Kochen wie die Profis: Tipps und Tricks von Sternekoch Bobby Bräuer

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Profis kochen anders. Profis kochen schnell, gut, präzise. Aber wo liegen die Unterschiede zwischen dem, was wir zu Hause machen, und der Küche in der Sternegastronomie? Und welche Tricks und Kniffe bekommt man am heimischen Herd ebenso gut hin? Sternekoch Bobby Bräuer trat an, einer kleinen Runde von Journalisten zu zeigen, dass es oft nur eine Frage des richtigen Produkts und des perfekten Werkzeugs ist. Und natürlich des „Gewusst wie“.

Wir waren vom Premiumkochgeschirrhersteller All-Clad zu einem Champagnerempfang mit anschließender Koch-Demonstration und mehrgängigem Menü in das Restaurant EssZimmer in der BMW Welt eingeladen.

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Nicht nur das Können, die Ausbildung, die Erfahrung machen den Meister, so erfuhren wir in der kleinen Showküche bei einem feinen Piper-Heidsieck Brut. Für das letztlich absolut perfekte Produkt, das genau richtig bei optimaler Temperatur gebratene Fleisch ist auch das Werkzeug elementar wichtig. So kocht die Elite der Köche fast nur noch auf Induktionsherden. Des Kochs liebste Energiequelle, das Gas, ist out. Die Köche lieben es zwar immer noch. Es garantiert die optimale Regelung der Energiezufuhr. Doch strahlt so ein Gasherd enorm Hitze ab. Es wird einfach viel zu heiß in der Küche. Der Koch ist permanent im kalt-heißen Umfeld, wenn er vor sich den Herd und im Rücken die kalten Küchenmöbel hat. Dieser permanente Temperaturunterschied, den ich ja selbst oft genug kennengelernt habe, führt viel zu oft zu Erkältungen. Daher ist der Magnetinduktionsherd einfach ideal. Das Essen kocht, gart, brät – es tut, das, was es soll. Und das Umfeld bleibt kalt, es wird keine Hitze abgestrahlt. Es geht keine Energie verloren, der Stromverbrauch und mithin also die Kosten sinken.

Natürlich gibt es für diese – mittlerweile nicht mehr ganz so neuen – Herde auch neues, optimiertes Kochgeschirr. Töpfe und Pfannen, die für Gas- und Elektroherde gedacht sind, funktionieren nicht sinnvoll auf Induktionsherden. Umgekehrt aber geht es: Das neue Kochgeschirr, das für Induktion geschaffen wurde, kann auch auf dem Gasherd eingesetzt werden. (mehr …)

Südtirols Weinwelt: Alpin-frisch bis kraftvoll-elegante Entdeckungen

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Deutsche Perfektion, italienische Nonchalance: Südtirols Weine sind die sympathische Symbiose aus den typischen Charaktereigenschaften oder auch Vorurteilen über uns Deutsche und unsere italienischen Freunde. Wunderbare Weine wachsen in den Höhenlagen der Alpen und in den sanft gewellten Ebenen von Südtirols Süden. In Südtirol werden exzellente Weine in hoher Dichte produziert. Le Gourmand hatte schon vor langer Zeit eine eigene Seite dafür eingerichtet, mit der wir auf ein paar besondere Weingüter aufmerksam machen wollten. Nun haben wir diese Seite aktualisiert und möchten Eure Augen, Nase und Geschmacksnerven darauf richten.

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Unter der Vielzahl hochklassiger Weine Südtirols überrascht die Region besonders mit der hohen Qualität und Vielalt ihrer kraftvollen und eleganten Weißweine. Wurde Südtiroler Wein früher in erster Linie mit roten Rebsorten, allen voran Vernatsch, in Verbindung gebracht, so sind dort inzwischen die Weißweine auf der Überholspur. Schon seit einiger Zeit genießen Südtirols fruchtig-mineralische Weißweine einen hervorragenden Ruf und erfreuen sich reger Nachfrage. Unsere Seite über Südtirols Weinwelt nennt Euch einige exzellente Weingüter, deren Kreszenzen es unbedingt zu verkosten gilt. (mehr …)

Wanderungen zu Köstlichkeiten: Der kulinarische Jakobsweg verbindet Sterneküche mit Almhütten

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Der Weg ist das Ziel? Nicht ganz. Für Feinschmecker ist das Ziel entscheidend, um sich auf den Weg zu machen. Ab sofort lockt das Paznaun den ganzen Sommer lang auf den Kulinarischen Jakobsweg. Hier gibt es Gipfel, die anzusteuern sich lukullisch lohnen. Zu Fuß, mit dem Rad oder einem E-Bike. Bis einschließlich 21.9.2014 nämlich bringen vier Sterneköche aus Deutschland, Italien, Belgien und England ihre eigens entworfenen Gerichte aus regionalen Produkten in Tiroler Berghütten. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin erwanderte sich Karin Lochner die Gaumenfreuden.

Das Konzept ist bereits das sechste Jahr erfolgreich. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war vor drei Jahren bereits zur Präsentation dabei. Internationale Sterneköche kreieren jeweils ein Sommergericht für Alpenvereinshütten zu einem moderaten Preis. Das Besondere: die Spezialitäten aus der Region Paznaun werden in die Menüs eingebaut. Wie Wildkräuter, Schinkenspeck, Pasta, Kartoffeln; allesamt Zutaten, die auf die Speisekarte einer Berghütte passen. Also rein in die Bergstiefel, hochgewandert und gekostet, was sich Dieter Müller aus Deutschland, Giovani Oosters aus Belgien, Russell Brown aus England sowie Alfio Ghezzi aus Italien für die hungrigen Wanderer haben einfallen lassen. (mehr …)

Ist das Canis Resort München auf den Hund gekommen?

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“Wir sind erstes Haus einer Kette” – Ich kann den Satz nicht mehr hören. In den letzten Jahren war ich bei mehreren Eröffnungen von Hotels und Restaurants. Und bei einigen stellten sich die Inhaber breitbeinig hin und verkündeten grossspurig, dass sie schnellstmöglich expandieren wollen. Nur, um wenig später mehr oder weniger spur- und vor allem sprachlos zu verschwinden. Allerdings lesen wir bei den Kollegen der Printpresse selten vom Abgang. Wohl aber vorher von der lauten Eröffnung. Zeit wird’s also hier mal nachzufragen. Sozusagen eine Mini-Rubrik unter dem Motto “Was wurde eigentlich aus …?”. Das erste Mal, dass ich die “Konzerneröffnung” hörte, war im Dezember 2008. Da eröffnete Deutschlands erstes Hunde-Hotel, das Canis Resort in Freising bei München. Und kündigte für das Frühjahr 2009 den Ableger für den Münchner Süden an. Denkste Puppe, nischt is’ – wie der Berliner sagt.

