Salzburger Land: Golf goes Concert

Golf goes Concert Elsa Honecker Salzburg
Salzburg im Jubiläumsjahr 2016. Gefeiert wird die 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Dieser Anlass beschert den Golfern ein echtes Zuckerl, das da heisst „Golf goes Concert“.

Was schon längst fällig war hat der Präsident der Salzburger Kulturvereinigung und Club-Präsident des Leading Golf-Courses Gut Altentann Hans Schinwald zusammen mit der künstlerischen Leiterin Elisabeth Fuchs in ein drei-tägiges Programm eingetütet, das im Mai dieses Jahres Premiere hatte: Golf goes Concert. (mehr…)

Via Culinaria: Schnee satt für Feinspitze & Hüttenhocker in Zell am See-Kaprun

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Schneebedeckte Sonnenskihänge säumen die Skiregion Zell am See-Kaprun im Salzburger Land. Co-Autorin Elsa Honecker versäumte es nicht neben den Schwüngen auf der Piste mehrere ausführliche Einkehrschwünge zu geniessen. Nicht nur des Pistenvergnügens wegen sondern eher geniesserisch auf den Spuren der Via Culinaria. Herausgekommen ist eine „kulinarische Hüttenroas“ – ein Geheimtipp für alle Schnee-affinen Gourmets.

I1.MG_3821Ski & Schmankerln gut könnte das Motto der Skiregion Zell am See-Kaprun lauten – besonders in Zeiten des Sonnen-Skilaufs. Dafür angerichtet sind ein azurblauer Himmel, schneeweiße Skihänge auch noch im März, Hütten und Restaurants mit chilligen Terrassen und Lounges und der Duft von allerlei Schmankerln in der eh schon würzigen Bergluft. Zur „Hüttenroas“ mit Einkehrschwung ist hier der Via Culinaria Genussweg für Feinspitze geradezu ein Muss! Denn über 20 Hütten verlocken zum Hinhocken auf der Schmittenhöhe und am Kitzsteinhorn und wohl dem der seine Liftkarte bis dahin schon abgefahren hat. Denn schwer wird es hernach, sich wieder ins Tal aufzumachen. (mehr…)

Weisses Rössl am Wolfgangsee: Musical, Bier und Fisch tragen seinen Namen

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Der Alte Mann und der See – nein, alt ist er wahrlich noch nicht. Seinem Alter nach geniesst er gerade seinen (Un-)Ruhestand. Doch tatenlos oder gar beschäftigungslos, nein, das ist er noch lange nicht. Auch wenn er sein Hotel bereits der nächsten Generation übergeben hat, wichtige Positionen und Ämter nicht mehr hat, so glüht in ihm nach wie vor das Herz des perfekten Gastgebers und Wirtes. Er war im österreichischen Nationalrat, er war Mitbegründer einer Partei, sein Hotel ist weltweit bekannt: die Rede ist von Helmut Peter, Altwirt des Hotels Weisses Rössl am Wolfgangsee.

Hotel Weisses Rössl, St. Wolfgang, Upper Austria

Das Weisse Rössl im Wandel der Zeiten


Dieses Bild von 1904 wurde kürzlich in einem Fundus eines bisher noch unbekannten Fotografen in Minneapolis/Minnesota gefunden. Auch damals gehörte das Hotel bereits der Familie Peter.

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Die Hotellegende Weisses Rössl

Das Romantik Hotel Im Weissen Rössl am Wolfgangsee, wie die Hotellegende richtig heisst, zählt nicht nur zu den legendären Hotels Österreichs sondern weit darüber hinaus. Mit viel Liebe und Behutsamkeit gelingt es der Familie Peter seit Generationen, die Tradition zu wahren und das Rössl aus der Operettenvergangenheit in die Gegenwart zu führen. Heute zeichnet sich das Vier Sterne Superior Hotel durch Gourmet, Wellness, Romantik und See-Erlebnis aus. Außerdem heißt nicht mehr nur das Musical nach dem Hotel, mittlerweile gibt es das Peterbräu Bier, das bei Trumerbräu gebraut wird, und den „Rössling“. Dieser Fisch kommt exklusiv aus der hauseigenen Zucht und ist nichts anderes als ein Saibling – aber eben vom Rössl-Wirt. (mehr…)

Salzburger Land: Zur Adventszeit Kuscheln in Fuschl und Weihnachtsmärkte am Wolfgangsee

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Adventszeit ist Kuschelzeit: Verführerische Düfte nach Weihrauch, Zedernholz, Orangen und Zimt empfangen uns auf den Weihnachtsmärkten. Einen ganz besonderen Reiz übt das Salzburger Land zwischen Fuschlsee und Wolfgangsee aus. Zeit wird’s für einen Abstecher in das Schloss Fuschl Resort & SPA sowie das Weiße Rössl am Wolfgangsee. Zwei Hotels, zwei Legenden, zwei Seen: Jeweils Nachbarn, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

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Entspannende Stunden am märchenhaften Fuschlsee versprechen die Seeterrasse des Schloss Fuschl Resort & SPA mit ihren luxuriösen Strandkörben und kuscheligen Felldecken, der inspirierende Adventsmarkt im Hotel, die kostbaren Krippen und natürlich der imposante Weihnachtsbaum vor dem Schlossturm.

