Spinatknödel, einer Kasnocke und den für Südtirol so typischen Schlutzkrapfen.

Tagliata di Manzo, Ruccola, Gemüse, Bratkartoffeln

Der Hauptgang ist Tagliata di Manzo auf Ruccola mit Gemüse und Bratkartoffeln, dazu passt der Merlot Black von der Winzergenossenschaft Bozen von 2015 hervorragend.

Apfelstrudel mit Vanillesauce

Und der perfekte Abschluss wird gebildet von einem Apfelstrudel mit Vanillesauce, dazu ein wunderschöner italienischer Espresso.

Hotel Rosskopf: Das Stop-over-Hotel

Das Drei-Sterne-Superior Hotel Rosskopf in Sterzing bietet sich auch perfekt als Zwischenstation an für Reisende auf dem Wege von Nord nach Süd oder umgekehrt. Das Hotel ist in Sichtweite der Brennerautobahn – und eigentlich auch in Hörweite, doch die Fenster sind glücklicherweise sehr schalldicht. Während unseres Aufenthaltes war eine größere Gesellschaft anwesend, die täglich bis nach Antholz zum Biathlon-Weltcup gefahren ist. Ja, kann man machen, aber dann muss man täglich schon sehr früh in Richtung Antholz aufbrechen, da man sonst im Stau steht.

Service:

Vergesst Venedig!

Nur wenige Kilometer von den überlaufenen Touristenzielen Venedig, Jesolo & Co tut sich eine ganz eigene Welt auf: eine fast unberührte Lagunenlandschaft, die sich am schönsten per Fahrrad oder Boot erkunden lässt und in der Landgasthöfe mit herzlichen Gastgebern zum Schlemmen und Schlummern einladen. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Gast-Autorin Rozsika Farkas rund um Noventa di Piave unterwegs.

Backen ist Sabrinas Leidenschaft, das bekommen die Gäste beim Frühstück zu schmecken. Die Kuchenauswahl am morgendlichen Buffet – Walnusskuchen, Feigentorte, Torta della nonna, Ricotta-Torte, Apfelkuchen – würde jeder Konditorei zur Ehre gereichen, auch die Brote sind hausgemacht. Dazu gibt es Erlesenes aus handwerklich arbeitenden Käsereien und Metzgereien der näheren Umgebung. Sabrina Vitoli ist auch eine fabelhafte Köchin, das lässt sie einen abends erleben, wenn sie pikante Cannoli mit Kürbisfüllung auftischt und Auberginenlasagne, in Rotwein marinierte Schweinebäckchen und warme Schokotörtchen mit eingelegten Kirschen. 

Zusammen mit ihrem Mann Giorgio Turini führt Sabrina das Settecentoalberi („Siebenhundert Bäume“) in Noventa di Piave in Venezia orientale, dem östlichen Hinterland von Venedig. Dass das gastliche Anwesen unter agriturismo firmiert, ist eine schamlose Untertreibung – der Begriff ist die Entsprechung zu unserem „Urlaub auf dem Bauernhof“. Landsitz träfe es schon eher, die fünf Gästezimmer sind komfortabel und mit viel Liebe zum Detail ausgestattet, im Frühstücks- und Speiseraum fühlt man sich eher wie in einem großzügig dimensionierten Wohnzimmer – oder besser: einem Salon – bei Freunden. Ein weitläufiger Park umgibt das Haus, und vieles, was Sabrina auftischt, stammt aus eigenem Anbau. 

Das Settecentoalberi ist keineswegs die einzige Wohlfühladresse in Venezia orientale. Die Gegend ist Sitz einiger äußerst angenehmer Landgasthöfe, von denen aus sich die Lagunenlandschaft erforschen lässt. Mehr feudal als rustikal residiert es sich etwa in der Casa dei Racconti, wo sechs individuell ausstaffierte Zimmer, ein weitläufiger Garten samt Pool sowie ein Restaurant, das die typischen Gerichte der Region anbietet, die Gäste empfangen. Das Motto des Restaurants lautet kilometro zero, „null Kilometer“; gemeint ist damit, dass die Küche nur Produkte aus dem allerengsten Umkreis verarbeitet.

Weiße Polenta mit Garnelen

Dazu gehört zum Beispiel die weiße Polenta aus der raren Maissorte Biancoperla, die praktisch nur noch in ein paar Winkeln des Veneto angebaut wird und von Slowfood zu den schützenswerten Schätzen der norditalienischen Landwirtschaft gezählt wird. Hausherr Gianni Pasin beschäftigt sich eingehend mit solchen kulinarischen Kostbarkeiten. Es ist ihm ein, wie er sagt, ethisches Anliegen, Biodiversität zu fördern und altes Saatgut zu erhalten. Im Moment hat es ihm eine bestimmte Bohnensorte angetan, die Mame Gialle, auch sie eine vom Verschwinden bedrohte Spezies. Dass es sich – auch in kulinarischer Hinsicht – unbedingt lohnt, sie zu erhalten, beweist die köstlich-deftige Bohnensuppe, die Gianni in seinem Restaurant servieren lässt.

Im Zimmerpreis ist – sowohl in der Casa dei Racconti wie im Settecentoalberi – nicht nur das fabelhafte Frühstück, sondern auch die Nutzung der Fahrräder enthalten. Denn die Landschaft hinter der Lagunenstadt eignet sich wie kaum eine andere in Italien dazu, mit dem Fahrrad erkundet zu werden. Reizvoll, verträumt und abwechslungsreich, von Kanälen und mäandernden kleinen Wasserläufen durchzogen, dabei topfeben, bietet sie fernab von Autoverkehr idyllische Panoramen, nur unterbrochen durch lohnende Einkehrmöglichkeiten. Eine davon ist der Agriturismo La Barena, wo deftige Fleischgerichte und Fisch aus der nahen Lagune auf den Tisch kommen. La Barena ist nur 12 Kilometer von Jesolo entfernt, und dennoch wirkt der Ort, als sei er völlig der Welt entrückt. 

Oder man radelt zum Bioweingut Tessère, das ebenfalls über einen in feinstem Landhausstil ausstaffierten Agriturismo verfügt, und besucht dort Winzerin Emanuela Bincoletto und ihre Mitarbeiterinnen – der Betrieb ist fest in weiblichen Händen. Wer mag, kann dort lernen, wie man leckere Gebäckkringel oder andere Rezepte aus der cucina della nonna („Omas Küche“) zubereitet, oder sich in der Kunst des Mosaiks unterweisen lassen.

Emanuela Bincoletto
Raboso

Was man aber keinesfalls versäumen darf, ist eine Weinverkostung. Denn hier gibt es den Raboso, und Emanuela Bincoletto ist die unbestrittene Nummer Eins, die Königin des Raboso. Die Trauben mit der fast schwarzblauen Haut und dem hohen Säure- und Gerbstoffgehalt werden ausschließlich hier in Venezia orientale und in Treviso kultiviert. Damit die daraus entstehenden Weine nicht rustikal und kantig ausfallen, benötigten sie Zeit, und die lässt Emanuela ihnen. Der wunderbare, zwiebelschalengoldene Spumante Redentore („Befreier“) durfte acht Jahre auf der Hefe reifen, der aktuell gehandelte Jahrgang ist 2010. Er duftet würzig, ein wenig salzig, ist kraftvoll und gleichzeitig harmonisch-fein, mit appetitlich-frischer Säure – ein faszinierender Schaumwein, der sich nicht nur als Aperitif, sondern mehr noch als Essensbegleiter eignet. Auch kräftigen trockenen Roten und sogar edlen Süßwein gewinnt Emanuela aus dem Raboso.

Das Fahrrad ist aber nur eins von zwei idealen Fortbewegungsmitteln – das andere ist das Boot. Mit Elektrobooten, auf denen sechs Personen bequem Platz finden, lässt es sich gemächlich und geräuschlos den Piave entlangschippern. Von der Mitte des Flusses aus bieten sich traumhafte, ungewohnte Einblicke in eine unberührt erscheinende Landschaft – Romantik pur! Als Anlegestelle für einen Zwischenhalt zu empfehlen ist die Schokoladenmanufaktur Cioccolateria veneziana in San Donà di Piave, wo es neben feinsten Pralinen auch bestes Speiseeis zu naschen gibt, bevor es weiter mit dem Boot durch die Lagunenlandschaft mit ihrer Vielfalt an Pflanzen und Vögeln geht. Wen nach so viel Naturerlebnis die Lust auf einen Stadtspaziergang überkommt, der findet im idyllischen mittelalterlichen Städtchen Portogruaro ein lohnendes Ausflugsziel.

