Buchtipp: Wenn das Leben auf der Alm zur Endstadtion Sehnsucht wird

Sehnsucht Alm Karin Lochner Peter von Felbert 01
Wer durch die Berge wandert, der rastet gern an einem Wirtshaus oder einer Alm. Bei den Wirtshäusern steht die Gastronomie im Vordergrund, auf den Almen hingegen ist es das lebende Vieh. Auf den Almen leben Kühe, Ziegen, Schweine, Pferde zusammen mit den Menschen. Und der Wanderer bekommt gern ein Glas Milch, eine Käsestulle oder etwas hausgemachten Speck. Die Münchner Journalistin Karin Lochner verbrachte drei Sommer auf oberbayerischen Almen. Ihr Buch zeigt die romantischen und auch die harten Seiten des Lebens auf einer Alm. Die Fotos von Peter von Felbert erheben das Buch vom simplen Wanderführer zum großartigen Bildband. Ein absoluter Lesetipp!

Allgaeu_Balderschwang_Deuter_Leki_Meindl_Wanderung_Okt_2015_040
Die Autorin Karin Lochner stammt aus einem bayerischen Dorf am Rande der bayerischen Alpen. Reisen und Wandern ist sie schon seit Kindheit gewohnt. Zum Wandern gehört eine gute Brotzeit, denn Pausen sind beim Wandern immer wichtig. So manche Alm ist für den Wanderer nicht nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zum Gipfel. Oft genug ist sie auch das Ziel an sich. Denn dort gibt es eine hervorragende Brotzeit und oft genug einen grossartigen Ausblick über die Berge.

Sehnsucht Alm Karin Lochner Peter von Felbert 02
Aus über 700 oberbayerischen Almen wählte Karin Lochner 20 Hütten stellvertretend aus. Mit diesen zeigt sie Einblicke in das harte Almleben, in das entbehrungsreiche Leben und Arbeiten in einfachen Hütten, die oft ohne Strom und Warmwasser ausgerüstet sind. Das Leben auf den Almen ist geprägt vom frühen Aufstehen, vom Melken der Kühe und Ziegen, vom Käsemachen, Marmeladen einkochen, Brot backen und Wiesen schneiden zum Heu machen. Für die Wanderer, die vor allem am Wochenende in die Berge einfallen wie Heuschrecken, bereiten sie köstliche Kaiserschmarren, Käsebrote, Topfenstrudel und andere Leckereien zu. Einen besonders guten Einstieg in das Leben auf den Almen erhalten wir im Freilichtmuseum Glentleiten. Hier stehen 60 historische Gebäude: Bauernhäuser, Werkstätten und Almen.

Sehnsucht Alm Karin Lochner Peter von Felbert 03
Die harte Arbeit auf der Alm ist zwar entbehrungsreich, aber zugleich erfüllend. Und eines ist sicher: Auf der Alm gewinnt jeder Abstand zum Alltagsleben und findet sich in einer Zeit wieder, die eine längst vergangene scheint. Die Sennerinnen und Almerer in diesem Buch lehren uns, wie selbstverständlich und respektvoll man mit Tieren umgehen kann. Wie man vorwitzige Ziegen in den Griff bekommt und wie gern sich Milchkühe melken lassen, wenn auch mal mit ihnen geschmust wird.

All die Erlebnisse, die Karin Lochner und Peter von Felbert in diesem Buch gesammelt haben, waren kraftzehrende Wanderungen und jeden Schweißtropfen wert.

Karin Lochner war in der Sendung Sonntagsspaziergang vom Deutschlandfunk zu Gast und erzählte über ihr Buch Sehnsucht Alm.

Mehr Infos:

Hotel Post Lermoos: Der Kellermeister der Tiroler Zugspitze

Hotel Post Lermoos
Die friedliche Stille trügt. Im Hotel Post Lermoos, dem exklusiven vier Sterne „Alpine Luxury Hotel“, tut sich etwas. Die Inhaberfamilie Dengg frönt zum Abschluss der aufregenden Wintersaison einer wahrhaft lukullischen Tradition, die dem Genuss-Philosophen Epikur zur Ehre gereichen würde.

Alljährlich läuft Markus Saletz, der Juniorchef, – ein hoch-kompetenter Sommelier –, noch einmal zur Hochform auf. Man könnte die letzte Veranstaltung der Wintersaison als „den“ Geheimtipp für Gourmet-Hedonisten, für Gourmands, für anspruchsvolle Gaumenverwöhnte und auch für den eingefleischten Weinfan bezeichnen. Dieses Stelldichein der Genießer ist mehr als eine profane Verkostung, es ist ein Highlight unter den superben Reben-Events. (mehr …)

Teroldego Rotaliano: Der starke Rote aus Italiens Norden

Trient_TrentoDOC_07 Cantina_Rotari_Mezzacorona_Mai_2012_023
Mezzacorona Nuova Teroldego Rotaliano Dort, wo der Nonsbach in die Etsch fliesst, hat sich fruchtbarer Boden abgelagert. Von den Gletschern der Dolomiten bringt er Kalk und Mergel mit, ideal für den Weinbau in der Rotaliana-Ebene. Zwischen Kronmetz und Mezzolombardo setzt sich auf fruchtbarstem Boden das fort, wofür das nur wenige Kilometer nördlich angrenzende Südtirol berühmt ist. Hier im Trentino ist eine Rebe heimisch, die nur noch an ganz wenigen anderen Ecken der Welt Fuß fassen konnte: der Teroldego Rotaliano. Ein Weingut hat sowohl Marktgröße als auch die Weinqualitäten, diesen Wein bei uns bekannter zu machen. Dabei trägt es den italienischen Namen seines Ursprungsortes Kronmetz: Mezzacorona.