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Der Adventsmarkt
Der Adventsmarkt und damit die Adventszeit im Schloss Fuschl wird feierlich
begangen mit der festlichen Beleuchtung des Weihnachtsbaumes, Turmbläsern und einer winterlichen Modenschau, präsentiert von den Mitarbeitern des Schloss Fuschl höchstpersönlich. Der Adventsmarkt im Schloss Fuschl sowie die Adventausstellung Blumen & Gartendesign in der Remise nebenan gehören zu den Highlights der Weihnachtsmärkte rund um Salzburg. Advent, wo schon Romy Schneider sich wie zu Hause fühlte.

Einen kleinen Einblick in das schöne Hotel gibt das Video meines Hotelzimmers:

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Golfers Auszeit im Winter: Von Schneesternen zu Kochhauben

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Hotel_Rosengarten_Taxacher_Kirchberg_002Nein, der Winter ist noch lange nicht zu Ende! Also heißt es für alle Golfer – wie unsere Gastautorin Elsa-Maria Honecker – noch Geduld haben mit dem Lieblingssport, auch wenn die Schneeglöckchen schon herauslugen und die Wiesen langsam grün werden. Was macht also der Gourmet-Golfer in diesem Fall? Er schwingt sich da auf die Piste, wo er normalerweise dem weißen Ball hinterherläuft, schlemmt sich durch Hauben- und Sternelokale und gustiert die schönsten Hütten der Alpen. Eine Skireise ins Tirolerische hat von allem etwas. Zumal Kitzbühel auch bequem per Zug oder KitzSkiXpress zu erreichen ist (hier ein Schnappschuss aus dem Zug auf einige Ballonfahrer) – lesen Sie mehr…

KitzSkiXpress_Geldhauser_Kitzbuehel_Busreise_Jan2013_21Für mich ist Kitzbühel mehr als der High Society Ort mit internationalem Publikum und Treffpunkt der vielen B-Promis, für die das Event „Hahnenkammrennen“ an allerster Stelle im jungfräulichen Jahr steht. Zu recht aber, denn immerhin zählt die Streif-Abfahrt seit 1931 zu den spektakulärsten Rennen der Welt. Ganz nebenbei wurde das Skigebiet mit seinen 170 Kilometer Skiabfahrten gerade mit dem „1st World Ski Award 2013“ ausgezeichnet und zu Österreichs bestem Ski Resort gekürt. Wobei natürlich auch die hohe Zahl der Luxus-Hotels und die attraktive Apres- Ski-Szene mit zählt: Ein Hochgenuss auf den Brettln mit Skischaukeln bis zum Paß Thurn. Da hat sogar unsereins, die mit Skiern groß geworden ist, ihre Mühe. Mir gefällt aber vor allem die 700 Jahre alte Altstadt mit den bunten Häusern, die sich aus Platzmangel eng aneinander drücken und den Pferdekutschern einiges Geschick abverlangen. Und – natürlich – die Genuss-Meile mit einer unglaublichen Vielfalt an Kneipen, Bars und hochwertigen Restaurants. Mit satten 12 Hauben im Gault Millau 2013 zählt die Gamsstadt nicht nur zu meinen Favoriten, sondern punktet auch als Gourmet-Hotspot ganz Tirols. Einziger Wermutstropfen: Der beste Koch Tirols Simon Taxacher kocht im Nachbarort Kirchberg und kann sich mit 19 GM – Punkten schmücken. (mehr…)

Werfenweng im Pongau: Wie sich ein Ort als Tourismusmagnet neu erfindet

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Majestätisch grüßt der Eiskogel schneegewandet seine Bewunderer. Einzig der royal-blaue Himmel spannt sich über dem Riesen wie ein Baldachin. Geradezu königlich präsentiert sich Werfenweng seinen Besuchern. Der kleine Ort inmitten des Tennengebirges auf rund 1.000 Metern Höhe, ca. 60 Kilometer südlich von Salzburg, hat sich seit einigen Jahren zum Mekka für Fans des unaufdringlich ökologischen Wintertourismus entwickelt. Während woanders mittlerweile sogar die Pisten mit Beats der neuesten Charterfolge beschallt werden und der alpine Zirkus mit seinen Tschka-Laka-Parties schon fast bizarre Züge annimmt, finden hier naturverbundene Wintersportler mit Kind und Kegel noch ihren Raum für familienfreundliche Erholung. Schnörkellos und doch nicht langweilig. Auch deshalb zählt die Gemeinde im Pongau zu den Vorreitern der Tourismus-Initiative „Alpine Pearls“, den „Perlen der Alpen“. Eine Entwicklung, auf die Werfenweng und seine Bewohner heute besonders stolz sind, obwohl diese Art von Tourismus eigentlich eine Art „Notgeburt“ war.