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Im Vorfeld hatten wir bereits hier über das neue Hundehotel berichtet. Bei klirrender Kälte eröffneten die Gründer das Canis Resort, das Geschwisterpaar Sabine und Dr. Thomas Gerteis, mit richtig viel TamTam und B-Promis wie etwa Lisa Fitz. Doch für die Paparazzi war letztlich nicht Lisa Fitz der Hingucker – sondern der wunderbare Bernhardiner Nemo, der sich die Kabarettistin gerade als Streichelopfer ausgesucht hatte. Kaum hatte sich die Ulknudel zu dem kuschligen Wollknäuel hinuntergebeugt und mit Streicheln angefangen, riefen alle Fotografen “Lisa, schau mal hierher” und das Blitzlichtgewitter ging los. (mehr …)

Spargel liebt Silvaner – Zwei, die zusammengehören, werden vermählt

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Spargel_liebt_Silvaner_Restaurant_AlterHof_Frankenwein_2014_16Kulinarischer Frühlingsbeginn. Spargelzeit. Silvanerzeit. In München kooperieren erstmals Weinhandlungen, Restaurants und Wirtshäuser unter dem Motto “Spargel liebt Silvaner”. Bis Ende Mai dürfen sich Gäste und Kunden auf interessante Sonderverkostungen und besondere Spargelmenüs freuen. Alle Spielorte der Liebesgeschichte von Spargel und Silvaner stehen auf der Webseite von Spargel liebt Silvaner.

Der Aperitif war schon ein schöner Start in den Abend im Münchner Restaurant Alter Wirt in der Residenz. Doch warum der Cremant Silvaner Sekt Brut vom Winzer Sommerach den französischen Namen Crémant und nicht Sekt trägt, das habe ich immer noch nicht verstanden. Culinarium Bavaricum hatte zusammen mit den fränkischen Winzern und Schrobenhauser Spargel eingeladen, um einen vergnüglichen und informativen Abend mit viel Spargel und noch viel mehr Silvaner zu geniessen. Die lieblichste Begleitung des Abends war allerdings die aktuelle Fränkische Weinkönigin. (mehr …)

Forte Village Sardinien: Sterneküche mit Alfons Schuhbeck

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Alfons_Schuhbeck_ForteVillage_Sardinien_2014_09Schuhbeck im Urlaub geniessen: Der ubiquitäre Koch kann in diesem Jahr auch in Eurem Hotel am Herd stehen. Vorausgesetzt, Ihr bucht den Urlaub im Forte Village Hotel auf Sardinien. Und das im Zeitraum vom 23. bis 25. Juni 2014. Denn dann kocht einer der bekanntesten deutschen Sterneköche als Gastkoch für die Gäste des Fünf-Sterne-Resorts. Der deutsche Sternekoch wird im Sternerestaurant La Cantina seine berühmte Küche präsentieren.

Zu diesem Anlass luden kürzlich das Hotel und Alfons Schubeck in die Südtiroler Stuben am Platzl in München. “Wir freuen uns außerordentlich mit Alfons Schuhbeck einen Partner gefunden zu haben, der nicht nur ein Meiste rseines Fachs ist sondern zudem eine Leidenschaft ausstrahlt, die Gäste einfach überzeugt”, erklärte Lorenzo Giannuzi, General Manager des Forte Village der versammelten Münchner Gastro-Presse. “Mit Alfons Schuhbeck haben wir eine Partnerschaft auf Augenhöhe geschaffen, die dem Gast das Beste aus beiden Welten präsentiert.” (mehr …)

Warum nicht mal den Osterhasen zu Ostern servieren?

I Killed The Easter Bunny: Kaninchen À La Crème Mit Backpflaumen Und Rosmarinkartoffeln @ Le Gourmand, Private Home Fine Dining
I killed the easter bunny! Frischer geht es kaum. Draussen aus dem bayerischen Schwabenland, von einem kleinen Hof, bei dem ich mir hin und wieder Kaninchen, Honig, Marmeladen und so manches andere leckere Gedöns hole, da habe ich mir diesen Osterhasen geschnappt. Der Osterhase hier auf dem Bild hatte seine Pflicht und Schuldigkeit für das Jahr getan. Die Eier hatte er gebracht und versteckt. Es war also Zeit, ihm das Fell über die Ohren zu ziehen. Meister Lampe sah das auch ein, zumal wir ihm die Aussicht gaben, von uns besonders lecker zubereitet zu werden. Wir entschieden uns also für Kaninchenschlegel mit Backpflaumen und Rosmarinkartoffeln.

Die Karzeit ist vorbei. Wer bisher gefastet hat, der möchte sicherlich nicht gleich mit einer Schweinshaxn loslegen. Kaninchenfleisch ist leicht und mager. Zudem enthält das Fleisch wenig Cholesterin und versorgt den Körper mit ungesättigten Fettsäuren. Es eignet sich daher besonders für die fettreduzierte Küche. Zusammen mit frischen Kräutern und Backpflaumen wollen wir dieses Karnickel also zu einem wunderbaren Ostersonntagsbraten werden lassen. (mehr …)

Nationalfahnen kochen: Lachsfilet, Estragonsauce, Blattspinat = Italien oder Irland?

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Lachsfilet_Spinat_Hofstaetter_Chardonnay_Okt_2013_05Malen nach Zahlen, Kochen nach Farben: Habt Ihr so eine Spielerei schon mal gemacht? Ich bekam die Idee durch eine Diskussion in meiner Facebook-Timeline. Da fiel mir auf, dass viele Gerichte von drei Hauptzutaten leben, von einer Farbtrilogie angeführt werden. Der beliebte Insalata Caprese, auch als To-Ba-Mo bekannt, also Tomaten-Basilikum-Mozzarella, lebt von der rot-weiss-grünen Kombination. Beim Anrichten meines Lachs mit einer Senf-Estragon-Sauce und Blattspinat dachte ich zuerst an Italien oder Irland. Welche Gerichte fallen Euch ein, die Landesfarben bzw. Nationalfahnen ergeben?

Dies Gericht passt optimal zu einem Karfreitag. Es ist nicht nur ein Fischgericht, sondern hier verzichten wir im Sinne einer Low Carb Diät auch mal auf die Kohlenhydrate als Beilage. Glaubt mir, ein ordentliches Stück Fisch und diese Kombination gibt Euch genügend Glücksgefühle, so dass Ihr keinen Reis, Kartoffeln oder gar Nudeln mehr braucht. Als Wein assistiert uns ein 2011 Chardonnay vom Weingut J. Hofstaetter aus dem Weinort Tramin in Südtirol. (mehr …)

Gründonnerstag: Frankfurter Grüner Sauce mit Ei oder mit Gebackenem Kotelett

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Zum Gründonnerstag gibt’s was Grünes. Ich wage einen Ausflug in die hessische Küche. Ich bin zwar kein Hesse – insofern mögen mir Puristen unter Euch bitte schon vorab verzeihen, falls es nicht ganz in Eurem Sinne gelungen sein sollte. Doch schmeckte schon mein erster Versuch so gut, dass ich Euch gern daran teilhaben lasse. Auf meinem Münchner Wochenmarkt gab es in der Karwoche die ersten Bündel mit frischen Kräutern für Frankfurter Grüne Sauce (oder Soße). Am Stand nebendran hatte der Metzger ganz frische Koteletts im Angebot. So also fügte sich schon beim Einkaufen auf dem noch dick eingeschneiten Jospephsplatzmarkt in der Zieblandstrasse das eine oder andere Osteressen.

