Sicherheitskonferenz: Die Top-Restaurants in München für delikate Gespräche

Top-Restaurants in München Tantris Piccolino

Geheime Absprachen in dezenter Atmosphäre, unbemerkt von Paparazzi und weiterem unerwünschtem Publikum: Das wünscht sich so mancher Politiker und Lobbyist, wenn er zur Sicherheitskonferenz nach München kommt. Delikate Gespräche bei delikatem Essen. Dezent und deliziös. Gerade bei diesen Veranstaltungen werden die interessantesten Gespräche hinter dicht verschlossenen Türen geführt. Und insbesondere beim Essen kommen sich die Menschen näher. Egal ob Politiker oder Lobbyist, normaler Arbeiter, Angestellter oder gar Attac-Mitglied: Jeder hat mal Hunger, jeder möchte gern etwas gutes essen. Wir haben für alle Gäste und Einheimischen der Stadt mal die unserer Meinung nach Top-Restaurants in München zusammengestellt. Einige davon sind Michelin-Stern gekrönte Restaurants, andere sind einfach cool und angesagt. Und sicherlich nicht nur zur Münchner Sicherheitskonferenz beliebte Restaurants.

Top-Restaurants in München Muenchen Herbst 2016
Mit größter anzunehmender Sicherheit sind die bekannten Top-Restaurants der Münchner Top-Hotels eh schon alle bekannt und ausgebucht. Allen voran sämtliche gastronomischen Bereiche im Bayerischen Hof. Denn dieser ist das Konferenzhotel. Da dürfte das beliebte Atelier im Bayerischen Hof gut besucht sein. Doch sitzt der Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz mit Sicherheit hier auf dem Präsentierteller.

Top-Restaurants in München Muenchen Herbst 2016

Das gleiche kann man annehmen, wenn man in das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski oder auch das Westin Grand Hotel München geht. Eigentlich gehört das Mandarin Oriental Hotel hier ebenfalls dazu, doch hat sich schon herum gesprochen, dass hier ein neues Restaurant, ein exzellenter Japaner, aufgemacht hat? Hier nun also unsere sehr subjektive Auswahl: (mehr…)

Weisses Rössl am Wolfgangsee: Musical, Bier und Fisch tragen seinen Namen

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Der Alte Mann und der See – nein, alt ist er wahrlich noch nicht. Seinem Alter nach geniesst er gerade seinen (Un-)Ruhestand. Doch tatenlos oder gar beschäftigungslos, nein, das ist er noch lange nicht. Auch wenn er sein Hotel bereits der nächsten Generation übergeben hat, wichtige Positionen und Ämter nicht mehr hat, so glüht in ihm nach wie vor das Herz des perfekten Gastgebers und Wirtes. Er war im österreichischen Nationalrat, er war Mitbegründer einer Partei, sein Hotel ist weltweit bekannt: die Rede ist von Helmut Peter, Altwirt des Hotels Weisses Rössl am Wolfgangsee.

Hotel Weisses Rössl, St. Wolfgang, Upper Austria

Das Weisse Rössl im Wandel der Zeiten


Dieses Bild von 1904 wurde kürzlich in einem Fundus eines bisher noch unbekannten Fotografen in Minneapolis/Minnesota gefunden. Auch damals gehörte das Hotel bereits der Familie Peter.

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Die Hotellegende Weisses Rössl

Das Romantik Hotel Im Weissen Rössl am Wolfgangsee, wie die Hotellegende richtig heisst, zählt nicht nur zu den legendären Hotels Österreichs sondern weit darüber hinaus. Mit viel Liebe und Behutsamkeit gelingt es der Familie Peter seit Generationen, die Tradition zu wahren und das Rössl aus der Operettenvergangenheit in die Gegenwart zu führen. Heute zeichnet sich das Vier Sterne Superior Hotel durch Gourmet, Wellness, Romantik und See-Erlebnis aus. Außerdem heißt nicht mehr nur das Musical nach dem Hotel, mittlerweile gibt es das Peterbräu Bier, das bei Trumerbräu gebraut wird, und den „Rössling“. Dieser Fisch kommt exklusiv aus der hauseigenen Zucht und ist nichts anderes als ein Saibling – aber eben vom Rössl-Wirt. (mehr…)

Jungwinzerinnen Kalender 2016: Österreichs Winzertöchter sind sexy, selbstbewusst und selbstständig

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„Heimat großer Töchter und Söhne, Volk, begnadet für das Schöne“

– so schwärmen die Österreicher bereits in ihrer Hymne. Der Jungwinzerinnenkalender zeigt uns auch in seiner aktuellen Ausgabe für 2016 wieder auf, welche schönen Töchter die Winzer des Donaulandes haben. Nicht umsonst heisst es in einer Ergänzungsstrophe der Hymne „Land der Berge, Land der Seen, Land, wo Korn und Traube reift“. Die Trauben und die Töchter, beide kommen kaum schöner zur Geltung als in dem Jungwinzerinnen Kalender 2016. Schön, sexy, attraktiv, ansprechend, interessant, intelligent – eben so wie die perfekte Frau und der perfekte Wein sein sollte. Der Jungwinzerinnen Kalender ist sozusagen die Cuvée aus beiden. Best of both worlds.

Für die 13. Auflage des Jugendprojektes Jungwinzerinnen Kalender wurden die besten zwölf Bilder der letzten 12 Jahre von einer Jury ausgewählt – drei aus dem Burgenland, sechs aus Niederösterreich, zwei aus der Steiermark und ein Wiener Weingut. Dieser Winzerkalender, erklärt Dr. Ellen Ledermüller-Reiner, Herausgeberin des Jungwinzerinnen Kalenders, „soll burgenländische., niederösterreichische, steirische und Wiener Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen und möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen. Wer wäre da besser geeignet als der eigene Winzerinnen-Nachwuchs. Weinwerbung und Tourismuswerbung sind das Ziel dieser Maßnahme.“ Für 2016 werden ca. 4.000 Exemplare dieses Kalenders (Stückpreis 25 Euro) aufgelegt. (mehr…)

Gambero Rosso: Lambrusco kann auch anders!

Gambero Rosso 2016
Gambero Rosso 2016
Die Jubiläumstournee „Tre Bicchieri“ war Ende Januar zu Gast im BMW Museum in München. Der Gambero Rosso feiert dieses Jahr sein 30jähriges Bestehen und präsentierte die deutsche Ausgabe des italienischen Weinführers „Vini d’Italia“. „Tre Biccherie“, also drei Gläser, sind die höchste Auszeichnung des Weinführers, aktuell gibt 421 italienische Weine dieser Kategorie. Gastautor Jörg Hohenfeld übernahm die anstrengende Aufgabe der Degustation beizuwohnen.

Gambero Rosso 2016 Viele italienische Winzer konnten ihre Weinqualität deutlich steigern. In den Anfängen waren es lediglich um die 50 Weine. Davon profitieren auch die deutschen Weinliebhaber. Denn 20% der italienischen Weinimporte gehen nach Deutschland. Orientierung ist also durchaus hilfreich. (mehr…)

„Alter Fränkischer Satz“ in die „Arche des Geschmacks“ aufgenommen

Adelfraenkisch historische fränkische Rebsorte Foto Josef Engelhaft LWG

Besonderer Schutz für historische Weinberge von Franken: Der „Alte Fränkische Satz“ mit teilweise 100-jährigen, gemischt angepflanzten Weinbergen ist ein wertvolles Stück fränkischer Weinbaugeschichte. Am 4. Januar 2016 wurde er in die Slow Food „Arche des Geschmacks“ aufgenommen.

Alter fränkischer Satz ist ein alter fränkischer Schatz!
Die Weine vom „Alten fränkischen Satz“ sind einzigartig! Sehr individuell, authentisch, vielschichtig, körperreich, mineralisch und sehr gute Terroir-Anzeiger. Der gemischte Anbau verschiedener Rebsorten in einem Weinberg bildet zusammen mit den Wildkräutern eine wertvolle Biodiversität. Jeder einzelne der alten Weinberge von Churfranken bis zum Steigerwald hat eine individuelle Rebsortenzusammensetzung. Kurz: Die Weine vom „Alten Fränkischen Satz“ bilden einen „Alten Fränkischen Schatz“. (mehr…)

Eataly: Bella Italia in Münchens Schranne

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Seit Ende November 2015 spricht man in der einstigen Kornmarkthalle der bayerischen Hauptstadt München mit der Eröffnung der ersten deutschen Filiale des Turiner Genusssupermarkt-Unternehmens „Eataly“ italienisch. Schon seiner Lage wegen ist München im Herzen auch ein bisschen ein Ausläufer des Stiefels. Kurfürstin Henriette Adelaide aus Savoyen holte die italienische Oper hierher und große italienische Adelsfamilien wie die Maffeis, die Spretis und die Arcos fassten in Bayern Fuß. Residenz und Feldherrnhalle finden ihre Vorbilder in Florenz und seit ca. 20 Jahren hält Deutschlands lange Zeit einziger und erster Sterne Italiener, Mario Gamba, im Aquarello in Bogenhausen, Hof.

