Niederösterreich: Eine Tafel versetzt das Weinviertel nach München

Gleich vor der Haustür: So nah kann das Weinviertel sein. Zumindest in München bei der Tafel im Weinviertel, zu der Niederösterreich Tourismus in den Seestadl im Englischen Garten einlud. Wie kulinarisch fein das Weinviertel ist, davon konnten sich kürzlich über 50 Journalisten überzeugen.

Unter Anleitung des Obmanns der Niederösterreichischen Wirtshauskultur wurde groß aufgetischt und anschließend „getafelt“. Gemeinsam mit dem Regionalen Weinkomitee Weinviertel präsentierte sich Niederösterreich als Land für Genießer!

Jedes Jahr bringt das Weinviertel aus Österreich den Sommer in die bundesdeutschen Metropolen München, Berlin und Hamburg. Ausgewählte Restaurants und Weinhändler schenken den Weinviertel DAC, den echten Grünen Veltliner, und andere Weinviertler Weine aus. Die Ideen dahinter: Weine aus einer der faszinierendsten Weinregionen Österreichs lassen sich sozusagen vor der Haustür im eigenen Lieblingsviertel genießen – nach dem Motto „Trink a Glasl in deinem Lieblingslokal um die Ecke“!

So tafelten wir unter freiem Münchner Himmel an edel gedeckter langer Tafel erlesene Weinvierteler Spezialitäten. Jeden Gang begleiteten zwei unterschiedliche Weinvierteler Weine, so dass wir einen umfassenden Einblick in die köstlichen Kreszenzen der Region erhielten.

Einen kleinen Einblick erhälst Du hier:

Ofen-Karotte | Karottencreme | wilder Karfiol | Mostvierteler Frischkäse | Gemüse-Sprossen

Charodonnay 2018, Weingut Breitenfelder | Weinviertel DAC Grüner Veltliner Tradition 2018, Weingut Dürnberg

Waldvierteler Lachsforelle | Wiesenkräuter | getrocknete Paradeiser | Walnüsse | Leindotter

Pinot Blanc 2018, Weingut Breitenfelder | Roter Veltliner Ried Kreimelberg 2018, Weingut Setzer

Kalbsrücken | Marchfelder Spargel | Erdäpfel-Strudel | Sauce Hollandaise

Weingut DAC Reserve Grüner Veltliner „8000“ 2017, Weingut Setzer | Falkenstein Weißburgunder Reserve 2017, Weingut Dürnberg

Topfen-Mohn-Knödel | Wachauer Marille | weiße Schokolade

Grüner Veltliner Eiswein 2017, Weingut Dürnberg

Wie die Gäste in München, Berlin oder Hamburg die teilnehmenden Lokale finden? Unter „Weinviertel in Deinem Viertel“ sind alle Restaurants aufgeführt, die den Weinviertel DAC und andere Weinviertler Weine glasweise anbieten. Aber auch die Berliner, Hamburger und Münchner Weinhändler, die eine große Bandbreite an Weinen aus dem Weinviertel anbieten, finden sich auf der Seite. Auf einer interaktiven Karte, jeweils für die Städte Berlin, Hamburg und München, lassen sich die einzelnen Restaurants und Weinhändler für weitere Infos anklicken.

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Und wer noch in diesem Jahr unbedingt die Köstlichkeiten des Weinviertels kennenlernen will, dem empfehlen wir, direkt zu den Tafeln zu reisen. Unter Tafeln im Weinviertel findet der geneigte Leser alle Tafeltermine, die noch in diesem Sommer stattfinden sowie die unterschiedlichen Gastgeber.

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Wir würden beispielsweise das Weingut Norbert Bauer empfehlen, bei dem man direkt im Weingut in dem himmlisch schönen „Eduard Diem“ Genießerzimmer nächtigen kann.

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Weinviertel DAC ist das größte österreichische Weinbaugebiet. Die außergewöhnliche und spannende Region, die sich in den letzten Jahren massiv in Qualität und Wahrnehmung gesteigert hat, hat ihren Einfluss auf die Weinwelt in den letzten Jahren stetig ausbaut. Die Herkunftsbezeichnung – Weinviertel DAC – überzeugt nicht nur mit der klassisch-trockenen Variante des frischen, fruchtig-würzigen Grünen Veltliners, sondern seit dem Jahrgang 2009 auch mit Weinen in kräftiger Spielart: den Weinviertel DAC Reserve.

Mehr Infos: 

Restaurants in München: Marta bringt italienisches Lebensgefühl ans Schwabinger Tor

Essen wie bei Mama, wie bei der Nonna – nichts anderes als ein lockeres italienisches Lebensgefühl wollen die Gastronomen Daniel Peitzner, Thomas Antesberger und Fabio Spagna mit ihrer neuen Trattoria und Bar in das neue Viertel an der Leopoldstraße in München bringen. Familienfreundlich, günstig, dennoch eine echt neapolitanische Küche mit den besten Zutaten. Einfach, naturbelassen, frisch und alles handgemacht.

Dabei wenden sich die drei Gastronomen, die bereits das Restaurant The Italian Shot in der Theresienstraße betreiben, sowohl an die Touristen, die etwa im gegenüber gelegenen Andaz Hotel nächtigen, wie auch an die Bewohner des neuen Quartiers „Schwabinger Tor“ und an die Bewohner in der Berliner Straße, die rund um den wunderschön gelegenen Schwabinger See wohnen. Ich habe selbst etwa 10 Jahre dort in der Berliner Straße gewohnt – und da habe ich mir so manches Mal gewünscht, dass nicht dieses riesige und öde Gelände des Metro-Marktes mit Parkplatz den Durchgang zur Leopoldstraße erschwert. Und so manches Mal wünschte ich, dass eine italienische Trattoria oder Pizzeria in der Nähe gewesen wäre. Doch zwischen Grissini und Le Gaulois gab es damals nichts relevantes.

Das hat sich jetzt komplett geändert. Die Familie Hurler hat ihr Gelände behalten, doch die Strategie komplett geändert. Der alte Metro-Markt, bei alten Münchnern auch bekannt als Hurler Markt, mitsamt der einstmals günstigsten Tankstelle Münchens und dem Holiday Inn Hotel sowie der Disco Yellow Submarine wurden abgerissen. In den 70er Jahren haben sich in diesem Beatschuppen mit lebendigen Haien im Aquarium die VIPs die Klinke in die Hand gegeben. Alles Vergangenheit, alles abgerissen.

Stattdessen hat die Jost Hurler Unternehmensgruppe ein komplettes Stadtquartier mit neun Häusern auf dem Grundstück erschaffen. Ich behaupte mal die steile These, dass das Return on Investment, dass der Ertrag pro Quadratmeter jetzt deutlich höher ist als zu Zeiten, als nur Metro und Holiday Inn hier standen. Das Besondere: es ist ein absolut modernes, cooles Wohnquartier mit ausreichend Stellplätzen auf 2 Etagen im Untergrund, mit Carsharing und Coworking Offices, mit Sportstudios und einem reichhaltigen gastronomischen Angebot. Ein neuer Ort zum Wohnen, Arbeiten, Erleben und Einkaufen. Das erste Restaurant am Schwabinger Tor ist nach wie vor das allerbeste: Das La Bohème ist nach wie vor mein Geheimtipp für exzellentes Essen in München bei einem exzellenten Preis-Leistungsverhältnis. Das hat auch der Guide Michelin bemerkt und das La Bohème mit einem Bib Gourmand geadelt. Mit dem Chaadin bietet ein vietnamesisches Teehaus ein gutes Angebot für den Nachmittag an, das Jaadin Grillhouse ist ein vietnamesisches Restaurant, das das Shared-Food-Prinzip konsequent umsetzt. Das Jaadin / Chaadin ist eine vietnamesische Familiengeschichte, die sich dem Münchner Trend zu hochklassigen vietnamesischen Restaurants anschliesst.

Nun also eröffnet das Marta. Wir betreten das Restaurant am Tage des Soft Opening und stehen vor einem massiven zwölf Meter langen Marmortresen. Die Bar ist bis zur Decke hoch bestückt mit allen wichtigen Spirituosen, die man heute für eine moderne Bar braucht. Das Marta lädt ein von Aperitivo bis zum Absacker mit eigenen Cocktail-Kreationen.