Frankfurter Grüne Soße Mit Ei Und Pellkartoffeln @ Le Gourmand, Private Home Fine Dining
Der brav fastende Katholik wird mich jetzt zurecht darauf hinweisen können, dass es zum Gründonnerstag doch noch bitte rein vegetarisch zugehen sollte. Also habe ich die vegetarische Variante auch noch zubereitet. Die klassische Frankfurter Grie Soß mit Ei und Pellkartoffeln folgt unten auf dieser Seite im Anschluss.

Doch zuerst widme ich unsere Aufmerksamkeit der Frankfurter Grüner Sauce mit gebackenem Kotelett. (mehr …)

Regiohof Gsieser Tal: Wie koche ich selbst frische Marmelade ein?

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Frische selbst eingekochte Marmelade: Das erfreut jeden Gaumen, jede Brotscheibe. Da wird das Frühstück zum Erlebnis. Und wertet jeden Käse auf. Der Regiohof im Gsieser Tal belebt Traditionen und Rezepturen von Berghöfen. Das Wissen der Mütter ist ein Schatz den die Gründer bewahren und gerne weitergeben. Rezepte und Verarbeitung wie anno dazumal. Regional und Bio-Qualität. Der Lohn kommt auf dem Gaumen: Es schmeckt einfach superlecker und ist eine wahre Wohltat. Wir schauten im Regiohof auf 1.400 Meter Höhe im Gsieser Tal über die Schultern bei der Erdbeermarmelade-Produktion.

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Na, bekommt Ihr bei dem Anblick auch Appetit? Eine Käseplatte mit frischem Südtiroler Bergkäse, frische selbst gemachte MarmeladenKonfitüren, das ganze in malerischer Landschaft nach einer schönen Wanderung durch die Südtiroler Bergwelt. (Über die dank der EU gesetzlichen Vorschriften und Unterschiede zwischen Marmelade und Konfitüre verweise ich auf diesen Wikipedia-Artikel.)

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Herz, was willst Du mehr? Die perfekte Jause: Schinken, Speck, Schüttelbrot und frische Erdbeeren. Daneben noch eine Karaffe mit frischem Quellwasser.

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Dazu noch ein paar frische Schlutzkrapfen mit Südtiroler Bergkäse. Und jetzt kommen wir zur Marmelade… (mehr …)

Frankenweine: Mal schräg und komplett anders

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Notizen bei Weinverkostungen: schnell geschrieben, abgelegt, verlegt… und heute wieder gefunden. Doch offensichtlich keine Bilder dazu geschossen. Es war einfach zu lecker, zu interessant, zu abwechslungsreich an dem Abend, als wir zusammensassen. Eine kleine Künstlerschar, nein vielmehr: Journalisten, Gastronomen und Winzer. Das Motto des Abends: Schräge Weine – Franken mal anders. Frankenwein und Culinarium Bavaricum, eine kleine Vermarktungsagentur, präsentierten Weine, die für die Weinregion absolut untypische Vertreter sind.

Alle Weine waren durch selektive Handlese geernet worden. Es fuhr also kein Winzer mit dem Vollernter durch seinen Wingert. Pure Handarbeit. Wir verkosteten die folgenden durchweg sehr exzellenten Weine. Ob diese Weine im Handel oder beim Winzer direkt noch erhältlich sind, kann ich Euch nicht zusichern (eher nicht). Es war ein schöner Einblick, an dem ich Euch im Nachhinein gern teilhaben lassen möchte. (mehr …)

Wellmondo: Wohlgefühl und Leidenschaft aus der Teetasse

Wellmondo Tea Collection - WIESERGUT März 2012
Teetrinker sind die besseren Liebhaber. Sie kommen langsam und allmählich auf Touren, dann bleiben sie langfristig auf einem hohen Level, kommen nicht zu früh, nehmen sich Zeit für die Bedürfnisse des Partners und geniessen mit Hingabe die gemeinsame Zeit. Kaffee ist oft genug nur ein ex und hopp Getränk, der schnelle Espresso zwischendurch ist eben nur ein Quickie. Und oft genug ist es eben nur eine langweilige Plörre, die abgestanden in einer Kanne rumsteht. Tee hingegen vermittelt die perfekte Liebe und Leidenschaft. Qualitativ hochwertiger Tee vermittelt sogar Wellness und Wellbeing. Wie beispielsweise die Teesorten von Wellmondo.

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Harmonie, Hochachtung, Respekt und Reinheit, wie sie bei einer japanischen Teezeremonie vermittelt werden haben meines Erachtens nicht nur viel mit Wohlbefinden und Wohlgefühl, sondern auch viel mit Erotik zu tun. Die Leidenschaft, sich die Zeit zu nehmen, für den geliebten Partner einen wohlschmeckenden Tee zuzubereiten, spricht über die tiefe innere Liebe und Verbundenheit. Es wird also wieder Zeit für eine neuen Teekult mit besten Teekreationen. Das Münchner Unternehmen Wellmondo “designt” seinen eigenen Tee. Aus feinsten Zutaten werden in der Wellmondo Teeschmiede einzigartige Teekreationen entwickelt. Die hierfür benötigten Tees und Zutaten wie Kräuter, Blüten und Früchte kommen aus sorgfältig ausgesuchten Teeplantaten in China, Japan, Indien und Afrika. (mehr …)

Delikatessen, Feinkost, Weine, Biere: Harpf präsentiert feinste Versuchungen

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KaDeWe Feinschmeckeretage fällt mir sofort ein, Dallmayr oder Käfer. Und: Es ist ja alles so lila hier. Ja, die Corporate Design Farben Lila und Weiß ziehen sich stringent durch den Laden durch. Das wirkt jung, das wirkt frisch, das wirkt auch etwas weiblich. Vor allem aber wirkt das ganze Ladengeschäft geschmackvoll eingerichtet. Harpf steht für Essensgenuss, Harpf steht auch für mehr Trinkgenuss. Und Lukas Harpf, der Eigentümer, steht für ein Lebensmittelgeschäft, wie wir uns wesentlich mehr davon wünschen. Doch dann wäre dieses Geschäft ja nichts besonderes mehr.