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Da ist es eine stilvolle italienische Einkaufsoase mit allem was Bella Italia vor allem lukullisch zu bieten im Zentrum Münchens schon fast überfällig. Seit dem 23. November 2015 schließt nun die weltweit operierende, 2004 in Turin gegründete Supermarktkette „Eataly“ diese Lücke. (mehr…)

Weihnachtsente mal anders: Malaysian Lemongrass Infused Roast Duck

Malaysian Lemongrass Infused Roast Duck - my Christmas duck according to @chefnormanmusa #weihnachten #christmas2015 #malaysian #foodporn #igersmuc #igersfood @klbigkitchenfestival2015
Der Zufall bringt schöne Inspirationen. Traditionen nicht nur streng befolgen, sondern diese auch mal modern zu interpretieren, wo ginge das leichter als in der Küche. Die Tradition heisst bei mir: Weihnachten gibt es Ente. Ich liebe diesen Vogel einfach. Es ist mehr dran als am Huhn, die berühmte Weihnachtsgans ist wiederum viel zu groß. Auch ist das Fleisch der Ente deutlich saftiger. Allzu oft habe ich schon trockene Gans serviert bekommen. Also Ente. Die Inspiration, die Variation lieferte ein Facebook-Post des malaysischen Kochs Norman Musa. Malaysian Lemongrass Infused Roast Chicken – dies Rezept postete er in der Adventszeit auf seiner Fanpage.

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Das Rezept entstammt in seiner Ursprungsform dem malaysischen Koch Norman Musa. Norman hat Restaurants in Manchester und in Kuala Lumpur. In seiner Heimat ist er eine Legende, das Big Kitchen Festival in Kuala Lumpur steht unter seiner Obhut.

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Außerdem hat er mehrere Kochbücher geschrieben.

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Und ähnlich wie Promi-Köche in Deutschland wie Alfons Schuhbeck, Johann Lafer & Co. hat Norman seine eigene Gewürz-Reihe. Aus dieser Gewürz-Reihe benutze ich derzeit die Tumeric-Paste, also Kurkuma/Gelbwurz. Und auch ein paar Convenience-Curry-Tüten. Nunja, die Engländer werden es schon mögen…

Doch kommen wir nun zu dieser köstlichen Ente mit Zitronengras-Marinade:

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Nightlife in Nairobi, Kenia: Top Restaurants, Bars and Clubs you have to go to

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The hottest place in town: Nairobi durchlebt einen Wandel. Leergefegte Straßen prägten vor wenigen Jahren noch das Stadtbild. Die Angst vor Kriminalität bremste die Wirtschaft, das Nachtleben, den Rhythmus im Herzen der Kenianer. Das ist Geschichte. Nairobi kann mittlerweile als dreifache Hauptstadt angesehen werden: zum einen ist Nairobi die Hauptstadt von Kenia. Der Sitz vieler internationaler Organisationen, vieler NGO’s, beispielsweise des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, lassen es zur inoffiziellen Hauptstadt Ostafrikas, ja sogar zur Drehscheibe für ganz Afrika werden. Kenia hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, die kürzlich stark veränderte Verfassung hat den Staat zu einer föderalen Republik wie etwa Deutschland oder die USA werden lassen. Plötzlich lebt das ganze Land auf. Das spiegelt sich auch in der Hauptstadt wieder. Nairobi ist wieder eine der beliebtesten Destinationen in Afrika, die Stadt ist abwechslungsreich, vielfältig – bei Tag wie auch bei Nacht. Zu schade, hier nur einen kurzen Stop-over einzulegen auf dem Weg zur Safari oder zum Strand. Wir empfehlen, mindestens zwei Nächte zu bleiben und den Rhythmus der Stadt einzuatmen.

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Afrika_Kenia_03_Nairobi_Hemingways_Hotel_Dez_2015 _045Ich hatte ein Hotelzimmer in Afrika am Fuße der Ngong-Berge. Der Einstieg kommt bekannt vor? Ja, Karen Blixen lebte hier. „Ich hatte eine Farm in Afrika am Fuße der Ngong-Berge …“ – so beginnt auch der Film „Jenseits von Afrika“. Also ja, wir sehen von Karen Brixens Farm die Ngong-Berge. Doch die Alpen sehen wir auch von München aus, sie sind vergleichbar weit weg und dennoch schreiben wir nicht, dass München am Fuße der Alpen liegt. Oder doch? Egal, der Einstieg hat sich bei vielen eingeprägt. Karen Blixens Wohnhaus ist heute ein Museum, der grosszügige Garten lädt zum Flanieren ein – oder zu Festen aller Art. Was früher weit vor den Toren der Stadt war, ist heute ein Stadtbezirk von Nairobi. Kenia weiss, was es der Farmerin und Autorin zu verdanken hat, der Bezirk der Hauptstadt trägt ihren Namen: Karen. Es ist ein sehr reicher Vorort, grosszügige Villen liegen hinter hohen Hecken, Luxushotels, wie etwa das Hemingways Hotel, sind nahezu fußläufig.

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Für Tagesausflüge hat Nairobi noch sehr viel mehr zu bieten. In der Elephant Orphanage werden kleine Waisenelefanten liebevoll großgezogen. Es ist ein sehr kleines Waisenhaus, die Elefanten werden von den Hütern (werden sie hier auch Mahut genannt?) liebevoll betreut. Der Besuch des Waisenhauses ist nur zu ganz bestimmten Uhrzeiten gestattet. Dann werden die Elefantenbabys mit Milch gefüttert, suhlen sich in Schlammpfützen und lassen sich von den Menschen auch anfassen, streicheln. Doch dann ist es wieder gut, die Karawane zieht zurück ins Dickicht, die Besuchsstunde ist vorbei. Nachhaltigkeit geht hier vor Massentourismus.

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Ähnlich verhält es sich im Giraffe Center. Hier wachsen ein paar junge Rothschild-Giraffen auf. Eine Art Hochstand bringt die Besucher nahezu auf Augenhöhe, Kraftfutter-Pellets werden am Eingang ausgegeben. Damit lassen sich die Langhälse gerne füttern. Wer mag, der steckt sich so ein Pellet zwischen die Lippen, die 50cm lange Giraffenzunge schleckt den Pellet gekonnt vom Menschenmund. Giraffenzungen sind antiseptisch, der nasse Schlabberkuß also ungefährlich. Ein Betreuer erklärt in einem Besucherraum exzellent, was es für Giraffenarten gibt, warum gerade diese Rothschild-Giraffen extrem gefährdet sind, wo sie wieder ausgewildert werden.

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Einen Abstecher wert ist das Nairobi National Museum. Hier steht ein ausgestopftes Modell und das Skelett des Elefanten mit den wohl größten Zähnen, die ein Elefant je hatte. Nahezu ein Wunder, dass der nicht darüber gestolpert ist. Außerdem ist so ziemlich jedes Tier der kenianischen Tierwelt als ausgestopftes Exemplar vorhanden. Schade um die Tiere, sicherlich kann man über die Darstellung geteilter Meinung sein. Doch wie sonst will man die Vielfalt zeigen, erklären, aufmerksam darauf machen, was wir alles verlieren können? Ganz besonders wertvoll ist die Abteilung mit unseren Vorfahren. Die ersten Menschen entstammen ja der Gegend von Äthiopien, Eritrea und Kenia. Hier sind die wohl ältesten je gefundenen Knochen, Skelette, Schädel der Urzeit-Menschen ausgestellt. Sagt also schön „Hallo“ zu unseren Verwandten!

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Wer die Nacht zum Tage machte und am nächsten Tage dringend etwas zum Aufwachen braucht, dem empfehlen wir einen Besuch auf einer der Kaffee- oder Teeplantagen. Die Karunguru Coffee Plantation ist neuerdings auch für Besucher geöffnet und glänzt durch eine sehr exzellente persönliche Führung und ausführliche Erklärung durch die Inhaberfamilie.