Der Teroldego Rotaliano DOC findet in diesem Mikroklima die günstigsten Bedingungen. Die Felsen speichern die Wärme der Sonne am Tage und geben diese nachts ab. Schon seit dem 14. Jahrhundert wird der Teroldego in dieser Ebene kultiviert. Dennoch ist er nur Liebhabern des Trentino sowie ausgewiesenen Fachleuten bekannt. Zu Unrecht, wie wir finden. Rubinrot präsentiert er sich uns, mit schönen Waldfrucht-Aromen und einem samtenen Mundgefühl, nicht umsonst wird er der „Prinz der Trentiner Weine“ genannt. Der Teroldego Rotaliano DOC der Cantina Mezzacorona gedeiht zwischen den Schlössern und Burgen, die in der wechselvollen Geschichte des Tales zwischen Brenner und Po-Ebene jeglichen Stürmen trutzen.

Trient_TrentoDOC_07 Cantina_Rotari_Mezzacorona_Mai_2012_018
Der Wein konzentriert die Aromen der Umgebung: die Kraft der Flusssteine, der Duft der Waldheidelbeeren und die Tiefgründigkeit der Trentiner Bevölkerung. Er ist ein perfekter Begleiter zur Braten, gegrilltem Fleisch, rotem Risotto und reifem Käse. (mehr …)

Advent in Südtirol: Weihnachtsmarktbummel in Lana und Meran unter Palmen

Suedtirol_Meran_Lana_Waldhof2_Advent_2015 _061Suedtirol_Meran_Lana_Waldhof2_Advent_2015 _129Jauchzet! Frohlocket! Lobpreiset den Herrn! Es ist wieder Winter. Die wunderschöne Weihnachtszeit bricht an. Wir entschliessen uns zu einem spontanen Wochenende mit Wellness, Wein, Entspannung und allem, was dazu gehört. Wo geht das besser als in Südtirol. Dort, im Herzen des Tiroler Landes, liegt Meran. Lana ist ein Vorort Merans, und in dem Vorort des Vorortes, genauer gesagt in Völlan, liegt das Hotel Waldhof 2. Wir verbinden also die Weihnachtsmärkte von Meran und Lana mit kulinarischen Genüssen, Wellness-Anwendungen und Entspannung.

Suedtirol_Meran_Lana_Waldhof2_Advent_2015 _122
In den Alpen ist es im Advent eh immer etwas Besonderes. Das fängt hier bei uns daheim in München schon an. Die vielen besonders schön gestalteten Weihnachtsmärkte im Inntal in Tirol setzen es fort. Ein ganz besonderes Flair jedoch verbreiten die Weihnachtsmärkte in Südtirol. Die Mischung macht’s: die deutsche Tradition verbunden mit italienischer Lebensart, Tiroler Spezialitäten kombiniert mit mediterraner Raffinesse. Dazu ein ungewohntes Sprachbild: Während sonst in Südtirol die deutsche Sprache überwiegt, so ist hat die Tradition der Weihnachtsmärkte für die Italiener einen derartigen Reiz, dass sie an den Adventswochenenden en masse in ihrer nördlichsten Provinz einfallen. Wir werfen am 1. Advent einen Blick auf die Weihnachtsmärkte von Meran und Lana.

Suedtirol_Meran_Lana_Waldhof2_Advent_2015 _034
Lana? Kaum einer kennt den Ort, doch jeder, der schon mal nach Meran gefahren ist, ist an Lana vorbeigekommen. So mancher, der in Meran arbeitet, wohnt in Lana. Doch die Ortschaft ist eher ein Sommerferienort, im Winter läuft hier nicht viel. Lana liegt zu Füßen der Mayenburg und steht für Wandern, Radfahren, Wellness und für einen 9-Loch-Golfplatz inmitten der Obstplantagen. Doch der warme Wind, der von der Adria in das Meraner Land hineinweht, verhindert hier die Wintersportaktivitäten. Und Meran 2000 ist zu weit entfernt, um mit den dortigen Skihotels mitbieten zu wollen. Umso mehr ein Grund für uns, diesen kleinen Ort mit seiner beschaulichen Fußgängerzone und seinem typisch Südtiroler Weihnachtsmarkt zu besuchen. Denn Massentourismus ist hier ein Fremdwort. Ein beschaulicher Familienausflug also.