Service:


(c) Fotos: Rozsika Farkas und Susanne Wess

Barcolana: Die größte Regatta der Welt bittet nach Triest

10 Tage Regatta im Golf von Triest, 17.000 Segler auf Segelbooten, Einrumpfbooten, Optimisten, Katamaranen und Surfbrettern verwandeln die Adria-Bucht in ein schier unendliches Meer aus Segeln. Bis zu 400 Veranstaltungen laden an fast 100 Orten ein zu Konferenzen, Workshops, Theater, Führungen, Verwüstungen und mehr. Vom 4. – 13. Oktober 2019 sollte sich jeder Liebhaber des Segelsportes zur Barcolana in Triest aufhalten.

Nein, nicht Barcelona. Barcolana! Nach dem großen Erfolg der 50. Barcolana und der Aufnahme ins Guinness-Buch der Rekorde als „größte Segelregatta der Welt“ steht nun die 51. Regatta bevor. Sie richtet sich an das Publikum, das leidenschaftlich segelt und sich für Meerestraditionen interessiert. Ziel ist es, eine öffentliche Diskussion über das Meer und die Umwelt anzuregen und wie jedes Jahr alle Segelbegeisterten in Triest zusammenzubringen.

Das Plakates der 51. Barcolana zeichnete die Illustratorin Olimpia Zagnoli, die kürzlich das Cover des renommierten US-Magazins New Yorker gestaltete. Dabei sollen die Emotionen der Barcolana zum Ausdruck gebracht werden, die im vergangenen Jahr von 300.000 Menschen in Triest und von tausenden Segelfreunden auf der ganzen Welt geteilt wurden.

Das diesjährige Plakat ist eine Einladung, nach Triest zu kommen und Teil der Veranstaltungen zu werden – sowohl auf See, als auch an Land. Das Plakat zeigt den Golf von Triest und sein Schloss Miramare (eines der beliebtesten und meistbesuchten Reiseziele in Italien, insbesondere bei deutschen Gästen) zum Zeitpunkt des Startschusses der Regatta. Im Vordergrund hat Olimpia Zagnoli eine Blume entworfen – als Symbol für die Schönheit, aber auch für die Verletzbarkeit unseres Meeres und des Ökosystems, das geschützt werden muss.

Um sich die Barcolana auf möglichst unterschiedliche Arten anzuschauen können die Zuschauer die vielen Segelboote aus dem Hubschrauber anschauen, von Terrassen am Ufer, vom Bord eines Ausflugsdampfers auf dem Wasser oder aber direkt an Bord eines der vielen Segelboote als Mitsegler.

Da jedes Jahr auch viele Deutsche an der Barcolana teilnehmen, ist der ADAC ab sofort Partner der Segelregatta. Axel Brinkmann, Redaktionsleiter ADAC Sportschifffahrt übergab anlässlich der Pressekonferenz von Barcolana im Hotel Bayerischer Hof München einen Wimpel des ADAC zur Besiegelung der Partnerschaft.

Segler, die an der 51. Barcolana teilnehmen wollen, können sich immer noch melden. Dabei sollten die Besucher der Barcolana sich auch unbedingt noch die Schönheiten der abwechslungsreichen Landschaft von Friaul-Julisch-Venetien nicht entgehen lassen. Denn das Land hat neben Schinken aus San Daniele und Prosecco DOC noch jede Menge mehr zu bieten.

Infos:

Quelle / Copyright: Fast alle Fotos (c) TAL / Barcolana – nur das oberste Bild ist von mir.

Slow-Food meets Yoga – Lebenskunst in Südtirol

Im familiengeführten 4 Sterne Hotel Schwarzschmied, dem ersten Lebenskunst-Hotel Südtirols, ist Genuss Programm. Gerade in der dunklen, kalten Jahreszeit das perfekte Urlaubsdomizil.

Die Zimmer des Hotels Schwarzschmied sind mit Möbeln aus Naturmaterialien ausgestattet

Schon eine alte Volksweisheit besagt: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Deshalb sollten wir Körper und Geist öfter mal eine Verwöhnpause gönnen – uns zwischendurch Zeit nur für uns selbst nehmen, einfach mal treiben lassen und den Moment genießen.

Traumhafte Ausblicke vom Hotel-Garten auf die wunderschöne Bergwelt des Meraner Landes

Eingebettet in die Bergwelt des wunderschönen Meraner Landes in Südtirol können sich sowohl Aktivurlauber als auch Ruhesuche im historischen und doch innovativen Ambiente des Schwarzschmied besonders wohlfühlen. Hier vereinen sich italienischer Lebensstil und das Bewusstsein für Natur und Umwelt.

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.“ 

Genuss nach dem Slow Food-Prinzip

Leicht, vollwertig, vegetarisch, vegan, laktose- oder glutenfrei – die Küche des Restaurants „La Fucina“ bietet Genuss vom Feinsten für individuelle Bedürfnisse. 

In der ehemaligen Schmiede zaubert Küchenchef Stefan Brida köstliche und gesunde Gerichte auf Ihren Teller. Das Besondere: Hier wird gekocht nach dem Slow Food-Prinzip – das heißt, es gilt der Grundsatz „zurück zur Natur“, wobei besonderen Wert auf die Nachhaltigkeit und den regionalen Bezug von Zutaten und Speisen gelegt wird. 

Lecker! Hier wird sogar die Pasta hausgemacht

So stammen Butter und Honig von ausgewählten Almen und Bauernhöfen aus dem Ultental. Die Eier liefert der Bauer aus der Nachbarschaft. Frisches Gemüse, Obst und Kräuter kommen größtenteils von lokalen und regionalen Produzenten oder aus dem hoteleigenen Schwarzbauergarten. Auch die Pasta für die leichten italienischen Vorspeisen, die in Südtirol zu den traditionellen Gerichten zählen, sind selbstverständlich hausgemacht. 

Den Morgen mit einem ausgiebigen Frühstück mit Produkten von regionalen Bauernhöfen beginnen

Und weil „gesundes Leben mit belebtem Wasser beginnt“ (Johann Grander) fließt in den Schwarzschmied-Bädern und aus den Wasserhähnen ausschließlich vitalisiertes Granderwasser – womit natürlich auch gekocht wird. 

Der beheizte Außenpool ist ganzjährig benutzbar

Wahren Reichtum hat man, wenn man seinen inneren Ausgleich gefunden hat.“ 

Im Spa- und Wellness-Bereich mit einer großzügigen Beauty- und Saunalandschaft, einem Fitnessraum sowie einem Innen- und beheizten Außenpool stehen Wohlbefinden und Gesundheit im Mittelpunkt.

Mit Yoga den Tag ausklingen lassen

Um Körper und Seele in Einklang zu bringen, war es Junior-Chef Klaus Dissertori eine Herzensangelegenheit das Thema Yoga zu einem wesentlichen Bestandteil des Schwarzschmied zu machen. So stehen im 70m² großen Yogaraum nicht nur tägliche Yogaklassen – vom „Gentle wake up Yoga“ bis zum Sivananda Yoga auf dem Programm, sondern es können auch Yoga-Workshops und -retreats oder Privatstunden bei qualifizierten Yogalehrern gebucht werden. 

Auch Wandern in der traumhaften Natur rund um das Hotel fördert das bewegte Innehalten. Entsprechend bietet das Hotel drei geführte Wanderungen pro Woche an. Rund um Lana finden sich zahlreiche Wanderziele. Hier liegt der Eingang ins urige Ultental, am Rand zum Nationalpark Stilfserjoch mit seinen hohen Gipfeln und den 2000 Jahre alten Ultner Urlärchen in St. Getraud. 

Der Ruheraum des Lebenskunst-Hotels

Wer lieber auf das Rad umsteigen möchte, kann sich im Hotel kostenlos hochwertige Mountain- und Citybikes ausleihen. 

Auch Golfern wird es nicht langweilig: Drei Golfplätze mit mediterranem bis hochalpinem Charakter stehen Profis und Freizeitgolfern im Umkreis von 30 Kilometern zur Verfügung. 

Ob Sommer oder Winter, im vielfältigen Meraner Land kann man das ganze Jahr Natur pur auf seine individuelle Weise genießen. 