Und dann das Nachtleben! Nairobi geht aus! Während anderswo nach dem Berufsverkehr die Stadt zur Ruhe kommt, geht es in Nairobi erst richtig los. Jeder wirft sich in Schale, trifft sich mit Freunden erst zum gemütlichen Abendessen, danach zieht man weiter in die Clubs. Wir haben für Euch ein paar der angesagtesten Restaurants, Bars und Clubs zusammengestellt. Wir geben Euch die besten Tipps für Nightlife in Nairobi. Zuerst unsere TOP 10, doch möchten wir Euch einige weitere coole und angesagte Plätze der Stadt, die unsere Recherche zu Tage brachte, nicht verschweigen und stellen diese alphabetisch geordnet dahinter. Von der Skylux Lounge über Vineyard, Space Lounge, Psys, Sirville, Brew Bistro, Sailors, Sankara 7th Floor, Hypnotika, Mercury und Juniper’s bis zum Artcaffé…, um nur ein paar zu nennen. Was diese Plätze so besonders macht, das sind coole Stimmung und exzellentes Essen, verbunden mit aktueller afrikanischer wie internationaler Musik und den Vibes der Party People. Nairobi hat das Potential, die Nachtschwärmer und Backpacker-Szene aus aller Welt in seinen Läden zu empfangen. Für Spontane und schnell Entschlossene: Das Food Festival der kenianischen Metropole, die Nairobi Restaurant Week findet vom 28. Januar bis 7. Februar 2016 statt. (mehr…)

Teroldego Rotaliano: Der starke Rote aus Italiens Norden

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Mezzacorona Nuova Teroldego Rotaliano Dort, wo der Nonsbach in die Etsch fliesst, hat sich fruchtbarer Boden abgelagert. Von den Gletschern der Dolomiten bringt er Kalk und Mergel mit, ideal für den Weinbau in der Rotaliana-Ebene. Zwischen Kronmetz und Mezzolombardo setzt sich auf fruchtbarstem Boden das fort, wofür das nur wenige Kilometer nördlich angrenzende Südtirol berühmt ist. Hier im Trentino ist eine Rebe heimisch, die nur noch an ganz wenigen anderen Ecken der Welt Fuß fassen konnte: der Teroldego Rotaliano. Ein Weingut hat sowohl Marktgröße als auch die Weinqualitäten, diesen Wein bei uns bekannter zu machen. Dabei trägt es den italienischen Namen seines Ursprungsortes Kronmetz: Mezzacorona.

Der Teroldego Rotaliano DOC findet in diesem Mikroklima die günstigsten Bedingungen. Die Felsen speichern die Wärme der Sonne am Tage und geben diese nachts ab. Schon seit dem 14. Jahrhundert wird der Teroldego in dieser Ebene kultiviert. Dennoch ist er nur Liebhabern des Trentino sowie ausgewiesenen Fachleuten bekannt. Zu Unrecht, wie wir finden. Rubinrot präsentiert er sich uns, mit schönen Waldfrucht-Aromen und einem samtenen Mundgefühl, nicht umsonst wird er der „Prinz der Trentiner Weine“ genannt. Der Teroldego Rotaliano DOC der Cantina Mezzacorona gedeiht zwischen den Schlössern und Burgen, die in der wechselvollen Geschichte des Tales zwischen Brenner und Po-Ebene jeglichen Stürmen trutzen.

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Der Wein konzentriert die Aromen der Umgebung: die Kraft der Flusssteine, der Duft der Waldheidelbeeren und die Tiefgründigkeit der Trentiner Bevölkerung. Er ist ein perfekter Begleiter zur Braten, gegrilltem Fleisch, rotem Risotto und reifem Käse. (mehr…)

Advent in den Pyrenäen: Was macht das Scheisserchen in der Krippe?

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Der Zufall schreibt die schönsten Geschichten. Eigentlich wollten wir in den Pyrenäen Ski fahren. Doch Anfang Dezember wird es schon in den Alpen immer fraglicher, wie gut und sicher die Schneedecke bereits ist. Wie unsicher ist in diesem Zeitraum dann erst der Schnee in der Bergkette zwischen Frankreich und Spanien? So fahren wir durch die trockene und sonnige Landschaft, kehren mittags hungrig in eine Wirtschaft am Wegesrand ein – und entdecken im Hotel Casa Peix die wohl merkwürdigste Krippenlandschaft. Ein Rückblick.

Benasque_09_Casa_Peix_Serraduy_Dez2011_003Am Abend blickt José María Turmo über sein Werk und sieht, dass es gut ist: Klein-Jesus liegt in der Krippe, angestrahlt vom Licht versteckter Lämpchen. Maria und Josef stehen um die Wiege, Ochs und Esel schauen beseligt aufs Baby. Nur der Engel, der den ums Feuer versammelten Hirten die Frohe Botschaft verkündete, fällt aus dem Rahmen: Immer wieder kippt er in den Sand. José Maria nimmt ihn behutsam hoch, klebt etwas Leim unter die Füße, seitdem steht der Gottesbote fest und sicher.

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Alle Jahre wieder bastelt der 62-jährige José María Turmo aus dem Örtchen Serraduy in der spanischen Region Aragon an seiner ganz eigenen Schöpfung – einer Weihnachtskrippe. In vielen Teilen Spaniens, vor allem aber in Aragon und der benachbarten Region Katalonien, stehen ab dem 13. Dezember solche selbst gefertigten oder gekauften Krippen. Der Tag ist der Heiligen Luzia gewidmet. Wie ihr sinnbildlicher Lichterkranz erhellen die Kerzen der Krippen die winterliche Dunkelheit, sei es in Wohnzimmerecken, in Schaufenstern oder in den Buden der Weihnachtsmärkte. Auf Letzteren agieren oft auch lebendige Figuren. Zwischen Ständen mit Churros und Bratäpfeln spielen zumeist Laien die Weihnachtsgeschichte nach. Manche Krippen sind alte Familienerbstücke, einige zählen über hundert Jahre.

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Nicht weit von seinem Hotel erstreckt sich das Tal von Benasque. Hier liegt der Parque Natural Posets-Maladeta mit seinen rund hundert Seen, deren beeindruckendster Teil die Salzwasser-Lagunen sind. Der Umkreis des Städtchens Benasque punktet mit der höchsten Dichte an Dreitausendern in den Pyrenäen, auf den Hochgebirgsgletschern geben sich Auerhähne, Schneehühner oder Hermeline die Ehre. Zudem viele aus Frankreich eingewanderte Wildschweine oder aus Kroatien importierte Bären. Im kleinen, aber feinen Cerler-Skigebiet rasen die Touristen zu Tale. Ansonsten blieb dieses wunderbare Naturrefugium bislang verschont von allzu viel menschlichem Auflauf. (mehr…)

Seehotel Überfahrt Rottach-Egern: Kochkurs mit Christian Jürgens im Geniesserland Tegernsee

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Kochen mit 3-Sterne-Koch Christian Jürgens. Kochen mit dem besten Koch Bayerns. Einem von lediglich elf Drei-Sterne-Köchen laut Guide Michelin 2015. In idyllischer Lage direkt am Tegernsee. Im Pavillon des Seehotel Überfahrt der Althoff Hotel Gruppe. Hier bekommt der Begriff Geniesserland Tegernsee Hand und Fuß. Oder vielmehr Fisch und Fleisch. Es ist heiß, hochsommerliche Temperaturen bringen uns zum Schwitzen. Gönnen wir uns also einen Kochkurs „Leichtes in der Hitze: Fisch, Fleisch, Dessert – alles, nur nicht schwer“.

So ein Kochkurs bei Christian Jürgens ist keine exklusive Veranstaltung. Jeder kann sie über die Webseite des Hotels direkt buchen. Einmalig sind nur die Themen. Denn hier denkt sich der kreative Küchenkünstler immer neue Schwerpunkte aus. Mal richtet er sich nach der Jahreszeit, mal geht er auf die Küche einer Region ein, ein anderes Mal vertieft er das Wissen seiner Gäste in puncto Federvieh oder Fisch. Eine muntere Runde von etwa 10 Teilnehmern ist an diesem Morgen zusammengekommen.