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Schließlich hieß es auch hier im Salzburger Land bis vor 15 Jahren: „…größer, schneller, weiter“. Und es sah alles gut aus für die Gemeinde. 200.000 Übernachtungen erwirtschafteten jährlich die finanziellen Mittel, um das komplette Ferienprogramm, wie man es aus anderen Regionen kennt, knallbunt und rücksichtslos auszubauen. 1994 dann der Einbruch. Die Tauernautobahn, die zu diesem Zeitpunkt eingeweiht wurde, schleuste über Nacht jede Menge Gäste am Ort vorbei. Werfenweng geriet in Zugzwang, was sich heute als Glücksfall herausstellt. Denn just zu dieser Zeit suchte der junge Bürgermeister Peter Brandauer bereits nach einem neuen nachhaltigen Konzept für „seine“ Heimat. Er wollte anders sein, der Region eine neue Richtung und damit eine Eigenständigkeit geben. Erst argwöhnisch beobachtet, baute er mit viel Überzeugungsarbeit Werfenweng zum Modellort für „sanfte Mobilität“ (SAMO) um. Das war 1997. Seither füllen Stück für Stück Gastronomen, Hoteliers und Geschäftsleute das „SAMO“-Projekt mit Inhalten. (mehr…)

Kaprunerhof: Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne

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Hotels und Pensionen gibt es in Kaprun einige. Schliesslich ist dies ein bevorzugter Ferienort, insbesondere im Winter. Im September allerdings ist Nebensaison und der wunderschöne Ort im Pinzgau hat viele freie Zimmer. Vor einer Weile nächtigte ich im Kaprunerhof. Ein sehr schönes, familiäres und privat geführtes 4-Sterne-Hotel. Das Haus verfügt über schöne Zimmer und Suiten – auf der Webseite. Ich hatte offensichtlich ein etwas älteres Zimmer, das nach einer Renovierung lechzte. Vielleicht ist es ja dies Jahr schon renoviert? Denn die neuen Zimmer auf der Webseite machen Lust auf einen erneuten Besuch im Salzburger Land.

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Denn auch wenn dies Zimmer durchaus komfortabel ist, so ist es einfach nicht mehr zeitgemäß. Ok, einige Hotels in Bayern sehen deutlich schlimmer aus. Aber in Österreich sind wir doch schon anderes gewohnt. Der Teppich war fleckig, die Glühlampe der einen Nachttischlampe defekt, die Duschkabine extrem wacklig… Allerdings war der Frühstücksraum schon modern, das Buffet ließ keine Wünsche offen. (mehr…)

Vötters Verwöhnhotel Sportkristall Kaprun: Familienhotel mit rustikalem Charme

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Ein Museum im Hotel – und museumsreife Zimmer: Das Vötters Verwöhnhotel Sportkristall ist etwas für Liebhaber. Zum einen für Liebhaber alter Autos. Und für Liebhaber vom Hotelzimmercharme der 80er. Wahrscheinlich auch der 90er, wenn ich mir die Bilder auf der Webseite anschaue, aber mein Zimmer war schon etwas länger nicht neu möbliert. Sicher, es ist ein 4-Sterne-Hotel. Doch zwischen dem 4-Sterne-Haus Steigenberger Alpenhotel und dem Vötters Verwöhnhotel Sportkristall liegen doch einige Unterschiede – beide sind allerdings in der gleichen Straße in Kaprun. Daran merkt der Hotelgast doch sehr deutlich, dass die Sternevergabe sich rein nach dem quantitativen Angebot richtet, nicht nach der Qualität. Nunja. Allerdings hat eben seinen Charme und seine Zielgruppen. Wahrscheinlich hat Zell am See-Kaprun einfach so viele Gäste, dass sich so mancher Hotelier das hier leisten kann.