(mehr …)

Hotel Post Lermoos: Kulinarische Höhenflüge mit Zugspitzpanorama

Leading Family Hotel Alpenrose Lermoos Tirol_Mai_2014_152
In Lermoos ist mehr los. So tönt’s zur Skisaison während der Werbeblöcke nicht nur der Münchner Radiosender. Lermoos gehört zur Ferienregion Tiroler Zugspitz Arena und hat sich trotz seiner stattlichen Anzahl von 500.000 Übernachtungen im Jahr natürlichen Charme und echte Tiroler Herzlichkeit bewahren können. Auf 1.000 Metern Höhe gelegen bietet sich ein sensationeller Panoramablick auf das Wettersteinmassiv und die Zugspitze – mit seinen rund 3.000 Höhenmetern der höchste Berg Deutschlands. Kleiner Ort – Große Küche. Mitten im Dorfkern steht das 4-Sterne-Superior Hotel Post Lermoos der Familie Dengg, ein Haus mit langer Tradition – im Jahre 1560 war das Hotel Post die Lermooser Poststation. Für Autorin Andrea Gerum ging hier die Post ab.

Hotel Post Lermoos Postschloessl
Das im österreichischen Barock erbaute Post Schlössel stammt noch aus dieser Zeit und steht heute unter Denkmalschutz. Behutsam renoviert und nur wenige Meter vom Haupthaus entfernt gehört es zur Gruppe der Schlosshotels & Herrenhäuser. Ob historisches Gemäuer oder Hotel mit modern-alpiner Lebensart – wer sich nach dezentem Luxus und echter Gastfreundschaft sehnt ist hier genau richtig. Großzügig geschnittene Suiten im feinen Landhausstil, 2.000m² exquisiter SPA-Bereich, ein Alpenblick zum Dahinschmelzen und als kulinarische Trumpfkarte: Michael Kramer, Küchenchef auf Hauben–Niveau. (mehr …)

Wanderungen zu Köstlichkeiten: Der kulinarische Jakobsweg verbindet Sterneküche mit Almhütten

Kulinarischer_Jakobsweg_Karin_Lochner_Foto_Bettina_Theisinger_1_Alfio_Ghezzi
Der Weg ist das Ziel? Nicht ganz. Für Feinschmecker ist das Ziel entscheidend, um sich auf den Weg zu machen. Ab sofort lockt das Paznaun den ganzen Sommer lang auf den Kulinarischen Jakobsweg. Hier gibt es Gipfel, die anzusteuern sich lukullisch lohnen. Zu Fuß, mit dem Rad oder einem E-Bike. Bis einschließlich 21.9.2014 nämlich bringen vier Sterneköche aus Deutschland, Italien, Belgien und England ihre eigens entworfenen Gerichte aus regionalen Produkten in Tiroler Berghütten. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin erwanderte sich Karin Lochner die Gaumenfreuden.

Das Konzept ist bereits das sechste Jahr erfolgreich. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war vor drei Jahren bereits zur Präsentation dabei. Internationale Sterneköche kreieren jeweils ein Sommergericht für Alpenvereinshütten zu einem moderaten Preis. Das Besondere: die Spezialitäten aus der Region Paznaun werden in die Menüs eingebaut. Wie Wildkräuter, Schinkenspeck, Pasta, Kartoffeln; allesamt Zutaten, die auf die Speisekarte einer Berghütte passen. Also rein in die Bergstiefel, hochgewandert und gekostet, was sich Dieter Müller aus Deutschland, Giovani Oosters aus Belgien, Russell Brown aus England sowie Alfio Ghezzi aus Italien für die hungrigen Wanderer haben einfallen lassen. (mehr …)

Bacherhof Meransen: Wo Gaumen und Seele verwöhnt werden

Suedtirol_Gitschberg_Jochtal_1_Bacherhof_Okt2013_001
Hier wäre ich gern geblieben. Ein Hotel, das deutlich mehr hält, als es verspricht. Viele Hotels, die vier Sterne haben, halten so gerade mal diesen Anspruch, erfüllen alles das, was die Standardkriterien für ein Hotel dieser Kategorie erfordern. Doch der Bacherhof in Meransen in der Almregion Gitschberg Jochtal toppt das locker. So mancher Bereich hätte hier durchaus einen fünften Stern verdient, vor allem die Küche. Doch der Reihe nach.

Suedtirol_Gitschberg_Jochtal_1_Bacherhof_Okt2013_025
Ein grosses, geräumiges Zimmer mit eigenem Kamin, ein Ausblick zum Träumen und eine Küche für Geniesser: Herz, was willst Du mehr? Selten habe ich es erlebt, dass ein neu eröffnetes Hotel in mehrfacher Hinsicht eine Top-Leistung abruft. Hier ein kleiner Video-Einblick in unser Zimmer:

Doch das ist eben nicht alles, was der Bacherhof zu bieten hat. Schon beim Betreten des Hotels ist klar, an welche Zielgruppen sich das Haus wendet: (mehr …)

Hoch-Genuss: Wie die Destinationen in den Alpen kulinarisch aufrüsten

Hoch-Genuss: Diskussion der Touristischen Runde zu Genuss am Berg mit Spitzenköchen aus Österreich und Südtirol
Ski und Genuss: Das ist lange schon kein Fremdwort mehr. Die Kilometerfresser, die stundenlang die Pisten runtergejagt sind, um anschließend möglichst schnell wieder hochzuliften, nur um die nächste Piste runterzuflitzen: sie sind Geschichte. Vielleicht nicht ganz, doch sind sie in der Minderheit. Die Skifahrer, die Wintertouristen wollen heute mehr. Sie suchen die Abwechslung. Heute Abfahrtsski, morgen Langlauf. Dazu Kultur, Natur und nicht zuletzt: Genuss. Feine Spezialitäten am Berg sind gefragt. Bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Touristischen Runde unter wie immer hervorragender Leitung von Lilo Solcher präsentierten mehrere Anbieter ihre kulinarische Aufrüstung.