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Das Seehotel Überfahrt ist sehr idyllisch zu erreichen: Von Bahnhof Tegernsee ist es nicht weit bis zum Anleger der Tegernsee-Schifffahrt, die Fähre bringt den Gast sicher über den See direkt vor das Hotel. UntitledAlternativ hat das Hotel auch die richtigen Fahrzeuge zur Verfügung, um die Gäste vom Bahnhof Tegernsee, Hauptbahnhof München oder den Flughäfen München oder Salzburg abzuholen. Natürlich könnte man auch mit dem Auto zum Tegernsee fahren. Aber an manchen Tagen wollen das alle – und das verlängert die Anreise etwas. Da die Kochkurse bei Christian Jürgens um 10.30 Uhr beginnen, ist genügend Zeit, aus München umweltfreundlich anzureisen – oder gleich im Hotel zu übernachten.

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Der Pavillon ist eine schwebend-leichte Konstruktion aus Stahl und Glas und steht etwas abseits vom Hotel. Eine grosszügige Terrasse umgibt ihn. Kochkurse oder andere Veranstaltungen können hier ungestört stattfinden. Standesgemäß werden die Kochkurs-Teilnehmer von den dienstbaren Geistern des Seehotel Überfahrt mit einem Glas Champagner in der Genusswerkstatt, so der Name des Pavillons, begrüßt.

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Eckart Witzigmann Symposium: Neue Gastrokonzepte mischen die Welt der Restaurants auf

Symposium der Eckart Witzigmann Akademie: Deutsche Gastronomie am Scheideweg? - Eine spannende Frage!
Demokratisches versus Fokussiertes Konzept sind laut Eckart Witzigmann die interessantesten Entwicklungen in der Gastronomie. Anlässlich des Eckart Witzigmann Symposiums in der BMW Welt im Vorfeld der ECKART 2015 Preisverleihung diskutierten prominente Vertreter der Branche über die neuesten Restaurant-Eröffnungen in Europa. Das eine Konzept wird dabei insbesondere von der neuen Tapas-Bar von Albert Adria in Barcelona verkörpert, das andere Extrem wird in Kürze von Sternekoch Kevin Fehling in Hamburg eröffnet. Wir sind gespannt auf Tickets Bar und The Table.

Demokratisch ist für Eckart Witzigmann das Konzept von Albert und Ferran Adria in Barcelona. Das „Tickets“ ist schlicht und einfach eine Neuerfindung der Tapas-Bar. Die beiden zelebrieren die Hochküche aus Spanien, garniert mit Zirkus und Erlebnis. Es ist, so schildert Eckart Witzigmann seine eigenen Erlebnisse, ein Genuss mit allen Sinnen, die Speisen haben Spitzenqualität. „Mit allen Sinnen geniessen“ wird hier direkt erlebbar gemacht. Hier findet man in einzigartiger Atmosphäre ein Update traditioneller katalanischer Tapas in experimenteller kulinarischer Technik. Das Dekor ist der Liebe zum Kino entlehnt. Blanke Tische, lebhafte Atmosphäre – „aber alles, was auf den Teller kommt, hat allerhöchste Klasse“. Also der beste Schinken, die besten Oliven, schlicht „alles perfekt zubereitet und pfiffig angerichtet.“ Das sei ein „demokratischer Ansatz“ ergänzt Otto Geisel. „Die kleinen Teller kosten ab vier Euro, man kann das Menü kurz halten, ein Bier dazu trinken, beliebig erweitern, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Aber für 60 Euro kann man ein echtes kulinarisches Erlebnis haben.“

Fokussiert ist hingegen das Konzept von Kevin Fehling für sein neues Restaurant „The Table“ in Hamburg. Der Sternekoch, der bis vor kurzem noch seine Gäste im Belle Epoque in Travemünde zu begeistern wusste, eröffnet in Kürze in der Hansestadt ein Restaurant, in dem es nur einen langen, schmalen, Tresen-ähnlichen Tisch gibt. Kevin Fehling erklärt, wie er sein neues Restaurant versteht: (mehr…)

Hofbräukeller München und Studentenverbindungen rauchen zusammen die Friedenspfeife

Stossen an auf ein gutes Verhältnis: <strong>Der Pächter des Hofbraeukeller München, Friedrich Steinberg, und der Vertreter der KSStV Alemannia, Jakob SchmidkonzDer Anfang einer grossartigen Beziehung oder viel Rauch um Nichts? Eine Woche lang beherrschte ein Thema das Sommerloch, wie es kleiner und bunter kaum sein konnte. Selbst die grossen deutschen Tageszeitungen meinten sich des Themas bemächtigen zu müssen. Dabei versuchten sie zum Teil mit Übertreibungen und Falschdeutungen den ganzen Sachverhalt aufzubauschen. Doch letztendlich sitzen jetzt gerade die Vertreter der KSStV Alemannia zu München im KV und der Pächter des Hofbräukellers, Friedrich Steinberg, zusammen und stossen gemeinsam bei ein paar Mass Bier auf ein gutes Verhältnis an. Vorbei der Sturm im Wasserglas. Fazit:Keine Studentenverbindung hat pauschal Hausverbot. Natürlich werden weder rechtsradikales Gedankengut noch schlechtes, rüpelhaftes Benehmen toleriert. Die KSStV Alemannia wird, wie beabsichtigt, im Juli 2016 ihr 135. Stiftungsfest im Hofbräukeller München feiern können. Die Verwirrungen der letzten Tage seien lediglich „Fehler in der Kommunikation“.

Jakob Schmidkonz äußerte sich exklusiv gegenüber Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin vor Herausgabe der Pressemitteilung begeistert über das Gespräch zwischen beiden Seiten. „Wir hatten eine super angenehme und konstruktive Atmosphäre. Es hätte nicht besser laufen können“, zog der 30jährige Rechtsreferendar und Doktorand Bilanz. Es waren „Fehler in der Kommunikation“, die auf beiden Seiten die Lage etwas eskalieren liessen. Denn tausende negativer Bewertungen in den sozialen Netzwerken können letztlich auch einen immensen wirtschaftlichen Schaden für das bayerische Traditionslokal bedeuten. Dann nämlich, wenn viele Touristen in München sich nicht für den Hofbräukeller, sondern für einen anderen Ort für die Mass Bier, die Schweinshaxn oder die Familienfeier entscheiden. Friedrich Steinberg, Enkel von Wienerwald-Gründer Friedrich Jahn, hatte nicht unberechtigt Sorge, dass demnächst seine Küche kalt bleiben dürfte.

Was war geschehen? Mitte Juli 2015, vor etwa einer Woche, erhielt die Münchner Studentenverbindung KSStV Alemannia zu München im KV vom Hofbräukeller München die Absage, im Jahr 2016 dort ihr Stiftungsfest feiern zu dürfen. Nachdem die Alemannia diese Absage in sozialen Netzwerken sehr erstaunt mitgeteilt hatte, erhob sich ein Sturm der Entrüstung auf den diversen Bewertungsportalen gegen den Hofbräukeller. Steinberg hatte nicht nur einer Verbindung eine pauschale Absage erteilt, sondern gleich auch noch seinem obersten Dienstherrn, dem bayerischen Finanzminister Markus Söder, Hausverbot erteilt. Außerdem noch dem bayerischen Innenminister Joachim Hermann, dem emeritierten Papst Benedikt XVI., Thomas Gottschalk, Claus Kleber und vielen anderen mehr oder weniger Prominenten aus der Mitte der Gesellschaft dazu. Und dies rein aus einer emotionalen Geste heraus, da er sich über eine andere Münchner Studentenverbindung vorher geärgert hatte. (mehr…)

Sofitel München Bayerpost: 3-Sterne-Koch Christophe Muller eröffnet „The Link“

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Ein 3-Sterne-Menü: Für viele ein Traum. Denn allzu oft ist ein Menü in einem Restaurant, das vom Guide Michelin mit drei Sternen ausgezeichnet wurde, nahezu unerschwinglich. Zudem gibt es nicht allzuviele Restaurants, die mit der höchsten Ehre der Feinschmeckerbibel ausgezeichnet sind. Keine deutsche Großstadt verfügt über einen derartig edlen Gourmet-Tempel; die elf Restaurants, die der Michelin Deutschland für das Jahr 2015 mit drei Sternen krönte, sind fast alle in Kleinstädten zu finden. Und bis zu Paul Bocuse schaffen es extrem wenige. Doch das Sofitel München Bayerpost bringt die exzellenteste Küche in die bayerische Landeshauptstadt: Bocuse-Nachfolger Christophe Muller kochte bis zum 19. Juli im Restaurant Délice La Brasserie zusammen mit Küchenchef Anton Gschwendtner. Das sechsgängige 3-Sterne-Menü kostete dabei nur 129 Euro, die Weinbegleitung zusätzlich 79 Euro. So wird auch diese geniale Küche erschwinglich. Wir durften das Menü geniessen – dazu gehörte auch die berühmte V.G.E. Suppe.

