Schneider Weisse: Ein Weizen Doppelbock ist wahrlich was wunderbares

Schneider_Weisse_Weizendoppelbock_Nelson_Sauvin_2013_07Diese Nummer ist kein One Night Stand. Kein Quickie. Ich rate, dieses edle Gesöff nur schlückchenweise zu geniessen. Und es langsam die Kehle hinunter rinnen zu lassen und sämtliche Aromen aufzufangen, zu degustieren, zu rekapitulieren und dann den Vorgang zu wiederholen. Doch mit Vorsicht, mit Liebe, mit Hingabe, mit Zeit, mit Ausdauer. Wenn dieses Bier zu stark für Dich ist, dann bist Du zu schwach. Es ist ein ganz besonderer Moment für Liebhaber des Weizenbieres oder Weißbieres. Doch ist es davon sehr weit entfernt. Kenner eines Bockbieres oder auch eines Doppelbockbieres werden ebenfalls fasziniert sein. Dies ist eine doch relativ rare Spezialität: ein Weizen Doppelbock. Die Brauerei Schneider, die für ihr Weißbier berühmt ist, spielt seit kurzem ebenfalls in der Liga der Craft Beers, der handwerklich gemachten Spezialbiere. Georg VI. Schneider, Inhaber der Weißbierbrauerei, ist selbst ein Liebhaber von Bieren mit Charakter und zeigt, dass auch ein mittelständisches Brauereiunternehmen in Deutschland die Zeit und die Kapazitäten hat, Biere auf den Markt zu bringen, die nicht dem Mainstream entsprechen. Dieses Bier ist Schluck für Schluck ein schöner, langer, ausdauernder Liebesakt.

Schneider_Weisse_Weizendoppelbock_Nelson_Sauvin_2013_05Ja genau, für den schnellen Sex empfehle ich Euch wieder zu irgendeinem handelsüblichen Massenbier zu greifen. Doch wenn Ihr mal etwas besonderes sucht, dann ist dieses Spezialbier TAPX Mein Nelson Sauvin vom Weißbierbräuhaus Schneider etwas besonderes. Am besten trinkt ihr es zu zweit oder trinkt erstmal ein Glas, stellt die Flasche gut verschlossen wieder in den Kühlschrank und trinkt am nächsten Tag weiter. Denn dieses Bier zieht auch gut rein, Auto fahren kann man nach einer Flasche nicht mehr. Neuseeländischer Hopfen in einem Starkbier, das ist bisher einmalig in Deutschland. Hätte Schneider seine Braustätte nach wie vor auf Münchner Stadtgebiet (wo sie bis zum Krieg war), so hätten sie auch das Anrecht auf ein eigenes Zelt auf dem Oktoberfest. Schade, dass dem nicht so ist. Georg VI. Schneider hat mir in einem Gespräch persönlich diesen Fakt bestätigt, aber auch gesagt, dass es jetzt leider viel zu teuer wäre, nur wegen der Wiesn in München eine eigene Braustätte zu bauen.

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Schneider_Weisse_Weizendoppelbock_Nelson_Sauvin_2013_04 Optik:
Das Bier ergießt sich samtig ins Glas und bildet eine sehr sahnige und feinporige Schaumkrone. Diese bedeckt, recht stabil ein hefetrübes und dadurch kräftig bernsteinfarbenes “TAP X“.
Geruch:
Hervorzuheben sind die süßlichen und fruchtigen Aromen, die schon beim Einschenken zu erahnen sind und im Glas durch hefige und leicht säuerliche Noten unterstützt werden. Weiterhin können Zitronen- und Ananasnoten wahrgenommen werden, die den hefetypischen Bananennoten beiwohnen. Ungewohnt, aber doch harmonisch fügen sich leicht hopfige Tendenzen hinzu.

Das limitierte Spezialbier TAPX Mein Nelson Sauvin kam im September 2011 erstmalig auf den Markt. Die schwerpunktmäßig für den Export vorgesehene Edition war in Deutschland innerhalb weniger Wochen ausverkauft. Bis heute fragen Bierliebhaber die Bierspezialität regelmäßig nach und können sich diesen Monat endlich freuen: Schneider Weisse hatte sich zu einer Neuauflage dieser einzigartigen Bierkreation entschlossen.