Der Halbitaliener Fabio Spagna möchte im Restaurant den Gästen „sein“ Italien möglichst authentisch nahebringen. Mit diesem Konzept will Marta den Zeitgeist der Münchner, aber auch des internationalen Publikums treffen. „Italien verbinde ich mit vielen schönen Erinnerungen: Ausflüge mit der ganzen Familie, mediterranes Essen und dieses unbeschreibliche, entspannte Lebensgefühl. Mit der Rückkehr zum Authentischen wollen wir unseren Gästen wieder den puren Geschmack und den Wunsch nach Entschleunigung und Besinnung, auf das was wirklich zählt im Leben: Gutes Essen, Freunde und Familie, näherbringen.“ schwärmt Spagna.

Marta ist eine modern interpretierte Trattoria und bietet alles, wofür die mediterrane Küche zurzeit gefeiert wird: Traditionell zubereitet mit hochwertigen Produkten aber ohne Gedöns und Chichi, sondern frisch und authentisch. Wie auch bei guten Freunden zu Hause werden die Gäste in der Marta miteinbezogen – im Barbereich findet man eine große Vitrine in der täglich frisch zubereitete Affettati und Antipasti präsentiert werden.

Ein Besuch in der Marta ist wie eine Entdeckungsreise durch die verschiedenen Regionen Italiens. Auf der Karte stehen Klassiker wie beispielsweise handgemachte Pasta, aber auch Speisen von denen der Gast wahrscheinlich noch nichts gehört hat, dazu frische neapolitanische Pizza. Dabei werden die Pizzen in einem original neapolitanischen Schamottofen gebacken, der eigens in Neapel hergestellt wurde und noch als das Marta im Rohbau war durch ein grosses Fenster hindurchgehoben werden musste. Hier werden die Pizzen in nur 1 Minute fertig gebacken. Eben klassisch italienisch.

Die Lieferanten sind mit größter Sorgfalt ausgewählt und kommen aus dem Süden Italiens, vorwiegend aus Kalabrien. Marta bleibt dem Konzept „Essen wie bei italienischen Freunden zu Hause“ treu und hat auch bei der Zubereitung keine Geheimnisse vor dem Gast. Vom Restaurant aus kann man den Köchen bei der Zubereitung der handgemachten Pasta über die Schulter schauen, oder seine eigene Pizza im Ofen beim Fertigbacken beobachten.

Die kleine aber feine Auswahl an klassischen und modern interpretierten Desserts kommt ganz ohne Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen aus und rundet das italienische Menü ab.

Und für Vegetarier gibt es Purzle Rain Burratina – Rote Beete mit Burratina und Pistazien-Pesto (11 Euro). Laut Aussage der drei Betreiber bietet das Marta genügend Möglichkeiten für Vegetarier und Veganer. Nur eben nicht für Zöliakie-Kranke. Denn ein guter Pizzateig braucht eben Gluten, denn das ist schliesslich der Kleber im Teig.

Beim Soft-Opening für Journalisten, Blogger und ausgewählte Freunde konnten wir einige exzellente Klassiker der italienischen Küche probieren, wie etwa Vitello Tonato Piemontese (11 Euro).

Besonders gut schmeckte mir persönlich die Babykraken in Tomatensauce, Moscardini genannt (8 Euro als Vorspeise).

Norcia: Salsiccia Piccante, Tomate, Steinpilze, Mozzarella di Bufala, Petersilie, Olio di Tartufo, frisch gehobelter Trüffel (17 Euro).

La Bufala: Mozzarella di Bufala, Tomate, Mozzarella fior die Latte / Basilikum (12,50 Euro).

Regina Royal: Prosciutto Cotto, Steinpilze, Tomate, Mozzarella fior di Latte, Olio di Tartufo (16,50 Euro).

Bei der Raumgestaltung fällt das Marta durch sein stilvolles Ambiente mit ungezwungenem italienischen Flair auf. Die imposante Raumhöhe erlangt nach einem modernen Interieur-Konzept, welches vom Innenarchitekturbüro Newman Zieglmeier aus London umgesetzt wurde. Gleichzeitig liess sich Fabio Spagna jedoch beim Design vom Wohnzimmer seiner italienischen Großmutter inspirieren. Für die Inszenierung des Raumes würden Stühle, Barhocker und Lampen mit hochwertigen Stoffen bezogen. Der gemütlich Eichendielenboden, die mit Samtstoffen bezogenen Sitzbänke, riesige Parmesanräder in den Regalen, die bunt gemusterten Stühle und die freie Sicht auf den Pizzaofen verpassen der Location eine coole Stimmung mit italienischer Lässigkeit. Überdimensionale Leuchten, die zum Soft Opening noch umständlich montiert wurden, und verkleidete Wände strahlen einen Hauch Luxus aus und spielen mit den Dimensionen. Die massive Marmorbar rundet das Raumkonzept ab.

Das Marta lädt dazu ein, in entspannt lockerer Atmosphäre einen Abend mit der Familie oder Freunden zu verbringen, ein Dinner zu zweit, ein lockerer Business-Lunch oder eine einsame Pizza für Business-Reisende, die in einem der Hotels in der Umgebung übernachten.

Herzlichen Dank an das Marta-Team für die Einladung und die exzellente Bewirtung! Wir wünschen einen guten Start!

Info:

Summer in the City: Die 3 coolsten Restaurant-Terrassen in München

Der Sommer steht vor der Tür. Wenn es in diesem Jahr wieder so heiß wird wie im vorigen Jahr, dann können wir uns wieder auf wunderschöne Abende freuen, an denen wir auf den Terrassen der Restaurants das Leben geniessen können. Wir haben für Euch die drei wohl coolsten Terrassen Münchens ausfindig gemacht. Die eine kennt jeder Münchner, die zweite nicht unbedingt und die dritte Terrasse ist bestimmt den Wenigsten bisher bekannt. 

Brenners

Der Treffpunkt der Reichen und Schönen in der Altstadt: Der Brenner Grill, oder kurz nur „Das Brenners“ ist wahrlich kein Unbekannter. Das Restaurant ist wegen der ungezwungenen Atmosphäre und den exzellenten Speisen in Kombination mit der zentralen Lage einfach unschlagbar. 

Zum Terrassenopening startet das Brenner gern eine kleine Party im Innenhof. Musik, Cocktails und italienische Spezialitäten. Genau das richtige zum Feierabend an einem warmen Sommerabend. Wie wäre es mit einem Gin Mare als Sundowner?

Einen kleinen Überblick gibt Euch dies kleine Video: 

In den Sommermonaten sitzt man unter Olivenbäumen und im Schatten des Probengebäude der Bayerischen Staatsoper.

Die Fassade wurde durch den international bekannten dänischen Künstler Olafur Eliasson gestaltet und verwandelt die Terrasse des Brenner und die Fassade des Gebäudes in eine öffentliche Theaterbühne aus Glas und Spiegeln.

Sophia’s

Ein exzellentes Restaurant in der Nähe des Hauptbahnhofes zu finden ist schwer. Es gibt nur wenige erstklassige Orte in dieser Umgebung. Und erst recht wenige tolle Restaurants, bei denen ein Business Lunch oder ein Dîner im entsprechenden Rahmen passen würde. Südlich des Hauptbahnhofes gäbe es das Sofitel München Bayerpost

Nördlich des Hauptbahnhofes hingegen hat sich seit wenigen Jahren das The Charles Hotel etabliert, ein Haus der Rocco Forte Gruppe mit 160 Zimmern und Suiten. Hier empfängt das Sophia’s Restaurant & Bar. Mit Blick auf den Alten Botanischen Garten, dem Duft von Zitronenbäumen in der Nase und urbanen Beats in den Ohren können es sich Gäste auf der Terrasse gemütlich machen. Feinstes Grillgut vom Lavastein sowie dem Big Green-Egg-Grill, Backofen und Smoket in einem – und dazu erfrischende hausgemachte Limonaden machen das Urlaubsfeeling perfekt.

Ob gegrillte Wassermelone, Wolfsbarsch im Pandanblatt oder dry aged Entrecôte vom niederbayerischen Fleckvieh, bei den Sommerkreationen von Küchendirektor Michael Hüsken ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Dass in einem Haus dieser Klasse die Weinkarte Gewächse allererste Güte anbietet, versteht sich von selbst.