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Bruneck_2_Harpf_Feinkost_Delikatessen_Juni_2013_004Mitten in der Fußgängerzone von Bruneck, in einem wunderschönen Altbau gelegen, hat Lukas Harpf ein Kleinod erschaffen. Seine Liebe zu guten Essen, gutem Wein, zu der eindeutigen Herkunft der Produkte und sein Bekenntnis ausschliesslich beste Qualität anzubieten ist dem Laden von vorne bis hinten anzusehen. Hier wird nicht Massenware präsentiert, hier wird der Kunde nicht erschlagen von einem Überangebot von allem. Von jedem steht etwas da. Und wenn ein Produkt gerade ausverkauft sein sollte, dann kann der Kunde sicher sein, dass es frisch wieder beschafft wird. Dabei liegt der Fokus der Lebensmittel ganz klar zuerst auf Südtirol, dann auf Italien. Weine und Biere kommen hingegen aus ganz Europa. Harpf gilt mittlerweile, insbesondere in Deutschland, als Geheimtipp in der Craft Bier Szene. (mehr …)

Schöfferhofer: Erfrischend säuerlich-sommerliche Biermixgetränke

Schoefferhofer_Weizenmixgetraenke_2014_04Russ’n sind in Bayern ähnlich beliebt wie Radler. Hingegen ist der Neger nicht ganz so gängig, zumal das ja auch nicht politisch korrekt ist. Ein Weißbier mit Cola heisst aber nunmal in Bayern Neger. Und ein Weissbier mit Limo ist eben ein Ruß oder ein Russn. Über althergebrachte Namen wollen wir hier nicht diskutieren – weil es ja eh nichts bringt. Wir trinken viel lieber ein gutes Bier. Doch oft genug fahren wir ja auch Auto oder Fahrrad und wollen aus diversen anderen Gründen nicht soviel Bier trinken. Also lieber hin und wieder ein Biermischgetränk – bevor man ein Alkoholfreies trinken würde. Da wir Deutschen immer weniger Bier trinken und die Brauereien unter Absatzverlusten leiden, springen sie mehr und mehr auf den Zug der Biermischgetränke auf. Schöfferhofer, eine Marke aus dem großen Radeberger-Konzern, bringt diesen Sommer zwei neue Sorten raus: Schöfferhofer Zitrone und Schöferhofer Granatapfel-Guarana. Wir haben diese Biere einem Test unterzogen.

Schöfferhofer, “das Bier, das so gut hat geprickelt in meine Bauchnabel” (bitte mit französischem Akzent lesen), ist eines der vielen “heimatlosen” Biere in Deutschland. Wo wird Schöfferhofer gebraut, wo kommt es her? Die typischen Weizenbiere, die richtigen guten Weißbiere kommen aus Bayern. Denn soviel steht fest: die Bayern können ein gutes Weißbier brauen – aber kein gutes Pils. Und diesmal schliesse ich die Franken davon aus, denn die können Pils und Wein und manches andere mehr. Doch dazu in meiner Reihe über das kulinarische Franken demnächst noch mehr. Doch Schöfferhofer gehört zu dem grossen Binding-Radeberger-Konzern mit Sitz in Frankfurt. Und dieses Agglomeration gehört zu Dr. Oetker. Schöfferhof hieß früher mal eine Brauerei in Mainz, doch wer weiß das heute schon. Dieser Konzern also drückt seine Weizenbiere mit aller Macht in den Markt, ebenso seine modernen Weizenmischbiere in den unterschiedlichsten Geschmacksausprägungen. So schmeckt das erste Bier auch dem Jugendlichen auf dem Schulhof oder bei der Party.

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Schneider Weisse: Ein Weizen Doppelbock ist wahrlich was wunderbares

Schneider_Weisse_Weizendoppelbock_Nelson_Sauvin_2013_07Diese Nummer ist kein One Night Stand. Kein Quickie. Ich rate, dieses edle Gesöff nur schlückchenweise zu geniessen. Und es langsam die Kehle hinunter rinnen zu lassen und sämtliche Aromen aufzufangen, zu degustieren, zu rekapitulieren und dann den Vorgang zu wiederholen. Doch mit Vorsicht, mit Liebe, mit Hingabe, mit Zeit, mit Ausdauer. Wenn dieses Bier zu stark für Dich ist, dann bist Du zu schwach. Es ist ein ganz besonderer Moment für Liebhaber des Weizenbieres oder Weißbieres. Doch ist es davon sehr weit entfernt. Kenner eines Bockbieres oder auch eines Doppelbockbieres werden ebenfalls fasziniert sein. Dies ist eine doch relativ rare Spezialität: ein Weizen Doppelbock. Die Brauerei Schneider, die für ihr Weißbier berühmt ist, spielt seit kurzem ebenfalls in der Liga der Craft Beers, der handwerklich gemachten Spezialbiere. Georg VI. Schneider, Inhaber der Weißbierbrauerei, ist selbst ein Liebhaber von Bieren mit Charakter und zeigt, dass auch ein mittelständisches Brauereiunternehmen in Deutschland die Zeit und die Kapazitäten hat, Biere auf den Markt zu bringen, die nicht dem Mainstream entsprechen. Dieses Bier ist Schluck für Schluck ein schöner, langer, ausdauernder Liebesakt.

Schneider_Weisse_Weizendoppelbock_Nelson_Sauvin_2013_05Ja genau, für den schnellen Sex empfehle ich Euch wieder zu irgendeinem handelsüblichen Massenbier zu greifen. Doch wenn Ihr mal etwas besonderes sucht, dann ist dieses Spezialbier TAPX Mein Nelson Sauvin vom Weißbierbräuhaus Schneider etwas besonderes. Am besten trinkt ihr es zu zweit oder trinkt erstmal ein Glas, stellt die Flasche gut verschlossen wieder in den Kühlschrank und trinkt am nächsten Tag weiter. Denn dieses Bier zieht auch gut rein, Auto fahren kann man nach einer Flasche nicht mehr. Neuseeländischer Hopfen in einem Starkbier, das ist bisher einmalig in Deutschland. Hätte Schneider seine Braustätte nach wie vor auf Münchner Stadtgebiet (wo sie bis zum Krieg war), so hätten sie auch das Anrecht auf ein eigenes Zelt auf dem Oktoberfest. Schade, dass dem nicht so ist. Georg VI. Schneider hat mir in einem Gespräch persönlich diesen Fakt bestätigt, aber auch gesagt, dass es jetzt leider viel zu teuer wäre, nur wegen der Wiesn in München eine eigene Braustätte zu bauen.

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Duckstein: Ausgereifte Braukunst ist Braumeisters Liebling

Duckstein_Verkostung_Isargold_Okt2012_12Rotgold, malzig und doch feinbitter: So kennen wir das klassische Duckstein. Doch die Marke aus dem dänischen Carlsberg-Tuborg-Konzern kann auch anders. Oder um es anders auszudrücken: Der viertgrößte Brauereikonzern der Welt kann es sich leisten, dass eine Nischenmarke in dem feinen Segment der Craft Breweries mitspielt. Der Konzern ist eh im deutschen Markt gut aufgestellt: Für den coolen Kult gibt es Astra, für das Pils mal eben zwischendurch Holsten (“knallt am dollsten”) – und für die edle Gastronomie, für den eher weiblichen Gaumen ist Duckstein die beste Wahl. Deren Braumeister hat freie Hand: Neben dem traditionellen Bier, das eher einem Altbier nahe kommt, gibt es jetzt ein Duckstein Weizen und die zwei absoluten Oberhammer: die Braumeister Edition und die Braukunst.