Schneider_Weisse_Weizendoppelbock_Nelson_Sauvin_2013_02„Genießer und Bierliebhaber haben einen Narren an unserem TAPX Mein Nelson Sauvin gefressen – und ich selbst auch“, so Brauereichef Georg VI. Schneider über den Sondersud, den er im September 2011 das erste Mal präsentierte. In der Zwischenzeit ist einiges geschehen: „Die Wertschätzung und der besondere Genussmoment bei Bier sind spürbar in der öffentlichen Wahrnehmung gestiegen, wobei auch unser Sondersud seinen Teil beigetragen hat. Er vereint die charaktervolle Vollmundigkeit eines typischen, bayerischen Weissbieres mit der Eleganz und Internationalität eines Weines.“

Schneider_Weisse_Weizendoppelbock_Nelson_Sauvin_2013_03Auch für Braumeister Hans-Peter Drexler ist es eine besondere Ehre, den Spezialsud noch einmal einbrauen zu dürfen. Er schwärmt: „Mein Nelson Sauvin ist ein goldfarbenes Weissbier mit fruchtigem Charakter, das in die Richtung von kräftigem Weißwein wie Sauvignon Blanc geht und eine fein eingebundene Hopfenbittere im Ausklang bietet.“ Damit ist dieses Weizenstarkbier ein idealer Begleiter zu eingelegtem Gemüse, Parmaschinken, Nudelgerichten und cremigem, reifem Käse sowie fruchtigen Nachspeisen. „TAPX wurde von uns als eine Art Pionierprojekt gestartet. Mit einer solch großen Resonanz haben wir nicht gerechnet, die hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen“, beschreibt Drexler die Reaktionen auf das erste TAPX-Spezialbier. Die Bezeichnung TAPX sieht er als Dachbegriff für verschiedene Weissbierspezialitäten, die in den kommenden Jahren unter seiner Regie sicherlich noch erwartet werden dürfen.

Schneider_Weisse_Weizendoppelbock_Nelson_Sauvin_2013_01Ursprünglich wurde TAPX Mein Nelson Sauvin als Jubiläumsbier für einen Kunden des Weissen Bräuhauses kreiert: Es sollte ein Weissbier nach dem Reinheitsgebot und etwas ganz Besonderes sein. Die Schneider-Weisse-Braukünstler entwickelten daraufhin ein einzigartiges Starkbier. Was als leidenschaftliches Brauexperiment begann, wird aufgrund der hohen Nachfrage – national und international – zum wiederholten Male aufgelegt. Die Namensgebung geht auf die zum Brauen verwendete Hopfensorte zurück, die bislang nur in Neuseeland angebaut wird und die dem Bier ein fruchtig-weiniges Aroma verleiht. Für die Flaschengärung wird eine zweite Hefe aus Belgien verwendet. Um die Einzigartigkeit auch optisch darzustellen, wird TAPX Mein Nelson Sauvin in 0,75-l-Flaschen abgefüllt. Die Etikettengestaltung des Bieres, die eine Brücke zum Wein schlägt, stammt aus der Feder von Brauereichef Georg VI. Schneider – eine Hopfenrebe mit bunten Hopfendolden unter weiß-blauem Himmel.
Alle weiteren Informationen über das TAPX Mein Nelson Sauvin:

Detailangaben:
Hopfen: Aromahopfen Nelson Sauvin aus Neuseeland und Aromahopfen Tradition aus der Hallertau
Gerstenmalz (40%): Sommergerstensorte Marte aus Riedenburg
Weizenmalz (60%): Sorte Hermann aus Riedenburg
Gärung: Unterschiedliche Hefen und Flaschen- bzw. Fassgärung
IBU: 25–30
Kohlensäure: 6,5 g/l
Alkohol: 7,3 Prozent vol. alc.
Stammwürze: 16,8 Prozent

Mehr Infos gibts hier bei Schneider Weisse.

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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