11.1.2010 Tag des Deutschen Apfels: Aktionstag für Lieblingsobst der Deutschen

Aepfel aus Deutschland Genau Dein ObstIch sage JA! zu deutschem Wasser Apfel! In Anlehnung an Harald Schmidts Spruch schliesse ich mich gerne der Initiative für deutsche Äpfel „Genau Dein Obst“ an. Denn Apfel-Fans in Deutschland haben allen Grund zur Freude: Ab sofort gibt es für ihr Lieblingsobst einen eigenen Aktionstag! Am 11.1. dreht sich alles um die knackigen Früchte. Ihre Anhänger sind zahlreich: 95 Prozent aller Haushalte kaufen frische Äpfel; pro Haushalt sind es etwa 20 Kilogramm jährlich. Und zum Start gibt es eine große Verteilaktion: Mehr als 40.000 Äpfel auf den Hauptbahnhöfen in Hamburg, Köln, Leipzig und München, in Berlin vor den Potsdamer Platz Arkaden!

Der für sie bestimmte „Feiertag“ soll auf das breite Angebot im Handel aufmerksam machen. Zwar wird bereits im Herbst geerntet, aber als heimisches Produkt haben Äpfel auch im Winter Hochsaison. Dies ist dank sorgfältiger Lagerung in kontrollierter Atmosphäre möglich. Das bedeutet, dass die Temperatur und die natürlichen Bestandteile der Luft wie beispielsweise Sauerstoff und Kohlendioxyd ständig überprüft und optimiert werden. Dieser „Dornröschenschlaf“ beschert den Konsumenten bis in den Frühsommer hinein knackfrische Äpfel! Durch die idealen Lagereigenschaften vieler Sorten sind Äpfel auch nach dem Jahreswechsel ein schmackhaftes Obst, das den Vitaminhaushalt unterstützt.

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Der 11.1. ist der Tag des Deutschen Apfels!
Am Montag, dem 11.1., werden in fünf Großstädten – Hamburg, Köln, Leipzig, München und Berlin – kostenlos Äpfel an die Konsumenten verteilt. Für diejenigen, die leider nicht vor Ort sein können und nicht in den Genuss eines frischen Apfels kommen, gibt es im neuen Blog www.genau-dein-obst.de regelmäßig neue Rezepte, lustige Anekdoten und allerlei Wissenswertes rund um die gesunden Früchtchen.

Initiatoren des Aktionstags sind 15 deutsche Erzeugerorganisationen. Ihre Mitglieder, die vielen Erzeugerbetriebe aus ganz Deutschland, wollen am 11.1. zum Genießen der erntefrischen Ware einladen sowie das Wissen um die verschiedenen Apfelsorten und ihre Anwendungen erweitern. Auf ihren Obstplantagen bauen die Apfelbauern die optimalen Sorten für die jeweils vorherrschenden natürlichen Begebenheiten an und haben somit für jeden Geschmack die passenden Äpfel parat.

Ich unterstütze gern diese Aktion. Denn deutsche Äpfel sind lecker (und, nebenbei, hessischer Apfelwein auch). Wobei ich gerne auch die Äpfel aus Österreich und Südtirol esse. Aber ich finde es ehrlich gesagt pervers, wenn es bei uns Äpfel aus Chile und Argentinien gibt – und neuerdings auch aus China. Und ganz besonders stört es mich, dass diese Äpfel – zumindest in meinem lokalen Rewe-Markt – das gleiche kosten wie die europäischen Äpfel. Wo sind hier die Transportkosten eingepreist? Oder anders gefragt: was bekommt da noch der chinesische Apfelbauer? Was wir lokal und regional vom Erzeuger bekommen können, sollten wir von dort auch beziehen. Daher hole ich mir am liebsten mein Obst und Gemüse von den Münchner Bauernmärkten. Nur das, was ich dort nicht bekomme (zB Südfrüchte) kaufe ich dann im Supermarkt.

Ich selbst esse jeden Tag mindestens einen Apfel. Frühmorgens starte ich zumeist mit einem leckeren Bircher-Müsli.
Mein Rezept dafür:

  • 1 Apfel
  • 1 Banane
  • Müsli
  • Milch
  • etwas Zimt

Apfel und Banane in kleine Stückchen schneiden, mit etwas Zimt bestäuben. Dann pro Portion etwa 4 Eßlöffel Müsli drüberstreuen, mit frischer Milch begießen, fertig. Damit die Müslikörner sich schön mit Milch tränken, das ganze am besten am Vorabend vorbereiten.

Mein Müsli stelle ich mir selbst zusammen aus ganzen Hafer- und Dinkelkörnern, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, Leinsamen und Rosinen – dazu noch frische Walnüsse aus dem Garten meiner Eltern. Ich lehne die fertigen Müsli-Mischungen ab, denn hier sind die Körner oft mit Zucker und/oder Honig umgeben oder „gecoatet“ wie das auf neudeutsch heisst. Dies widerspricht jeder gesunden Ernährung…

Über die Schönheit und Aussagekraft des Pressebildes der Initiative läßt sich trefflich streiten…

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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