Duckstein_Verkostung_Isargold_Okt2012_08“Die aromatische Vielfalt der Duckstein-Biere ermöglicht es uns, die verschiedenen Sorten mit unterschiedlichsten Speisen, Gewürzen und Zubereitungsarten aus der ganzen Welt zu kombinieren. Hier besteht eine große Verwandtschaft zum Wein und es entstehen ungeahnte Möglichkeiten im Foodpairing”, dies schöne Zitat finde ich von der großartigen Sommelière Paula Bosch auf der Webseite von Duckstein. Ja, genau darum geht es heutzutage: Ein individuelles, unverwechselbares Bier mit einem typischen Charakter, einer Aromenvielfalt und Komplexität, das nicht einfach nur zum Saufen gedacht ist (dafür gibt es die vielen Massenbiere), sondern das als Speisenbegleiter in einem Menü auch anstelle eines Weines bestehen kann. In den USA ist “Wine & Food Pairing” schon sehr lange ein großes Thema, in Deutschland kann kaum jemand außerhalb der kulinarischen Schlemmertempel etwas mit dem Begriff “korrespondierende Weine” anfangen. Um dies zu ändern lud Duckstein ein paar ausgewählte Journalisten in das Isargold von TV-Koch Martin Baudrexel. (mehr …)

Spargel mit Fenchel begleitet vom Sogni d’Oro, einem Lugana der Edition Klaus Gundel

Spargel mit Fenchel in Alufolie, Sogni d"Oro, Turbiana di Lugana, Italien, Edition Klaus Gundel #food #foodspotting
Der erste Spargel ist da! Es wird wieder Zeit für feine Spargelrezepte. So früh wie selten ist das Stangengemüse auf unseren Tischen, kein Wunder, schliesslich war der Winter viel zu warm. Welcher Winter überhaupt? Es ist jetzt Anfang April und das Außenthermometer zeigt 21°C an. Die Cabrios fliegen tief, die Stühle vor den Cafés sind komplett belegt, die Biergärten fahren Rekordumsätze. Und mein Sonnenhof vom Münchner Bauernmarkt versorgt mich mit frischem Spargel. Vom Nachbarhändler gibts gerade frischen Fenchel. Ideal für “goldene Träume” im Glas.

Nachdem ich im letzten Jahr ein Pastarezept mit Fenchel probiert habe, nun also der Test: Funktioniert Spargel mit Fenchel? Übertönt der Fenchel den Spargelgeschmack? Als Begleiter lacht mich dazu ein Weißwein aus Norditalien an. “Sogni d’Oro” heisst der Tropfen, ein Turbiana di Lugana, aus der Gegend vom Gardasee. Es ist einer der Selektionsweine aus Italien, die in der Edition Klaus Gundel erschienen sind. (mehr …)

Was macht die Barbarie-Ente so besonders wertvoll?

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Was ist die Barbarie-Besonderheit? Warum legen Köche so viel wert auf die Barbarie-Ente? Was macht sie für Feinschmecker so begehrenswert? Fragen, denen eine Runde von Journalisten im Rahmen eines Enten-Menüs bei Alfons Schubeck auf den Grund ging. Der im voraus groß angekündigte Maître höchstselbst allerdings war verhindert, was der Qualität des Essens in den Südtiroler Stuben jedoch keinen Abbruch tat. Schließlich ist der Sternekoch eh fast immer und überall gleichzeitig – nur fast so gut wie nicht mehr hinter seinem eigenen Herd. Die Sterne erkochen längst seine bestens ausgebildeten Köche für ihn. Bei aller Verehrung für den von mir hoch geschätzten Alfons Schuhbeck und seinen Leistungen, doch empfinde ich seine ubiquitäre Verfügbarkeit mittlerweile als etwas zuviel…

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Doch ad rem: Wir waren eingeladen von CICAR, das ist keine Cigarren-Rauchervereinigung, auch hat es nichts mit Zykaden zu tun. Es ist die “berufsübergreifende Vereinigung der Barbarie-Ente”. Also eine Art Vermarktungskonsortium. Dieses hatte in die das Sternerestaurant Südtiroler Stuben am Münchner Platzl eingeladen. Wir erfuhren, dass die Barbarie-Ente nur wenig mit unserer Hausente zu tun hat. Die Stammform der Hausente ist die Stockente, sie ist für fast alle europäischen und asiatischen Entenarten die Basis. Daneben wird auch die aus Südamerika stammende Warzenente, eine Zuchtform der Moschusente, als Haustier gehalten, sowie Hybriden aus beiden, sogenannte Mulardenten. In Frankreich werden die südamerikanischen Warzenenten allerdings Barbarie-Enten genannt. Sie kommt somit aus einer ganz anderen Gegend und unterscheidet sich durch zahlreiche anatomisch Eigenschaften von den gewöhnlichen Enten. (mehr …)

Der Chiemsee ruft: Formidables Frühlingserwachen bei Golf & Fine Dining

Chiemsee Golf Elsa Honecker Fraueninsel von oben
Kleine unschuldige weisse Bälle prügeln: Die Sonnenstrahlen wärmen wieder die Erde, der Schnee schmilzt, die Greenkeeper bringen die Plätze wieder in einen Top-Zustand. Jetzt ist die richtige Zeit, wieder den Schläger zu schwingen, endlich wieder Golf zu spielen. Der Chiemsee ist dafür ein perfekter Ort. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin testete Gastautorin Elsa Honecker die Vielseitigkeit der Restaurants und Golfplätze im Chiemgau – schließlich lebt sie dort.

“Königlich Golfen rund ums Bayerische Meer”
Das Bayerische Meer als Eldorado für Wassersportler jeglichen Genres ist nichts Neues. Dass es nebenbei aber auch 162 Golflöcher für jede Spielstärke und einen Jubiläums-Sternekoch gibt, der mit seiner Cuisine Vital verwöhnt – das ist schon etwas, das Aufhorchen lässt.
Damit hätte auch der bayerische “Kini” Ludwig II., wie ihn die Bayern hier liebevoll nennen, seine Freude gehabt: geballte Sommerlaune im Wasser des bayerischen Meeres, schattiges Golf unter prallen Obstbäumen und feines Gourmet-Essen an Land. (mehr …)

Gefüllte Ente mit Calvados-Äpfeln und Tenute Costa DueCorti Barolo

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Locker, leicht, lecker: Ente im Frühling! Die bevorstehenden Ostertage sind ein willkommener Anlass, mal wieder eine Ente ins Ofenrohr zu schieben. Eine Barbarie-Ente bietet sich an, sie ist dafür einfach die geeignetste Entenart. Als Zubereitungsart entscheiden wir uns allerdings mal nicht für eine klassische deutsche oder eine asiatische Version. Wir greifen zur französischen Variante der Ente mit Calvados-Äpfeln. Durch die Äpfel ist das Essen sehr vitaminreich, der Calvados hilft, das Entenfett gut abzubauen und insgesamt ist es eine sehr bekömmliche, leichte Variante. Die Ente an sich ist ein komischer Vogel: für eine Person ist eine Ente deutlich zu viel. Für zwei Personen kommt es darauf an, ob Mann oder Frau, ob viel oder wenig Hunger – und vor allem: was dazu gereicht wird. Mit Knödel und Kraut reicht eine halbe Ente pro Person auf jeden Fall. Doch in einem Menü oder für diejenigen, die nicht so viel essen wollen, reicht auch schon die feine, elegante Entenbrust oder der Schenkel für die, die gern mit den Fingern zupacken möchten.