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Mir war mein Zimmer zu stark eingetaucht in diesen rot-altrosa-Farbton, der den Raum viel zu dunkel machte. Die fehlende Schreibtischlampe läßt die Seite gegenüber vom Bett nochmal dunkler sein. Dazu das altmodische Radio im Nachttischkasten und der kleine, uralte tragbare Fernseher – dies Zimmer ist ein Sprung in die Hotelmöbelwelt der End-80er, evtl. noch Anfang 90er Jahre. Mein Video gibt Euch einen besseren Einblick:

In meinem Film seht Ihr es ja deutlich: Das Badezimmer ist mal so richtig retro. (mehr…)

Steigenberger Alpenhotel Kaprun: Geniesser-Hotel mit grossartigen Zimmern in grandioser Kulisse

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Urlaub zwischen Kitzsteinhorn, Schmittenhöhe und Zeller See ist traumhaft – und sehr beliebt. Zell am See-Kaprun zählt mit jährlich rund zwei Millionen Übernachtungen zu den bedeutendsten Urlaubsregionen Österreichs. Ob Golfen auf zwei Championship-Plätzen, Wandern im Nationalpark Hohe Tauern oder Wassersport im Zeller See: Der Alpensommer hat viel zu bieten. Das 3.029 Meter hohe Kitzsteinhorn ermöglicht unbegrenztes Skivergnügen auch im Sommer. Im Winter ist Schnee hier und auf allen weiteren 138 Pistenkilometern bei jedem Wetter garantiert. Für Freeskier und Boarder gibt es zwei Snowparks, einer davon wurde bereits vom ADAC prämiert. 54 modernste Seilbahnen und Lifte bringen Urlauber auf die Gipfel. Das Hotelangebot in der Region ist vielfältig. Ich stelle Euch meine Hoteltipps vor, in denen ich in den letzten Jahren in Kaprun übernachtet habe. Natürlich steht da bei mir als erster Tipp eines der besten Häuser am Platze: das Steigenberger Alpenhotel Kaprun.

Das liegt nicht nur daran, dass ich selbst meine kurze „Hotelkarriere“ in der Steigenberger Hotelberufsfachschule Bad Reichenhall und dann im Steigenberger Berlin begonnen habe, sondern schlicht und einfach daran, dass dieses Haus wirklich ein Top-Hotel ist. Schon von der Lage her ist es prädestiniert, das erste Haus am Platze zu sein – und zwar im besten Sinne des Wortes. Wer nach Kaprun von der Bundesstrasse aus reinfährt, kommt gleich nach Überqueren einer kleinen Brücke zum Steigenberger Hotel. Das Haus ist um einen schönen Innenhof herum gebaut – und ganz in der Nähe ist ein zentraler Platz, an dem sich fast alle Kneipen, Discos, Bars und Table-Dance-Lokale versammeln. Gleichzeitig sind diese weit genug außerhalb der Hörweite. Und auch die Burg Kaprun ist nicht weit: einfach nur die Schloßstrasse hoch, ideal also für das Castlecamp, zu dem ich nun schon zum fünften Mal nach Kaprun fahren werde. Im letzten Jahr übernachtete ich im Steigenberger Alpenhotel Kaprun, hier ist mein Video von meinem Zimmer:

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Castlecamp: Experten rund um Tourismus und Social Media treffen sich auf Burg Kaprun

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Castlecamp LogoFast ist es wie ein Familientreffen: Schon zum fünften Mal treffen sich am 8. und 9. September 2012 rund 130 Experten aus Deutschland, Österreich und Südtirol und diskutieren die aktuellen Entwicklungen rund um Social Media und die professionellen Anwendungsbereiche in Tourismus und Hotellerie. Das Castlecamp auf Burg Kaprun findet dabei in idyllischer Landschaft statt. Im Winter tobt hier der Bär, im Sommer ist fast tote Hose.

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Die paar Wanderer, Radler, Camper, Gleitschirmflieger & Co. können einfach das große Bettenangebot, das in Zell am See und Kaprun für den Winter bestimmt mehr sein könnte, nicht vollständig auffüllen. Vor fünf Jahren hat sich einer, der von hier kommt, etwas Besonderes einfallen lassen: Rainer Edlinger. Ihm gebührt der Dank, dass wir uns hier im Salzburger Land immer so wohl fühlen.

Wie kam es dazu: (mehr…)

Der Tonnengrill für den richtigen Grill-Freak

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Es ist heiß! Männer, der Grill wartet! Aber bitte nicht irgendein kleiner Eimer-Einweg-Spielzeug-Grill, der taugt höchstens für den Baggersee-Strand (hinterher bitte aufräumen!). Die Luxusversionen von Weber-Grill sind auch nicht unbedingt etwas für jeden Geldbeutel. Wer richtig für seine Freunde auftischen will, so ein richtig feines Barbeque anrichten möchte, der braucht auch etwas Größeres. Ein Schwabe im Salzburger Land hat jetzt das ultimative Angebot für die wahren Grill-Freaks, natürlich auch für die Frauen: Stefan Löffler fertigt selbst den Tonnengrill an. Der gebürtige Nürtinger setzt dabei auf gutes Handwerk und stellt den Holzkohlengrill auf Bestellung in seiner Werkstatt in Seekirchen am Wallersee an.