Kleinod im Zentrum Lanas: Hotel-Chef Klaus Dissertori vor seinem neuen Hotel 1477 Reichhalter


Für Retro- und Kulinarik-Fans

Als Erweiterung für ihr Lebenskunst-Hotel Schwarzschmied baute Familie Dissertori ein altes Schmuckstück – das Gasthaus Reichhalter im historischen Zentrum Lanas – um und ließ es im Sommer 2018 als „Eat & Sleep“ Location am Fuße von Schloss Braunsberg mit acht Zimmern neu aufleben. 

Romantisch! Die Dachterrasse vom Hotel Reichhalter


Service:


Fotos: © Anke Sieker/ Hotel Schwarzschmied

Winterurlaub in Verona

Weihnachten in Verona? Warum denn nicht? Die meisten Deutschen verbringen den Sommer gern am Gardasee. Die Arena di Verona ist nicht nur Kunstliebhabern ein Begriff. Doch im Winter? Die Region Verona lud Münchens Reisejournalisten zum Lunch ins Hofbräuhaus.

Verona hat sich selbst zur „Weihnachtshauptstadt“ Norditaliens erkoren. Der Veranstaltungskalender von Verona und Umgebung sind für dieses Jahr ganz besonders abwechslungsreich gestaltet. 

Einen kleinen Einblick gibt das Video der Pressekonferenz:

In Verona können die Touristen einen der größten Weihnachtsmärkte Italiens besuchen. Außerdem können die Besucher Gardaland, einen der berühmtesten Vergnügungsparks Italiens, besuchen. Er ist nur eine halbe Autostunde entfernt. Das Weihnachtsdorf Flover in Bussolengo ist ebenfalls in der Nähe. 

Ein besonderer Ausflugstipp ist der Park Natura Viva, ein wichtiges Schutzzentrum für Tierarten. 

Ganz besonders traumhafte Ausblicke haben die Gäste von Malcesine: Dort fährt die Seilbahn mit neuesten Kabinen auf den Gipfel des Monte Baldo, von dem man einen atemberaubenden Panoramablick geniessen kann. 

Der Gardasee und sein Hinterland präsentieren eine ganze Reihe von Aktionen wie Weihnachtsmärkte, Eislaufbahnen, Straßenshows und beleuchtete Schlösser. Das Weihnachtsfest unter den Olivenbäumen des Gardasees zwischen Lazise, Bardolino und Malcesine ist mit Sicherheit für deutsche Augen komplett ungewohnt und bietet ein unvergessliches Erlebnis. 

Service:

Gourmet Skisafari: Genußvoll Skifahren in Alta Badia

Gourmet Skisafari Alta Badia Adelheid Wanninger

Bestgepflegte Pisten, stahlblauer Himmel – das ist einfach Skifahren mit Genuss. Dazu noch kulinarische Köstlichkeiten und regionale Weine, schon wird der Wintersport zum Hochgenuss! Unsere Autorin Adelheid Wanninger ging in Alta Badia auf Genussreise.

Gourmet Skisafari Alta Badia Adelheid Wanninger
Als Hot Spot für Gourmets hat sich die Region Alta Badia entwickelt, die inmitten der Dolomiten und somit im UNESCO Weltnaturerbe liegt. Bei der diesjährigen Vergabe der begehrten Michelin Sterne wurden gleich zwei Restaurants in St. Kassian mit zusätzlichen Sternen dekoriert. Norbert Niederkofler wurde für das Restaurant St. Hubertus mit dem dritten Stern dekoriert. Somit ist das einzige Südtiroler 3 Sterne Restaurant in St. Kassian in Alta Badia beheimatet. Matteo Metullio erkochte für das La Siriola den zweiten Michelin Stern. Auch für Nicola Laera vom Restaurant La Stüa im Hotel La Perla in Corvara wurde der Michelin Stern erneut bestätigt.

Aber wie kommt es zu einer so hohen Sternedichte mitten in einer Bergregion?
Genau hier hat man seit jeher mit den Zutaten gearbeitet, die es hier in der Umgebung gab. Produkte aus der Region, saisonal und unverfälscht.
Und genau das wird heute wieder geschätzt.
Dass man diese Geschmäcker, die einen an Kindertage erinnern, wiedererleben darf, ist das Konzept der diesjährigen „Gourmet Skisafari“, die heuer bereits in die sechste Saison geht. Ausgesuchte Skihütten warten nun diesen Winter mit kreativen Gerichten auf, zubereitet aus frischen Südtiroler Zutaten. Serviert selbstverständlich mit ausgewählten Südtiroler Weinen. (mehr …)

Dolomitenregion Drei Zinnen: Was machen Rentiere auf der Rotwand?

Hochpustertal_Sexten_Langlauf_Marathon_Jan2013_06Familienparadies Hochpustertal, Aktivtourismus in der Dolomitenregion Drei Zinnen: Dieses wunderschöne Fleckerl Erde mitten im Dreieck zwischen Österreich, Südtirol und Italien ist eine perfekte Mischung aus allen Einflüssen und bietet für jeden Anspruch und Geschmack etwas. Und ganz nebenbei entdecken wir Tiere, die für die Alpen eher untypisch sind: Rentiere leben auf der Rotwand und lassen sich im Winter für Schlittenkutsch-Fahrten einspannen. Und im Fischleintal trainiere ich für den Skilanglauf-Marathon.

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Dolomitenregion Drei Zinnen: Langlauf im Fischleintal

Morgens um 9 Uhr treffe ich Christian Schwienbacher. Er ist Langlauflehrer an der Ski- und Snowboardschule Sextner Dolomiten. Wir sind miteinander an der Talstation Helm verabredet, die nur wenige Laufminuten von meiner Unterkunft, dem Hotel Monika in Sexten entfernt ist. Christian, in den Bergen ist man immer gleich beim Du, will mich vorbereiten auf den 37. Pustertaler Ski-Marathon am nächsten Tag. Ich bin da als Läufer gemeldet. Also brauche ich auch etwas Vorbereitung und dafür stellt mir die Dolomitenregion Drei Zinnen, wie sich der Tourismusverband des Hochpustertals neuerdings nennt, ein kleines Langlauftraining zur Verfügung. Wir schwingen uns in den alten Lada des Tourismusverbandes. Die alte Mühle will man nicht geschenkt haben, aber diese russischen Kisten sind absolut perfekt, wenn es in das Gelände geht. Da lässt Christian, wie er mir gesteht, auch gern seinen privaten Wagen stehen, da der Lada bei allen Geländearten und selbst härtesten Schneebedingungen keine Gnade kennt und seinen Weg durchzieht.

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Advent in Südtirol: Weihnachtsmarktbummel in Lana und Meran unter Palmen

Suedtirol_Meran_Lana_Waldhof2_Advent_2015 _061Suedtirol_Meran_Lana_Waldhof2_Advent_2015 _129Jauchzet! Frohlocket! Lobpreiset den Herrn! Es ist wieder Winter. Die wunderschöne Weihnachtszeit bricht an. Wir entschliessen uns zu einem spontanen Wochenende mit Wellness, Wein, Entspannung und allem, was dazu gehört. Wo geht das besser als in Südtirol. Dort, im Herzen des Tiroler Landes, liegt Meran. Lana ist ein Vorort Merans, und in dem Vorort des Vorortes, genauer gesagt in Völlan, liegt das Hotel Waldhof 2. Wir verbinden also die Weihnachtsmärkte von Meran und Lana mit kulinarischen Genüssen, Wellness-Anwendungen und Entspannung.

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In den Alpen ist es im Advent eh immer etwas Besonderes. Das fängt hier bei uns daheim in München schon an. Die vielen besonders schön gestalteten Weihnachtsmärkte im Inntal in Tirol setzen es fort. Ein ganz besonderes Flair jedoch verbreiten die Weihnachtsmärkte in Südtirol. Die Mischung macht’s: die deutsche Tradition verbunden mit italienischer Lebensart, Tiroler Spezialitäten kombiniert mit mediterraner Raffinesse. Dazu ein ungewohntes Sprachbild: Während sonst in Südtirol die deutsche Sprache überwiegt, so ist hat die Tradition der Weihnachtsmärkte für die Italiener einen derartigen Reiz, dass sie an den Adventswochenenden en masse in ihrer nördlichsten Provinz einfallen. Wir werfen am 1. Advent einen Blick auf die Weihnachtsmärkte von Meran und Lana.