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In meinem vorliegenden Fall verhält es sich nun so: Eine frische Ente mit nichts anderem dazu als Obst: da geht schon eine halbe Ente pro Person auf jeden Fall. Und wir haben Hunger. Dieses Kochrezept ist ideal für diejenigen, die derzeit noch fasten wollen: Im Low Carb-Sinne sind hier keine Kohlenhydrate vorhanden. Die gefüllte Ente mit Calvados-Äpfeln ist schließlich auch eine wunderbare Abwechslung zur Canard à l’orange. Dies Gericht erfüllt mit den süß-säuerlichen Äpfeln die Lust auf Herzhaftes und Süßes gleichzeitig. Freunde des hessischen Apfelweins können hier mal ihren Äppler in einem Rezept verarbeiten, dennoch ist französischer Cidre deutlich geschmacksintensiver.

Allerdings ist mir bewusst, dass für den optischen Geschmack das edle Tier etwas schöner hätte zerteilt werden können. Hier zerlegte ein Schnitt in der Längsachse die Ente. Vorher hatte ich bereits Schenkel und Flügel abgenommen. Für die Digestion genehmigen wir uns allerdings noch einen Spitzenwein dazu, der perfekt zur Ente passt: ein Tenute Costa Duecorti Barolo aus dem südlichen Piemont.
Was brauchen wir also für die Gefüllte Ente mit Calvados-Äpfeln?

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Gourmet Towers of the World: Fusion von Swissôtel Nankai Osaka und Restaurant 181 in München

Gourmet Towers of the World
Allerhöchste Kulinarik. Im Sinne des Wortes: Sterneköche aus den höchsten Restaurants der Welt stehen gemeinsam hinter dem Herd und begeistern ihre Gäste. Otto Koch, Patron des Restaurants 181 im Münchner Olympiaturm empfing den Küchenchef vom Swissôtel Nankai in Osaka, Masahiko Ikebe. Im Rahmen der “Gourmet Towers of the World” verwöhnten die beiden gestern Abend ihre Gäste mit einer gelungenen Mischung aus japanischer und europäischer Spitzenküche.

Gourmet Towers of the World
Bereits 2011 startete die Serie, damals mit dem Restaurant “The Signature Room” im 95. Stock des John Hancock Towers in Chicago. Im März 2012 war Otto Koch dann mit seiner fünfköpfigen Küchencrew zu Gast in Singapur im Equinox Restaurant. Im Mai 2013 fand dann der Austausch mit dem Restaurant Donauturm in Wien statt. Im Januar diesen Jahres war Otto Koch mit seiner Crew zu Gast in Osaka und erlebte Japan und seine faszinierende Küche und Kultur. Jetzt also erfolgte der Gegenbesuch von Generaldirektor Christian Schaufenbühl und Sternekoch Masahiko Ikebe mit Crew vom Swissôtel Nankai Osaka. Die Sterneköche und ihre Crew tischten ein wunderbares Mahl auf: (mehr …)

Eat & Meet Kulinarikfestival: Europas einzigartige Flußkrebszüchtung

Salzburg Eat Meet Festival 3 Flusskrebse zum Anfassen
Feuerwerk für Gaumen oder Fast-Food? Der Österreicher Gernot Heigl hat seine ganz eigene Philosophie wenn es um seine Zuchtfische geht. Die heißt: „Alles was in meinem Becken schwimmt, muss man sofort essen können“. Und deshalb ist er auch der Erste dem es seit 2010 gelingt, Flusskrebse, Forellen und Saiblinge in einer Indoor-Kreislaufanlage zu züchten und zu vermehren – ohne Antibiotika und jegliche Chemie. Dafür gab es verdientermaßen erst kürzlich die Nominierung zur “Trophée Gourmet A la Carte 2014″ in der Kategorie “Gourmandise”, der als “Gastronomie-Oscar” in der österreichischen Kulinarik-Szene gilt. Gastautorin Elsa-Maria Honecker hat die Krustentier-Spezialitäten in Salzburg für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin getestet.

Salzburg Eat Meet Festival 1 Heigl Gferer
Von der Thermenregion Stegersbach im Burgenland zum alljährlichen Kulinarikfestival nach Salzburg kam er nun mit einer Auswahl seiner Zuchtfische ins artHotel Blaue Gans wo ein äußerst unterhaltsamer Abend mit Köstlichkeiten unter dem Motto „Flusskrebse & Allerlei Anderes“ stattfand. (mehr …)

Münchens schönste Biergärten in einem Handbuch: Der Biergartenguide 2014 lockt zum Ausgehen

Biergartenguide 2014 - #München und seine schönsten Biergärten. Mit über 40 Freibier-Gutscheinen und div. Wissenswertem über die Biergartenkultur der Stadt.
Münchner trinken nicht nur zur Wiesn. Sie trinken immer. Am liebsten draussen, im Biergarten. Ausgehen in München heisst auch oft sich im Biergarten zu verabreden. Die Münchner Biergartenkultur ist beliebt und bekannt. Wo sonst kann der Gast sein eigenes Essen mitbringen, sich an einen der langen Tische im Biergarten setzen und dann dazu seine Getränke vom Wirt holen? Wo sonst treffen sich Alt und Jung, Krawattenträger und Arbeiter nebeneinander, sind sofort per Du und geniessen schon bei den ersten Sonnenstrahlen ein Helles oder ein Weissbier? Wer nicht immer nur in die altbekannten Gärten gehen will, dem sei jetzt der aktuelle Biergartenguide 2014 empfohlen.