Sofitel_Muenchen_Delice_Juli_2015_004Der Franzose Christophe Muller leitet seit Oktober 2011 als Executive Chef das Restaurant von Paul BocuseL’Auberge du Pont de Collonges“ bei Lyon. Anton Gschwendtner, seit April 2015 Chef de cuisine im Restaurant Délice La Brasserie im Sofitel München Bayerpost, hat sich einen Herzenswunsch erfüllt. Er kochte gemeinsam mit Christophe Muller vom 13.-19. Juli ein 7-Gänge-Menü. Dies ist der Grundstein einer künftigen Kulinarikserie im Sofitel München. Unter dem Titel „The Link“ werden weitere, international bekannte Spitzenköche zusammen mit Anton Gschwender in München am Herd stehen. Somit kommen wieder ein paar hervorragende Sterneköche zu Gast nach München. Denn seit Otto Koch nicht mehr im Restaurant 181 First kocht, gibt es dort auch die Kulinarikserie „Gourmet Towers of the World“ nicht mehr. Nach dem Motto „Beginne mit einem Erdbeben und dann steigere Dich langsam“ ist Mitte Juli also gleich kein Geringerer als 3-Sterne-Koch und Bocuse-Nachfolger Christophe Muller zu Gast. So durften wir am gestrigen Tage folgende Köstlichkeiten geniessen: (mehr…)

St Antony: Spannende Verkostung gereifter Weißweine

Große Orbel Probe von St. Antony mit tollen reifen Rieslingen. #Wein #Riesling #stantony #kleinschmecker
Kann man den trinken, ist das Kunst oder kann das weg? So mag der geneigte Leser denken, wenn er nur das übliche Weinwissen hat, das landauf landab vorhanden ist. Nur wenige Kenner wissen, dass ein exzellent gemachter Weisswein auch mal deutlich länger lagern kann, als die sonst üblichen Empfehlungen. Welch‘ Glück, dass Weine noch kein Mindesthaltbarkeitsdatum tragen müssen – doch der EU trauen wir auch dieses zu. In diesen Tagen lud das Weingut St. Antony aus dem schönen Rheinhessen zu einer Vertikalverkostung gereifter und aktueller Weißweine wie auch aktueller Rotweine. Wir sind besonders wegen der gereiften Preziosen sehr gespannt, was wir da kredenzt bekommen würden. Die Weißweine sind ausschliesslich Rieslinge aus der Lage Orbel. Der Kenner schnalzt mit der Zunge, der Laie wundert sich.

Kein Geringerer als Kellermeister und Geschäftsführer Felix Peters, der seit 2006 das Weingut leitet, weist uns in die Materie ein. Der Orbel ist das Herzstück des Weingutes, das ehedem zur Gutehoffnungshütte gehörte, die dann im MAN-Konzern verschmolz. Doch Konzerne konzentrieren sich heutzutage auf ihre Kernfähigkeiten und stossen alles ab, was nicht irgendwie logisch in der Diversifizierung sein mag. So erwarb die Familie Meyer, denen bereits das alteingesessene Niersteiner Weingut Heyl zu Herrnsheim gehört, 2005 die Lage und die Marke St. Antony. Seit 2007 ist das Weingut St. Antony biologisch zertifiziert, seit 2011 sogar bio-dynamisch.

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Klosterbräu Seefeld: Kein Ort für Asketen

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Die Sommersonne stahlt über dem majestätischen Karwendelgebirge. Ringsum prahlen Balkone, Terrassen und Gärten mit üppiger Blütenpracht. Chillige Lokale und Hotels bestimmen neben hübschen Boutiquen den Ortskern Seefelds. Das Postkartenidyll hat sich in den letzten Jahren wieder zum Ganz-Jahres-Trendspot für Junge und aktive Best-Ager entwickelt. Vorbei die Zeit der Rentnerdestination. Auf dem Hochplateau wird gewandert, geradelt und in den Bergen geklettert, selbst wenn das Thermometer über die 30 Gradgrenze stolpert. Entspannte und innovative Gastlichkeit erwartet Genuss-Aktivisten im Fünf-Sterne-Traditionshaus Klosterbräu mit familiärem Charme. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war Hanka Paetow vor Ort in der Tiroler Zugspitzarena.

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Das Klosterbräu ist eines der elegantesten Häuser, das in der Olympiaregion Seefeld zum Bleiben einlädt. Die Familie Seyrling übernahm es 1807, vor sechs Generationen, von Augustinermönchen, entwickelte das einstige Kloster bis heute zur Vorzeige-Herberge mit innovativem Anspruch in Sachen Gastlichkeit. Die Philosophie der Gastgeber ist dabei denkbar einfach: „Wir versuchen das anzubieten, was wir uns selbst an so einem Ort wünschen“, erklärt uns der derzeitige Hausherr Alois Seyrling. (mehr…)

Laulenzi: Lustvoll geniessen im Hotel Bachmair Weissach in der Geniesserlandregion Tegernsee

Geniesserlandregion_Tegernseer_Tal_Bachmair_Weissach_Juni_2013_001Wenn’s nicht wahr ist, so ist’s doch schön erfunden: So denken wir gerne, wenn wir so manche Geschichte hören, bei der wir nicht wissen, ob sie nun wahr ist oder nicht. So geht es mir auch, als ich bei einem Hugo erfahre, wie dieses Gourmet-Restaurant im Geniesserland Tegernsee zu seinem Namen kam. Das Laulenzi spielt die euro-asiatische Karte – und das liegt in der Fabel der Namensentstehung begründet. Korbinian Kohler, der Hausherr des Bachmair Weissach, erzählt mir, dass es einst einen Jungkoch dieses Hotels, der Laurentius geheissen haben soll, in die Ferne zog. Die Karriere brachte ihn dabei über Paris nach Asien. Als er nach vielen Jahren der Wanderschaft seine letzte Station Hongkong mit dem Schiff zurück nach Europa verliess, standen angeblich einige Chinesinnen am Kai und riefen ihm sehnsüchtig und traurig „Laulenzi, Laulenzi“ hinterher. So verbindet das Restaurant Laulenzi auf köstlichste Art die Einflüsse von bayerischer und asiatischer Küche.

Das Restaurant Laulenzi im Hotel Bachmair Weissach öffnete im August 2012 – und ist nun schon wieder Geschichte. Nichtsdestotrotz möchten wir Euch gern mitnehmen auf unsere kulinarisch gar köstliche Kreuzfahrt zwischen Bayern und Asien. Das Restaurant schaffte es in kürzester Zeit im Meyers Guide auf Platz 2 der besten Restaurants in der Geniesserlandregion Tegernsee. Und das sagt schon viel aus bei der extrem starken Konkurrenz in diesem traumhaft schönen Tal. Dieser Erfolg hängt sehr stark zusammen mit dem bisherigen Chefkoch des Laulenzi: Frank Mollenhauer. Er vereint auf grandiose Art und Weise die Einflüsse der regionalen Spezialitäten rund um den Tegernsee mit asiatischer Zubereitung. Doch Köche sind wie Zugvögel. Kürzlich verkündete er seinen Wechsel hin zu den Ostiner Stuben und dem Hotel Kistlerwirt, das er wohl später auch als Eigentümer übernehmen möchte. Sein Nachfolger, Frank Pollak, wird dem Restaurant unter neuem Namen seinen eigenen Stempel aufdrücken. Es ist nicht der erste Wandel: Das Laulenzi war früher ein Kuhstall. Dieser wurde umgebaut zum Laurentikeller und war neben dem Bräustüberl das renommierte Restaurant des Hotels. Hier feierte die feinen Bürgen von Rottach-Egern Hochzeiten und Geburtstage. Allerdings wurde dieser schöne Teil des Hotel 80er Jahren des letzten Jahrhunderts kaputt renoviert. Erst mit dem jetzigen Inhaber Korbinian Kohler, Sproß der Inhaberfamilie der Papierfabrik in Gmund, kam frischer Wind und Aufschwung in das Hotel. Wir nehmen uns die Zeit und erinnern uns nochmal an unser grandioses und genial genussvolles Menü im Laulenzi zurück. Eine Art Nachruf. (mehr…)

Rakomelo: Der Heiltrunk der griechischen Götter

Aber nur einen ganz winzigen Schluck! Feiner selbstgemachter #Rakomelo aus dem @apollonia_beach_hotel daheim genossen.
Rakí ist nicht gleich Rakī. Oder anders ausgedrückt: Der türkische Raki heisst bei den Griechen Ouzo. Und der griechische Rakí entspricht eher dem italienischen Grappa. Unser Grundprodukt heute ist also der griechische Tresterbrand, nicht der Anisschnaps. Und wir möchten uns einer feinen Variation widmen: dem Rakomelo, der Kombination also von Rakí mit Honig. Dies ist ein traditionelles Getränk auf Kreta. Eigentlich wird es besonders gern zur Weihnachtszeit getrunken. Doch da die Touristen hauptsächlich im Sommer auf Kreta sind, gibt es Rakomelo mittlerweile das ganze Jahr über. Vielleicht sollten Tsipras, Merkel & Co. einfach etwas davon bei den Verhandlungen trinken? Wir wollen Euch verraten, wie Ihr Euch diesen leckeren Trunk auch selbst ansetzen könnt.

