Rasmushof Kitzbühel: Genuß und Golf im Zeichen der Gams

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Kitzbühel = Reiche Russen, Schickimicki und viele Promis. Diese Gleichung denkt jeder bei Kitzbühel. Doch liegen sie damit falsch. Nunja, fast. Natürlich gibt es gibt jene Hotels in diesem wunderschönen Ort. Und es gibt den Rasmushof. Wer hierher kommt, der möchte nicht permanent in den Gazetten stehen. Wer hier als Gast einkehrt, der sucht die Ruhe und Abgeschiedenheit. Im Rasmushof findet der Gast den edlen, zurückgezogenen Luxus.

Was will man auch anderes erwarten von einem Hotel, das sich direkt in der Auslaufzone der weltberühmten Streif befindet. Das Hahnenkammrennen auf Kitzbühels Hausberg findet direkt vor der Haustür des Rasmushof statt. Und im Sommer liegt ein 9-Loch-Golfplatz genau um das Haus herum. Wir waren zur Osterzeit vor Ort. Hoch oben auf den Bergen liegt noch genügend Schnee, um noch Skifahren zu können. Und unten vor der Tür taut der Schnee bereits weg, die Bäume sind österlich geschmückt. Dieses wunderschöne Hotel wurde 2016 erstmals zum „Austria’s Best Ski Boutique Hotel“ gewählt. Gleichzeitig wurde die Gamsstadt zu „Austria’s Best Ski Resort“ wiedergewählt und die Bergbahn AG Kitzbühel als „World’s Best Ski Resort Company“ ausgezeichnet.

Hier erhaltet ihr einen Einblick in unser Hotelzimmer:

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Kitzbuehel_2_Hahnenkamm_Streif_Apr_2011_019Beeindruckend ist auch das Bergpanorama, das uns im Rasmushof umgibt. Das Wilder Kaiser Gebirge grüßt majestätisch im Norden, das markante Kitzbühler Horn erhebt sich steil im Osten. Schon allein der Blick vom Balkon des Hotelzimmers aus in die reizvolle Berglandschaft der Kitzbühler Alpen verursacht bei vielen Gästen Herzklopfen. Besonders positiv finden wir, dass die Inhaberin Signe Reisch das Hotel 365 Tage im Jahr offen hält. Das gleiche wünscht sie sich von den Kollegen in Kitzbühel, sie möchte den Ort als Ganzjahresdestination positionieren. Zumindest die Seilbahnen folgen bereits ihrem Wunsch, getreu dem Motto: Was immer läuft, ohne lange Pausen zwischendurch, geht seltener kaputt.

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Rasmushof Kitzbühel: Das Paradies für Golfer

Vom Frühstückstisch geht es direkt auf das Green des Hotel eigenen, 9-Loch-Golfplatzes. Hier Chippen und putten die Gäste genau dort, wo im Winter die Sieger des berühmt-berüchtigten Abfahrtsrennen gefeiert werden: Direkt im Zieleinlauf der „Streif“. Die Fairways und Greens des 9-Loch-Platzes eignen sich perfekt für Golf-Einsteiger, sind jedoch auch für geübte Spieler und sogar für Profis immer wieder eine sportliche Herausforderung. Das kurze Spiel ist hier maßgeblich, um einen guten Score zu erhalten. Der „Rasmushof“ gilt als die erste private Golfanlage Tirols. Der Jetset soll sich hier im Zielgelände des Hahnenkammrennens auch im Sommer gerne aufhalten – Franz Beckenbauer, Boris Becker und Thomas Muster zumindest tun das regelmäßig. Mit der eigenen Golf-Academy, der überdachten Driving-Range, Putting- und Chipping-Green und dem Pro-Shop ist man am Rasmushof bestens auf Golfgäste eingerichtet. Dank über 30 Jahren Golferfahrung liest das erfahrene Personal den Gästen alle Wünsche „vom Schläger ab“. Wer die Abwechslung liebt, findet in Kitzbühel noch 3 und innerhalb nur einer Autostunde weitere 18 Golfplätze. Dabei eröffnete die kleine Stadt im Nordosten der Tiroler Alpen erst im Jahr 1955 den ersten Golfplatz, als vielerorts noch gar nicht bekannt war, um welches Spiel es sich dabei handelt. Der Golfboom hat die legendäre Alpenstadt längst erfasst. Alle Golfcourses sind innerhalb von fünf Minuten vom Ortszentrum aus zu erreichen.