Auf 110 Seiten steht allerlei Wissenswertes zu den Biergärten, außerdem zu den einzelnen Münchner Brauereien. Schließlich erfährt der geneigte Leser noch so einiges zur Biergartenkultur, zum Weißbier, zum Reinheitsgebot, zu Obatzda und Weißwurst sowie zu Radtouren. Im Anschluss dann finden sich über 40 Gutscheine für die vielen Biergärten mit denen der Gast dann zwei Maß Helles zum Preis von einer erhält. (mehr …)

Wächst die Bierszene in Deutschland? Freie Brauer unterstützen handwerkliche Tradition

Feiner Feierabendtrunk: Graf Stolberg Dunkel. Laut Flasche gebraut nach uraltem Originalrezept. Toller Tropfen!
Graf Stolberg und Störtebecker sind Biersorten? Nie gehört, gelesen, geschweige denn getrunken. Kürzlich traf ein Paket bei mir ein, gefüllt mit zwei Flaschen dieser für mich unbekannten Biermarken, außerdem ein schönes neutrales Bierglas und ein paar Unterlagen. Gegen so eine feine Spende habe ich nichts einzuwenden und habe mir die zwei Flaschen zu Rezensionszwecken schmecken lassen. Denn schließlich scheint sich da wirklich gerade etwas zu tun bei Deutschlands Brauern. Die so genannte “Craft Beer” Szene wächst auch bei uns, die Welle schwappt endlich von den USA auch zu uns herüber. Am Schluss des Artikels steht noch ein Hinweis auf Rabatt beim Bierkauf im Online-Store!

Als hier vor Ort in München vor kurzem die Messe Braukunst Live! stattfand, habe ich bereits an dieser Stelle ein paar deutliche Worte gefunden. Die Brauer wollen langsam weg vom standardisierten industrialisierten Einheitsgesöff, sie wollen den Kunden, den Gästen wieder Biere mit Charakter präsentieren. In Zeiten, in denen Warsteiner, Bitburger, Krombacher, Radeberger, Berliner Kindl, Binding und wie sie sonst noch alle heissen, alle miteinander austauschbar schmecken, da sie ihre Bitterkeit zurückgefahren haben, um für den Massenmarkt gefällig zu sein, um auch von mehr Frauen getrunken zu werden – in diesen Zeiten sucht der Verbraucher wieder nach Identität, nach Geschmack, nach Charakter. Das ist ja eigentlich nicht schwer, so haben doch sicherlich die Braumeister in ihrem Studium, in ihrer Ausbildung mal gelernt, wie gutes Bier gemacht wird. Doch die weltweiten Konzerne drücken die Kosten, standardisieren den Geschmack und hätten gern das ubiquitäre Becks. Ja, selbst Jever und Becks sind heute längst nicht mehr so bitter, wie sie ehedem waren. Bier, des Deutschen liebstes Kind, verkommt zur billig angebotenen Massenware, der Verbrauch sinkt Jahr für Jahr. Die Liebe zwischen den Deutschen und ihrem flüssigem Brot steckt in einer ernsten Beziehungskrise.
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Gambero Rosso Vini d’Italia 2014: Die allerbesten Weine Italiens in einem Buch

Best Italian wines in one book: Gambero Rosso presents its Vini d'Italia 2014.
Wer hier nicht drin steht, taugt nix. So könnte man zumindest denken. Auch wenn es nicht komplett stimmen mag. Italiens Weine werden jährlich getestet und die Besten im Weinguide Vini d’Italia von Gambero Rosso aufgelistet. In diesem Jahr haben 415 Weine die allerhöchste Auszeichnung “Tre Bicchieri” erhalten, zu deutsch: Drei Gläser. Ihr wollt einen italienischen Top-Wein? Verlangt nach einem “Drei-Gläser-Wein”. Keine Angst, den gibt es auch in ganzen Flaschen…

Laut Angaben des Gambero Rosso Verlages sind mehr als ein Viertel oder genauer 107 Weine der Tre Bicchieri-Weine in italienischen Weinhandlungen für weniger als 15 Euro erhältlich. Dies wird als Beweis herangezogen, dass die italienischen Weine sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen. Nun gut, das mag für die Weinhandlungen in Italien gelten, doch wie ist es in Deutschland und Österreich?
Über 70 Experten haben rund 45.000 Weine degustiert und damit 20.000 Etiketten von über 2.300 Kellereien beurteilt. Nach mehrmaligen Einzelverkostungen und einer abschliessenden Kollektivverkostung durch das Expertengremium entstand nunmehr die 27. Ausgabe des Weinführeres Vini d’Italia. (mehr …)

Wirte kochen für Kinder: Frisches Mittagessen für Schüler statt Massenabfertigung

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Frisch auf den Tisch: Das Mittagessen in der Schule ist für viele Kinder eine wichtige Mahlzeit. Je länger die Kinder in den Schulen sitzen, je weniger Eltern heute noch wirklich richtig gut kochen können und je mehr der Nachwuchs lieber zu McDreck & Co. geht, umso mehr muss die Schule darauf achten, dass die Schüler eine gute, ordentliche Mahlzeit bekommen. Doch der Kostendruck führt in den letzten Jahren eher dazu, dass große Catering-Unternehmen deutschlandweit standardisierte Billigkost verteilen. Die Schulküchen wurden zu reinen Aufwärmstationen. Der DEHOGA Bayern und der Bayerische Staatsminister für Ernährung wollen jetzt die Wirte in die Schulverpflegung einbinden.

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Es ist eine Kampfansage für Sodexo & Co.: Gemeinsam mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bayern) will das Ernährungsministerium Gastwirten im Freistaat den Einstieg in die Schulverpflegung schmackhaft machen. Ernährungminister Helmut Brunner und DEHOGA-Präsident Ulrich N. Brandl starteten dazu gestern in Gauting im Landkreis Starnberg ein Gemeinschaftsprojekt unter dem Namen “Wirte kochen für Kinder“.

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Ulrich N. Brandl sagte: “Die Wirte kochen frisch und geben der Schulverpflegung ein Gesicht. Sie schenken den Schülern wieder Heimat auf dem Teller statt standardisierter Langeweile der Großcaterer.” Da die Gastwirte für die Kinder regional und bio kochen sollen, führt er aus, dass die “Wirte zusammen mit den Landwirten den Kindern den Zugang zu den Mitteln zum Leben bringen” sollen.

Der DEHOGA Bayern hat zu dem Kooperationsprojekt einen extrem schönen, ziemlich coolen Film produzieren lassen. Doch sind sämtliche Textbeiträge komplett in Kleinbuchstaben geschrieben. Leute, hier geht es um Kinder, um Schüler. Die sollen doch auch lernen, richtig zu schreiben. Dazu gehört meines Erachtens auch die korrekte deutsche Rechtschreibung inklusive Groß- und Kleinschreibung…

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Deutschlands Gourmet-Tempel: Die Besten der Besten in einem Restaurant-Führer

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Michelin, Gault Millau, Feinschmecker, Varta & Co.: Wir kennen sie alle. Wir lesen den einen oder anderen. In der grossen Linie sind sie sich ziemlich ähnlich. Doch so manche Bewertung ist unterschiedlich. Beim Michelin sehen wir nur die Sterne. Der Gault Millau brilliert mit seinen mitunter sehr süffisanten Kommentaren… – doch wie ist denn das gesamte Bild? Welche Restaurant-Chefs sind die Besten? Welche Restaurants sind Deutschlands wahre Elite? Diese Zusammenfassung gibt uns seit nunmehr vier Jahren die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste. Fast schon selbstverständlich sind die ersten drei Plätze, dahinter gibt es kleinere Verschiebungen. Die großen Überraschungen folgen erst hinter Platz 20. Natürlich: Die Schwarzwaldstube Baiersbronn führt vor dem Vendôme in Bergisch Gladbach und dem Bareiss in Baiersbronn. Die Top-Gastronomie Deutschlands sitzt hauptsächlich in Baden-Württemberg und Bayern. Berlin ist die Genuss-Hauptstadt, gefolgt von München und Hamburg.