Ein genau definiertes Rezept gibt es nicht. Wie so oft bei traditionellen Gerichten und Getränken, so macht auch auf Kreta jede Familie ihren Rakomelo auf ihre ganz eigene Art und Weise. Am simpelsten ist es Rakí und Honig zu vermengen. Aber wer es so billig mag, der kann auch gleich einfach Wodka als Basis nehmen. Und Industriehonig. Als Genussmenschen lehnen wir dies ab. Und stellen Euch den Rakomelo vor, den wir in der vergangenen Woche im Apollonia Beach Hotel & Spa bei Heraklion auf Kreta erhalten haben. Ob die TUI bei ihrer heutigen Katalogpräsentation auf Kreta den Journalisten auch diese Spezialität angeboten hat? Doch wie wird der jetzt genau hergestellt?
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Colli Piacentini: Burgen, Banker und Bonarda

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Wenn wir Weinjournalisten, Sommeliers und Weinhändler fragen, was Sie von den Colli Piacentini und den Weinen dort wissen, sehen wir meist ein Schulterzucken. Warum ist das so? Warum fällt uns bei Namen wie Ortrugo oder Gutturnio nichts ein? Und wo sind die eigentlich, die „Hügel von Piacenza“? Welche Menschen leben dort, welche Landschaft erwartet einen und welche Geschichte hat sie zu erzählen. Eine Gruppe von zehn internationalen Journalisten und Bloggern war eingeladen diese Region kennenzulernen. Und so viel sei verraten. Es lohnt sich die Colli Piacentini zu entdecken. Vielleicht bei einem Besuch der Expo in Mailand.GAP 3 EXPO

Nach einem ruhigen Hinflug von München nach Mailand  mit Lufthansa werden wir in Malpensa von Egle Sutinyte, unserer Hostess aus Litauen empfangen und mit einem Kleinbus, der uns in den nächsten drei Tagen sicher zu allen Orten bringen wird, abgeholt. GAP 2 Egle EmpfangNach einer guten Stunde Fahrt über die Autostrada kommen wir zum Relais Cascina Scottina in Cadeo. www.relaiscascinascottina.it Hier werden wir von Fabio Tavazzani (Bild Mitte) begrüßt.GAP Begrüssung

Bei einem kleinen Mittagessen mit Weinen der DOC Region Colli Piacentini können wir uns erst einmal stärken und einen ersten Eindruck von der ausgezeichneten Küche der Emilia-Romagna und den Weinen hier bekommen.GAP 6 Seppiasalat

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10 typische Ernährungsfehler: Was machen wir beim Kochen und Essen falsch?

Achtung! Absolute Suchtgefahr! Marzipankuchen mit Marzipanfüllung. Im Marzipanmuseum zu Keszthely. Extrem genial lecker!  #Heviz  #Ungarn  #Plattensee  #Balaton   #EuropaFit  #HotelEuropaFit   #UngarnTourismus  #VisitHungary #SunnyCars  #Hertz #Familienur
Ich esse, was mir schmeckt. Und das ist auch gut so. Doch essen wir immer alles, was gut für unseren Körper ist? Werden wir zu dick? Oder erliegen wir einem Schlankheitswahn? Was braucht unser Körper? Wenn wir jung sind, denken wir nur ans Ausgehen, ans Feiern, an den Spaß. Später auch an die Familie und die Arbeit. Doch irgendwann denken wir auch an das Essen. Spätestens, wenn wir alleine leben und uns selbst versorgen müssen. Doch kochen und essen wir dann immer das Richtige. Wir haben uns überlegt, welche typischen Fehler junge Erwachsene bei ihrer Ernährung begehen. Wo vernachlässigen wir unseren Körper? Was können wir uns selbst gutes tun? Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin zeigt Euch die 10 beliebtesten Fehler, die wir beim Kochen und Essen machen – und wie wir sie vermeiden.

Delicious street food in #Chinatown. Want some fruits? How about a Som Tam? #streetfood
Wir haben unsere Top Ten mal ganz unspektakulär und unwissenschaftlich nach eigener Methodik und eigenen Präferenzen geordnet. Wir sind gespannt, wie Ihr das seht. Wie sind Eure Erfahrungen? Wie habt Ihr damals im Studentenwohnheim, in der Azubi-Bude, in der ersten eigenen Wohnung, mit der ersten Beziehung gekocht und gegessen? Was habt Ihr eingekauft? Tütensuppen und Pizza-Taxi? Der Imbiss um die Ecke? Oder habt Ihr die Tupperdosen von Muttern am Wochenende bekommen und unter der Woche leer gefuttert? Oder habt Ihr in der Firmenkantine soviel gegessen, dass Ihr abends nur noch eine Kleinigkeit vor der Glotze genascht habt? Folgende zehn Ernährungsfehler haben wir für Euch aufgeschlüsselt:

Oysters - how could a day be better? #LoveCroatia #VisitCroatia #Croatia #dalmatia #Dubrovnik #Mljet #ston #MaliSton #Salzseen #Familienurlaub #wine #wein #travel #travelblog #travelingram #travelphotography #instapassport #travelgram #mytravelgram #trave

  • Getreide
  • Eisen
  • Herz
  • Ballaststoffe
  • Kalorien
  • „Freie“ Mode-Trends
  • Zu wenig Zeit
  • Vitamin D
  • Getränke
  • Google

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Le Gourmand Gewinnspiel: Coole Skandinavische Küche – Kochbuch zu gewinnen

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Die skandinavische Küche gewinnt an Popularität. Die nordische Küche steht für Experimentierfreudigkeit sowie für die Verarbeitung von regionalen und frischen Produkten. Skandinavische Fischspezialitäten und Meeresfrüchte aus der Nord- und Ostsee werden hierzulande geschätzt. Während die nordische Küche nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst an Bedeutung verlor und Fast Food in den skandinavischen Ländern einzog, erlebt sie heute eine neue Blüte. Diese stützt sich vor allem auf regionale Erzeugnisse und heimische Ressourcen, die nachhaltig und kreativ verarbeitet werden. Das neue Kochbuch „So geniesst der Norden“ widmet sich erstmalig voll und ganz der Skandinavischen Küche. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat ein ganzes Exemplar für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, das wir hiermit sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 08.06.2015, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Auf bewusste und gesunde Ernährung wird großen Wert gelegt. Traditionelle Zubereitungsmethoden und innovative Experimentierfreudigkeit verbinden sich in der skandinavischen Küche zu einer eigentümlichen Einheit. Wer mehr über Ursprung und Entwicklung der nordischen Küche erfahren will, kann sich unter Nordic Cooking informieren.

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Norman Musa: Wird die Küche Malaysias zum neuen Trend in Europa?

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ITB_Berlin_2015_5_VisitKL_Norman_Musa_002Restaurants in Manchester und London, in der Heimat ein gefeierter Starkoch: Norman Musa bringt uns die Küche seiner Heimat näher. Und kann damit einen neuen Trend in Gang setzen. Er macht uns neugierig, Lust, Appetit auf Malaysia, auf das Land, die Leute, die Kultur – und natürlich auch auf das Essen. Von uns aus wäre der kürzeste Weg in sein Restaurant „Ning“ in London, etwas weiter weg liegt Manchester. Doch er tat uns den Gefallen und stellte ein paar seiner Spezialitäten auf der ITB in Berlin vor. Wir kochten mit Norman Musa zusammen und hatten echt sehr viel Spaß dabei.