 Echte Grill-Fans kommen bei einem ganz besonderen Event auf ihre Kosten: Der BBQ Chefs Table verspricht neben vielen Köstlichkeiten auch zahlreiche nützliche Tipps rund um das Thema „Das perfekte Sommer-BBQ“. Das Menü in 5 Gängen wird vor den Augen der Gäste zubereitet. Unter der Leitung des ehemaligen Sternekoch Michael Hüsken steht einem unterhaltsamen Sommerabend auf der Sophia’s Terrasse nichts mehr im Wege.

Westend Factory

Etwas abgelegener, etwas unbekannter, doch mit einem interessanten Konzept lockt uns die Westend Factory in Richtung Heimeranplatz. Im Sheraton München Westpark Hotel paart sich Grill mit Wein. Die Grundsätze des Restaurants sind regional & frisch, teilen & geniessen sowie herzlich & bodenständig.

Und so stehen auf der Speisekarte Steaks und Fisch aus Bayern, Craftbiere aus der Region München und die Weinberge bietet einige deutsche, österreichische und italienische Kreszenzen. 

Und auf welcher Terrasse in München fühlt Ihr Euch am wohlsten? Seid Ihr lieber im P1, im Heart oder doch eher im H’ugos – oder habt Ihr schon die schöne Terrasse vom La Bohème entdeckt? Denn diese ist mein persönlicher Geheimtipp…

Service: 

Spargel-Möhren-Risotto mit Sauvignon Blanc von Tscheppe

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Vor dem Frisotto steht das Risotto. Wie kam ich auf die Idee, ein Frikassee und ein Risotto miteinander zu vermählen? Ganz einfach: Früher bei meinen Eltern habe ich oft genug klassisches Frikassee gegessen. Jetzt bereite ich in der Spargelzeit liebend gern Risotto zu. Und habe auch immer wieder frische Hühnerbrust dabei. Nun, das führt dann eben gern zu einer köstlichen Kreation. Ostern, Himmelfahrt bzw. Vatertag, Muttertag, Pfingsten und Fronleichnam liegen vor uns. Genug Zeit, ausführlich Spargelgerichte und unterschiedliche Kochrezepte auszuprobieren und zu geniessen. Vorher geben wir Euch gern noch an die Hand, wie ein köstliches Risotto zubereitet wird. Heute also ein Spargel-Möhren-Risotto mit Sauvignon Blanc vom Weingut Tscheppe aus der Steiermark.

In den wenigen Wochen bis zum Johannistag am 24. Juni lacht uns überall der weisse Spargel an. Grüner Spargel ist das ganze Jahr über verfügbar, er wächst weltweit in unterschiedlichen Qualitäten – und er ist kein wirklich klassisch deutsches Gericht. Der weisse Spargel hingegen ist so eine typisch deutsche Angelegenheit. In unseren Sandböden wächst das Gemüse perfekt, die geschickten Hände der polnischen und ukrainischen Erntehelfer, die jedes Jahr durch ganz Europa ziehen, holen ihn so rechtzeitig frühmorgens aus der Muttererde heraus, so dass die weissen Spitzen sich nicht von den ersten Sonnenstrahlen violett färben können. Wir können Euch sehr empfehlen, mal bei einer Spargelernte zu helfen. Wir waren einmal im Gäuboden dabei und haben die Knochenarbeit auf dem Feld getestet. Dieser Ausflug in das schöne Niederbayern in der Nähe von Straubing war sehr lehrreich. Woher der Spargel letztlich kommt, ist unserer Ansicht nach egal. Schwetzingen, Schrobenhausen, Gäuboden, Beelitz… Schmeckt Ihr den Unterschied heraus? Ein Spargelbauer hat uns erklärt, dass die unterschiedlichen Arten weisser Spargel alle zusammen angepflanzt werden. Sie unterscheiden sich insbesondere im Zeitpunkt der Reife. So wachsen in den gleichen Feldern die einen Sorten früher, schon im März/April, die anderen eben erst später bis in den Juni herein. Der geschmackliche Unterschied sei minimal.

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In den letzten Jahren haben wir bereits einige sehr schöne Spargelrezepte für Euch veröffentlicht. Zur weiteren Variation könnt Ihr Euch ja beispielsweise auch mal an einem Frisotto versuchen. Oder doch lieber ein Risotto mit Prosecco? Oder Spargel bei Königsberger Klopsen dabei? Daher verweisen wir Euch sehr gern auf dieses Rezept von Spargel in Alufolie. Es ist die wohl schonendste Zubereitung für den Spargel. Denn er behält alle seine Inhaltsstoffe, seine Energie in sich. Nichts wird ins Kochwasser abgegeben. Und je nach gusto kann der Spargel in der Alufolie individuell gewürzt werden. Für Risotto empfehlen wir Euch beim Spargelbauern Eures Vertrauens Spargelbruch zu kaufen. Der ist deutlich günstiger, schmeckt ebenso gut und ist schon zerbrochen. Er sieht oft nur etwas komisch aus. Denn hier findet Ihr die Spargelstücke, die sonst nicht verkäuflich wären. Für unser Spargel-Möhren-Risotto oder auch für das Einkochen einer Spargelsuppe sind sie perfekt!

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Im heutigen Risotto variieren wir lediglich einen schönen knackigen, geschmacklich und farblich auffälligen Kontrapunkt: Zum Anrösten zusammen mit der gewürfelten Schalotte und dem Reis geben wir auch eine gewürfelte Karotte dazu. Ausserdem haben wir dem Risotto eine gute Prise Safranfäden beigegeben. Das gibt die schöne, kräftige gelbe Farbe sowie ein tolles Aroma.

Spargel-Möhren-Risotto mit Sauvignon Blanc von Tscheppe

Zutaten:

  • 1kg Spargel
  • 1 Schalotte
  • 0,25 Liter Weißwein (mind.)
  • ein gutes Stück Butter
  • 1 Liter Spargelsud (ersatzweise Gemüsebrühe)
  • 400g Risotto- (Arborio-, Carnaroli oder Vialone Nano)-Reis
  • Karotten
  • 200g Parmesan oder Pecorino, gerieben
  • Zucker, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss
  • einige Safran-Fäden

Zubereitung:

  • Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden.
  • Karotten schälen und in feine Würfel schneiden.
  • Spargel schälen und in Stücke schneiden. Spargelköpfe beiseite legen.
  • In einem Topf etwas Butter erhitzen.
  • Darin Schalottenwürfel und Spargelstücke – also nicht die Köpfe! – andünsten, bis sie glasig sind, leicht Farbe ziehen lassen, aber nicht viel.
  • Dann den Reis glasig anschwitzen.
  • Anschliessend Karotten hinzufügen, immer wieder gut durchrühren und alles gut anschwitzen lassen.
  • Den Reis mit soviel Weißwein ablöschen bis der Reis und die Spargelstücke bedeckt sind.
  • Die Safranfäden in etwas Weißwein einweichen lassen, zusammen mit dem Weißwein hinzufügen.
  • Wenn der Wein eingekocht ist, eine Kelle heißen Spargelsud auffüllen.
  • Wenn der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat, den Vorgang wiederholen.
  • So lange umrühren und Flüssigkeit hinzufügen, bis der Reis weich aber trotzdem noch al’ dente ist. Das kann etwa 20 Minuten in Anspruch nehmen.
  • Fünf Minuten vor Ende der Garzeit die Spargelspitzen dazu geben. Sie sind so zart, dass sie nur ganz kurz garen müssen.
  • Mit Zucker, Salz, Pfeffer, Muskat würzen.
  • Abschließend Butter und den geriebenen Parmesan unterrühren, bis alles eine sämige Masse ist.
  • Nach Belieben mit etwas Zitronensaft abschmecken.
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Das Weingut Tscheppe befindet sich in der Südsteiermark in Österreich. Der Sauvignon Blanc kommt vom Pössnitzberg. Seit mehr als 150 Jahren kultiviert die Familie Tscheppe in der Südsteiermark Wein. Das heute stattliche 46 ha Weingärten umfassende Weingut Eduard Tscheppe war stets ein Zugpferd für den steirischen Wein. Die Weingärten umfassen insgesamt 32 Hektar Rebfläche in den Rieden Czamillonberg (10 Hektar) und Pössnitzberg. Sie sind zu 80% mit den Weißweinsorten Sauvignon Blanc, Morillon, Pinot Gris, Gelber Muskateller und Gewürztraminer, sowie zu 20% mit den Rotweinsorten Cabernet Sauvignon, Zweigelt und St. Laurent bestockt. Die Weine vom Pössnitzberg werden duftig, fruchtig und sortentypisch ausgebaut. Die Lagenweine vom Czamillonberg reifen zum Teil in Barriques. Jährlich werden rund 200.000 Flaschen Wein erzeugt. Es können Weine bis zurück zum Jahrgang 1949 erworben werden. Der Pössnitzberg ist der ideale Ort für wunderbare Tage im Sinne der Genusskultur. Im äußersten Süden des Naturparks Südsteirisches Weinland gelegen, bietet er seinen Gästen außerordentliche Ruhe abseits stark frequentierter Routen und ist doch eine Location, von der aus eine Vielzahl an kulinarischen, kulturellen und naturgegebenen Attraktionen nach nur kurzer Fahrt erreichbar ist. Der Sauvignon blanc stammte ursprünglich aus Frankreich. In den letzten Jahren gelangten Sauvignon ́s aus der Stei- ermark zu Weltruhm. Internationale Verkostungserfolge machen diese Rebsorte zum Shootingstar unter den steirischen Reben.
Sauvignon blanc zählt zu den spät austreibenden Rebsorten. Die Traube ist klein, zylindrisch und dichtbeerig. Die Beeren sind länglich und dick- schalig. Der Sauvignon blanc verlangt warme, frühe Lagen mit hoher Luftfeuchtigkeit sowie fruchtbare Böden mit guter Wasserführung. Für das Spargel-Möhren-Risotto ist der Sauvignon blanc ein erstaunlich perfekter Wein. Der vorliegende Wein ist eigentlich ein perfekter Dessertwein, er ergänzt mit seiner Süße, seiner Frucht jedes gute Dessert. Doch zum trockenen Spargel gibt er seine Aromen als toller Begleiter, seine Süße tritt stark in den Hintergrund. So ist er ein schönes Beispiel für ein Food- & Wine-Pairing, das nicht selbstverständlich ist. Zum Spargel pur würde er mit Sicherheit nicht so gut passen, zu diesem Risotto hingegen perfekt.