Hoch-Genuss Relais Chateaux Spa Hotel Jagdhof Neustift Stubaital Feb2012_72
Die höchste Konditorei auf dem Pitztaler Gletscher, der höchste Weinkeller auf dem Stubaier Gletscher, das höchst gelegene Iglu-Dorf im Allgäu und ein weiteres in Adelboden, das höchst gelegene Gourmet-Restaurant in den Dolomiten sowie Slopefood, die winterliche Variante von Fingerfood, kleine Imbisse entlang der Piste – ebenfalls in den Dolomiten. Vertreten wurden diese außergewöhnlichen Anbieter von Haubenkoch David Kostner (Restaurant Schaufelspitz, Stubaier Gletscher), Marcus Herovitsch (Pitztaler Gletscher), Matthias Lenz (IgluLodge). Aus den Dolomiten kamen vom Gourmetrestaurant Viel de Pan und von Slopefood. Der Abend bewies, dass Skifahren heutzutage auch viel mit Genuss zu tun hat. (mehr …)

Werfenweng im Pongau: Wie sich ein Ort als Tourismusmagnet neu erfindet

AlpinePearls_Werfenweng_TravelCharme_Bergresort_08_Skipause
Majestätisch grüßt der Eiskogel schneegewandet seine Bewunderer. Einzig der royal-blaue Himmel spannt sich über dem Riesen wie ein Baldachin. Geradezu königlich präsentiert sich Werfenweng seinen Besuchern. Der kleine Ort inmitten des Tennengebirges auf rund 1.000 Metern Höhe, ca. 60 Kilometer südlich von Salzburg, hat sich seit einigen Jahren zum Mekka für Fans des unaufdringlich ökologischen Wintertourismus entwickelt. Während woanders mittlerweile sogar die Pisten mit Beats der neuesten Charterfolge beschallt werden und der alpine Zirkus mit seinen Tschka-Laka-Parties schon fast bizarre Züge annimmt, finden hier naturverbundene Wintersportler mit Kind und Kegel noch ihren Raum für familienfreundliche Erholung. Schnörkellos und doch nicht langweilig. Auch deshalb zählt die Gemeinde im Pongau zu den Vorreitern der Tourismus-Initiative „Alpine Pearls“, den „Perlen der Alpen“. Eine Entwicklung, auf die Werfenweng und seine Bewohner heute besonders stolz sind, obwohl diese Art von Tourismus eigentlich eine Art „Notgeburt“ war.

AlpinePearls_Werfenweng_TravelCharme_Bergresort_05_Kirche_im_Winter
Schließlich hieß es auch hier im Salzburger Land bis vor 15 Jahren: „…größer, schneller, weiter“. Und es sah alles gut aus für die Gemeinde. 200.000 Übernachtungen erwirtschafteten jährlich die finanziellen Mittel, um das komplette Ferienprogramm, wie man es aus anderen Regionen kennt, knallbunt und rücksichtslos auszubauen. 1994 dann der Einbruch. Die Tauernautobahn, die zu diesem Zeitpunkt eingeweiht wurde, schleuste über Nacht jede Menge Gäste am Ort vorbei. Werfenweng geriet in Zugzwang, was sich heute als Glücksfall herausstellt. Denn just zu dieser Zeit suchte der junge Bürgermeister Peter Brandauer bereits nach einem neuen nachhaltigen Konzept für „seine“ Heimat. Er wollte anders sein, der Region eine neue Richtung und damit eine Eigenständigkeit geben. Erst argwöhnisch beobachtet, baute er mit viel Überzeugungsarbeit Werfenweng zum Modellort für „sanfte Mobilität“ (SAMO) um. Das war 1997. Seither füllen Stück für Stück Gastronomen, Hoteliers und Geschäftsleute das „SAMO“-Projekt mit Inhalten. (mehr …)

San Daniele Pop Up Store: An der Klaue sollt Ihr sie erkennen!

San_Daniele_Schinken_PopUp_Store_20Nov2012_008
Leicht und luftgetrocknet. Weich und würzig. Wer denkt bei diesen Attributen an Schinken? Nein, nicht der kräftige, fette, geräucherte Schinken, wie wir ihn in aus dem Schwarzwald her kennen. Wie so vieles, so verstehen die Italiener auch den Schinken elegant herzustellen. Er braucht halt etwas mehr Zeit. Und davon haben die Italiener ja bekanntlich genügend. Zumindest für das Reifen von Lebensmitteln, sei es Fleisch, Wurst oder Käse. Südlich der Alpen, südlich von Österreich, östlich vom Trentino und westlich von Slowenien liegt die Region Friaul-Julisch-Venetien. Sie besticht durch ihre Mischung aus ungestümen, unwegsamen, ja fast ungastlichen Gebirgen im Norden und der sanften, weichen, welligen Landschaft am warmen Mittelmeer. Friuli Venezia Giulia ist nicht so touristisch wie Südtirol, ist nicht so bekannt wie Venetien, ist aber auch nicht über Jahrzehnte in der Entwicklung gebremst wurden wie Slowenien. Von hier kommen tolle Weißweine wie der Friulano. Und der berühmte San Daniele Schinken. Diese leckeren Spezereien präsentierte die Region in einem Pop-Up-Store in München.

