10 typische Ernährungsfehler: Was machen wir beim Kochen und Essen falsch?

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Ich esse, was mir schmeckt. Und das ist auch gut so. Doch essen wir immer alles, was gut für unseren Körper ist? Werden wir zu dick? Oder erliegen wir einem Schlankheitswahn? Was braucht unser Körper? Wenn wir jung sind, denken wir nur ans Ausgehen, ans Feiern, an den Spaß. Später auch an die Familie und die Arbeit. Doch irgendwann denken wir auch an das Essen. Spätestens, wenn wir alleine leben und uns selbst versorgen müssen. Doch kochen und essen wir dann immer das Richtige. Wir haben uns überlegt, welche typischen Fehler junge Erwachsene bei ihrer Ernährung begehen. Wo vernachlässigen wir unseren Körper? Was können wir uns selbst gutes tun? Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin zeigt Euch die 10 beliebtesten Fehler, die wir beim Kochen und Essen machen – und wie wir sie vermeiden.

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Wir haben unsere Top Ten mal ganz unspektakulär und unwissenschaftlich nach eigener Methodik und eigenen Präferenzen geordnet. Wir sind gespannt, wie Ihr das seht. Wie sind Eure Erfahrungen? Wie habt Ihr damals im Studentenwohnheim, in der Azubi-Bude, in der ersten eigenen Wohnung, mit der ersten Beziehung gekocht und gegessen? Was habt Ihr eingekauft? Tütensuppen und Pizza-Taxi? Der Imbiss um die Ecke? Oder habt Ihr die Tupperdosen von Muttern am Wochenende bekommen und unter der Woche leer gefuttert? Oder habt Ihr in der Firmenkantine soviel gegessen, dass Ihr abends nur noch eine Kleinigkeit vor der Glotze genascht habt? Folgende zehn Ernährungsfehler haben wir für Euch aufgeschlüsselt:

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  • Getreide
  • Eisen
  • Herz
  • Ballaststoffe
  • Kalorien
  • „Freie“ Mode-Trends
  • Zu wenig Zeit
  • Vitamin D
  • Getränke
  • Google

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Getreide: Dein Körper bekommt zu wenig Kalzium
Unser Körper braucht Kalzium für den Knochenaufbau. Wir sollten täglich eine gute Portion Getreideprodukte mit Milch, etwa ein Müsli sowie Joghurt und Käse essen. Frische Vollmilch mit natürlichem Fettgehalt sowieso. Dann können wir schon in jungen Jahren verhindern, dass wir später mal an Osteoporose erkranken. Mein tägliches Frühstücks-Bircher-Müsli möchte ich Euch bei anderer Gelegenheit gern mal vorstellen.

Rib-Eye-Steak Mit Pfeffer-Cognac-Sahne-Sauce Und Grünen Bohnen @ Le Gourmand, Private Home Fine Dining
Luxus_Osso_Bucco_Rinderfilet_Jakobsmuschel_Mai_2012_01Eisen: Wir wissen nicht, wieviel wir brauchen
Die alte Leier mit dem Spinat und dem verschobenen Komma hin oder her: unser Körper braucht Eisen. Dies bekommen wir am besten über rotes Fleisch, Trockenfrüchte, Blattgemüse oder Bohnen. Insbesondere Frauen sollten deutlich mehr Eisen zu sich nehmen, um den permanenten Blutverlust auszugleichen, die regelmässige Blutproduktion zu unterstützen. Vegetarierinnen und Veganerinnen sind dabei noch mehr gefordert. Als Kind musste ich immer Rotkäppchen-Saft trinken. Heute hab ich ihn aus Neugierde, wie der denn jetzt schmeckt, mal wieder probiert. Immer noch ein leckerer Multifruchtsaft mit Eisenzusatz. Kann man machen. Die tägliche Portion Dal macht sich in unseren Breitengraden bestimmt keiner. Eisenmangel kann zu Anämie führen, das braucht auch keiner. Also, Mädels, gönnt Euch ein ordentliches Steak!