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Lana? Kaum einer kennt den Ort, doch jeder, der schon mal nach Meran gefahren ist, ist an Lana vorbeigekommen. So mancher, der in Meran arbeitet, wohnt in Lana. Doch die Ortschaft ist eher ein Sommerferienort, im Winter läuft hier nicht viel. Lana liegt zu Füßen der Mayenburg und steht für Wandern, Radfahren, Wellness und für einen 9-Loch-Golfplatz inmitten der Obstplantagen. Doch der warme Wind, der von der Adria in das Meraner Land hineinweht, verhindert hier die Wintersportaktivitäten. Und Meran 2000 ist zu weit entfernt, um mit den dortigen Skihotels mitbieten zu wollen. Umso mehr ein Grund für uns, diesen kleinen Ort mit seiner beschaulichen Fußgängerzone und seinem typisch Südtiroler Weihnachtsmarkt zu besuchen. Denn Massentourismus ist hier ein Fremdwort. Ein beschaulicher Familienausflug also.

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Colli Piacentini: Burgen, Banker und Bonarda

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Wenn wir Weinjournalisten, Sommeliers und Weinhändler fragen, was Sie von den Colli Piacentini und den Weinen dort wissen, sehen wir meist ein Schulterzucken. Warum ist das so? Warum fällt uns bei Namen wie Ortrugo oder Gutturnio nichts ein? Und wo sind die eigentlich, die „Hügel von Piacenza“? Welche Menschen leben dort, welche Landschaft erwartet einen und welche Geschichte hat sie zu erzählen. Eine Gruppe von zehn internationalen Journalisten und Bloggern war eingeladen diese Region kennenzulernen. Und so viel sei verraten. Es lohnt sich die Colli Piacentini zu entdecken. Vielleicht bei einem Besuch der Expo in Mailand.GAP 3 EXPO

Nach einem ruhigen Hinflug von München nach Mailand  mit Lufthansa werden wir in Malpensa von Egle Sutinyte, unserer Hostess aus Litauen empfangen und mit einem Kleinbus, der uns in den nächsten drei Tagen sicher zu allen Orten bringen wird, abgeholt. GAP 2 Egle EmpfangNach einer guten Stunde Fahrt über die Autostrada kommen wir zum Relais Cascina Scottina in Cadeo. www.relaiscascinascottina.it Hier werden wir von Fabio Tavazzani (Bild Mitte) begrüßt.GAP Begrüssung

Bei einem kleinen Mittagessen mit Weinen der DOC Region Colli Piacentini können wir uns erst einmal stärken und einen ersten Eindruck von der ausgezeichneten Küche der Emilia-Romagna und den Weinen hier bekommen.GAP 6 Seppiasalat

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Primavera del Prosecco: 5 Jahre DOCG sind ein Grund zum feiern

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Blubberwasser in Dosen, blaue Flaschen mit Paketband verschnürt: Der Prosecco-Boom des letzten Jahrzehnts hat absonderliche Abscheulichkeiten produziert. Paris Hilton, die wahrscheinlich von Wein oder gar Prosecco ebensowenig Ahnung hat wie von Hotelmanagement, als Testimonial für Prosecco in Dosen, die diesen dann auch noch in einem knallgelben Dirndl auf dem Münchner Oktoberfest präsentierte: das war wahrscheinlich die absolute Spitze der Perversion. Ich vermute, dass sich spätestens zu diesem Zeitpunkt die Winzer in der Prosecco-Region zwischen Conegliano und Valdobbiadene zusammensetzten und beschlossen, etwas zu tun. Seit nunmehr fünf Jahren sind die Spielregeln geändert. Beim alljährlichen Prosecco-Frühling, dem Primavera del Prosecco, kann jetzt gefeiert werden. Ein Hoch auf die Qualität!

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Wir bekommen Einblick in die Welt des Prosecco bei einem Besuch vor Ort: Das Festival „Primavera del Prosecco DOCG“, der Prosecco-Frühling, ist jedes Jahr das weingastronomische Ereignis im nördlichen Veneto. Im traditionellen Anbaugebiet der ProseccoGlera-Traube, auf den Hügeln zwischen Valdobbiadene und Conegliano, lautet das Motto dann: Probieren, Plaudern und Prämieren. In diesem Jahr vom 14. März bis 14. Juni 2015 präsentieren rund 400 größere und kleinere Winzerbetriebe in 16 Ausstellungen ihre „Schätze“. Dieses Festival ist ein „Fest des Weins“ bei dem von Ort zu Ort, von Valdobbiadene bis Conegliano, das „offizielle“ Debüt der Weine der letzten Weinlese gefeiert wird. Wein- und Proseccogenießer können dabei die „Proseccostraße“ entdecken: eine Weingegend, die teils zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Eine sanfte Hügellandschaft, die stellenweise von antiken Abteien, jahrhundertealten Bäumen und Gehöften unterbrochen wird. Neben Degustationen des Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore werden auch die “Nischenprodukte” des Cartizze DOCG, des Refrontolo Passito DOC, des Torchiato di Fregona DOC, des roten und weißen Colli di Conegliano DOCG und des Verdiso näher vorgestellt. Des Weiteren können die Touristen die passend zu jeder Ausstellung vorgeschlagenen Routen entlangfahren, die Gipsoteca von Canova (Possagno) und andere wunderbare Sehenswürdigkeiten dieser Hügellandschaft besuchen. Eine weitere Besonderheit der Gegend sind die alten herrschaftlichen Villen. Reiche Venezianer bauten sich auf dem Festland in Treviso prächtige Häuser – die Serenissima ist gerade mal 30 Kilometer entfernt. Inzwischen wurden viele von diesen Prachtbauten liebevoll restauriert und etliche in Hotels oder Restaurants umgewandelt.

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Prosecco_2_Conegliano_2010_001Wir übernachten im Best Western Hotel Canon d’Oro und gehen mal stark davon aus, dass das Hotel auch andere, modernere Zimmer hat. Zumindest laut Webseite ist dem so. Vielleicht wurde dieses Zimmer ja mittlerweile auch schon renoviert. Jedenfalls ist das Vier-Sterne-Hotel mit allem eingerichtet, was der Gast so braucht und für eine kleine Entdeckungsreise in zwischen Conegliano und Valdobbiadene reicht es völlig aus. Der renovierte, fresken-geschmückte Palazzo aus dem 15. Jahrhundert liegt wunderbar ruhig. Die Altstadt von Conegliano ist auf jeden Fall an sich schon einen Besuch wert.
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Aqualux Hotel & Spa Bardolino: Wellness- und Konferenzhotel am Gardasee

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Größter See Italiens, Mittelmeerlandschaft, Alpenpanorama: So präsentiert sich uns der Gardasee. Erst hier fühlen wir uns, aus Deutschland kommend, so richtig in Italien. Südtirol ist gefühlt ja nicht so richtig Italien. Dort mischen sich auf wunderbare Weise die besten Eigenschaften Deutschlands, Österreichs und Italiens, dort haben wir keine Sprachprobleme und eine Grenze fühlen wir dort nicht. Erst am Gardasee merken wir, dass wir so richtig in Italien sind. Es wird wärmer, wir sehen Zypressen, Palmen und Olivenhaine. Willkommen im Belpaese. Willkommen im Aqualux Hotel & Spa Bardolino am Gardasee.

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Das ganze Jahr über strömen die Touristen an den Gardasee. Zeitweilig auch zuviel, insbesondere zwischen Ostern und Oktober. Doch das milde Klima sorgt dafür, dass es eigentlich fast immer schön ist, sogar wenn es regnet. Sonne, Strand, Entspannung, dazu die Schönheit der lieblichen Landschaft, die majestätischen Berge – all das macht den Zauber des Gardasees aus. Hier lockt das Land der Zitronen. Auch Aktivurlaub wird groß geschrieben, sei es mit Wasserport wie Segeln und Surfen oder Mountainbiken und Wandern. In dieser Umgebung lockt das Aqualux Hotel & Spa mit einem aussergewöhnlichen Wellnessangebot sowie einem grossen Konferenzbereich. Ein schöner Ausgangspunkt also sowohl für den privaten Urlaub wie auch den MICE-Sektor.

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In letzter Zeit hat das weingastronomische Angebot einen starken Aufschwung erlebt. Die Fish & Chef-Woche am Gardasee, bei der sich alle Sternerestaurants sowie Winzer, Olivenölproduzenten und andere zusammen geschlossen haben, ist ein köstlicher Programmpunkt, der den Gardasee kulinarisch aufwertet.

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Das umweltfreundliche, moderne und geradlinige Design des Aqualux Hotels, das zwischen den Bergen und Bardolino liegt, bietet mit dem AquaExperience einen großen Wellnessbereich mit acht Indoor- und Outdoor-Schwimmbädern. Leider war unser Aufenthalt in dem Hotel viel zu kurz, so dass uns dieser Bereich verborgen blieb.