San_Daniele_Schinken_PopUp_Store_20Nov2012_032
Ok, was ist ein Pop-Up-Store? Nichts anderes als ein Laden, der nur eine kurze Zeit offen ist. Der extra nur für einen ganz bestimmten Zweck für ein paar Wochen oder Monate existiert. Wir kennen das ja schon von irgendwelchen Sonderangebots-Rabatts-1Euro-Läden. Eben noch war hier ein Drogerie-Markt, heute ist es ein Trachten-Shop, weil es kurz vor dem Oktoberfest sein mag, morgen ist es ein Matratzen-Outlet.

San_Daniele_Schinken_PopUp_Store_20Nov2012_025
Diese Masche hat die Region Friaul-Julisch-Venetien aufgegriffen und unterstützt ihre Produkte mit Pop-Up-Stores. Eben noch gab es diesen Laden in Mailand, dann in London, jetzt in einer ehemaligen Eisdiele in München und morgen in irgendeiner anderen Stadt in Europa. Oder vielleicht in Japan? Man weiss es noch nicht.

San_Daniele_Schinken_PopUp_Store_20Nov2012_005
Ich besuchte kürzlich den San Daniele Pop Up Store in München. Das Consorzio del Prosciutto die San Daniele präsentiert zusammen mit dem Consorzio delle DOC del Friuli Venezia Guilia die bekanntesten Spezialitäten der Region Friaul-Julisch Venetien. In bester Lage, direkt am Gärtnerplatz im Glockenbachviertel, lockt der Laden mit frischem Schinken und Weinen aus Friaul. Wer will, der kann hier auch zum Master ausgebildet werden, im Hinterzimmer gibt es Kurse über die Besonderheiten von Schinken und Weinen. Ich liess es mir nicht nehmen, an so einer Masterclass teilzunehmen. Und ich habe eine Menge über diesen leckeren Schinken gelernt. (mehr …)

Hochzillertal: In BMW-Sitzen und Champagner schlürfend zur Piste schweben

BMW Leitner Gondelbahn - Götz A. Primke und Renate Wolf-Götz beim probesitzen
Dekadent – aber geil. Überflüssig – aber extrem cool. So die Meinungen bei der Präsentation von Leitner Seilbahnen, BMW Individual und dem Hochzillertal. Um was es geht: um eine Seilbahngondel. Eine Gondel, die nicht mehr normal ist. Eine Gondel, die sich eigentlich nur lohnt, wenn man nicht nur den Berg hoch, sondern gleich auch damit wieder runter fährt. Eine Gondel, die perfekt ist für den Heiratsantrag. Eine Gondel der Superlative. Im Hochzillertal fährt in dieser Saison eine VIP-Gondel. Sie ist nicht in irgendeiner Farbe lackiert, sie ist in einem BMW-Schwarz lackiert. Innen haben nicht sechs Personen Platz, sondern nur zwei. Die sitzen dafür auf Leder-Sesseln, die normalerweise in einem 7er BMW eingebaut sind. Es ist sozusagen die erste schwebende Limousine – exklusiv im Hochzillertal.

LEITNER ropeways BMW Individual for Leitner
Eine hochmoderne Kabine von Leitner ropeways für die entspannte Bergfahrt. Das Interieur stammt von BMW Individual – bestehend aus Ledersitzen inklusive Massagefunktion und Multimedia System aus der BMW 7er Limousine. Dazu außergewöhnliche gastronomische Angebote im Skigebiet Hochzillertal mit 181 Pistenkilometern. Das Projekt „BMW Individual for Leitner“ präsentiert die wahrscheinlich exklusivste – und mit Sicherheit dekadenteste – Art, die wunderbare weiße Winterwelt in den Alpen zu erleben. Anschließend wedelt man mit Sicherheit beschwingt die Pisten herunter. (mehr …)

Wie Oberstaufen den Rest der Welt am Almabtrieb via Google Hangout teilhaben läßt

Oberstaufen Viehscheid Google Hangout Videochat 2012
Laptop, iPad, Lederhosen – Deutschlands digitalster Kurort präsentiert jetzt selbst den traditionellen Viehscheid als Hangout für alle auf den digitalen Kanälen Oberstaufens.