Tonnengrill Stefan Loeffler
Der Grillwagen ist dabei ein umgebautes Fass. Er besteht aus einem stabilen Stahlrahmen, darauf befindet sich der Grill, der aus einem 200-Liter Fass hergestellt ist. Der Grill kann aufgeklappt werden, der Deckel ist mit zwei Ketten gesichert. Am Deckel befindet sich ein Abzugsrohr für den Rauch. Rechts und links sind zwei Ablagen angebracht, auf denen sich ein massives Buchenbrett (lebensmittelgerecht) befindet. An den Seiten sind zwei Stangen mit Griffen zum Ausziehen angebracht, um den Grill zu schieben. Im Grillwagen befinden sich zwei Ablageböden, wobei das obere Fach für den Ascheauffang aus einer massiven Stahlplatte besteht. Im Inneren des Grills sind zwei Zwischenroste angebracht, auf denen sich das Holz oder die Holzkohle gut verteilen lässt. Dort brennt das Brenngut schön gleichmäßig und kontrolliert ab. Der Grillrost ist sehr massiv geschweißt und besteht aus Niro-Stahl. (mehr…)

Die Nussbaumerin: Salzburger Enklave ist Austrias Aushängeschild in Berlin

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Sei hungrig – sei durstig – sei willkommen! So begrüßt die Nussbaumerin ihre Gäste. Nicht nur auf der Webseite läuft einem das Wasser schon im Munde zusammen. Das kleine Lokal in Berlin-Charlottenburg versetzt einen sofort nach Österreich. Genauer: ins Salzburger Land. Denn die Spezialitäten, die in der Leibnizstraße, nur wenige Meter vom Ku’damm entfernt, aufgetafelt werden, sind beste Salzburger Küche. „Griaß Di, i bin die Nußbaumerin“, so stellte sich mir bei meinem ersten Besuch Johanna Nußbaumer vor. Die rustikale Herzlichkeit ihrer Persönlichkeit spiegelt sich auch in der Einrichtung wieder – und passt perfekt zu Berlin. In einem typischen Altbau mit hohen stuckverzierten Decken bilden zwei Räume das Lokal. Große, gold gerandete Spiegel auf grün gestrichenen Wänden vergrößern das Lokal optisch. Die in dunklem Holz gehaltene Bar besticht vor allem durch die vielen Weinflaschen, die hier offen zur Auswahl stehen.

Die Nussbaumerin ist Lichtjahre vom Massenangebot österreichischer Skihütten entfernt. Hier wird echte Salzburger Küche serviert, alles ist frisch und selbstgemacht. Die Tafelspitzbrühe, wahlweise mit Frittaten oder Grießnockerln, schmeckt lecker kräftig, die Frittaten sind hauchdünn wie Crêpesstreifen. Das Original Wiener Schnitzel mit lauwarmem Erdäpfel-Gurkensalat war eines der besten, das ich seit langem gegessen habe, mit einer richtig fluffigen Panade und feinem Preisselbeergelee. Selbstverständlich gibt es auch Vogerlsalat mit steirischem Kernöl wahlweise mit ausgelöstem Backhendl oder Entenbrust auf der Karte. Für den großen Hunger lässt das deftige Fiakergulasch mit Spiegelei, Essiggurkerl, Würstel und Semmelknödel keine Wünsche offen. Und der feine Gaumen wird bei Zanderfilet und Lammhüfte glücklich. Kein Wunder, dass hier schon so manche Polit-Prominenz aus dem Bundestag gesichtet wurde.

Berühmt sind unsere österreichischen Nachbarn für ihre Mehl- und Süßspeisen. Die Nussbaumerin steht dem in nichts nach. Der Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster war ein Gedicht. Außerdem gehören Eispalatschinken, Apfelstrudel, Mohr im Hemd sowie Germknödel zu den Standards. Doch nur wenn Zeit ist – also weniger Gäste – dann sollte man es sich nicht entgehen lassen, die frisch und selbstgemachten Salzburger Nockerln zu geniessen. Denn selbst in der Speisekarte steht „N.W.G. = N=nur W=wann’s G=geht“ und ohne Preis. Aber wenn die Nußbaumerin mal Zeit hat, dann werden diese Salzburger Nockerln luftig, leicht, lecker und einfach leiwand.

Die Chefin selbst hat u.a. im Schloß Fuschl, einem der besten Hotels Österreichs, gearbeitet. Seit einigen Jahren schon ist ihr Restaurant „Die Nußbaumerin“ in Berlin ein kleiner Geheimtipp für Liebhaber guter regionaler österreichischer Küche. Weiße Tischdecken, Silberbesteck und schöne Weingläser ergänzen den stilvollen Auftritt des Lokals.