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Das Hotel bietet 113 Zimmer, von denen 33 Suiten sind. Die meisten Zimmer haben einen wunderschönen Blick in den Innenhof.

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Die Zimmer sind mit allem zeitgemäßen Komfort eingerichtet. Flatscreen-TV, Mini-Bar, Kaffee- und Wasserkocher sowie Teebeutel, ein wunderschönes, großes Bett und ein Schrank, der für einen schönen Urlaub ausreicht. Ideal also für Paare und Familien, die zum wandern, schwimmen, radfahren oder zum Kultururlaub an den Gardasee kommen.

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Die Badezimmer verfügen über Rasierspiegel und Fön, WC und Bidet, Dusche sowie die üblichen kleinen Badezimmerartikel, die das Mitnehmen eines Waschbeutels fast – aber auch nur fast – überflüssig machen.

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Das Hotel bietet zwei Restaurants und zwei Bars. Das Frühstück bietet alles, was das Herz begehrt, natürlich gibt es ein reichhaltiges Angebot an süßen Teilchen, die die Italiener so sehr zum Frühstück lieben. Der Wellnessbereich ist 1.000 Quadratmeter groß. Das Kongreßzentrum lockt den MICE-Markt mit 1.200 Quadratmetern. Es würde nicht wundern, wenn Kongreßteilnehmer sich für ein paar Stunden in eine der vielen Saunen verlaufen oder im Pool planschen.

Ausflugstipps:

  • Die Restaurants, die sich bei Fish & Chef beteiligen, sind sicherlich alle empfehlenswert
  • Frisches Olivenöl mit Verkostung gibt es bei Paolo Bonomelli in der Ca’Rainene
  • Eine ganze Menge Wein und eine geführte Verkostung gibt es bei Monte del Fra‘
  • Ein kleines feines Weingut ist Le Vigne di San Pietro
  • Eine Wanderung zum Kloster San Giorgio wird mit besten Spezialitäten aus dem Klosterladen gekrönt

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Anreise:

  • Zum Gardasee geht es von Deutschland aus am einfachsten per Auto über München und die Brennerautobahn via Südtirol bis zum Gardasee immer nur gen Süden.
  • Oder per Flugzeug mit Air Dolomiti direkt nach Verona. Von dort holen die meisten Hotels ihre Gäste gerne ab.
  • Außerdem per Bahn.

Mehr Infos über das Hotel gibts hier.
Und unter diesem Link könnt Ihr das Aqualux Hotel Spa Suite & Terme, Bardolino buchen.

Le Vigne di San Pietro: Wein mit der Kraft der zwei Herzen

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Klein und fein – das ist die Devise des Weingutes „Le Vigne di San Pietro„. Der Wein vom Heiligen Petrus also. Der Lieblingswein vom ersten Papst? Nunja, weit hergeholt. Auf jeden Fall wird in diesem Weingut mit Herz und Seele gearbeitet. Im Rahmen unserer Fish & Chef-Rundreise um den Gardasee besuchen wir den Winzer Carlo Nerozzi zuhause – und werden mit bester hausgemachter Pasta bewirtet.

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Carlo Nerozzi heisst uns in seinem Privathaus sehr herzlich willkommen. Wir machen es uns in seinem Wohnzimmer bequem und lauschen zuerst bei kleinen Vorspeisen und einem leichten Bardolino Chiaretto Roséwein seiner Präsentation. (mehr …)

Monte del Fra: So vielfältig sind die Weine am Gardasee

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Wein vom Gardasee: Für Münchner nur Lugana. Fast hat es den Eindruck, als ob in München fast nur noch Lugana getrunken wird. Jung, frisch, süffig, billig. Dabei gerät der viel interessantere (Bianco di) Custoza fast in Vergessenheit. Ein Besuch beim Weingut Monte del Fra‘ im Rahmen unserer Fish & Chef-Rundfahrt zeigt uns, dass die Weine rund um den Gardasee noch viel reichhaltiger sind: Von Bardolino über Garganega bis hin zum Amarone della Valpolicella verkosten wir die Kreszenzen der Familie Bonomo.

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Der Name Custoz(z)a hat, für Österreicher zumal, noch einen guten Klang. Ein Beinhaus in Form eines 38 Meter hohen Turmes in der Nähe des Dorfes erinnert an die zahlreichen Toten der zwei für die österreichischen Truppen siegreichen Schlachten. Generalkommandant Johann Josef Wenzel Graf Radetzky schlug hier am 25. Juli 1848 das Heer Sardiniens unter König Albert. Erzherzog Albrecht von Österreich besiegte am 24. Juni 1866 das etwas größere italienische Heer unter dem piemontesischen Oberbefehlshaber General Alfonso La Marmora. Leider war es uns nicht möglich, das Denkmal näher zu betrachten. Denn obwohl ein Schild „Ingresso libero“ (Eintritt frei) versprach, so war der Zaun davor abgeschlossen. Wir widmen uns eh lieber den Lebenden, den Freunden, dem Genuss und lassen den Toten ihre Ehre, ihre Würde und sind froh über den Frieden. Savoir vivre und dolce vita sind deutlich gesünder als kriegerische Auseinandersetzungen. Ergo bibite! Hinab in den Weinkeller! (mehr …)

Kloster San Giorgio: Die Eremiten vom Gardasee

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Hinter dieser Pforte herrscht Schweigen. Zypressen, Olivenbäume und Palmen rahmen den Weg zum Kloster Eremo di San Giorgio bei Bardolino. Der Gardasee ist in Sichtweite, das süße Leben, die guten Weine sind greifbar nah. Und doch gibt es immer noch Mönche, die hier weitestgehend abgeschieden leben und fast alle Lebensmittel, die sie brauchen, selbst herstellen. Und sogar soviel und so gute Sachen herstellen, dass der kleine Klosterladen eine wahre Fundgrube edelster Produkte ist.

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Acht Mönche leben im Kloster Eremo di San Giorgio. Sie stellen Olivenöl, Schokolade, Lakritze, Seife, Rasierschaum…

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Grappa,

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Honig und noch so manches mehr her. Doch es gibt noch einige andere Schätze in diesem Kloster zu entdecken. (mehr …)

Ca’Rainene: Das exklusive Olivenöl vom Gardasee

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Wie macht man ein kleines Vermögen? Indem man ein großes investiert. Der Satz ist nicht neu. Insbesondere in Hotellerie und Gastronomie hören wir ihn fast permanent. Nun haben wir noch ein Beispiel kennengelernt: Olivenöl. Dies scheint wohl eine der teuersten und zeitaufwändigsten Investitionen zu sein, die wir bisher kennen. Wer nicht vorher schon Geld hat sowie ein weiteres Einkommen, der braucht damit nicht erst anzufangen. Bei unserem Besuch am Gardasee lernen wir Ca’Rainene kennen. Eines der wohl exklusivsten Olivenöle, das insbesondere in der Sternegastronomie sehr gern benutzt wird. Der Inhaber Paolo Bonomelli steht uns bei einer Verkostung Rede und Antwort.

Vielleicht ist es gerade dieser Ausblick über den Gardasee, der – zumal bei schönem Wetter – die Einwohner zu Höchstleistungen treibt. Vielleicht ist es auch der Reichtum der Natur, der einen dazu treibt, das Beste aus den Früchten herausholen zu wollen. Vielleicht ist es auch die Langeweile der reichen Erben, die gern irgendetwas machen wollen, etwas anderes als die Vorfahren – und dabei gern einiges investieren. Doch wer es richtig anpackt, so wie Paolo Bonomelli, der holt einige Jahre später ein schönes Vermögen wieder rein. Mit Olivenöl der Extraklasse, das viele Auszeichnungen gewinnt, wie uns Wände und Regale im Verkostungsraum eindrucksvoll zeigen. Bei unserem Besuch zur Fish & Chef Woche an Italiens wohl bekanntestem See erfahren wir mehr über den Gründer und sein exzellentes Olivenöl (mehr …)

Fish & Chef Woche: So schmeckt der Gardasee im April

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Limonen und Oliven, Bougainvillea und Forsythie, Weinreben und Streuobstwiesen: Der Gardasee besticht durch seine opulente Pracht, den Reichtum der Natur. Das Füllhorn war hier großzügig mit kulinarischen Köstlichkeiten. So entstand eine wahre Genießerlandregion rund um den Gardasee. Es gibt also kaum eine schönere Umgebung für ein Genussfestival. Am Fuß der Alpen, doch mit dem Blick in das weite Land, dahin, wo der warme Wind von der Adria herkommt, gedeihen neben vielen Früchten auch wunderbare Fische sowie mancherlei Vieh wie Rinder und Schweine. Die „Fish & Chef“ Woche vom 22.-29. April 2015 findet dies Jahr zum sechsten Mal rund um den Gardasee statt. Dieser Event wird zum Stell-dich-ein von Spitzenköchen und zur Präsentation lokaler Spitzenprodukte wie Wein und Olivenöl.