Typisch Oberstaufen: „Deutschlands digitalster Kurort“ macht selbst aus dem traditionellen Almabtrieb eine digitale Premiere. Stammgäste und der Rest der Welt, die am Freitag, dem 14. September 2012, nicht zum farbenfrohen und schellenlauten „Viehscheid“ kommen, können dennoch live dabei sein. Der Abtrieb des Jungviehs von der Sommerweide auf den Bergen und die Aufteilung der Tiere, Trachtentanz und Volksmusik, herzhaftes Essen und reichlich Bier im Festzelt sollen auch die Stimmung im digitalen „Hangout“ auf Google+ und Youtube prägen. Damit hält Googles „Hangout“ auch Einzug in den Deutschlandtourismus. (mehr …)

Lawinen aufgepasst: München informiert sich beim Lawinenabend

Alpen und Lawinen – leider gehört beides zusammen. Jedes Jahr werden in den Bergen Menschen verschüttet, manche werden gerettet, zuviele sterben. In Bayerns Landeshauptstadt München gibt es viele Bergsteiger. Nicht nur, weil es extra Kurse an den Münchner Hochschulen gibt, sondern natürlich auch, weil die Alpen so dicht an über 1 Mio. Einwohner liegen. Darum wird erstmals in der deutschen Bergsteiger-Hauptstadt München, der Münchner Lawinenabend präsentiert. Europas beste Lawinenexperten stellen am 03.12.2011 im kleinen Festsaal des Paulaner am Nockherberg ihre Thesen der „10 entscheidenden Lawinenmuster“ vor und geben reichlich Anwendertipps für einen sicheren Winter.

Rudi Mair und Patrick Nairz haben bereits letzten Winter mit ihrem Buch „Lawine“ für Furore gesorgt. Die beiden Lawinenexperten kommen darin zu dem Schluss, dass es 10 entscheidende Gefahrenmuster gibt, die für die meisten Lawinenunfälle verantwortlich sind. Ihre Theorie findet sich ab dem kommenden Winter im Tiroler Lawinenlagebericht wieder: Neben den bewährten Informationen erfolgt künftig ein Hinweis auf das aktuell vorherrschende Gefahrenmuster. (mehr …)

„Unser Meisterwerk“: Huberbuam vor neuer Herausforderung, ZDF filmt Aufstieg in 3D

Outdoor2011 Huberbuam Alexander Huber Juli_2011_03Gleich nebenan geht’s steil aufwärts. Weltweit sind die Huberbuam schon auf allen möglichen Gipfeln gewesen, haben die schwierigsten Klettersteige erkundet, sich ihre eigenen Herausforderungen gesucht und neue Maßstäbe geschaffen. Thomas und Alexander Huber sind weltberühmt und bereiten sich akribisch auf jede neue Begehung vor – nicht nur mit Kinder Milchschnitte. Alexander Huber verriet mir auf der Outdoor 2011 in Friedrichshafen am Stand von Komperdell wohin es in diesem Sommer noch gehen soll: auf die Loferer Steinplatte in den Tiroler Alpen, also gleich draußen vor der Tür.

Äußerlich sehen sich die beiden Brüder fast wie Zwillinge zum verwechseln ähnlich, vor allem, wenn man sie nicht ständig sieht. Doch trennen sie zwei Jahre Altersunterschied. Den jüngeren, Alexander, traf ich beim Signieren von Wanderstöcken seines Sponsors Komperdell. Nachdem er zuerst ausgiebig mit seiner kleinen Tochter spielte und sich von seiner Frau verabschiedet hatte, stand er mir Rede und Antwort.

Outdoor2011 #2 Huberbuam Komperdell Juli_2011_04

Demnach wollen sie noch in diesem Sommer eine 250 Meter hohe Wand an der Loferer Steinplatte bezwingen. Sie tauften das Projekt „Karva“ (- oder „Karma“? – ich hoffe, ich habe es akustisch richtig verstanden). Die Erstbegehung war bereits im letzten Jahr. Laut Alexander Huber ist dies die schwierigste Route der Alpen. Die Kombination aus der Kompaktheit des Gesteins, die Überhänge und kleinen Griffe sind es, die diese Route als „unteren 11. Grad“ einstufen. Mit bis zu sieben Seilungen wollen die Huberbuam an ihre eigenen Grenzen gehen, ihr „Meisterwerk“ schaffen. „Eine richtig geniale Route“, schwärmt Alexander Huber. Damit wir alle auch diesen Aufstieg geniessen können ist ein Filmteam des ZDF dabei. Es wird originär 3D gefilmt und am 3. Oktober zur besten Sendezeit im ZDF gesendet.

Hier ist mein Interview:

Ich bin schon sehr gespannt und drücke den beiden Extremkletterern ganz fest die Daumen, dass sie das ganze sturzfrei schaffen werden.

(mehr …)

Castel Fragsburg: Wein Festivals und Wandern im goldenen Herbst in Meran

Hotel Castel FragsburgWenn die Sonne das bunte Laub der Blätter in ein goldenes Licht taucht, der Duft von Kastanien in der Luft liegt und die Trauben auf den Reben so reif sind, dass sie nur mehr auf die Weinlese warten, dann ist eine der schönsten Jahreszeiten, der Herbst, in die Südtiroler Berge eingekehrt. Hier, wo die Natur noch ursprünglich und rein ist, wo die malerische Aussicht auf die Dolomiten und die Obst und Weinberge der Südtiroler Weinstraße zum Träumen einlädt, liegt in einzigartiger Lage, auf einem Felsvorsprung, hoch über dem Meraner Talkessel, das Castel Fragsburg.

