Der Norden ist kalt…

Nordfrankreich 1_Lille_1730 Kalt ist es für jeden, der vom Süden in den Norden versetzt wird. Bis zu minus 40 Grad, so erfährt der gerade versetzte Postbeamte im neuen Film „Bienvenue chez les Ch’tis“ von Dany Boon, kann es in Nordfrankreich werden. Das Erlebnis ist für den Franzosen, der aus Südfrankreich in den Norden versetzt wird, genauso erschreckend, wie wenn ein Bayer, etwa aus dem Berchtesgadener Land, nach Friesland versetzt wird. "C’est le Nord!" Und weil ich gestern in mein 4. Lebensjahrzehnt eingetreten bin – DANKE! allen Gratulanten! – heute mal ein nicht ganz so ernster Beitrag. Und eine Filmwerbung für einen Film, den es in Deutschland noch nicht gibt.

Kürzlich war ich selbst im Norden. In Nordfrankreich. Nord-Pas de Calais und Picardie. Der Sommer ist dort schon fast angekommen und so waren die Temperaturen leicht über Null Grad (also knapp 20 Grad, aber das ist für einen Südfranzosen schon kalt). Ich war dort, wo die Ch’tis wohnen. Und ja, sie reden wirklich so, das Ch’timi. Wer noch nie da war, dem graut es bei der Vorstellung da hinzufahren. Wer dort war, der will immer wieder hin – oder dort bleiben. Bald werde ich hier ein paar Erlebnisse mitteilen.

Eine Liebeserklärung an die Gegend hat Regisseur Dany Boon gedreht. Und der Film schlägt alle Rekorde in Frankreich, der erfolgreichste Film aller Zeiten, beliebt im ganzen Land. Wirklich was zum Lachen. Leider soll der Film erst im Herbst in Deutschland erscheinen. Und dann auch noch synchronisiert! Diesen Film kann man nur mit Untertiteln bringen. Aber synchronisiert? Höchstens in einer Version bayerisch-plattdeutsch…

Hier ein paar Schnipsel von Youtube – dafür am besten links im last.fm-Widget die Musik ausklicken (auf das kleine Quadrat klicken):
Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Lernen, Nein zu sagen:

Je vous dit quoi:

Ich freue mich schon darauf, den Film bald mal auf grosser Leinweind zu sehen.

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