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Gardasee_Fish_Chef_3_Trattoria_dal_Moscal_Jan_2015_031Vor sechs Jahren lud Sternekoch Leandro Luppi seine Kollegen aus der Umgebung ein, das typischste aller regionalen Produkte, den Fisch, modern zu interpretieren. Immer mehr regionale Spezialitäten kamen hinzu, ebenso wie immer mehr Gäste und immer mehr Köche zu dem Event rund um den Gardasee kamen. 2014 kochten bereits 11 italienische Kochgrößen für rund 1.000 Gäste. In diesem Jahr wird Sternekoch Dirk Hoberg vom Restaurant Ophelia im Hotel Riva Konstanz die deutschen Spitzenköche bei Fish & Chef vertreten. Außerdem kommen Marco Sacco vom Piccolo Lago in Verbania, Alessandro Gavagna vom Restaurant Al Cacciatore de La Subida in Cormons, Moreno Cedroni vom La Madonnina del Pescatore in Senigallia und Elio Sironi vom Ceresio 7 in Mailand. (mehr …)

Restaurants in München: Brenner München: Advent feiern auf Italienisch

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Monaco di Baviera: Nördlichste Stadt Italiens – diesen Titel trägt München nicht ganz unberechtigt. So manch edles italienisches Restaurant kann sich schon sehr lange in München halten. Und so manches Restaurant lässt zwar die italienische Lebensart, die Ausrichtung nicht auf den ersten Blick erkennen, ist aber in der Küche stark italienisch geprägt. So ein Restaurant versteckt sich hinter der teuersten Strasse Münchens: Der Brenner Grill in der Maximilianstrasse. Der ideale Ort, um stilgerecht italienisch das erste Adventswochenende einzuläuten.

„Ja wir sind schon über’n Brenner…“ Das Brenner, wie der Münchner nur sagt, ist eigentlich schon von Anfang an ein angesagter Szene-Treffpunkt. In bester Nachbarschaft von Münchner Residenztheater, Bayerischer Staatsoper und dem Kempinski Hotel Vier Jahreszeiten, doch vornehm zurückgenommen nicht direkt an der Strasse, sondern im Hinterhof. Naja, die moderne Art eines Münchner Hinterhofs, den Maximilianhöfen eben. Reservierung ist also absolut Pflicht. Wobei sich das Brenner in drei verschiedene Bereiche aufteilt, die nur wenig voneinander getrennt sind. Im vorderen Bereich, gleich nach der Eingangstür, ist die Lounge. Hier sitzen die Gäste ungezwungen für einen Drink, für den Aperitif, den Digestif – oder sind auf der Warteliste für einen Tisch im Restaurant. Mittig in diesem Lounge-Bereich ist ein Grill, dort sitzen auch einige Gäste und geniessen Steaks und Loup de Mer direkt vom Holzkohlengrill. Hinter einem kleinen Raumteiler dann das eigentliche Restaurant. Selbstverständlich mit kleinem Empfang, damit die Gäste auch ihren richtigen Tisch zugewiesen bekommen. (mehr …)

Apulien: Romantische Geniesserreise zwischen Bari und Matera

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Drei Tage für Kultur und Kulinarik – das reicht nie! Stimmt. Trotzdem! Wenigstens für einen Augenblick will unsere Autorin Andrea Gerum dem Münchner Schmuddel-Wetter entfliehen, neue kulturelle Pfade entdecken und kulinarischen Verlockungen erliegen. Und zwar Allen! Das reicht vollkommen, zumindest für einen ersten Eindruck. Apulien: tief im Südosten Italiens liegt eine Region wie aus einem Märchenbuch. Das Land der „Trulli“ – putzige runde Häuser, die an Hobbit-Filme und Zwergen-Behausungen erinnern. Als Kontrastprogramm können unzählige Schlösser, Burgen und Kathedralen spannende Geschichten erzählen. Im Landesinneren breiten sich sanftes Hügelland und endlose Olivenhaine aus. Die Küste säumt feinsandig goldener Strand, geschmückt von kleinen Fischerdörfern und quirligen Städten voll mediterranem Leben. Apulien untergliedert sich in sechs Provinzen: Bari, die Hauptstadt, sowie Foggia, Lecce, Taranto, Brindisi und Barletta-Andria-Trani.

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Apulien Tag eins: Bari und Pasta. Basta!

Wir starten in Bari. Hauptstadt der Region Apulien und nach Neapel zweitgrößte Stadt Süditaliens. Eine lebendige Hafenstadt mit rund 322.000 Einwohnern und wichtigen Fährverbindungen u.a. nach Dubrovnik, Patras und Korfu. (mehr …)

Forte Village Sardinien: Sterneküche mit Alfons Schuhbeck

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Alfons_Schuhbeck_ForteVillage_Sardinien_2014_09Schuhbeck im Urlaub geniessen: Der ubiquitäre Koch kann in diesem Jahr auch in Eurem Hotel am Herd stehen. Vorausgesetzt, Ihr bucht den Urlaub im Forte Village Hotel auf Sardinien. Und das im Zeitraum vom 23. bis 25. Juni 2014. Denn dann kocht einer der bekanntesten deutschen Sterneköche als Gastkoch für die Gäste des Fünf-Sterne-Resorts. Der deutsche Sternekoch wird im Sternerestaurant La Cantina seine berühmte Küche präsentieren.

Zu diesem Anlass luden kürzlich das Hotel und Alfons Schubeck in die Südtiroler Stuben am Platzl in München. „Wir freuen uns außerordentlich mit Alfons Schuhbeck einen Partner gefunden zu haben, der nicht nur ein Meiste rseines Fachs ist sondern zudem eine Leidenschaft ausstrahlt, die Gäste einfach überzeugt“, erklärte Lorenzo Giannuzi, General Manager des Forte Village der versammelten Münchner Gastro-Presse. „Mit Alfons Schuhbeck haben wir eine Partnerschaft auf Augenhöhe geschaffen, die dem Gast das Beste aus beiden Welten präsentiert.“ (mehr …)

Regiohof Gsieser Tal: Wie koche ich selbst frische Marmelade ein?

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Frische selbst eingekochte Marmelade: Das erfreut jeden Gaumen, jede Brotscheibe. Da wird das Frühstück zum Erlebnis. Und wertet jeden Käse auf. Der Regiohof im Gsieser Tal belebt Traditionen und Rezepturen von Berghöfen. Das Wissen der Mütter ist ein Schatz den die Gründer bewahren und gerne weitergeben. Rezepte und Verarbeitung wie anno dazumal. Regional und Bio-Qualität. Der Lohn kommt auf dem Gaumen: Es schmeckt einfach superlecker und ist eine wahre Wohltat. Wir schauten im Regiohof auf 1.400 Meter Höhe im Gsieser Tal über die Schultern bei der Erdbeermarmelade-Produktion.

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Na, bekommt Ihr bei dem Anblick auch Appetit? Eine Käseplatte mit frischem Südtiroler Bergkäse, frische selbst gemachte MarmeladenKonfitüren, das ganze in malerischer Landschaft nach einer schönen Wanderung durch die Südtiroler Bergwelt. (Über die dank der EU gesetzlichen Vorschriften und Unterschiede zwischen Marmelade und Konfitüre verweise ich auf diesen Wikipedia-Artikel.)

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Herz, was willst Du mehr? Die perfekte Jause: Schinken, Speck, Schüttelbrot und frische Erdbeeren. Daneben noch eine Karaffe mit frischem Quellwasser.

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Dazu noch ein paar frische Schlutzkrapfen mit Südtiroler Bergkäse. Und jetzt kommen wir zur Marmelade… (mehr …)

Hotel Schloss Sonnenburg: Licht und Schatten in malerischer Kulisse

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Der wahre Luxus ist Zeit – dies ist der Leitspruch des Hotel Schloss Sonnenburg bei Bruneck. Das ist wahr: dies Hotel braucht noch viel Zeit, um den wahren Luxus zu erreichen. Doch für einen guten Vier Sterne Standard reicht es auf jeden Fall. Besonders beeindruckend ist das Schloss an sich, das alte Gemäuer, die Lage. Hoch über der Rienz gelegen überschaut und überwacht diese Burg das Pustertal. Wahrlich ein schönes, altes Refugium. Ein Hotel, das gemischte Gefühle in mir auslöst. So wie das Wetter bei meinem Besuch: es hatte sonnige, doch auch regnerische Stunden.