Das traditionsreiche Jagdschloss ist Mitglied von Relais & Châteaux und gehört zu den schönsten Häusern der Welt. Es erwartet seine Gäste mit höchstem 4-Sterne-Superior-Komfort, einer erst heuer mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Kulinarik, einem exklusiven Spa mit der wohl spektakulärsten Aussicht in den Alpen, sowie mit viel individuellem Charme und Raum für Privatsphäre. (mehr …)

Kaiserhof Kitzbühel: Gaumengenüsse in der Zirbelstube

Kaiserhof Kitzbuehl ZirbenstubeGemütlich, kitschiger Tiroler Barock. Beim Anblick dieses Restaurantbildes kommen mir gleich zig verschiedene Alpenhotels dies- oder jenseits der Alpen in den Sinn. Ist dies Restaurant in Bayern, Österreich, der Schweiz oder Südtirol? Jedenfalls ist es austauschbarer Tiroler Barock, Kitsch. Zigmal gesehen. Sicher, viele Gäste verlangen dies. Und gerade viele Norddeutschen, zu denen ich mich selbst auch zähle, verbinden dies mit den Alpen. Übrigens hat sogar der bayerische Ministerpräsident in seiner Staatskanzlei direkt neben seinem Büro so eine Stube für Empfänge – davon konnte ich mich bei einem Tag der Offenen Tür selbst überzeugen. Doch hätten Sie hier ein unverwechselbares Gourmet-Restaurant erwartet? Denn diese Zirbenstube (österreichisch = Zirbelstube deutsch) befindet sich im 4-Sterne-Hotel Kaiserhof in Kitzbühel. Und steht zum dritten Mal im Gault Millau.

Perfekt gelegen, direkt an der Talstation des weltberühmten Hahnenkamms mit seiner legendären Streif, lädt der Kaiserhof mit 51 Zimmern nicht nur Wintersportler, Wanderer oder Wellness-Liebhaber zum Wohnen ein – das Haus ist auch berühmt für seine ausgezeichnete Küche. Was die Magier des hoteleigenen Restaurants zaubern, ist nach Unternehmensangaben selbst für den verwöhntesten Gaumen größter Genuss. Schon beim Frühstücksbuffett und spätestens nach einem traumhaften Abendessen sollten die Gäste davon überzeugt sein. Kein Wunder also, dass das Best Western Premier Hotel zum dritten Mal im Gault Millau Platz gefunden hat – und somit eine der größten kulinarischen Auszeichnungen erhalten hat. Bereits 2008 und 2009 wurde das Hotel in Kitzbühel für seine hervorragenden Leistungen prämiert und darf auch 2010 in dem bekannten Gourmet-Führer nicht fehlen. (mehr …)

Romantik Hotel Lindner: Kuschliges und Kulinarisches in Bad Aibling

Romantik Hotel Lindner Bad Aibling_16Versteckte, romantische Hotels bietet Bayern nicht nur in den Alpen. Auch das leicht wellige Alpenvorland zwischen München und Rosenheim bietet verliebten Pärchen oder Vorstandsessen einen wunderschönen Rahmen. In Bad Aibling, dem kleinen Kurort östlich von München, „verbirgt“ sich mitten im Ortszentrum ein kleines Refugium: Das Romantik Hotel Lindner. Das ehemalige Schloss Prantshausen blickt auf eine spannende Geschichte zurück. Seit über 150 Jahren ist es im Besitz der Familie Lindner. Deshalb kommen hier Tradition, Komfort und gastronomische Freuden harmonisch zusammen. Eine Mischung, die das Wohlfühlen leicht macht. Was mir persönlich allerdings in einem Mitgliedshotel der Romantik-Hotels selten schwer fällt.

Seit sieben Generationen ist die Familie Lindner bestrebt, gemütliche und glückliche Stunden zu bereiten. Die Historie des Hauses beginnt bereits im frühen Mittelalter. Die Grundmauern stammen aus der Zeit der Karolinger, etwa aus dem Jahr 600. Historiker vermuten, dass das frühere Schloss und die dazugehörigen Ländereien zum Besitz des Adelsgeschlechtes der Familie von Prant gehörten, dem auch der Heilige Ratholdus entstammte. Er war der Gründer des Klosters St. Georgenberg im Tiroler Inntal, heute ein beliebtes Wallfahrtsziel. Im Jahr 800 n.Chr. taucht der „gefreyte Sedlhof Prantshausen“ zum ersten Mal in einer Urkunde auf. (mehr …)

Mercussini und Le Gourmand: Ein Scheckheft für Genießer bei mir zum Sonderpreis

MercussiniLuxury for Less – über 90 Sterneköche bieten Nachlässe auf Menüs, à la Carte-Gerichte und Veranstaltungen unter der Marke Mercussini an. Zahlreiche exklusive 5 Sterne-Hotels bieten spezielle Mercussini-Arrangements zu attraktiven Preisen oder mit interessanten Benefits an. Und ich biete meinen Lesern wieder ein besonderes Schnäppchen an: den Mercussini zum Sonderpreis: Meine Leser erhalten bei der Bestellung einen Vorzugspreis von 24,90 EUR inkl. 19% MwSt. statt 29,90 EUR. Einzige Bedingung ist die Nennung meines Rabattcodes, und der steht etwas weiter unten.