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Malaysia ist mittlerweile jedem irgendwie ein Begriff. Nicht nur durch die tragischen Unglücke der zwei Flieger von Malaysian Airlines. Für die die Airline selbst, die von Vielfliegern immer wieder als eine der besten gelobt und ausgezeichnet wird, nichts kann. Die aber den Carrier in Existenznöte brachten. Malaysia und Kuala Lumpur stehen auch für die berühmten Twin Towers und das Formel 1 Rennen. Malaysia ist aber noch soviel mehr. Es steht für ein islamisch geprägtes Land mit sehr modernem Lebensstil, für einen Schmelztiegel Asiens. Hier treffen sich die Küchenstile Thailands, Indonesiens, der Philippinen und Indiens. Norman Musa ist die Speerspitze seiner Heimat in Europa. Seine Küche macht Spaß, sie macht Appetit und schon das Kochen ist ein Vergnügen.

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Spargel liebt Silvaner: Ein kulinarisches Traumpaar

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Veronika, der Lenz ist da – und dieser bringt uns nicht nur zartes, frisches Frühlingsgrün und weiße Blütenpracht, sondern auch das mit ebensolchen Farben ausgestattete, heiß begehrte königliche Gemüse – den Spargel! Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin probierte Andrea Gerum die aktuellen Trends. Mitte April war es endlich wieder soweit: Die Schrobenhausener Spargelbauern eröffneten am Münchner Viktualienmarkt mit einem symbolischen Spargelstechen offiziell die Spargelsaison 2015. Die wichtigsten bayerischen Anbaugebiete der delikaten Stangen befinden sich in Franken, die Regionen um Schrobenhausen sowie Abensberg in Niederbayern. Was liegt da näher, als Wein aus heimatlichen Gefilden zur passenden Spargelbegleitung zu wählen.

Seit dem 28. April heißt es deshalb für viele Münchner Wirte und Weinhändler wieder: „Spargel liebt Silvaner“. Gäste und Kunden dürfen sich vier Genießerwochen lang auf kreative Spargelgerichte, feine Weine und spannende Sonderverkostungen freuen. Die Aktion endet am 28. Mai 2015. Allein am Viktualienmarkt sind an vier Terminen fränkische Winzer zu Gast und laden, zusammen mit Käsespezialistin Susanne Hofmann vom Tölzer Kasladen, Besucher ein, die Kombination aus Spargel, Käse und Silvaner auszuprobieren. (mehr…)

Küchengötter unter sich: Harald Wohlfahrt kocht bei Eckart Witzigmann im Hangar 7

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„Besser als ich gedacht habe“, so zieht Harald Wohlfahrt sein Fazit. Und das ist aus dem Mund dieses besten aller besten Drei-Sterne-Köche Deutschlands wohl eine Art Ritterschlag. Denn kein Geringerer als Harald Wohlfahrt, der Küchengott aus der Schwarzwaldstube des Hotel Traube Tonbach, kocht im Monat April im Restaurant Ikarus im Hangar 7 am Salzburger Flughafen. Patron dieses Restaurants, das zum Red Bull Imperium gehört, ist kein Geringerer als Eckart Witzigmann. Einem von nur vier Jahrhundertköchen des letzten Jahrtausends. Eckart Witzigmann implementierte die Nouvelle Cuisine in Deutschland und schuf mit dem Tantris Deutschlands besten Gourmettempel. Der, dem dieser Ritterschlag aus berufenem Munde gilt, ist Martin Klein, der Chefkoch vom Ikarus.

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Dem Elsässer Martin Klein war es gelungen, sich bei einem mehrtägigen Aufenthalt in der Traube Tonbach in die Küche, die Philosophie, das Verständnis und den Umgang mit den Grundprodukten von Harald Wohlfahrt hineinzuarbeiten. Das von Harald Wohlfahrt entworfene Rezept für das Ikarus erlernte er so gut, dass die Umsetzung vor Ort in Salzburg mehr als gelungen geriet. Unser Fazit vorweg: Wir empfehlen jedem, jetzt noch im April 2015 nach Salzburg zu fahren und bei Martin Klein die Küche von Harald Wohlfahrt zu geniessen. Mit etwas Glück lässt sich im Ikarus noch ein Tisch reservieren. In der Schwarzwaldstube der Traube Tonbach im schnuckeligen Schwarzwaldort Baiersbronn sollten die Plätze bereits um Monate im voraus reserviert werden. Selten jedoch wird einem diese Ehre zuteil: dass Martin Klein auch serviert.

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Ikarus_Hangar7_Salzburg_Witzigmann_Wohlfahrt_April_2015_130Anfang April hatten wir die Ehre, Zeuge zu sein bei einem extrem seltenen Aufeinandertreffen: Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt kochten zusammen mit Martin Klein das Gastmenü von Harald Wohlfahrt. Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt gemeinsam hinter dem Herd? Wann hat es das überhaupt oder zuletzt gegeben? Eckart Witzigmann verrät es uns: „Kurz bevor Harald Wohlfahrt in die Traube Tonbach ging, erhielt er bei mir den letzten Schliff.“ Das muss also etwa 40 Jahre her sein, denn genauso lange ist der Großmeister der Küchenkunst bereits in Baiersbronn. Jener verrät uns hingegen schmunzelnd, Eckart habe sich nicht getraut ihn anzusprechen, ob er mal als Gastkoch im Hangar 7 kochen möchte. Wobei Harald Wohlfahrt selten genug seinen Schwarzwälder Herd verlässt. Dafür aber umso mehr ehemalige Eleven von ihm in ganz Deutschland und auf der restlichen Welt Michelin-Sterne, Gault Millau Kochmützen, Ruhm und Ehre erkocht haben. Wieviele Sterneköche haben die beiden zusammen ausgebildet? Die Milchstrasse käme dem wohl gleich. (mehr…)

Ca´Rugate: Warum 3 Gläser für italienische Weine so wichtig sind

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Ca_Rugate_Ristorante_Alta_Marea_Muenchen_Mar_2015_015Neun Weine + vier Gänge = wunderbare Degustation. Die ProWein stand vor der Tür. Auf dem Weg von Italien nach Düsseldorf legte der Exportchef des Soave-Weinguts Ca´Rugate in München einen Stopp ein. Im kleinen Kreise lud er zum Abendessen im Ristorante Alta Marea von Paolo Lovato ein und stellte uns die Weiß- und Rotweine des Weinguts vor. Ca´Rugate ist eines der vier Weingüter, die jemals vom Gambero Rosso zweimal im gleichen Jahr mit drei roten Gläsern ausgezeichnet wurden. 2013 gab es sowohl für den 2012er Soave Classico „Monte Alto“ wie auch für den außergewöhnlichen 2010er „Studio“ diese Auszeichnung.

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Da das Weingut wunderschön direkt an der Grenze zum Valpolicella liegt, produziert Ca´Rugate auch beeindruckende Rotweine. Federico Polacco präsentierte uns zu einem klassisch italienischen Menü drei Weißweine, einen Valpolicella Ripasso und natürlich einen Amarone. Das Weingut Ca’Rugate ist gerade einmal 60 Hektar gross und liegt in der Region Soave. Diese Ecke ist nicht gerade bekannt für die besten Weine Italiens. Allzulange haben die Winzer der Region auf billige Masse gesetzt. Ca’Rugate setzt sich wohltuend davon ab. Traditionell werden die Reben in Guyot- und Pergola-Technik gezogen.

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Die kleine Journalistenrunde verkostete also die wunderbaren Kreszenzen zusammen mit einem köstlichen Menü aus dem Alta Marea. (mehr…)

Martell Cognac Cocktail Wettbewerb: Starke Frauen, fatale Cocktails

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Martell_Cognac_Cocktail_Competition_Muenchen_Mar_2015_297 Ramona Stenglein strahlt. Sie setzte sich durch gegen ihre Kollegen und mixte den besten Cocktail. Fatalerweise (?) nannte sie ihn „Femme fatale“. Sie gewann das Finale des Martell Cognac Cocktail Wettbewerbes im Hotel Leonardo Royal München. In Kooperation mit dem Spirituosen-Haus Pernod Ricard Deutschland und der Barschule München wurden kürzlich die Cocktail-Kreationen der neun Finalistinnen und Finalisten der Öffentlichkeit präsentiert. In drei Flights traten jeweils drei Barkeeper gegeneinander an und fochten einen Wettbewerb auf sehr hohem Niveau aus.