Guten Appetit!

Guide Michelin 2019: Die neuen Sterne

Der Guide Michelin wurde geleakt. Die neuen Sternerestaurants für 2019 sind heute mittag bereits veröffentlicht worden. Nein, uns ist der Coup – wie beim Gault Millau – diesmal nicht gelungen. Die Rollende Stecknadel war es. Also veröffentlichen wir hier jetzt auch bereits die bis jetzt bekannten neuen Sternerestaurants. Demnach gibt es kein neues 3-Sterne-Restaurant. Dafür aber fünf neue 2-Sterne-Restaurants und 37 neue 1-Stern-Restaurants.

Der Guide Michelin deckt mit seinen Restaurantführern mittlerweile 32 Länder ab, zuletzt kam bspw. Thailand hinzu. Einheitliche Kriterien sichern eine gleiche Bewertung über die ganze Welt ab.

Der Bib Gourmand 2019, der durch das „Bibendum“-Reifenmännchen repräsentiert wird, bietet 39 neue Restaurants. Für bis zu 37 Euro kann man in 424 Restaurants gut und günstig essen.

Der Guide Michelin Deutschland 2019 deckt mittlerweile 1.864 Restaurants und 1.560 Hotels ab. Die Preisrange ist bei diesen Häusern natürlich nach oben offen.

Die Trends in der Gastronomie werden bestimmt durch eine junge Generation, die neue Impulse setzt. Vegetarische und vegan Speisen sind mittlerweile fast überall zu finden. Nachhaltigkeit und Casual Fine Dining sind immer wichtiger. Das Tier wird also konsequent von der Nase bis zum Schwanz gegessen, dabei sind die Restaurants und ihre Gäste deutlich weniger formal. Der aktuelle Guide bietet 309 Sterne-Adressen, davon 42 neue Sterne-Restaurants.

Neue 2 Sterne Guide Michelin Restaurants:

Purs – Andernach

Sosein – Heroldsberg

Ox & Klee – Köln

Luce d’Oro – Krün

Alexander Herrmann by Tobias Bätz – Wirsberg 

Neue 1 Stern Guide Michelin Restaurants:

Steigenberger Drei Mohren – Sartory – Augsburg

Traube Tonbach – Köhlerstube – Baiersbronn

CODA Dessert Dining – Berlin

Ernst – Berlin

Kin Dee – Berlin

SAVU – Berlin

Genuss-Atelier – Dresden

Tiger-Gourmetrestaurant – Frankfurt am Main

Weinsinn – Frankfurt am Main

100/200 – Hamburg

blanc – Hamburg

Lakeside – Hamburg

Oben – Heidelberg

La Vailee Verte – Herleshausen

sein – Karlsruhe

Weinschänke Schloss Groenesteyn – Kiedrich

maximilian lorenz – Köln

NeoBiota – Köln

Alte Vogtei – Köngen

Ursprung – Königsbronn

Tian – München

Gabelspiel – München

Zur Krone – Neupotz

Coquille St. Jacques im Parkrestaurant Nodhausen – Neuwied

Burg Nideggen – Brockel Schlimbach – Nideggen

Clostermanns Le Gourmet – Niederkassel

Koch und Kellner – Nürnberg

Der schwarze Adler – Nürnberg

WAIDWERK – Nürnberg

kochZIMMER in der Gaststätte zur Ratswaage – Potsdam

Atelier Sanssouci – Radebeul

Esplanade – Saarbrücken

LA MAISON – LOUIS – Saarlouis

Gams & Gloria – Schwangau

Hupperts – Stuttgart

Der Zauberlehrling – Stuttgart

Landwerk – Wallerfangen

Soweit der derzeitige Stand. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Bib Gourmand: Der beste Guide für gute und günstige Restaurants

Es muss nicht immer Sterneküche sein. Die Preise in den Sternerestaurants können wir uns sowieso nicht ständig oder überhaupt nicht leisten. Auch wenn das Sternerestaurant mit Sicherheit jeden Euro wert ist – aber für einen Normalverdiener, für eine Familie ist das purer Luxus. Doch welche Restaurants sind außerdem empfehlenswert? Hier hilft uns der Guide Michelin mit seinem Bib Gourmand: Gute und günstige Restaurants. Der Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2019“ mit 424 Topadressen ist ab dem 4. März erhältlich.

Der Wegweiser für Gourmets und Schlemmerfreunde wurde gründlich aktualisiert: Die bereits vierte Auflage des Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2019“ mit insgesamt 424 Empfehlungen, darunter 39 neue, erscheint am 4. März 2019 zum Preis von 17,90 Euro (Österreich: 18,40 Euro). Das inzwischen fest etablierte Qualitätslabel mit dem lächelnden Gesicht des Michelin Männchens „Bibendum“ signalisiert, dass Gäste hier sorgfältig zubereitete Speisen zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten. In Deutschland bedeutet dies, dass ein 3-Gänge-Menü maximal 37 Euro kosten darf.

„Zum unbeschwerten Restaurantbesuch gehört auch ein gutes Gefühl, wenn die Rechnung kommt“, sagt Ralf Flinkenflügel, Direktor des Guide MICHELIN Deutschland. „Gäste wissen es zu schätzen, wenn für sorgfältig zubereitete Speisen ein angemessener Preis aufgerufen wird, und kommen gerne wieder. Davon profitieren Kunden und Restaurantbetreiber im gleichen Maße.“

Für seine vierte Ausgabe hat der Guide Bib Gourmand ein neues Gesicht bekommen. Das Format ist ein bisschen größer geworden, das Layout frischer und anschaulicher, nicht zuletzt dank vieler Bilder. All das soll die Lektüre erleichtern, im Nu wichtige Informationen liefern und Lesern noch mehr Lust auf den Restaurantbesuch machen.

Zahlreiche Küchenstile vertreten

Die neue Ausgabe umfasst ebenso rustikale Gasthöfe wie gemütliche Weinstuben oder modern orientierte Bistros. Die gleiche Vielfalt gilt auch für die Arbeit der Küchenchefs: Die Stilvielfalt reicht von bodenständig über klassisch bis modern, von regional bis international. Unabhängig vom Repertoire gilt für alle Bib-Gourmand-Adressen: Hier kommen frische, saisonale und bevorzugt regionale Zutaten auf den Teller.

Mit 139 Adressen finden sich nach wie vor die meisten Bib-Gourmand- Restaurants in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern mit 103 Empfehlungen. Die größte Auswahl in einer Stadt finden Freunde guter Küche weiterhin in Hamburg mit 16 ausgezeichneten Restaurants.