Bei vier Spitzenköchen und einem Grafen im Palazzo in München erhalten sie 50% Nachlass auf die zweite Karte. Aber dieses Festmahl ist nur eines von 100 Angeboten, weitere 99 stehen zur Auswahl. (mehr …)

Hohe Tatra: Schwach angefangen, stark nachgelassen

Wie eine Tourismusdestination ihre Webseite nicht gestalten sollte, das zeigt uns die Hohe Tatra. Diese landschaftlich sicher sehr schöne Gegend ist vom westlichen Massentourismus fast noch unberührt. Hingegen wird sie von polnischen, tschechischen, slowakischen sowie mittel- und ostdeutschen Touristen nach wie vor als Geheimtipp gehandelt. Diese Destination ist mit einer deutschen Seite online gegangen.

Doch was sehen wir? Eine auf den ersten Blick akzeptabel, gut lesbar gestaltete Seite. Sehr informativ. Wir erfahren etwas über die Hohe Tatra in der Slowakei und in Polen, am rechten Rand steht eine Info über die Stadt Zakopane. Zwei Fotos laden zum Verweilen ein. (mehr …)

Alta Badia: Unterstützung für die SOS Kinderdörfer mit Götz Otto und dem BMW Kunst-Adventskalender

BMW Kunstadventskalender Dez2008_062Alta Badia in Südtirol ist vor allem als Skiort bekannt. Heute präsentierte die Urlaubsdestination in den Dolomiten mit einem Bild von Robert Zielasco ihre Beteiligung am BMW Kunst-Adventskalender. Im Rahmen der deutschlandweiten Veranstaltung unterstützt der Tourismusverband Alta Badia die SOS Kinderdörfer. Schauspieler Götz Otto begleitete als Pate die Aktion.

BMW Kunstadventskalender Dez2008_016Ein Adventskalender der besonderen Art stand im Mittelpunkt einer Vernissage im vorweihnachtlichen München . Der Tourismusverband Alta Badia ist einer der Partner bei der deutschlandweiten Aktion des BMW Kunst-Adventskalenders. BMW als Hauptsponsor und dazu verschiedene Partner aus der Wirtschaft beteiligen sich an dieser stimmungsvollen Benefizaktion, bei der jeweils Arbeiten der modernen Kunst als Teile dieses ungewöhnlichen Kalenders präsentiert werden. Für den Beitrag von Alta Badia wurde der international renommierte Wiener Kunstmaler Robert Zielasco gewonnen. „Bilder von großer Ausstrahlungskraft, spannungsreich und voller Bewegung“, so werden Zielascos Arbeiten von Kritikern beschrieben. (mehr …)

Ecotrophea 2008: Alpine Pearls erhält Umweltauszeichnung des DRV

Alpine PearlsDas Projekt „Alpine Pearls“ aus der Alpenregion erhält die Ecotrophea 2008, die Internationale Umweltauszeichnung des Deutschen ReiseVerbands (DRV). Im Rahmen der Preisverleihung auf der 58. DRV-Jahrestagung in Budapest erhielt Dr. Peter Brandauer, Präsident von Alpine Pearls und Bürgermeister des österreichischen Orts Werfenweng, die Ecotrophea-Skulptur überreicht.

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) würdigt mit der Internationalen Umweltauszeichnung seit 22 Jahren Projekte für vorbildliches und nachahmenswertes Engagement im Umweltschutz und Tourismus – in diesem Jahr erstmals unter dem neuen Namen Ecotrophea. (mehr …)

Die Renaissance des Alpen-Sommers

Einen wunderschön umfangreichen, fundierten und lesenswerten Artikel habe ich in der Wirtschaftswoche gefunden: Alpen zwischen Beton-Boom und Edelweiss ist zwar etwas übertrieben, denn um Edelweiss geht es hier beim besten Willen nicht.

Wohl aber um sehr viel Beton, Bettenburgen, Bauwahn und bodenlose Fässer, in die in den nächsten Jahren Geld gesteckt wird. Und wofür? Um die Auswirkungen des Klimawandels in den Alpen abzuschwächen. Die Alpenregion steht vor einem gigantischen Umschwung. Die zurückgehenden Urlauberzahlen im Winter sollen durch mehr Angebote im „Spielplatz Europas“ zur Sommersaison ausgeglichen werden. Doch: bei diesem Wettrennen kann es nur wenige Gewinner geben. Es wird Verlierer geben, die jetzt investieren, doch womöglich auf das falsche Pferd setzen. Und es wird Gewinner = Verlierer geben: Täler bzw. Orte, die sich bewusst auf das Nichtstun besinnen, die Ursprünglichkeit der Natur konservieren und ein Rückzugsort vom Rummelplatz Alpenraum sein wollen. Ob hier das in der Überschrift der Wirtschaftswoche angesprochene Edelweiss gedeihen kann?

Aber: der Gedanke ist nicht neu. Schon Helmut Peter, ehemals Hotelier vom Romantik Hotel Weisses Rössl am Wolfgangsee und österreichischer Nationalrat für FPÖ und LF, proklamierte schon vor etwa 15 Jahren die „Renaissance des Alpensommers“. Zum Schutz der Alpen, so seine damalige Forderung, sollte die Zahl der Urlauber pro Tal begrenzt werden. Und der Verkehr rechtzeitig mit Schildern an den Zufahrtsstrassen informiert und umgeleitet werden.
(mehr …)