USA: Dank ESTA Visumspflicht für EU-Bürger durch die Hintertür

Reisen in die USA werden immer teurer und umständlicher. Die US-Heimatschutzbehörde stellte jetzt das elektronische Programm zur Kontrolle von Flug- und Schiffspassagieren aus Ländern ohne Visumspflicht vor. Das Electronic System of Travel Authorisation (ESTA) erfasst und verarbeitet, wie der EUobserver meldet, u.a. persönliche Informationen zum Lebenslauf, zur Gesundheit, zu eventuellem Drogenmissbrauch und zur kriminellen Vergangenheit der Einreisewilligen. Die von ESTA erteilten Genehmigungen sollen zur mehrfachen Ein- und Ausreise innerhalb von zwei Jahren gelten.

Die US-Heimatschutzbehörde ist der Ansicht, dass auch EU-Bürger ein potenzielles Risiko für die nationale Sicherheit der USA darstellen können. Deshalb wird jetzt die Befreiung von der Visumspflicht für EU-Bürger ausgehebelt. Natürlich wird weiterhin kein Visum benötigt und „das ESTA ist kein Visum“, wie die Behörde betont. Aber eben die elektronische Anfrage um eine Reiseerlaubnis in die USA – spätestens 72 Stunden vor Abreise. Das System startet zwar schon ab 1. August, doch gilt es verpflichtend erst ab dem 12. Januar 2009 für EU-Bürger aus Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Slowenien, Spanien, Schweden und Großbritannien sowie Bürger aus diversen anderen Staaten. So wollen die US-Behörden sogenannte Risikopassagiere möglichst schon vor Antritt der Reise erkennen und ihnen die Einreise verweigern. Ein spontaner Shopping-Flug nach New York wird so unmöglich. (mehr …)

Tour de France: Merci aux pharmacies roulantes!

Ich gebe es zu: Ich bin nach wie vor ein großer Freund der Tour de France. Doch mehr und mehr nur noch aus rein touristischen Gründen. Ich liebe die Kameraflüge mit dem Hubschrauber über die französischen Landschaften. Ich ergötze mich an den verschiedenen Reportagen und Hintergrundberichten über die Regionen, die Orte und historischen Bauten. Doch die diversen Fahrer und ihre Teams, die es immer noch nicht kapiert haben, dass wir einen sauberen Sport wollen, verleiden es mir, mit Begeisterung beim sportlichen Teil zu sein.

Auch dies Jahr wurden – bisher mindestens – fünf Radler erwischt, sich mit verbotenen Substanzen gestärkt zu haben. Sind die, die nicht erwischt wurden, nur besser gedopt? Oder kann man langsam hoffen? Wieder war, wenn auch nur indirekt, ein deutsches Unternehmen in den Dopingsumpf verstrickt: das spanische Team Saunier-Duval-Scott bzw der Hauptsponsor Saunier-Duval ist eine Tochter der deutschen Vaillant Gruppe. Doch diesmal ging es schneller, als in den Jahren zuvor. Die Remscheider zogen sofort ihr Team zurück, strichen das Sponsoring. Sogar der Link zum Radteam ist nicht mehr erreichbar, auch wenn ihn der Google-Cache noch hat. Von einem Bonner Unternehmen hätte ich mir in den vergangenen Jahren diese klare Reaktion längst erwünscht.

Und nachdem mit Carlos Sastre vom Team CSC wieder mal einer gewonnen hat, bei dem wir uns nicht sicher sein können, ob er oder seine Helfer in diesem Jahr oder in den vergangenen Jahren sauber waren, grüße ich mit diesem kleinen Video alle Profi-Radler ganz herzlich:

Weinrallye #9: Lübecker Rotspon

Weinrallye LogoAlltagsweine waren das Thema der letzten Weinrallye. Zwar kommt meine Verkostung leicht verzögert. Die ITB und diverse Termine hatten meiner pünktlichen Einreichung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Allerdings fiel mir eine kleine Besonderheit der deutschen Weinlandschaft in die Hand: einen 2006er Lübecker Rotspon, Vin de Pays d’Oc. Und ich denke, dass dieser Wein durchaus als Alltagswein auf dem einen oder anderen Tisch stehen kann.

Lübecker RotsponZur Geschichte des Weines ist auf der Flasche vermerkt, dass der Name Lübecker Rotspon seit dem Mittelalter ein Traditionsbegriff ist für französischen Wein, der in Lübeck abgefüllt wird. Sein niederdeutscher Name leitet sich ab vom Rot des Weines und Spon für den Holzspan der Fässer, in denen der Wein bis Lübeck transportiert wurde. Der Legende nach schmeckte den französischen Soldaten Napoleons, die 1806 die Hansestadt besetzt hatten, der Wein besser, als deren Wein zu Hause. Wikipedia sagt dazu: „Beim Lübecker Rotspon handelt es sich um Rotwein, der früher auf Fahrten nach Bordeaux als Ballast auf dem Rückweg mitgeführt wurde, bis man merkte, dass durch die Lagerung im Meeresklima der Wein eine besondere Note erhielt.“
Noch heute wird dieser südfranzösische Landwein also bis Lübeck durch Europa gefahren und dort erst auf Flaschen abgezogen. Nur vermute ich, dass dies heute in Edelstahltanks geschieht und keine Holzfässer mehr die Reise antreten. Ich erinnere mich, dass ich in meiner Ausbildung mal von diesem Wein gehört habe, hatte ihn aber bisher noch nicht getrunken. Darum war die Neugier groß, diesen Tropfen zu verkosten.

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Bordeaux: Herbeigeschriebene „Krise“

Rechtzeitig vor der ProWein meinte eine Journalistin der Welt Online unter der Überschrift „Bordeaux-Winzer kämpfen ums Überleben“ eine aktuelle Krise unter den Winzern im Bordelais herbeizuschreiben. Der anerkannte Weinjournalist und Blogger Mario Scheuermann nimmt den Artikel unter der Überschrift Schiefes WELT-Bild nach allen Regeln journalistischer Kunst auseinander.

So kann es kommen, wenn man offensichtlich schlecht recherchiert und den Süden Frankreichs mit dem Bordelais vermischt.

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A-ROSA: Frühbucherermäßigung für Kreuzfahrten auf der Donau und Rhône / Saône

A-ROSA Rhone Kreuzfahrt
A-ROSA Flussschiff verlängert für alle Routen der insgesamt sechs Flusskreuzfahrtschiffe auf der Donau und Rhône die Frühbucher- Ermäßigung bis Ende Februar 2008.

Besondere Highlights in der Saison 2008 bei A-ROSA sind die Themenreisen Gourmet und Golf. Neu im Programm ist die achttägige Route „Sterne auf der Donau“ durch die Wachau die drei Spitzenköche mit insgesamt vier Michelinsternen begleiten.

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La Provence: Je viens te revoir!

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Salut, ma belle France! Je viens te revoir en quelques heures! Dès aujourd’hui jusqu’à samedi je suis au Dolce Frégate pour y faire du Golf, voir les villages pittoresques, la mèr, et bien sûr: ca va être un vrai régal, les choses à manger, boire: les moûles, les fruits de mèr, les poissons, les vins…

Ma belle France, je t’aime.

Und für alle die, die das da oben jetzt nicht verstanden haben: Ich bin ab heute hier auf einer kleinen Recherchereise .
Und komme Samstag hoffentlich mit vielen Fotos und Geschichten zurück.

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