Dein Herz: Denk dran!
Herzprobleme sind nur was für ältere Menschen? Nur Manager bekommen Herzinfarkt? Irrtum! Ich habe schon von Studenten, jungen Familienvätern und Sportlern gehört, die an Herzinfarkt gestorben sind. Frauen sterben laut Statistiken angeblich dreimal häufiger an Herzinfarkt als an Brustkrebs. Also sollten wir regelmässiger unser Blut und unser Herz überprüfen lassen. Der Hausarzt oder Kardiologe Deines Vertrauens kann Dir da helfen. Auch solltet Ihr vorsichtig sein, wenn Euch diese Probleme aus der Familie bekannt sind. Ausgewogene Ernährung und regelmässiger Sport vermindern das Risiko.

Ballaststoffe: Wofür brauchen wir die eigentlich?
Ballaststoffe sind wichtig für die Verdauung. Ausserdem verhindern sie Herzkrankheiten, Diabetes, so manche Krebsart. Ballaststoffe erhält unser Körper über Nüsse, Samen, Getreide, Brot, Obst und Wurzelgemüse. Wenn wir zu wenig Ballaststoffe zu uns nehmen, dann leiden wir schnell unter schlechter Verdauung, Gewichtszunahme, Blähungen und Übelkeit. Es tut uns richtig gut, wenn wir mehr Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, Äpfel, Bananen und Wurzelgemüse essen. Ich werde wirklich bald mal mein Bircher-Müsli-Rezept hier bringen. Da ist nämlich schon morgens alles in meinem Körper drin, was der so braucht. Und lecker ist er auch.

Kalorien: Hört mit dem Zählen auf!
Wer permanent nur Kalorien zählt, der hat keinen Spaß am Leben, am Essen. Wir sollten unsere Aufmerksamkeit viel eher darauf lenken, dass wir gute, gesunde, ausgewogene Nahrung zu uns nehmen, die möglichst aus der Umgebung kommt. Wir sollten nicht ständig über das Essen nachdenken, ob es jetzt zuviel oder zuwenig an Kalorien bringt. Entspannen wir uns, essen wir ausgewogen, hören wir viel mehr auf den Körper, dann fühlen wir uns gut. Wir sollten nur eben aufhören zu essen, wenn wir satt sind. Mit ausgewogener Ernährung und Sport fühlt sich unser Körper viel besser und gesünder.

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Freie Mode-Trends: Macht Euch frei vom „frei“
Wir werden verrückt gemacht mit Lebensmitteln, die frei von sonstwas allem sind. Glutenfrei, zuckerfrei, fettfrei, geschmacksfrei. Solange wir nicht an Allergien leiden, so dass wir wirklich Lebensmittel nicht essen dürfen, solange sollten wir uns das Essen einfach schmecken lassen. Gute, gesunde, ausgewogene Ernährung, das beinhaltet schon fast von ganz allein, dass wir nicht in amerikanischen Schnellrestaurants glücklich werden. Eine Coke light oder Zero zu einem Burger ist keine Alternative. Wenn es schon ein Burger sein soll, dann bitte ein erstklassiger, richtig gut gemachter Burger – und ein Bier oder ein Wein dazu, damit die Verdauung stimmt. Ignorieren wir die Modetrends, dass alles frei von irgendwas ist. Für diese Produkte zahlen wir nur das Marketing. Außerdem: was ist denn stattdessen drin, wenn kein Fett oder Zucker drin ist? Denn irgendein Geschmacksträger muss ja sein. Zuckeraustauschstoffe sind auch nicht unbedingt gesund…

Zu wenig Zeit
Wir lassen uns keine Zeit. Wir geben dem Essen keine Zeit. Wir geben unserem Körper keine Zeit. Wir lechzen nach der neuesten Diät, wir hecheln von Kurs zu Kurs, wir rennen den letzten Modeerscheinungen hinterher. Wir glauben an leere Versprechungen, wie toll und schlank unser Körper nach der 100-Tage-Pasta-Diät sein wird. Wir glauben, dass Schokolade schlank macht. Achten wir lieber auf uns selbst. Achten wir darauf, was unser Körper uns selbst sagt. Mit etwas Bewegung, Ausgleichssport und der richtigen Ernährung haben wir das richtige Gewicht, das unser Körper braucht. Wir sollten keinem Schlankheitswahn erliegen. Menschen, die spindeldürr sind, sind nicht schön. Frauen und Männer, insbesondere ab einem gewissen Alter, sehen mit etwas Wohlstandsspeck auf den Rippen erst richtig gut aus. Akzeptieren wir unseren Körper so, wie er ist. Nicht, wie uns irgendwelche Werbekampagnen vorgaukeln. Eine ganz schnelle Diät ist dank Jo-Jo-Effekt auch wieder ganz schnell verpufft. Dann also lieber langfristig abnehmen und viel Sport treiben.

