Welche elektrischen Küchenhelfer habt Ihr? Die Blogparade Küchenausstattung von Küchen Atlas fragt nach

So pünktlich zur Sekunde – naja, noch in den allerletzten Minuten des Jahres 2011 nehme ich doch noch dran teil. Das Portal Küchen-Atlas hat zur dritten Blogparade Küchenausstattung gerufen, diesmal geht es um Elektrische Küchenhelfer. Welcher elektrische Küchenhelfer ist unentbehrlich? Welcher war ein Flop? Wo sind die Steckdosen versteckt oder in Schubladen? So lautet der Leitfaden. Die Aktion wird betreut von Jans Küchenleben, einem der beliebtesten deutschsprachigen Foodblogs.

Vor zwei Monaten hatte ich ja bereits beim Start der Blogparade teilgenommen, hier mein Beitrag zum Thema Schneiden. Und dort wie auch hier bin ich Purist. Wofür brauche ich zig verschiedene elektrische Helferlein, wenn ich ein paar wenige gute Messer und andere klassische Gerätschaften habe?

Grundsätzlich mal in den Raum gestellt: Auf der einen Seite hat die Bundesregierung beschlossen, die deutschen Atomkraftwerke abzuschalten. Die neuen regenerativen Energieträger brauchen aber noch ein paar Jahre bis sie diesen Verlust kompensieren können. Auf der anderen Seite aber verhalten sich viele Mitbürger nach dem Biedermann-St. Florians-Prinzip. Bloß keine Windräder, Solarkraftwerke oder moderne Hochspannungsmasten vor der eigenen Haustür. Und gleichzeitig wollen wir elektrische Autos, elektrische Fahrräder und unsere Haushalte strotzen bald nur so von diversen elektrischen Gerätschaften. Noch bis vor wenigen Jahren hatte ich kaum Akkus. Mittlerweile habe ich zig Akkus in Betrieb oder an der Ladestation. Für die Digitalkamera, den Blitz, die Fahrradlampen, die Stirnlampe zum Joggen… PC, Laptop, Drucker, Festnetz-Telefon, iPhone, Handy, iPod und viele andere Haushaltsgeräte leben ebenfalls vom Strom. Wo bitte soll der herkommen? Aus Tschechien oder Frankreich und den dortigen „sicheren“ AKW’s?

Aber ich schweife von der Fragestellung ab. Welche elektrischen Küchenhelfer habe ich?

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Nun, als unverzichtbar in meiner jetzigen Küche und fast täglich oder häufig im Gebrauch sind Folgende:

  • der Kühlschrank von Bauknecht
  • der Gasherd mit elektrischem Backofen von Gorenje
  • der Geschirrspüler von Bosch
  • der Wasserkocher von Petra für meinen täglichen Tee
  • der Eierkocher von Siemens für mein Frühstyxei
  • das uralte Radio fürs Frühstyxradio: Morning Man Mikes Morningshow

Ausserdem möchte ich ungern verzichten auf:

  • das Philips Essence Handrührgerät (400 Watt) und
  • den Philips Zauberstab (600 Watt)

Extrem selten sind diese beiden im Betrieb:

  • die Küchenmaschine von de Sina: Zucker, Butter & Co. bleiben unter dem Schlagwerk in der Mitte hängen, so dass es einfach keinen Spaß macht, damit zu arbeiten (der Gewinn dieser Blogparaden-Runde würde also gut hier reinpassen…)
  • ein Vario-Mixer, den ich vor zig Jahren mal von Tchibo (oder wars gar Eduscho?) gekauft habe

Kommen wir also zu den elektrischen Geräten, die ich gerne hätte:

  • ein Konvektomat!

Ok, kein komplettes Rational Self Cooking Center. Aber sowas ähnliches für den Hausgebrauch. Darf dann auch gern mit Gasbetrieb sein.

Was wäre nett, ist aber kein Muß und steht dann eh nur im Weg rum:

  • ein asiatischer Reiskocher, aber dafür habe ich schliesslich Töpfe
  • eine Brotschneidemaschine, mit der ich auch angefrorenes Fleisch oder Fisch für Carpaccio fein schneiden kann
  • ein Brotbackautomat – ich habe noch nie selbst Brot gebacken, wär doch mal was
  • eine Vakuumiermaschine – hin und wieder könnte ich sie gebrauchen.

Was brauche ich definitiv nicht:

  • ein Salamander: Schmarrn, das erledigt auch mein Backofen mit Grill-Oberhitze;
  • eine Saftmaschine: Schmarrn, dafür hat man eine manuelle Saftpresse;
  • eine Friteuse: Schmarrn, ungesunde Zubereitungsart. Und wenn, dann bitte in der Pfanne;
  • eine Mikrowelle: sowas kommt mir nicht in die Küche;
  • eine Kaffeemaschine, egal welcher Art: ich trinke keinen Kaffee.

Bei diesen vielen Geräten frage ich mich auch, wo ich das alles hinstellen soll? Soooo groß ist meine Küche nun auch nicht. Und diese Stromfresser nehmen mir dann in irgendwelchen Schränken Platz weg. Und werden dann doch nur selten oder nicht gebraucht. Also sollte sich jeder selbst hinterfragen, wie dringend nötig so eine Maschine ist – oder ob nicht doch die gute alte handwerkliche Herstellung schöner und sinnvoller ist, wenn auch etwas zeitaufwändiger.

Zu den Steckdosen kann ich nicht viel sagen. Ich habe ausreichend dank Mehrfach-Steckdosenleiste. Aber es sind ja auch selten mehrere Geräte gleichzeitig in Gebrauch.

Und was steht bei Euch so an elektrischen Helferlein in den Küchen rum?

So, dann wünsche ich Jan noch viel Erfolg beim Auslosen des Gewinners und Euch, meinen Lesern, einen feucht-fröhlichen Rutsch ins neue Jahr 2012 und viel Erfolg in demselben!

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Götz A. Primke

Herausgeber, Chefredakteur, Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger bei Le Gourmand - Das Geniesser-Magazin
Restaurantfachmann, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Journalist - und immer schon Geniesser. Feinschmeckender Vielfrass, viel essender Feinschmecker. Immer auf der Suche nach Genuss und Genüssen, Destinationen, Kulturen, Charakteren und Geschichten. Reisejournalist, Reiseblogger, Foodjournalist, Foodblogger.

Götz A. Primke did a complete hotel business apprenticeship in a 5 star hotel in Berlin and completed his university years at the university of applied sciences in Munich with a degree as Diplom-Betriebswirt in tourism economics. Following some years as editor in a german renowned hotel business magazine he started to work as freelance journalist, travel journalist, travel blogger, food journalist and food blogger. His articles are published in german newspapers, magazines, web-sites and on his own platform Le Gourmand http://www.legourmand.de/ . He writes about travel, destinations, hotels, restaurants, food & beverages, cooking, gourmandise cuisine and everything that tastes good.
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