Unter den gespannten Blicken der 300 Gäste wurden ausgefallene Cocktails kreiert und anschließend durch eine Fachjury beurteilt: Die Siegerin des Abends war Ramona Stenglein, The Westin Grand München, mit ihrem „Femme Fatale“. Über den zweiten Platz freute sich Daniele Aresu, Hotel Victory Therme Erding, mit der Kreation “Arenada”. Den dritten Platz belegte Tobias Wismeyer, Pacific Times, mit seinem Cocktail “Avaler”. (mehr…)

Primavera del Prosecco: 5 Jahre DOCG sind ein Grund zum feiern

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Blubberwasser in Dosen, blaue Flaschen mit Paketband verschnürt: Der Prosecco-Boom des letzten Jahrzehnts hat absonderliche Abscheulichkeiten produziert. Paris Hilton, die wahrscheinlich von Wein oder gar Prosecco ebensowenig Ahnung hat wie von Hotelmanagement, als Testimonial für Prosecco in Dosen, die diesen dann auch noch in einem knallgelben Dirndl auf dem Münchner Oktoberfest präsentierte: das war wahrscheinlich die absolute Spitze der Perversion. Ich vermute, dass sich spätestens zu diesem Zeitpunkt die Winzer in der Prosecco-Region zwischen Conegliano und Valdobbiadene zusammensetzten und beschlossen, etwas zu tun. Seit nunmehr fünf Jahren sind die Spielregeln geändert. Beim alljährlichen Prosecco-Frühling, dem Primavera del Prosecco, kann jetzt gefeiert werden. Ein Hoch auf die Qualität!

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Wir bekommen Einblick in die Welt des Prosecco bei einem Besuch vor Ort: Das Festival „Primavera del Prosecco DOCG“, der Prosecco-Frühling, ist jedes Jahr das weingastronomische Ereignis im nördlichen Veneto. Im traditionellen Anbaugebiet der ProseccoGlera-Traube, auf den Hügeln zwischen Valdobbiadene und Conegliano, lautet das Motto dann: Probieren, Plaudern und Prämieren. In diesem Jahr vom 14. März bis 14. Juni 2015 präsentieren rund 400 größere und kleinere Winzerbetriebe in 16 Ausstellungen ihre „Schätze“. Dieses Festival ist ein „Fest des Weins“ bei dem von Ort zu Ort, von Valdobbiadene bis Conegliano, das „offizielle“ Debüt der Weine der letzten Weinlese gefeiert wird. Wein- und Proseccogenießer können dabei die „Proseccostraße“ entdecken: eine Weingegend, die teils zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Eine sanfte Hügellandschaft, die stellenweise von antiken Abteien, jahrhundertealten Bäumen und Gehöften unterbrochen wird. Neben Degustationen des Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore werden auch die “Nischenprodukte” des Cartizze DOCG, des Refrontolo Passito DOC, des Torchiato di Fregona DOC, des roten und weißen Colli di Conegliano DOCG und des Verdiso näher vorgestellt. Des Weiteren können die Touristen die passend zu jeder Ausstellung vorgeschlagenen Routen entlangfahren, die Gipsoteca von Canova (Possagno) und andere wunderbare Sehenswürdigkeiten dieser Hügellandschaft besuchen. Eine weitere Besonderheit der Gegend sind die alten herrschaftlichen Villen. Reiche Venezianer bauten sich auf dem Festland in Treviso prächtige Häuser – die Serenissima ist gerade mal 30 Kilometer entfernt. Inzwischen wurden viele von diesen Prachtbauten liebevoll restauriert und etliche in Hotels oder Restaurants umgewandelt.

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Prosecco_2_Conegliano_2010_001Wir übernachten im Best Western Hotel Canon d’Oro und gehen mal stark davon aus, dass das Hotel auch andere, modernere Zimmer hat. Zumindest laut Webseite ist dem so. Vielleicht wurde dieses Zimmer ja mittlerweile auch schon renoviert. Jedenfalls ist das Vier-Sterne-Hotel mit allem eingerichtet, was der Gast so braucht und für eine kleine Entdeckungsreise in zwischen Conegliano und Valdobbiadene reicht es völlig aus. Der renovierte, fresken-geschmückte Palazzo aus dem 15. Jahrhundert liegt wunderbar ruhig. Die Altstadt von Conegliano ist auf jeden Fall an sich schon einen Besuch wert.
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Le Vigne di San Pietro: Wein mit der Kraft der zwei Herzen

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Klein und fein – das ist die Devise des Weingutes „Le Vigne di San Pietro„. Der Wein vom Heiligen Petrus also. Der Lieblingswein vom ersten Papst? Nunja, weit hergeholt. Auf jeden Fall wird in diesem Weingut mit Herz und Seele gearbeitet. Im Rahmen unserer Fish & Chef-Rundreise um den Gardasee besuchen wir den Winzer Carlo Nerozzi zuhause – und werden mit bester hausgemachter Pasta bewirtet.

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Carlo Nerozzi heisst uns in seinem Privathaus sehr herzlich willkommen. Wir machen es uns in seinem Wohnzimmer bequem und lauschen zuerst bei kleinen Vorspeisen und einem leichten Bardolino Chiaretto Roséwein seiner Präsentation. (mehr…)

Monte del Fra: So vielfältig sind die Weine am Gardasee

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Wein vom Gardasee: Für Münchner nur Lugana. Fast hat es den Eindruck, als ob in München fast nur noch Lugana getrunken wird. Jung, frisch, süffig, billig. Dabei gerät der viel interessantere (Bianco di) Custoza fast in Vergessenheit. Ein Besuch beim Weingut Monte del Fra‘ im Rahmen unserer Fish & Chef-Rundfahrt zeigt uns, dass die Weine rund um den Gardasee noch viel reichhaltiger sind: Von Bardolino über Garganega bis hin zum Amarone della Valpolicella verkosten wir die Kreszenzen der Familie Bonomo.

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Der Name Custoz(z)a hat, für Österreicher zumal, noch einen guten Klang. Ein Beinhaus in Form eines 38 Meter hohen Turmes in der Nähe des Dorfes erinnert an die zahlreichen Toten der zwei für die österreichischen Truppen siegreichen Schlachten. Generalkommandant Johann Josef Wenzel Graf Radetzky schlug hier am 25. Juli 1848 das Heer Sardiniens unter König Albert. Erzherzog Albrecht von Österreich besiegte am 24. Juni 1866 das etwas größere italienische Heer unter dem piemontesischen Oberbefehlshaber General Alfonso La Marmora. Leider war es uns nicht möglich, das Denkmal näher zu betrachten. Denn obwohl ein Schild „Ingresso libero“ (Eintritt frei) versprach, so war der Zaun davor abgeschlossen. Wir widmen uns eh lieber den Lebenden, den Freunden, dem Genuss und lassen den Toten ihre Ehre, ihre Würde und sind froh über den Frieden. Savoir vivre und dolce vita sind deutlich gesünder als kriegerische Auseinandersetzungen. Ergo bibite! Hinab in den Weinkeller! (mehr…)

Ca’Rainene: Das exklusive Olivenöl vom Gardasee

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Wie macht man ein kleines Vermögen? Indem man ein großes investiert. Der Satz ist nicht neu. Insbesondere in Hotellerie und Gastronomie hören wir ihn fast permanent. Nun haben wir noch ein Beispiel kennengelernt: Olivenöl. Dies scheint wohl eine der teuersten und zeitaufwändigsten Investitionen zu sein, die wir bisher kennen. Wer nicht vorher schon Geld hat sowie ein weiteres Einkommen, der braucht damit nicht erst anzufangen. Bei unserem Besuch am Gardasee lernen wir Ca’Rainene kennen. Eines der wohl exklusivsten Olivenöle, das insbesondere in der Sternegastronomie sehr gern benutzt wird. Der Inhaber Paolo Bonomelli steht uns bei einer Verkostung Rede und Antwort.

Vielleicht ist es gerade dieser Ausblick über den Gardasee, der – zumal bei schönem Wetter – die Einwohner zu Höchstleistungen treibt. Vielleicht ist es auch der Reichtum der Natur, der einen dazu treibt, das Beste aus den Früchten herausholen zu wollen. Vielleicht ist es auch die Langeweile der reichen Erben, die gern irgendetwas machen wollen, etwas anderes als die Vorfahren – und dabei gern einiges investieren. Doch wer es richtig anpackt, so wie Paolo Bonomelli, der holt einige Jahre später ein schönes Vermögen wieder rein. Mit Olivenöl der Extraklasse, das viele Auszeichnungen gewinnt, wie uns Wände und Regale im Verkostungsraum eindrucksvoll zeigen. Bei unserem Besuch zur Fish & Chef Woche an Italiens wohl bekanntestem See erfahren wir mehr über den Gründer und sein exzellentes Olivenöl (mehr…)