Haiti: Im unzerstörten Norden kommen die Touristen wieder

Cabo Haitiano, auch Cap Haitien genannt, ist eine wunderschöne Region im Norden von Haiti. Irrtümlicherweise denken viele Menschen, ganz Haiti sei vom Erdbeben betroffen. Dieser Irrglaube soll nach Willen der haitianischen Regierung nun bekämpft werden. Haiti will sich touristisch öffnen. Zuerst denken die Behörden dabei an das Nachbarland, die Dominikanische Republik. Die Nordküste und die Provinz Puerto Plata sollen dabei der Ein- und Ausgang zu Haiti sein.

Cap Haitien will gleich mit mehreren Vorurteilen aufräumen. Zum einen hat hier kein Erdbeben für Verwüstung gesorgt, zum anderen gibt es hier auch keine sonst in weiten Teilen des Landes Haiti übliche Abholzung tropischer Regenwälder. Es gibt schöne Landschaften mit üppiger Vegetation, historische Plätze, kulturelle Traditionen und traumhaft schöne Strände. Besonders beeindruckend sind der Palast Sans Souci und die Zitadelle sowie weitere historische Plätze mit großer touristischer Anziehungskraft.

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Geplant sind Ausflüge mit 1-3 Tagen Länge aus der Dominikanischen Republik startend. Im Norden Haitis gibt es kleine Hotels und Ferienapartments. Um den Tourismus in Haiti zu starten, arbeiten nun die Behörden beider Länder an einem Konzept. Die Touren sollen ab Puerto Plata, Sosua und Cabarete, aber auch von anderen touristischen Orten der Dominikanischen Republik, beginnen. Sie sollen jedem Touristen angeboten werden, der Interesse haben könnte, bei seinem Aufenthalt in der Republica Dominicana auch einmal Haiti kennenzulernen. Journalisten und Reiseveranstalter sollen zusammen arbeiten, um diese kombinierten Ausflüge zu vermarkten.

Q: hispaniola.eu

Mehr Infos gibts hier.

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