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Der Erfolg des Hotels, der Erfolg des Ortes als Tourismusdestination, der Erfolg des Golfsports in Tirol hat einen Namen: Signe Reisch. Die aktuelle Obfrau des Tourismusverband Kitzbühel führt seit 40 Jahren das Hotel Rasmushof in Kitzbühel, ist Touristikerin und noch immer Skifahrerin aus Leidenschaft. Entsprechend schwärmt sie bei unserem Besuch, dass sie noch vor dem Frühstück eben erst die Streif hinuntergefahren sei. Das ist offensichtlich der richtige Ausgleichssport zu dem täglichen Stress im Hotel. Signe Reisch ist die Grande Dame der Tiroler Hotellerie. Ihr Name steht für Qualität. Und der ihres Hotels sowieso. Kein Wunder, denn die Familie Reisch ist ja wer in Kitzbühel. Der Urgroßvater war Skipionier, gründete den Kitzbüheler Tourismusverband, der Großvater war Bürgermeister, die Eltern bauten das erste Selbstbedienungsrestaurant der Gegend.

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Rasmushof Kitzbühel: Die Hotelzimmer

Der Rasmushof verfügt als 4 Sterne Hotel über 49 Zimmer und Stammgäste kommen bereits in 3. Generation. Vor mehr als 40 Jahren öffnete auf der Ramsleiten das Hotel mit nur 11 Zimmern. Signe Reisch war gerade mal 18 Jahre. So wie der Rasmushof ausschaut, so stellt man sich wohl ein typisch traditionelles tirolerisches Hotel vor. Viel Holz, geblümte Polstermöbel und Vorhänge und gemütliches Ambiente so weit das Auge reicht.

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Die Zimmer sind urgemütlich und kuschlig. Die Betten sind superbequem, im Kleiderschrank kann man locker genügend Klamotten verstauen, insbesondere, wenn man zum Winterurlaub hier ist. Der charmante Landhausstil macht es leicht, den Alltag zu vergessen und ganz im Hier und Jetzt zu sein. Man möchte am Balkon stehen und die frische Bergluft atmen, den Blick über die Bergrücken der Kitzbüheler Alpen schweifen lassen.

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Der Fauteuil lädt ein, die Beine langzustrecken und sich auszuruhen, auf dem Schreibtisch können die Gäste genügend Sachen unterbringen oder auch etwas nebenbei arbeiten.

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Im Badezimmer findet sich auch alles, was man braucht, sogar eine Waage. Allerdings mag die nicht so geschickt sein, wenn man der exzellenten Tiroler Küche zu sehr zusagt.

Wir hatten auch die Gelegenheit ein paar andere Zimmer anzuschauen:

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Selbstverständlich verfügt der Rasmushof auch über entsprechend grosse Veranstaltungsräume für Familienfeiern sowie

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Firmenfeiern aller Art.

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Ganz besondere Preziosen finden sich im Weinkeller. Und dieser ist an sich auch schon einen Besuch wert.

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Hier könnten wir uns auch sehr gut eine exquisite Degustation vorstellen.

Rasmushof Kitzbühel Velouté vom Spargel mit Bärlauchravioli

Rasmushof Kitzbühel: Das Restaurant

Von der Suppe bis zur Nachspeise: Alles ist mit viel Liebe und Können zubereitet. Nur die besten Produkte, vorzugsweise aus der Region, finden den Weg in die Rasmushof-Küche. Die gemütlichen Tiroler Stuben landen zu einem köstlichen Mittagstisch oder Abendessen ein. Besonders praktisch ist, dass die Küche den ganzen Tag über warme Speisen anbietet. Das Restaurant ist ein Tipp für Kenner und Genießer. Auf der Speisekarte finden sich typische Gerichte aus der Region der Kitzbüheler Alpen ebenso wie österreichische Schmankerln, traditionelle Gerichte und internationale Spezialitäten. Wir genossen als Vorspeise eine Velouté vom Spargel mit Bärlauchravioli sowie

Rasmushof Kitzbühel Safran Schaumsüppchen mit gebratenem Loup de Mer
das Safran-Schaumsüppchen mit gebratenem Loup de Mer.

Rasmushof Kitzbühel Rinderfilet mit Ratatouillegemüse und Chips
Anschliessend ging es weiter mit Rinderfilet mit Ratatouillegemüse und Chips sowie

Rasmushof Kitzbühel Schweinemedaillons mit Zuckerschoten und Safranrisotto
den besonders köstlichen Schweinemedaillons mit Zuckerschoten und Safranrisotto.

Rasmushof Kitzbühel Marillenpalatschinken
Das Menü wurde grossartig abgerundet durch die Desserts, den Marillenpalatschinken und

Rasmushof Kitzbühel Crème brulée von Tonkabohnen mit Sauerrahmeis
die Crème brulée von Tonkabohnen mit Sauerrahmeis.

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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