Doch lassen wir Johanna Nußbaumer selbst sprechen:

Fangen wir also mit einer kleinen Vitalcremesuppe von der Gelben Rübe mit Orange und frischem Ingwer an. Frisches Gemüse ist gesund für den Körper und der Ingwer bringt das Blut noch etwas mehr in Wallung. Und wie geht’s jetzt weiter? (mehr…)

Castlecamp: Auf Burg Kaprun treffen sich Tourismus und Social Media

Castlecamp KaprunCastlecamp_Kaprun_Sep2009_018Auch an diesem Wochenende wieder, vom 10. bis 13. September 2010, treffen sich die deutschsprachigen Touristiker, Blogger, IT-Provider und andere Interessierte in Kaprun / Zell am See. Bereits zum dritten Mal treffen sich die Profis, Freaks, Geeks, Experten aus der Tourismus-Social Media Schnittmenge hier im schönen Pinzgau. Da dieses Barcamp auf Burg Kaprun stattfindet, ist es ein Castlecamp.

Ich freue mich auf ein interessantes Wochenende in einer tollen Umgebung mit spannenden Gesprächspartnern. Viele Teilnehmer sind mir bereits bekannt von den Tourismuscamps in Eichstätt dem PhocusWright Bloggers Summit@ITB in Berlin sowie den Castlecamps 2008 und 2009. Andere werde ich in den kommenden Tagen neu kennenlernen.
Ich hoffe, für mein Geniesser-Magazin Le Gourmand und für Euch/Sie, liebe Leser, interessante Erkenntnisse mitzubringen, die ich hier in meine Arbeit einfliessen lassen kann. (mehr…)

Zell am See: Wettkampf der weltbesten Montgolfiere-Piloten am Himmel

Zell Balloon Trophy Vom 23. bis zum 30. Januar schweben sie still und majestätisch über den Pinzgauer Alpen: Mehr als 30 bunte Kugeln steigen auch 2010 wieder bei der 31. ‚BP Gas Balloon Trophy‘ auf. Am Himmel über Zell am See-Kaprun kämpfen Ballonfahrerteams aus aller Welt um den Titel der besten Montgolfiere-Piloten. Zuschauer des Wettbewerbs können sich auf ein farbenprächtiges Schauspiel freuen. Noch dazu haben sie die Gelegenheit, selbst in einem Heißluftballon mitzufahren. Doch während Ballonpassagiere bei ihrer Fahrt den Ausblick über die Berge unbeschwert genießen, stellt die hochalpine Lage von Zell am See und Kaprun höchste Ansprüche an die Wettkampfpiloten.

Mit 3.000 bis 5.500 Metern sind die Höhen für die Fahrer in den Alpen besonders kraftraubend. Auch Dauer und die zurückgelegten Strecken übertreffen die Anforderungen klassischer Wettbewerbe um ein Vielfaches: Vier bis sechs Stunden sind die Teams unterwegs und legen dabei bis zu 200 Kilometer Strecke zurück. Die Regeln der ‚BP Gas Balloon Trophy‘ decken sich mit denen einer klassischen Ballon-Weltmeisterschaft. Entsprechend versiert sind auch die Teilnehmer. Mit Laptop und modernsten Navigationssystemen ausgerüstet kämpfen die Piloten um Punkte und damit um den Trophy-Sieg. Zum ersten Mal in ihrer 31-jährigen Geschichte wurde die ‚BP Gas Balloon Trophy‘ nun auch von der Commission Internationale d’Aeromodelisme – der obersten internationalen Ballonsportkommission – als ‚Sporting Event‘ genehmigt. (mehr…)

Zell am See: Hochkultur auf der Schmittenhöhe

Zell_Hochkultur_NeueWienerConcertSchrammelnAm 8. August 2009 startet die Veranstaltungsreihe „Hochkultur“ in Zell am See-Kaprun an zwei Wochenenden. Auf dem 2.000 Meter hohen Gipfel der Schmittenhöhe stehen am Eröffnungs-Wochenende das Erbe der Strauss-Dynastie und der Wiener Schmäh des 19. Jahrhunderts im Fokus. Mit dem Johann Strauss Ensemble aus Linz und den Neuen Wiener Concert Schrammeln spielen gleich zwei Bands auf.

Die Neuen Wiener Concert Schrammeln haben sich den Melodien verschrieben, die in der österreichischen Hauptstadt des ausgehenden 19. Jahrhunderts gespielt wurden. Das Repertoire umfasst Lieder, Märsche und nicht zuletzt den Wiener Walzer. Die sattgrünen Wiesen des Zeller Hausbergs bieten dabei die Kulisse für die österreichische Musik.
Kaum jemand hat den Walzer so geprägt wie die Komponisten-Familie Strauss. Zum 110. Todesjahr von Johann Strauss Sohn widmet man sich bei Hochkultur daher ganz besonders seinem musikalischen Erbe. Einer seiner Nachfahren ist Urgroßneffe Dr. Eduard Strauss; er kennt die Historie der Familie wie kein Zweiter. Am Samstag, dem 8. August, wird Strauss aus dem Leben seiner Vorfahren berichten. Ab 13.30 Uhr bringt er seinem Publikum die ‚Faszination Strauss‘ näher. (mehr…)