Mehr Infos:



Chinesisches Wok-Huhn, Avocado-Gurken-Salat, Lisa Bunn Fleissiges Lieschen

Der Januar ist ein idealer Monat für leichte asiatische Kost. Viele Vitamine, Mineralien und Energie. Das Rezept ist etwas chinesisch, etwas lateinamerikanisch – und vor allem sehr köstlich. Zarte asiatische Nudeln, frisch sautiertes Gemüse, leichtes Huhn, eine Und es ist in 30 Minuten fertig.

Dieses Rezept hat das Zeug eines Deiner Lieblingsrezepte zu werden, wenn sich plötzlich und spontan Freunde zu Besuch ansagen und Du eigentlich nichts vorbereitet hast. Denn das Rezept ist supereinfach zu kochen und die meisten Zutaten haben wir eh fast immer im Kühlschrank. Und es lässt sich leicht interpretieren, variieren. Nudeln mögen fast alle Menschen auf der ganzen Welt. Wir entscheiden uns heute für asiatische Mie-Nudeln.

Der kleine Avocado-Gurken-Salat dazu bringt frische Aromen und stärkt noch den Vitamin-Haushalt. Und unsere Wein-Auswahl fiel heute auf den 2015er Riesling Fleissiges Lieschen von Lisa Bunn. Ein toller trockener Tropfen aus Rheinhessen, der genau den richtigen Charakter mitbringt.

Chinesisches Wok-Huhn

Zutaten:

  • Mie-Nudeln, ich habe Bio-Mie-Nudeln gefunden, die in Deutschland hergestellt sind, eine gute Wahl
  • Gemüse: Sellerie, Pak Choi/Chinakohl o.ä., Möhren, Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer – was der Kühlschrank an passenden Gemüsen hergibt
  • Sauce: Sojasauce, Austernsauce, Fischsauce, Öl, Zucker
  • Hühnerbrust – gewürfelt

Zubereitung:

  • Die Nudeln nach Anweisung auf der Packung kochen .
  • In einer kleinen Schüssel die Sojasauce, Austernsauce, Fischsauce, Zugar und Öl vermischen. Beiseite stellen.
  • In einem Wok Öl erhitzen.
  • gewürfelte Hühnerbrust hinzugeben und unter Rühren für 3-4 Minuten braten lassen. Auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Die Hitze im Wok etwas reduzieren. Nochmal einen kleinen Schuss Öl hinzufügen.
  • Nun das Gemüse hinzufügen. Zuerst den Sellerie, anschliessend den Kohl oder Pak Choi, dann die Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer. Alles gut vermischen und anbraten.
  • Dann die Nudeln hinzufügen und unterrühren.
  • Zum Schluss noch die anfangs angerührte Sauce unterrühren und das ganze gut vermischen.
  • Warm servieren.

Das Gericht kann man natürlich auch mit Spaghetti oder anderen italienischen Nudeln machen. Außerdem lassen sich eigentlich alle möglichen Gemüse hier verarbeiten. Auch Sojabohnensprossen oder Muscheln passen hier dazu, ebenso wie Paprikaschoten, Bohnen, Erbsen oder sogar Maronen. Eben das, was man da hat. Und wer nicht alle Zutaten für diese Sauce dahat, der kann ggf. auch zur Fertigsauce, wie etwa einer Hoisin-Sauce greifen. Das schmeckt zwar anders, aber bestimmt auch sehr gut.

Avocado-Gurken-Salat

Zutaten:

  • 1 Gurke
  • 1 Avocado
  • frischer Koriander
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Zitronensaft, etwas Limettensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Gurke der Länge nach halbieren und vierteln, dann die Viertel in Würfel schneiden.
  • Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, mit Löffel aus der Schale holen. Die Avocado dann in Würfel schneiden.
  • In einer großen Schüssel die Gurkenwürfel, Avocadowürfel und Koriander vermengen.
  • Die gehackte Knoblauchzehe und den Saft von Limette und Zitrone über die Würfel geben und gut vermengen.
  • Etwa 30 Minuten ziehen lassen vor dem Servieren.

2015er Lisa Bunn Fleissiges Lieschen Riesling

Wer sich diesen 2015er Lisa Bunn Fleissiges Lieschen Riesling im Keller zurückgelegt hat, der erlebt jetzt einen Riesling mit richtig Power. Seine Lage: Rotliegendes Nierstein, der Weinanbau sind 26 Jahre alte Reben, 100 % Riesling. Der Weinausbau sind handgelese Trauben, Spontangärung im Edelstahltank, um seine Frische zu erhalten, und Vollhefelager bis Ende Januar. Sein wunderbar ausbalanciertes Süße-Säure-Verhältnis macht ihn recht trinkfreudig. Wir haben eine von Zitrusfrüchten dominierte Nase, geriebene Zitronenschale. Am Gaumen lebendige Säure, Zitrus und Granny Smith mit einer Note von getrockneter Aprikose und  weißem Pfirsich. Der 2015er hat jetzt auch ein paar Reifenoten, die ihn zu einem starken Begleiter aromatischer Speisen, insbesondere auch leicht scharfer asiatischer Gerichte machen.

Lisa Bunn war 2008/2009 Rheinhessische Weinkönigin. Nach ihrem Studium und Auslandsaufenthalt übernahm sie 2011 das Familien Weingut Bunn/Margarethenhof von ihren Eltern. Nun war sie die Kellermeisterin und zeigte ihr ganzes Können im Keller und in den Weinbergen.

Im Jahre 2013 erfolgte die  Umstellung bemerkenswert konsequent. Das 10 Hektar-Gut wurde von „Margarethenhof“ in „Weingut Lisa Bunn“ umbenannt, die Etiketten vollkommen neu gestaltet, sind nun modern und ganz witzig. Bis heute kann sie sich und mit ihrem Mann zusammen, mit tollen Erfolgen rühmen. Sie wurde nicht umsonst 2016 zur „Deutschlands beste Jungwinzerin“ ernannt.

Lisa Bunn hat ihre Weine auf mehrere Linien aufgeteilt. Die Einsteigerlinie wendet sich offensichtlich eher an ein junges Publikum mit kleinem Budget und Lust auf leichte Weine mit witzigen Namen. Diese Flaschen erkennen wir am blauen Drehkapselverschluss und an lustigen Namen auf weissem Etikett. Neben dem Fleißigen Lieschen können wir noch den Scheu und den Gewürzschlawiner empfehlen. Feine, leichte, unkomplizierte, gut trinkbare Weine, die harmonisch und trocken ausgebaut sind. Sie geben einen guten Eindruck von Riesling, Scheurebe und Gewürztraminer, man sollte aber nichts großes erwarten. Das ist bei dieser Linie ja auch nicht gedacht. Außerdem bietet das Weingut Lisa Bunn Gutsweine, Ortsweine, Lagenweine und Reserven an. Die feschen Wortspiele werden nur bei den Gutsweinen angewendet, bei den Orts- und Lagenweinen findet sich dann ganz klassisch Rebsorte und Lage auf dem Label. Ab den Ortsweinen sind die Flaschen mit klassischem Kork verschlossen. Orts- und Lagenweine sind mit hellblauem Etikett ausgestattet, Lagenweine haben ein lila Etikett mit goldener Umrandung, die Reserven verfügen über ein rein lila Etikett. Eine klare Differenzierung der Qualitäten. Und wer ein Fan von Hipping, Oelberg oder Orbel ist, sollte bei den Rieslings unbedingt zugreifen.

Lisa Bunn hat Power. Ihre Weine haben Power. Wer nach Weinen von einem exzellenten Weingut aus Rheinhessen sucht, der sollte hier unbedingt zugreifen. Zu meinem asiatischen Wok-Huhn und dem Avocado-Gurken-Salat war der Wein genial – doch merkte ich sehr wohl, dass er auch ganz andere Kaliber an Gerichten locker begleiten könnte. Zum Wohl!

Sasse Lagerkorn Bordeaux Finish: Wie schmeckt ein Korn aus Bordeaux-Fässern?

Korn – da denken wir zuerst an billigen Schnaps. An heruntergekommene Penner, die mit der leeren Pulle in der stinkenden Gosse liegen. Korn – das klingt so nach Spelunken. Korn klingt nach Herrengedeck: Herr Ober, ein Bier und ein Korn bitte! Korn hat den Mief der Vergangenheit. Die Feinbrennerei Sasse hebt das sonst so simple Destillat auf ein ganz neues Niveau: Der Lagerkorn Bordeaux Finish ist veredelt durch eine Lagerung in Fässern aus dem Hause Châteaux Latour. Noch Fragen?