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Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste bietet einen Überblick über die gesamte deutsche Spitzengastronomie. Sie ermittelt nicht allein die Top-Positionen, sondern ein Ranking aller etwa 4.600 Restaurants, die von einem oder mehreren der sieben nationalen Restaurantführer des Jahres 2014 empfohlen wurden. Wer gerne einen Quervergleich anstellen möchte, dem empfehlen wir allerdings auch einen Blick hinüber zum Wettbewerber, dem Hornstein-Ranking, das es mittlerweile schon seit 23 Jahren gibt und auch die Restaurants unserer Nachbarn in Österreich, der Schweiz und Südtirol aufführt.

Neben den Noten für die Küche gehen auch die Service- und Ambiente-Beurteilungen der Restaurantführer in die Berechnung ein. Der unterschiedliche Stellenwert der verschiedenen Auszeichnungen wird ebenfalls berücksichtigt. Grundlage für die Gewichtung ist eine jährlich durchgeführte Befragung der prämierten Spitzengastronomen. Das breite Spektrum an Top-Restaurants, das präzise Ranking sowie die mit der aktuellen Ausgabe 2014 eingeführten Regionalkarten machen diese Restaurant-Bestenliste zu einer Orientierungshilfe im Dschungel der vielen Gourmet-Tempel und Gastro-Führer. (mehr …)

La Nuit du Champagne: Wie Ruinart kunstvoll ein Diner begleiten kann

Nächtlicher Einblick in die Pinakothek der Moderne. Auf dem Weg zur Nuits des Champagnes.
Schon die Einladung macht Lust auf mehr: “Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner, so pflegt man sich in der Regel für beides zu entscheiden.” Ein geniales Zitat von Theodor Fontane. Eines mit Champagner im Fokus, das mir noch unbekannt war. Dazu noch auf edlem festen goldenen kartonartigem Papier. Handschriftlich mit Füller die Anrede. Das ist doch eine sehr stilvolle Einladung zu einem Event, der nicht wirklich im alltäglichen Pressefokus ist. Schottenhamel Catering lädt in die Pinakothek der Moderne zu einer Nacht des Champagners. Als Kooperationspartner sticht mir das Logo von Ruinart ins Auge. Le Champagne qui ruine le portemonnaie…

Kunst und Kultur sind selten weit entfernt von Kulinarik. Doch viel zu selten gibt es höchste kulinarische Genüsse in der Umgebung höchster moderner Kunst. Der Münchner Gastronomenfamilie Schottenhamel allerdings gelingt das hervorragend. Gewiss, ein leichtes in Sachen Location, denn das Catering der Pinakothek der Moderne in München liegt in ihren Händen. Doch normalerweise werden da Kaffee & Kuchen verkauft, nicht Austern und Champagner.

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Kloster Neustift: Wo Wohlstand und Wein zu Weltruhm führen

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Ein Kloster wie eine Burg. Wehrmauern gegen die Türken. Und schönste Weinreben drumherum. Dieses alte Kloster hat eine belebte, sehr wechselhafte Geschichte hinter sich. Und es wurde durch Schenkungen, Besitztümer und glückliche Fügungen sehr reich. Das Kloster Neustift in Südtirol wird heute allerdings weltweit für seine edlen Weine geschätzt. Die Lage war vor bald 900 Jahren, als das Kloster gebaut wurde, absolut strategisch. Auch heute noch liegt es optimal: Am Eingang zum Pustertal und am Nordende des Brixener Talkessels.

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Auf unserer Rückfahrt in die Heimat sahen wir die roten Bremslichter der Autos auf der Autobahn. Bereits auf der Bundesstrasse aus dem Pustertal heraus zur Autobahn stockte der Verkehr. No way, das machen wir nicht mit. Ein wunderschönes Herbstwochenende neigte sich dem Ende zu. Wir kamen aus der Almenregion Gitschberg Jochtal, verbrachten wunderschöne Tage im Hotel Bacherhof in Meransen. Doch jetzt wollten wir vieles, nur mit Sicherheit nicht im Stau stecken und langsam über den Brenner schleichen. Unser Blick fällt zufällig auf das Hinweisschild nach Kloster Neustift. Hey, denke ich mir, davon habe ich schon mehrfach gehört. Ein sehr bekanntes Weingut. Angeblich ein schönes Kloster. Also, Blinker rechts, runter von der Bundesstrasse, Kultur tanken.

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Werfen wir einen Blick rein ins Kloster Neustift. Als das Kloster 3 km nördlich von Brixen erbaut wurde, war dies ein damals noch unsicherer und rauer Ort, „in wilder Einsamkeit“ gelegen, wo die “Unwirtlichkeit des sich beliebig sein Bett schaffenden Eisackflusses alles andere als einladend schien“, so verrät uns die Webseite des Klosters. Hier war und ist nach wie vor der Schnittpunkt der wichtigen Nord-Süd-Verbindung über die Alpen und der Ost-West-Verkehrswege aus dem Pustertal. Letztere hat allerdings die strategische Wichtigkeit von ehedem eingebüsst. (mehr …)

Bacherhof Meransen: Wo Gaumen und Seele verwöhnt werden

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Hier wäre ich gern geblieben. Ein Hotel, das deutlich mehr hält, als es verspricht. Viele Hotels, die vier Sterne haben, halten so gerade mal diesen Anspruch, erfüllen alles das, was die Standardkriterien für ein Hotel dieser Kategorie erfordern. Doch der Bacherhof in Meransen in der Almregion Gitschberg Jochtal toppt das locker. So mancher Bereich hätte hier durchaus einen fünften Stern verdient, vor allem die Küche. Doch der Reihe nach.

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Ein grosses, geräumiges Zimmer mit eigenem Kamin, ein Ausblick zum Träumen und eine Küche für Geniesser: Herz, was willst Du mehr? Selten habe ich es erlebt, dass ein neu eröffnetes Hotel in mehrfacher Hinsicht eine Top-Leistung abruft. Hier ein kleiner Video-Einblick in unser Zimmer:

Doch das ist eben nicht alles, was der Bacherhof zu bieten hat. Schon beim Betreten des Hotels ist klar, an welche Zielgruppen sich das Haus wendet: (mehr …)