Österreich Werbung: Wegweiser durch das Web 2.0 neu aufgelegt

OEsterreich Werbung Travel reloadedAls ich nach München zog, hab ich permanent Witze der Bayern über die Österreicher vernommen. Was uns in Norddeutschland die Witze über die Polen sind, das sind hier die Ösi-Witze. Ok, ist ja anfangs mal ganz nett. Doch mittlerweile weiß ich, dass wir Deutschen uns von unseren lieben Nachbarn in mancherlei Hinsicht ein paar Scheiben abschneiden müssen. Die Witze sind ein müder Versuch unsere Behäbigkeit und Unflexibilität zu vertuschen. Denn die Österreicher machen uns in manchen Bereichen was vor. Ja, sie sind schneller als wir. Hut ab, Nachbarn! Dazu zähle ich vor allem die Herzlichkeit der Menschen, aber auch die hervorragende Qualität der Bio-Produkte, die zahlreichen Bio-Hotels, die selbstverständliche Umweltfreundlichkeit und jetzt das Web 2.0. Denn die Deutsche Tourismuswerbung vertreten durch den Deutschen Tourismus Verband und die Deutsche Zentrale für Tourismus ist orientierungslos im Web 2.0 Sie läßt ihre Kunden, die Dienstleister im Tourismus alleine. Und die Österreicher bringen eine Broschüre jetzt schon in der zweiten stark erweiterten Ausgabe. Die Österreich Werbung hat nicht nur ein eigenes Blog. Nein, sie sagt sogar, wie es gemacht wird.

Unter der Regie von Martin Schobert hat der Verband einen neuen Wegweiser aufgelegt zum Thema Web 2.0 im Tourismus. Travel 2.0 Relaoaded heißt die Broschüre, die natürlich auch als pdf zum Download bei der ÖW oder hier zu bekommen ist. Als Weiterführung des ersten Wegweisers greift er aktuelle Themen des Social Web auf, die für den Tourismus von Bedeutung sind. Und da es keine eigene deutsche Broschüre gibt, müssen die wenigen Deutschen, die in der Kombination Tourismus und Internet führend sind, eben hier bei unseren österreichischen Freunden publizieren. (mehr…)

Hotel Kristall Großarl: HolidayCheck Award 2008 zum dritten Mal in Folge

Hotel Kristall Grossarl

Holidaycheck Award 2006 2007 2008Die Nutzer der Bewertungsplattform HolidayCheck kürten das Hotel Kristall in Großarl zu einem der 99 weltweit beliebtesten Hotels der Community. Damit hat das erst dreijährige Familienhotel im Salzburger Land den Preis als einziges Hotel in Österreich zum dritten Mal in Folge gewonnen. Mit einer Bewertung von 5,7 von maximal sechs möglichen „Sonnen“ gehört das Hotel Kristall zu einem der erfolgreichsten Hotels des HolidayCheck Awards. Im Jahr 2005 war das Hotel Kristall das einzige österreichische Hotel in der Bewertung der Reise-Webseite.

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung“, freut sich Inhaber Johannes Hettegger über den HolidayCheck Award 2008. „Unsere Gäste bewerten unser Hotel seit der Eröffnung fast immer mit Höchstnoten. Wir nutzen die Plattform zu unserer Qualitätssicherung. Unzufriedene Kommentare sind ein Ansporn für uns, das Hotel noch besser zu machen.“ Für den Hotelier sind Bewertungsplattformen wie HolidayCheck und Tripadvisor die Weiterentwicklung der früheren Gäste-Befragungsbögen. (mehr…)


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Blogs in Hotellerie und Tourismus: Warum? 10 Gründe dagegen

Lungau EggerwirtIch gebe zu, gleich vorweg: die Anregung zu diesem Beitrag ist nicht von mir. Doch es muß mal wieder gesagt bzw. geschrieben werden. Diese Punkte können einfach nicht oft genug wiederholt werden. Die Sachlage ist unverändert und weiterhin die: das Web 2.0 nimmt mehr und mehr Umfang im Internet ein. Das Internet ist nicht mehr ein Medium, in dem Informationen zur Verfügung gestellt werden. Sondern die User suchen nach Empfehlungen, besprechen Ihre Meinungen, kommentieren sich gegenseitig und finden Geistesverwandte, Bekannte oder gar Freunde in Foren und Gemeinschaften. Kurz: User Generated Content. Natürlich hat auch das Auswirkungen auf den Tourismus: Destinationen, Hotellerie, Gastronomie, Reiseveranstalter, Reisebüros (was war das eigentlich nochmal? Gibt es die noch?).