Neulich kam ein recht schweres Paket: Eine edle Holzkiste verbarg sich darin. In der Holzkiste auf edlem Seidenpapier weich gelagert und von einem Holzrahmen umgeben steckte eine grosse Flasche, zur Hälfte gefüllt, eine kleine Probierflasche sowie ein Begleitbrief.

Die Sasse Feinbrennerei ist ein seit über 300 Jahren bestehender und in Familienbesitz befindlicher Brennereibetrieb im münsterländischen Schöppingen. Es ist eine der letzten noch verbliebenen voll integrierten Brennereien im Münsterland, einer früheren Hochburg der Kornbrennerei in Deutschland. Das Unternehmen führt neben der eigenen Roh- und Feinbrand-Destillation auch die Mazeration von Kräuterauszügen und die Destillation von heimischen Wacholderbeeren, sowie die Spirituosenherstellung und Abfüllung an einem Standort durch. Schwerpunkt ist die Herstellung von Aperitif- und Digestifprodukten. Hauptprodukt ist ein Kornbrand.

Der Sasse Lagerkorn Bordeaux Finish

 Die Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen, im westlichen Münsterland, präsentiert mit dem Lagerkorn Bordeaux Finish, ein Lagerkorn der exklusivsten Art: Acht Jahre ruhte der edle Tropfen in ausgewählten Barriquefässern des Château Latour. In dieser Zeit nimmt er das Aroma besonderer Bordeaux-Jahrgänge in sich auf. Der Sasse Lagerkorn Bordeaux Finish ist von dunkelbrauner Farbe und vollendet veredelt in Geschmack wie Charakter für einzigartigen Genuss auf höchstem Niveau.

Es war dem Zufall geschuldet, dass eines Tages ein gutes Dutzend Limousin-Eichenbarriques aus Frankreich der Sasse Feinbrennerei angeboten wurden. Neugierig überlegte Sasse nicht lange und holte diese Barriques zu sich nach Schöppingen. Das Gefühl, einen außerordentlich aromatischen Schatz geborgen zu haben, wurde erst einige Jahre später bestätigt, als die erste Charge des acht Jahre alten Bordeaux-Finish das Licht der Welt erblickte.

Das Bouquet an der Nase ist besonders weich und aromatisch, keinerlei scharfe Töne mischen sich ein, die wir sonst von Kornbränden gewohnt sind. Uns überraschen Kopfnoten mit Vanille, Nougat und Kaffee sowie weitere Weinbrand-Assoziationen, die uns an feinste Cognac-Marken denken lassen. Tabak, grüne Banane und Liebstöckel-Reflexe runden dieses Bild ab.

Jede Flasche Lagerkorn Bordeaux Finish wird in einer exklusiven, von Hand angefertigten Holzschatulle aufbewahrt. Dort ist sie geschützt und auf viele Jahre hinaus bestens aufgehoben. Zusätzlich enthält jede Schatulle zusätzlich eine kleine Extraflasche.

Die Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen im Münsterland kann auf eine lange Tradition zurückblicken. 1707 gegründet, destilliert Sasse seit über 300 Jahren Weizenbrand und ist immer noch im Familienbesitz. Die traditionellen Rezepte und Herstellungsverfahren, auf die man aus dieser Tradition heraus zurückgreifen kann, wurden dabei in die Moderne übertragen. 1976 übernahm nach dem Tod von Theo Sasse sein Sohn Ernst Sasse den Betrieb und richtete ihn neu aus. 1987 führte er die alte Technik des Barriqueausbaus versuchsweise für einen Edelkorn wieder ein. Nach zehnjähriger Entwicklungsphase wurde 1997 der „Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P.“ nach altem Rezept herausgebracht.

Das heutige Sortiment spiegelt diese Entwicklung wieder. Neben den verschiedenen Kornbränden stellt die Feinbrennerei Sasse Obstbrände, Wacholder, Kräuterelixiere und Liköre her. Bei der Herstellung der Brände und Liköre setzt Sasse auf regionale Rohstoffe in bester Bio-Qualität, in Kombination mit weichem, klarem Wasser aus der eigenen Quelle am Schöppinger Berg.

Eine interessante Beschreibung gibt auch dieses Video:

Service:

Sasse Brände bei Amazon:

Le Gourmand Gewinnspiel: Gin Mare mit 2 Coppagläsern zu gewinnen

Anlässe zum Anstoßen gibt es derzeit genügend. Weihnachten haben wir gerade überstanden, Silvester steht vor der Tür. Doch Geburtstage, Jubiläen und private Glücksmomente sind über das ganze Jahr verteilt und stets einen guten Drink wert. Der sollte prickeln, gut aussehen und mit einem Schuss Raffinesse aufwarten. Im besten Fall gehört zur Garnitur eine Wunderkerze, so wie beim „Turbo Sea Spritz“ von Gin Mare. Für das Wochenende vor Silvester hat Gin Mare für Euch ein ganz besonderes Paket geschnürt: Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat eine Flasche Gin Mare mit zwei Coppagläsern für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum Jahresabschluss sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 31.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Gin Mare vereint die unterschiedlichen Kulturen und botanischen Spezialitäten des Mittelmeerraums wie kein anderer Gin. In Gin Mare entfalten sich die Aromen des Mittelmeerraumes auf einzigartige Weise. Vier Hauptzutaten prägen seinen Charakter, hinzu kommen Koriander, Wacholderbeeren und grüner Kardamom sowie Orangen, Bitterorangen und Zitronen aus Sevilla und Valencia. Gin Mare ist ein Blend aus den Destillaten seiner bestimmenden Zutaten. Diese werden einzeln destilliert, danach geblendet und noch einmal zusammen gebrannt. So bleibt ihr unverfälschter Charakter im Gin erhalten. Damit die Zutaten ihre Aromen vollständig abgeben, werden sie für viele Stunden in Alkohol mazeriert, die Zitrusfrüchte sogar 12 Monate lang.

Die Gin Mare Destillerie

Die Destillation von Gin Mare erfolgt in dem katalanischen Fischerdorf Vilanova im Nordosten Spaniens zwischen der Costa Brava und der Costa Dorada, südlich von Barcelona. Die kleine Brennerei in Familienbesitz befindet sich in einer Kapelle aus dem 18. Jahrhundert. Der Premium-Gin wird hier schonend und in kleinen Mengen in kupfernen Pot-Still-Anlagen destilliert.

Edles Gin Mare Flaschendesign vom Mittelmeer inspiriert

Das mediterrane Konzept von Gin Mare findet auch im außergewöhnlichen Flaschendesign seinen Ausdruck. Mit dem azurblauen Schimmer erinnert das schwere, transparente Glas an die Farbe des Mittelmeers. Die maritime Gestaltung spiegelt sich zudem im wellenförmig gebogenen Flaschenboden wider. Die Vorderseite der kegelförmigen Flasche schmücken Olivenzweige in elegantem Weiß. Darauf werden in schwarzer Schrift der Markenname und die mediterranen Botanicals genannt. Eine große silberne Drehkappe ist Verschluss und Dosiereinheit in einem.

Die Gin Mare Namensgebung

Der Name „Mare“ weist auf den mediterranen Ursprung des Gins hin. Dabei geht es allerdings nicht nur um die italienische Übersetzung „Mare“ (=Meer). So umfasst das „Mare Nostrum“ des Lateiners zudem auch das mediterrane Lebensgefühl. Gin Mare symbolisiert so die Magie des landschaftlich und kunsthistorisch faszinierenden Mittelmeerraumes mit seinem angenehmen Klima, der einzigartigen Genussleidenschaft und Gastfreundschaft der dort lebenden Menschen.

Der perfekte Gin für einen perfekten Martini-Moment

Mit seinem mediterranen und doch würzigen Charakter ist Gin Mare die ideale Grundlage für einen aromatischen Gin Tonic. Sein wahres Gesicht zeigt Gin Mare in der Königsdisziplin des Gins, dem „perfect Martini“. Im Rührglas entfalten sich alle katalanischen Aromen, die bei einem Martini Cocktail unverzichtbar sind.

Der Kreativität ist mit Gin Mare auch bei außergewöhnlichen Cocktailkreationen keine Grenzen gesetzt. Gin Mare ist wie geschaffen für besondere und hochwertige Drinks.