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Zugegeben, das ist Jammern auf hohem Niveau. Doch wenn sich ein Hotel diesen Leitspruch, neudeutsch: Claim, gibt, dann muss es auch sein Versprechen erfüllen. Nun gut, „wahrer Luxus ist Zeit“, das können wir auch so interpretieren: die Kellner brauchen eben etwas mehr Zeit zum servieren. Dafür hat das Essen eine Topqualität. Bis das Frühstücksbuffet wieder aufgefüllt ist, obwohl nicht viel los ist, brauchen wir auch etwas mehr Zeit. Dafür sitzen wir in den sonnigen Morgenstunden im romantischen Innenhof der Burg. Und warum im meinem historischen Zimmer des Hotel Schloss Sonnenburg zwei Stehlampen ohne jeglichen Stromanschluss in der Nähe völlig unmotiviert herumstanden, das habe ich bis heute noch nicht verstanden. Ein Hotelzimmer als Möbellager? Mein Zimmer im Hotel Schloss Sonnenburg ist wohl eines der Ältesten. Durchaus möglich, dass dies Zimmer eines der absoluten historischen Schmuckstücke des Hauses ist. Das Zimmer, vielmehr die Suite, besticht durch seine historische Holztäfelung von 1825.

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Eine andere Inschrift in der Holzvertäfelung weist auf das Jahr 1744 hin. Auch der alte Schreibtisch imponierte mir. Der alte Schrank im Zimmer schon etwas weniger, er liess sich nicht ordentlich komplett verschliessen. Und werft bitte einen Blick auf die Couchgarnitur. Ähm nein, das ist für mich kein Vier Sterne-Standard, das ist veraltet. Die Couch ist bequem… aber sie passt einfach nicht zu dem Zimmer und in ein Hotel dieser Kategorie. Schaut Euch doch mein Zimmer im Video an:

Und dann der totale Stilbruch in meinen Augen: (mehr …)

Delikatessen, Feinkost, Weine, Biere: Harpf präsentiert feinste Versuchungen

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KaDeWe Feinschmeckeretage fällt mir sofort ein, Dallmayr oder Käfer. Und: Es ist ja alles so lila hier. Ja, die Corporate Design Farben Lila und Weiß ziehen sich stringent durch den Laden durch. Das wirkt jung, das wirkt frisch, das wirkt auch etwas weiblich. Vor allem aber wirkt das ganze Ladengeschäft geschmackvoll eingerichtet. Harpf steht für Essensgenuss, Harpf steht auch für mehr Trinkgenuss. Und Lukas Harpf, der Eigentümer, steht für ein Lebensmittelgeschäft, wie wir uns wesentlich mehr davon wünschen. Doch dann wäre dieses Geschäft ja nichts besonderes mehr.

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Bruneck_2_Harpf_Feinkost_Delikatessen_Juni_2013_004Mitten in der Fußgängerzone von Bruneck, in einem wunderschönen Altbau gelegen, hat Lukas Harpf ein Kleinod erschaffen. Seine Liebe zu guten Essen, gutem Wein, zu der eindeutigen Herkunft der Produkte und sein Bekenntnis ausschliesslich beste Qualität anzubieten ist dem Laden von vorne bis hinten anzusehen. Hier wird nicht Massenware präsentiert, hier wird der Kunde nicht erschlagen von einem Überangebot von allem. Von jedem steht etwas da. Und wenn ein Produkt gerade ausverkauft sein sollte, dann kann der Kunde sicher sein, dass es frisch wieder beschafft wird. Dabei liegt der Fokus der Lebensmittel ganz klar zuerst auf Südtirol, dann auf Italien. Weine und Biere kommen hingegen aus ganz Europa. Harpf gilt mittlerweile, insbesondere in Deutschland, als Geheimtipp in der Craft Bier Szene. (mehr …)

Kloster Neustift: Wo Wohlstand und Wein zu Weltruhm führen

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Ein Kloster wie eine Burg. Wehrmauern gegen die Türken. Und schönste Weinreben drumherum. Dieses alte Kloster hat eine belebte, sehr wechselhafte Geschichte hinter sich. Und es wurde durch Schenkungen, Besitztümer und glückliche Fügungen sehr reich. Das Kloster Neustift in Südtirol wird heute allerdings weltweit für seine edlen Weine geschätzt. Die Lage war vor bald 900 Jahren, als das Kloster gebaut wurde, absolut strategisch. Auch heute noch liegt es optimal: Am Eingang zum Pustertal und am Nordende des Brixener Talkessels.

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Auf unserer Rückfahrt in die Heimat sahen wir die roten Bremslichter der Autos auf der Autobahn. Bereits auf der Bundesstrasse aus dem Pustertal heraus zur Autobahn stockte der Verkehr. No way, das machen wir nicht mit. Ein wunderschönes Herbstwochenende neigte sich dem Ende zu. Wir kamen aus der Almenregion Gitschberg Jochtal, verbrachten wunderschöne Tage im Hotel Bacherhof in Meransen. Doch jetzt wollten wir vieles, nur mit Sicherheit nicht im Stau stecken und langsam über den Brenner schleichen. Unser Blick fällt zufällig auf das Hinweisschild nach Kloster Neustift. Hey, denke ich mir, davon habe ich schon mehrfach gehört. Ein sehr bekanntes Weingut. Angeblich ein schönes Kloster. Also, Blinker rechts, runter von der Bundesstrasse, Kultur tanken.

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Werfen wir einen Blick rein ins Kloster Neustift. Als das Kloster 3 km nördlich von Brixen erbaut wurde, war dies ein damals noch unsicherer und rauer Ort, „in wilder Einsamkeit“ gelegen, wo die „Unwirtlichkeit des sich beliebig sein Bett schaffenden Eisackflusses alles andere als einladend schien“, so verrät uns die Webseite des Klosters. Hier war und ist nach wie vor der Schnittpunkt der wichtigen Nord-Süd-Verbindung über die Alpen und der Ost-West-Verkehrswege aus dem Pustertal. Letztere hat allerdings die strategische Wichtigkeit von ehedem eingebüsst. (mehr …)

Bacherhof Meransen: Wo Gaumen und Seele verwöhnt werden

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Hier wäre ich gern geblieben. Ein Hotel, das deutlich mehr hält, als es verspricht. Viele Hotels, die vier Sterne haben, halten so gerade mal diesen Anspruch, erfüllen alles das, was die Standardkriterien für ein Hotel dieser Kategorie erfordern. Doch der Bacherhof in Meransen in der Almregion Gitschberg Jochtal toppt das locker. So mancher Bereich hätte hier durchaus einen fünften Stern verdient, vor allem die Küche. Doch der Reihe nach.

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Ein grosses, geräumiges Zimmer mit eigenem Kamin, ein Ausblick zum Träumen und eine Küche für Geniesser: Herz, was willst Du mehr? Selten habe ich es erlebt, dass ein neu eröffnetes Hotel in mehrfacher Hinsicht eine Top-Leistung abruft. Hier ein kleiner Video-Einblick in unser Zimmer:

Doch das ist eben nicht alles, was der Bacherhof zu bieten hat. Schon beim Betreten des Hotels ist klar, an welche Zielgruppen sich das Haus wendet: (mehr …)

Frühlingserwachen am Gitschberg: Wandern, Radeln und Skifahren

Talblick ins #Passeiertal und den #Bacherhof #Gitschberg #Südtirol #Meransen
Schnell zum Urlaub nach Südtirol: Kaum haben wir die Landesgrenze zwischen Tirol und Südtirol, zwischen Österreich und Italien hinter uns gelassen, sind an Sterzing vorbeigefahren, verlassen wir die Autobahn bei Brixen. Wenige Kilometer nur fahren wir die Bundesstraße entlang, die Brixen mit Lienz in Osttirol verbindet, schon verlassen wir auch diese wieder. Hier, wo das Eisacktal ins Pustertal übergeht, liegt der beschauliche Ort Mühlbach. Und ab jetzt heisst es: bergauf. Also ‚runterschalten und auf geht’s! Unser Ziel ist Meransen in der Almenregion Gitschberg Jochtal. Entspannen, ausspannen, erholen und etwas Bewegung: das ist unser kleines Programm für’s Wochenende.