Doch während heute fast jeder Nutzer seine Informationen online abruft – ich denke: auch die Hoteliers und Gastronomen selbst – so ignorieren dieselben den Entwicklungsschub des Web 2.0, der derzeit stattfindet, weiterhin beharrlich. Ausrede: Operations geht vor.

Während andere Bereiche im Tourismus, Destinationen und zum Teil auch Reiseveranstalter bereits die Gelegenheit ergreifen und das Web 2.0 in ihrem Gebiet zum Travel 2.0 gestalten, so versäumen die Hoteliers den Sprung zum Hotel 2.0.

Oder wie Hannes Treichl es schon im Juli letzten Jahres treffend formuliert hatte: Hier jene 10 ausgewählten Argumente, warum Hoteliers kein Blog schreiben sollten: (mehr…)

Freeride Experience: Ab in den Tiefschnee!

Freeride ExperienceIm Januar 2009 startet die sechste Auflage der „Freeride Experience“. Drei Tage lang besteht die Möglichkeit mit den Blizzard Freeridern das freie Skigelände in Zell am See – Kaprun, dem Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang, in Maria Alm, Dienten oder Sportgastein zu erkunden.

Das Freeride Experience Team bietet in Kleingruppen, getrennt in Einsteiger und Könner, die Möglichkeit zu geheimen Spots und unverspurten Hängen vorzudringen. Drei Tage lang wird die Fahrtechnik im Tiefschnee geschult und die Teilnehmer lernen einzigartige Hänge mit einsamen Abfahrten kennen, von denen sonst nur wenige „Locals“ wissen. (mehr…)

Castlecamp: Travel 2.0 bringt Touristiker, Blogger und Provider zusammen

Castlecamp KaprunAn diesem Wochenende, vom 13. bis 14. September 2008, treffen sich die deutschsprachigen Touristiker, Blogger, IT-Provider und andere Interessierte in Kaprun / Zell am See. Dies Treffen ist die Fortsetzung unseres ersten Treffens beim Tourismuscamp in Eichstätt. Da dies Barcamp in der Burg Kaprun stattfindet, ist es ein Castlecamp.

Ich freue mich auf ein interessantes Wochenende in einer tollen Umgebung mit interessanten Gesprächspartnern. Einige habe ich schon beim Tourismuscamp in Eichstätt und beim PhocusWright Bloggers Summit@ITB in Berlin getroffen. Andere werde ich in den kommenden zwei Tagen neu kennenlernen.
Ich hoffe, für mein GeniesserBlog Le Gourmand und für Euch/Sie, liebe Leser, interessante Erkenntnisse mitzubringen, die ich hier in meine Arbeit einfliessen lassen kann.
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Steigenberger Axelmannstein: Etikettenschwindel nötig?

Steigenberger Axelmannstein_1558 Eigentlich hab ich sehr viel Sympathien für die Steigenberger Hotels. Eigentlich. Eigentlich hab ich auch sehr viel übrig für Bad Reichenhall. Eigentlich. Warum? Nun, ich war in Bad Reichenhall auf der Hotelberufsfachschule. Und habe anschließend meine Ausbildung in der Steigenberger Gruppe absolviert. Das Steigenberger Axelmannstein in Bad Reichenhall war damals das erste Haus, in dem ich kurz vor Antritt in der HOFA übernachtete. Da bin ich gern etwas sentimental. Kürzlich jedoch habe ich vernommen, dass die Steigenberger Gruppe sich aus Bad Reichenhall zurückzieht. Ein traditionelles Grand Hotel weniger im Portfolio.

Wenn aber dann ein Haus so geführt wird, dass es einen Stern verliert, ist es schon traurig. Auch und gerade wenn es mal ein 5-Sterne Grand Hotel war. Und jetzt eigentlich nur noch ein 4-Sterne Business Haus. Doch ich finde es sehr peinlich, wenn Ende Juni 2008 noch die Dehoga-Plakette mit 5 Sternen vorn neben der Tür prangt. Und auf der Plakette steht die Gültigkeit bis zum Herbst 2007. Hat das Haus, hat die Hotelgruppe diese Art des Etikettenschwindels nötig? Statt dazu zu stehen, dass man eben keinen fünften Stern mehr hat? (mehr…)

Gault Millau prämiert zehn österreichische Wellness-Hotels

Was nützt das schönste Spa, die beste Massage, das umfangreichste Angebot, wenn das Essen durchschnittlich ist? Daher prämiert der Gault Millau zehn österreichische Wellness-Hotels, in deren Restaurants die Gäste am meisten auf ihre Gourmet-Kosten kommen. Mit von der Partie: das Posthotel Achenkirch/Tirol, Reiters Burgenland Resort/Burgenland und das Gartenhotel Theresia/Salzburger Land. Aber auch schon bekannte Haubenträger, wie das Landhotel Hohenfels/Tirol, konnten ihre Bewertung in der Bibel für Feinschmecker steigern.

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