Turbo Sea Spritz

  • 25 ml Gin Mare
  • 20 ml Aperol
  • 15 ml kalt gebrühter Kaffee
  • 10 ml Chardonnay
  • 5 ml Agavensirup

Alle Zutaten auf Eis in ein Glas geben und mit Sodawasser aufgießen. Mit einer Orangenscheibe garnieren.

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:

Wie heissen die wichtigsten vier Zutaten des Gin Mare?

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir Deine Flasche Gin Mare mit den zwei Coppagläsern nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Mein Tipp: Auf der Webseite von Gin Mare wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zum Produkt schnell fündig!

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

  • Werde Fan unser Facebook-Fanpage.
  • Like den Post zu diesem Gewinnspiel.
  • Verlinke unter dem Post jemanden, mit dem Du diesen Gewinn gern zusammen geniessen möchtest.
  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird den Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 31.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch einen Gin Mare gönnen

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und Gin Mare sagen Prost!

Service:

Tenuta Perano: Das neue Weingut im Herzen des Chianti Classico

Ein einzigartiges Weingut mit tollen Weinen: Die Familie Frescobaldi hat sich ein weiteres Weingut zugelegt und präsentiert jetzt die ersten Weine. Bei einer Degustation in München erklärte Lamberto Frescobaldi den versammelten Journalisten, Sommeliers und Gastronomen was die Familie mit dem Weingut vor hat.

Zum Imperium des toskanischen Weinproduzenten Frescobaldi, mit seiner 700 jährigen Familiengeschichte, zählen sieben Weingüter. Die 250 Hektar Weinberge der Tenuta Perano befinden sich vorwiegend in der Gemeinde Gaiole im Chianti, ein Gebiet das geschaffen ist für die Rebsorte Sangiovese. Zwei Weine seines neuesten Weinguts Tenuta Perano stellte Marchese Lamberto Frescobaldi am 19. November in München, gemeinsam mit Romana Echensperger, Master of Wine, vor. 

Hier ein Einblick auf das Herz der Toskana:

Von großem Vorteil für die Rebsorte Sangiovese sind die günstige Süd-West Ausrichtung, die einem Amphitheater gleichende Form der Weinlagen, die 500 Meter Höhenlagen und die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, insbesondere im September. Der steinige Boden und das steile Gefälle begünstigen zudem positiv die Entwässerungskapazität. Alles zusammen helfen diese natürlichen Vorgaben dem verantwortlichen Önologen Nicolò d’Afflitto um gut strukturierte Rotweine, reich an intensiven, fruchtigen Aromen zu vinifizieren. 

Den Löwenanteil des Verdienstes für den großartigen ersten Jahrgang 2015 muss der Witterung zugesprochen werden. Es war ein extrem warmer Sommer, mit lediglich zwei Regenfällen im August, und die außergewöhnlich gesunden und qualitativ hochwertigen Trauben konnten im September trocken eingebracht werden. Ein wahrlich optimaler Start für die neue Tenuta Perano, der Familie Frescobaldi. 

In traumhafter Lage, inmitten der Weinberge, wurde eine neue, große Kellerei gebaut die sowohl für die Vinifizierung, wie auch für die Reifung der Weine, ausgerichtet ist. Seit kurzer Zeit ist die Tenuta auch für Besucher geöffnet. 

Marchese Lamberto, der Präsident des Unternehmens Frescobaldi, erzählte: „Wir haben im März 2014 dieses wunderbaren Fleckchen Erde erworben, und ein Jahr benötigt um seine Besonderheiten und die besten Möglichkeiten zu erforschen. Deshalb entschieden wir uns nicht die Ernte 2014 auf den Markt zu bringen, sondern erst den Jahrgang 2015. Unserer Meinung nach ist es ein äußerst hochwertiger Jahrgang mit Komplexität, der Langlebigkeit verspricht. Unser Wunsch war es, im Herzen des Chianti Classico, einen Wein zu produzieren, der den Charakter des Terroirs widerspiegelt.“

Romana Echensperger, Master of Wine, stellte die zwei Rotweine vor, einen Chianti Classico Annata und einen Chianti Classico Riserva – beide Jahrgang 2015.

Hauptsächlich Sangiovese wurde für die beiden Weine vinifiziert, der 24monatige Ausbau erfolgte teils in Edelstahl und in Barrique. In der Nase verlockte bei beim Annata ein zarter Blütenduft vereint mit fruchtigen Noten, die an Brombeere, Himbeere und Kirsche erinnern. Balsamische Aromen, würzige, pfeffrige Noten und eine angenehme Tanninstruktur machen die Weine zu angenehmen Begleitern von Fleischgerichten, allen voran natürlich zu einer Fiorentina. Aber auch zu einer perfekt rosa gebratenen Entenbrust mit Rosmarin und Reis.

Entenbrust mit Portwein-Maronen und Kartoffelstampf, Maritavora No. 2 Grande Reserva Douro DOC

Wild und Wildgeflügel hat im Herbst und Winter Saison. Auf meinem Münchner Bauernmarkt bekomme ich dann immer wunderschöne Stücke Entenbrust. Ein paar Ideen fügten sich zusammen und dieses köstliche Gericht entstand: Entenbrust mit Portwein-Maronen und Kartoffelstampf. Mein Weinkeller lieferte dazu einen eleganten Tropfen: einen 2014er Maritavora No. 2 Grande Reserva Douro DOC. 

Winter-Grillen ist seit ein paar Jahren schon im Trend. Wer keinen Grill hat, dem empfehle ich meine Lösung: es gibt wunderbare Grillpfannen oder Grillplatten, bspw. von Le Creuset. Ich habe beispielsweise diese Le Creuset Grillpfanne ohne Stil. Die passt nämlich hervorragend in den Ofen hinein. Während die Ente im Ofen gart, ist Zeit genug für die Portwein-Maronen und den Kartoffelstampf à la Robouchon. 

Zutaten:

  • Entenbrust, je eine pro Person
  • 200g Maronen
  • 1 Schalotte 
  • 1 EL Zucker
  • Portwein
  • 1 kg mehlige Kartoffeln
  • 250g Butter
  • 100 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuß

Zubereitung:

  • Die Entenbrüste kalt abspülen, die Hautseite mit einem Messer schräg einritzen. Anschliessend salzen. Auf einer trockenen Grillpfanne auf dem Feuer zuerst auf der Hautseite scharf anbraten bis die Haut kräftig braun und das Fett ausgebraten ist. Dann die Brüste umdrehen und auf der Fleischseite liegend in den Ofen bei 160°C für etwa 15-20 Minuten schieben. Je nach Größe der Entenbrust kann das variieren. Die Ente sollte innen möglichst noch schön rosa sein. 

  • Für die Portwein-Maronen die Schalotte schälen, würfeln und in einer kleinen Pfanne oder Topf mit etwas Butter erhitzen, schwenken. Die Maronen hinzufügen. Mit dem Zucker bestreuen. Pfanneninhalt dabei immer wieder schwenken, bis der Zucker geschmolzen und die Maronen geschmolzen sind. Mit Portwein ablöschen und eindampfen lassen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken. Zum Schluß nochmal mit etwas Butterstückchen unterziehen und schön glasieren. 
  • Für den Kartoffelstampf zuerst die Kartoffeln kalt abspülen und kochen, abdampfen und schälen. Dann mit einer Kartoffelpresse oder einem Stampfer die Kartoffeln zu Kartoffelbrei machen. 100 ml Milch hinzufügen. In kleinen Stückchen die 250g Butter unterziehen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. 

Zum Schluss alles schön auf den Tellern anrichten. Bei mir überwiegt dann nach dem schönen Kochen immer die Lust aufs Essen und ich verwende keine Zeit mehr aufs schöne Anrichten… Ich weiss, das Auge ißt mit. Aber bei mir knurrt dann der Magen. Denn dieses Gericht ist absolut köstlich und genial. Insbesondere der Kartoffelbrei à la Robouchon mit einem kompletten Stück Butter dran… 

Dazu holten wir einen portugiesischen Wein aus dem Keller. Denn wenn wir schon die Maronen in Portwein garen, dann sollten wir auch beim korrespondierenden Wein im Lande bleiben. Wir genossen den 2014er  Maritavora No. 2 Grande Reserva Douro DOC. Damit er vor dem Ausschenken noch genügend Luft bekommt, haben wir den Menu Dekantierungsausgießer genutzt. Dieser Wein ist eines der Flaggschiffe des Weingutes Maritavora aus dem Douro-Tal. Er ist eine Cuvée aus den Rebsorten Touriga Nacional, Tinta Roriz, Touriga Franca. Einige der Rebstöcke sind über 100 Jahre alt und wurzeln entsprechend tief im Boden. Er reift 18 Monate in neuen Barrique-Fässern aus französischer Eiche. Er präsentiert sich uns mit einem tollen Bouquet von reifen schwarzen Früchten und reifen Beerenaromen. 