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Wir vernachlässigen das Vitamin D
Wir brauchen mehr Sonne! Und mehr Nahrung, die uns Sonnenenergie zuführt. Vitamin D ist gut gegen Depressionen, Knochenbeschwerden und es ist gut für das Herz. Hier in unseren mitteleuropäischen Breitengraden bekommen wir einfach zu wenig Sonne. Sonnenbänke sind keine sinnvolle Lösung, diese stehen im Verdacht Hautkrebs auszulösen oder zu verstärken. Doch wo bekommen wir Vitamin D am besten her?

How about some bouillabaisse today? Or a fish head for your colleague's work desk? #Chinatown has it all.
Aus fettem Fisch, wie etwa Matjes, Aal, Makrelen, Lachs und Sardinen. Aber auch aus Eiern und aus Getreide. Außerdem gibt es einige Säfte, die mit Vitamin D versetzt sind. Doch besser als jedes moderne Nahrungsergänzungsmittel, das angeblich mit Vitaminen, Mineralien oder sonstigen Stoffen versetzt ist, ist die natürliche Ernährung. Also lasst die Pillen sein, die bringen nicht viel. Lieber mal wieder ein leckerer Lachs auf dem Teller.

Zivile - oder wie schreibt man Prost auf kroatisch? Lust auf #Kroatien, Appetit auf #Slawonien.
Deine Trinkgewohnheiten sind schlecht
Sicher, so ziemlich jeder, der diese Zeilen hier liest, hat schon mindestens einmal einen über den Durst getrunken. Warum auch nicht?! Wir sind und waren alle mal jung. Und manchmal tut ein Suff ganz gut. Doch am nächsten Tag spüren wir dann auch die Folgen. Je älter wir werden, umso mehr. Alkoholismus, Alkoholsucht sind allerdings katastrophal für unseren Körper. Zuviel Alkohol führt nicht nur zu einem Kater sondern zu erheblichen gesundheitlichen Folgen. Meine Empfehlung daher: Bier und Wein in in normalen, für den Körper erträglichen Massen, möglichst zum Essen dazu. Spirituosen nur selten und nur in kleinen Mengen. Und immer Wasser im Verhältnis 1:1 trinken. Und immer genügend essen. Außerdem immer nur qualitativ hochwertige Alkoholika trinken. Bier, Wein, Spirituosen, die billig hergestellt sind und auch wenig kosten, führen deutlich schneller zu Kopfschmerzen.

Google ist kein Arzt
Hört auf, alles und jedes bei Google zu suchen. Google ist eine Suchmaschine, kein Doktor. Google liegen Algorithmen zugrunde, keine medizinischen Untersuchungen, keine ärztlichen Diagnosen. Google selbst kann keine Ferndiagnose machen. Und die Suchmaschine bringt alles Mögliche als Antwort. Das Richtige – aber natürlich auch vieles Falsche. Fehldiagnosen verwirren uns nur, führen zum Fehlverhalten, wir bekommen nur noch mehr Angst. Also lieber gleich zur Apotheke oder zum Arzt gehen, die Leute dort wissen wenigstens, was sie tun. Das Internet ersetzt nicht den Hausarzt.

Fazit: Wir kennen alle diese Fehler. Manche haben wir früher gemacht, manche begehen wir immer noch. Es wird Zeit, mehr auf unseren Körper zu achten, gesund zu leben und das Leben zu geniessen. Unser Körper vergisst nicht. Unsere Verdauung, Verwertung stellt sich um. Bei mir persönlich mit 30 und mit etwa 40 noch einmal. Jetzt muss auch ich mehr darauf achten, mal wieder ein paar Kilos zu verlieren. Aber gesund. Langsam, lecker und nachhaltig. Es ist nie zu spät, den Körper zu verwöhnen und ihn mit qualitativ hochwertigem, gesundem, nachhaltigem und regionalen Lebensmitteln zu verwöhnen.

Findet Ihr Euch in den zehn Punkten wieder? Welche Fehler habt Ihr gemacht? Was könnt Ihr ergänzen? Lasst es uns in den Kommentaren hier unten drunter wissen.

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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