O’zapft is: Oktoberfest 2008 – München freut sich auf eine friedliche Wiesn

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Bayern – des samma mia! Naja, das sagt hier der Richtige. Ich als gebürtiger Berliner, überzeugter Preusse. Aber da ich schon seit zwölf Jahren in Minga, äh: München lebe, gefällt mir dieser Rammstein und Haindling Verschnitt sehr gut. Und Wiesnbier ist mir meist zu süß, Weißbier ist mir lieber. Doch das gibt es nur in wenigen Zelten. Alle Jahre wieder – nein, da kommt nicht nur das Christuskind. Länger dauert die Bescherung beim Oktoberfest in München auf der Theresienwiese. Oberbürgermeister Christian Ude hat soeben mit zwei Schlägen das Hirschfaß im Schottenhamel Zelt angeschlagen. Damit ist die Wiesn offiziell eröffnet. O’zapft is!

Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt, die Besucherzahlen steigen von Jahr zu Jahr. Hotellerie und Gastronomie lassen die Preise steigen und es klingelt in den Kassen. Viele touristische Dienstleister nehmen in diesen zwei Wochen mehr ein als im ganzen Jahr. Der Hotelmarkt in München ist noch nicht so überfüllt wie in anderen Städten. Und so können zum Teil Mondpreise verlangt werden, die sonst nicht durchsetzbar wären. Und selbst Neueröffnungen, wie etwa das Ramada Treff München oder das Designhotel Schiller5, sind schnell ausgebucht.

Wiesn WirteeinzugDer eine oder andere könnte allerdings vielleicht nach ein paar Monaten sagen: „Eine schöne Bescherung!“, wenn er nach verkaterter Wiesnnacht neben jemandem aufgewacht war, den er nicht kannte.

Übrigens, ein Tipp für Wiesnbesucher / -innen: Wer seinen stockbesoffenen, aufdringlichen Nachbarn nicht los wird, weil der unbedingt noch die Telefonnummer haben will: Morning Man Mike von Münchens erfolgreichstem Privatsender Radio Gong 96,3 hat in den letzten Jahren dafür immer eine besondere Mobilnummer freigeschaltet: Unter 0176/88 02 50 27 läuft ein Anrufbeantworter, dessen Inhalt am nächsten Morgen gesendet wird. Immer wieder ein Spaß!

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