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Ein grandioser Ausblick eröffnet sich uns am nächsten Morgen: Meransen liegt auf einer Art Mittelgebirgsterrasse – wie es Wikipedia nennt – und blickt von hoch oben über das Pustertal hinweg mit einem Fernblick bis weit in den Süden. Traumhaft. Ganz in der Nähe des Hotels erblicken wir den Skilift, der uns einlädt in der Frühlingssonne noch ein paar Schwünge in den Morgenschnee zu legen. Oder gehen wir wandern? Geübte Mountainbiker können sich hier außerdem an den zeitweilig ziemlich steilen Steigungen üben. Doch uns lockt eher das gemütliche Familienradeln unten im Pustertal. Also, womit fangen wir an? (mehr …)

Averna: Bittersüße Kräuter-Cocktails bringen sizilianisches Dolce Vita in die Bars

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Hustensaft ist mein erster Gedanke. Der kleine Schluck vom Cocktail, der gerade meine Zunge entlang, vorbei am Gaumen, hinunter in den Magen fliesst, erinnert mich stark an Hustensaft. Kein Wunder, ist doch das Kraut, das als Stengel im Glase steckt, der Hauptbestandteil dieses Drinks: Thymian. Der andere Hauptbestandteil ist Averna. Das sympathische kleine Familienunternehmen aus Sizilien hat zur Probierstunde gebeten. Eine kleine Journalisten-Runde hat sich im jiddischen Restaurant Schmock in München zusammengefunden und probiert insgesamt fünf Cocktails durch, die alle auf Averna basieren.

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Averna – in den Augen von Otto Normalverbraucher ist das ein Digestif. Ein Kräuterlikör, der gern nach dem Essen getrunken wird. Dabei spielt diese dunkelbraune Essenz in der gleichen Liga wie Ramazotti und Jägermeister. Ich erinnere mich an eine Blindverkostung vor fünf Jahren im Hause Averna in Caltanissetta auf Sizilien. Das kann ich Euch auch nur wärmstens ans Herz legen, das mal nachzumachen. Je ein Glas mit einem der drei Kräuterliköre. Und ohne zu wissen, was wo drin ist, erst nur riechen, dann auch schmecken. Seitdem ist meine erste und einzige Wahl: Averna. Meinen Bericht könnt Ihr hier gerne nachlesen. (mehr …)

37. Pustertaler Ski-Marathon: Wie ich mein erstes Langlauf-Rennen im Hochpustertal überstanden habe

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Alles begann mit einem Sturz. Ich wollte schon immer mal so eine Brücke in einem Langlauf-Stadion runterfahren. Doch in der Kurve unten vergass ich offensichtlich umzusetzen. Aber eigentlich fing es etwas früher an: An einem Sonntag morgen war ich früh um 7 Uhr aufgestanden, quälte mich in meine Langlauf-Klamotten, frühstückte und verliess das Hotel Monika und stand jetzt um 8.25 Uhr an der Bushaltestelle in Sexten und wartete auf den lokalen Bus nach Toblach. Hier unterhielt ich mich mit einem Italiener aus Parma. Nun, das was man „unterhalten“ nennen kann mit meinen rudimentären Italienisch-Kenntnissen und seinen nicht-vorhandenen Englisch- oder Deutsch- oder sonstwas Kenntnissen. Augenscheinlich hatten wir das gleiche Ziel. Warum sonst sollte er so früh in Langlauf-Klamotten an dieser Bushaltestelle stehen?! Wir strebten den Pustertaler Langlauf-Marathon in Toblach an.

Hochpustertal_Sexten_Langlauf_Marathon_Jan2013_05Oder fing alles sogar mit drei Stürzen an? Ich war am Vortag mit Langlauf-Guide Christian Schwienbacher durch das malerisch-schöne Fischleintal unterwegs. Sexten liegt in einer Art Dreiländereck: auf dem Bergkamm gen Norden ist die Grenze zu Osttirol, also Österreich. Und gen Süden über den Pass geht es ins Veneto. Aus dieser ärmeren Ecke der Alpen kommen viele Italiener in das reichere Südtirol rüber, so erfahre ich es bei unserer Tour.

Hier erklärt mir Christian die Berglandschaft:

Wir liefen diese Loipe bis hinter zum Talschluss, wo es nur noch mit Tourenski in die Berge hoch geht. Rings um uns herum die Sextener Sonnenuhr. Die Loipe geht am Anfang fast nur bergauf. (mehr …)

San Daniele Pop Up Store: An der Klaue sollt Ihr sie erkennen!

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Leicht und luftgetrocknet. Weich und würzig. Wer denkt bei diesen Attributen an Schinken? Nein, nicht der kräftige, fette, geräucherte Schinken, wie wir ihn in aus dem Schwarzwald her kennen. Wie so vieles, so verstehen die Italiener auch den Schinken elegant herzustellen. Er braucht halt etwas mehr Zeit. Und davon haben die Italiener ja bekanntlich genügend. Zumindest für das Reifen von Lebensmitteln, sei es Fleisch, Wurst oder Käse. Südlich der Alpen, südlich von Österreich, östlich vom Trentino und westlich von Slowenien liegt die Region Friaul-Julisch-Venetien. Sie besticht durch ihre Mischung aus ungestümen, unwegsamen, ja fast ungastlichen Gebirgen im Norden und der sanften, weichen, welligen Landschaft am warmen Mittelmeer. Friuli Venezia Giulia ist nicht so touristisch wie Südtirol, ist nicht so bekannt wie Venetien, ist aber auch nicht über Jahrzehnte in der Entwicklung gebremst wurden wie Slowenien. Von hier kommen tolle Weißweine wie der Friulano. Und der berühmte San Daniele Schinken. Diese leckeren Spezereien präsentierte die Region in einem Pop-Up-Store in München.

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Ok, was ist ein Pop-Up-Store? Nichts anderes als ein Laden, der nur eine kurze Zeit offen ist. Der extra nur für einen ganz bestimmten Zweck für ein paar Wochen oder Monate existiert. Wir kennen das ja schon von irgendwelchen Sonderangebots-Rabatts-1Euro-Läden. Eben noch war hier ein Drogerie-Markt, heute ist es ein Trachten-Shop, weil es kurz vor dem Oktoberfest sein mag, morgen ist es ein Matratzen-Outlet.

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Diese Masche hat die Region Friaul-Julisch-Venetien aufgegriffen und unterstützt ihre Produkte mit Pop-Up-Stores. Eben noch gab es diesen Laden in Mailand, dann in London, jetzt in einer ehemaligen Eisdiele in München und morgen in irgendeiner anderen Stadt in Europa. Oder vielleicht in Japan? Man weiss es noch nicht.

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Ich besuchte kürzlich den San Daniele Pop Up Store in München. Das Consorzio del Prosciutto die San Daniele präsentiert zusammen mit dem Consorzio delle DOC del Friuli Venezia Guilia die bekanntesten Spezialitäten der Region Friaul-Julisch Venetien. In bester Lage, direkt am Gärtnerplatz im Glockenbachviertel, lockt der Laden mit frischem Schinken und Weinen aus Friaul. Wer will, der kann hier auch zum Master ausgebildet werden, im Hinterzimmer gibt es Kurse über die Besonderheiten von Schinken und Weinen. Ich liess es mir nicht nehmen, an so einer Masterclass teilzunehmen. Und ich habe eine Menge über diesen leckeren Schinken gelernt. (mehr …)

TripAdvisor präsentiert die Travellers’ Choice Wein Destinationen

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Welche Wein-Region ist die Beliebteste weltweit? Wo wächst der schönste Wein? Wo sind die besten Winzer? Welche Region ist am bezauberndsten? Millionen Reisende aus der ganzen Welt wählten die beliebtesten Wein-Regionen. TripAdvisor gibt die Gewinner des Travellers‘ Choice Awards „Wein Destinationen“ bekannt. Auf Grundlage von Millionen von Bewertungen auf TripAdvisor erhalten 32 Regionen auf der ganzen Welt die Auszeichnung. Die Regionen wurden aufgrund ihrer Popularität als Weinanbaugebiete ausgewählt.

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In die Beurteilung flossen jeweils Bewertungen und Meinungen von Reisenden über lokale Weingüter, Restaurants, Attraktionen und Unterkünfte ein. Das Ergebnis zeigt, die Favoriten in Europa sind Italien und Frankreich mit jeweils drei beziehungsweise fünf Gebieten in den Top Ten. (mehr …)