Guten Appetit! 

Disclosure: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Amazon. Dadurch werden die Artikel nicht teurer – aber wenn Du sie kaufst, bekomme ich ein paar Cent zur Finanzierung dieses Blogazines ab. 

Le Gourmand Gewinnspiel: 6 Weinpakete von Domaines Barons de Rothschild (Lafite) zu gewinnen

Hawesko, das Hanseatische Wein & Sekt Kontor, ist Deutschlands führender Versandhändler für hochwertige Weine und Champagner. Seit der Gründung 1964 hat sich das Unternehmen zu einem der bedeutendsten deutschen Importeure von Weinen aus aller Welt entwickelt. Fast ebenso lange besteht schon die Partnerschaft zwischen Hawesko und den Domaines Barons de Rothschild (Lafite). Für den 4. Advent hat Hawesko in Verbindung mit der Domaines Barons de Rothschild (Lafite) für Euch ein ganz besonderes Paket geschnürt: Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat sechsmal je drei Flaschen für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum Advent sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 24.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Zum vierten Advent, mithin also zu Weihnachten 2018 könnt Ihr drei grossartige Tropfen, die ich selbst neulich genießen konnte, gewinnen. Allerdings halt: Es geht nicht um einen großen Bordeaux aus dem Hause Lafite. Aus Frankreich ist gar nur eine Flasche Champagner in dem Gewinn dabei. Viel spannender und interessanter sind die zwei Bouteillen vom Weingut Los Vascos aus Chile. Sechs Gewinner können also je ein Paket gewinnen bestehend aus:

  • Champagne Barons de Rothschild Brut
  • 2017 Los Vascos Sauvignon Blanc
  • 2016 Los Vascos El Aniversario Gran Selección

Chile, die Basken, die Rothschilds und der Wein

„Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, ein Pionier in Chile zu sein, und mein Team vor diese Herausforderung zu stellen.“ So erklärt es Baron Eric de Rothschild. Er war der erste aus der Familie Rothschild, der die Winzerfamilie aus dem Bordelais in die weite Welt hinausführte. Das Weingut, das er in Chile kaufte, hat eine lange Geschichte. Die Familie Echeñique kam aus dem Baskenland und pflanzte um 1750 im Colchagua Valley die ersten Rebstöcke auf dem heutigen Weingut Los Vascos. Damit legte sie den Grundstein für den chilenischen Weinbau. Überaus erfolgreich produzierte Familie Echeñique im Laufe der Jahrhunderte chilenische Weine mit französischem Akzent. Mit der chilenischen Agrarreform im Jahr 1970 wurden alle Großgrundbesitzer enteignet. Familie Echeñique kaufte aber Ende der 1970er Jahre das Weingut zurück. Als Andenken an die ersten Besitzer nannten sie das Weingut Los Vascos, was übersetzt „Die Basken“ bedeutet.

Nach der Übernahme durch Éric de Rothschild wurde umfangreich investiert, Ziel war es Spitzenweine mit der Qualität der eigenen Bordeaux zu produzieren. Die bestehenden Rebflächen wurden umstrukturiert, neue Flächen bepflanzt, die Bewässerung perfektioniert und eine eigene Wetterstation eingerichtet. Die reichhaltigen Terroirs um Los Vascos und das immense Know-how der Produzenten bringen jedes Jahr Spitzenweine hervor. Hier schmeckt man förmlich die Leidenschaft der Winzer, die einzigartige Qualität des Bodens und der Reben.

Champagne Barons de Rothschild

Nur wenigen ist bekannt, dass die Familie Rothschild auch Champagner im Programm hat.  Die Wurzeln des neuen Champagnerhauses liegen in Vertus an der Côte des Blancs, wo der Chardonnay die wichtigste Rebsorte ist. Die Böden sind dort sehr kreidehaltig, was dem Wein eine spritzige Säure verleiht. Weitere Weinberge der Rothschilds finden sich im Montagne de Reims. Hier dominiert Pinot Noir und die Weine sind sanfter und anschmiegsamer. Die Cuvée daraus macht die Rothschild Champagner einzigartige. Genau diese Eigenart ist es, die den großen Champagnerhäusern ihren Ruhm beschert. Klassischer Champagner zeigt ist frisch und fein im Geschmack. Bei Barons de Rothschild hat man das verstanden. Anstatt unzähligen Stilistiken hinterherzurennen sind alle Weine vom Chardonnay geprägt, recht säurehaltig, schlank und grazil. Die Dosage ist niedrig gehalten, um das Terroir so deutlich wie möglich zu zeigen. Denn die Weinberge der Rothschilds gehören zu den besten der Champagne. Das Haus besitzt Lagen in berühmten Orten wie Mesnil-sur-Oger, Oger oder Avize. Vollernter wird man bei Barons de Rothschild nicht finden. Dafür aber kilometerlange Kellergewölbe in denen die Flaschen sur lattes, auf der Hefe, lagern. Mindestens 15 Monate bleiben die Weine in Kontakt mit der Hefe, was zu besonders feiner Perlage führt.

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:

In welchem Jahr kaufte die Familie Domaines Barons de Rothschild (Lafite) das Weingut Viña Los Vascos – und wurde somit Pionier in Chile?

Mein Tipp: Auf der Webseite von Hawesko wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zu Winzer schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir Dein Weinpaket der Domaines Barons de Rothschild (Lafite) nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 6 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 24.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch die Weine der Domaines Barons de Rothschild (Lafite) gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und die Domaines Barons de Rothschild (Lafite) in Kooperation mit Hawesko sagen Prost!

Service:

Spaghetti mit Avocado-Spinat-Pesto

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Pasta con Pesto – immer lecker, immer köstlich und vor allem schnell zubereitet. Während die Pasta kocht, wirft man schnell die Pesto-Zutaten in den Mixer oder Mörser und fertig. Doch Pesto geht nicht nur klassisch mit Basilikum. Wie wäre es mal mit etwas Abwechslung. Heute: Avocado-Spinat-Pesto. Absolut köstlich!

Auf dieses Pesto hat mich ein Beitrag von Sabine im Omoxx Blog gebracht. Das Grundprinzip für ein gutes Pesto ist ganz einfach: Etwas Gemüse oder Salat, etwas Nüsse und etwas harter Käse, dazu viel Olivenöl. Neben dem klassischen ligurischen Pesto à la Genovese ist vor allem noch das rote Pesto auf Basis von getrockneten Tomaten bekannt. 

Das Avocado-Spinat-Pesto ist mal etwas ganz anderes und eine grossartige Kombination von knackigem Spinat und cremiger Avocado. Ich habe dazu Walnusskerne angeröstet, die den Geschmack nochmal kerniger machen. Als Käse habe ich alten sardischen Pecorino genommen. 

Und wie kochen wir das jetzt?

Spaghetti mit Avocado-Spinat-Pesto

Die Zutaten:

  • Spaghetti
  • 1 Avocado
  • 200g Spinat
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 halbe Limette
  • Pecorino oder Parmesan
  • 100g Walnüsse
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Zubereitung:

  • Spinat gründlich waschen. 
  • Walnusskerne in einer Pfanne ohne Öl trocken rösten, etwas abkühlen lassen. 
  • Spaghetti kochen
  • Avocado halbieren, Kern entfernen
  • Spinat, Avocado, Walnüsse, Pecorino, Limettensaft, Knoblauchzehen in einem klassischen Handmörser oder in einem modernen Mixer zu einer cremigen Masse mixen. Während des Mixens Olivenöl dazugiessen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 
  • Wenn die Masse zu fest wird, etwas warmes Nudelwasser hinzugeben. 
  • Die Spaghetti abgiessen, in den Topf zurück geben, nicht mehr weiter erwärmen. Das Pesto unter die Pasta unterziehen. 
  • Sofort servieren. 

Guten Appetit!

Südtirol: Die Heimat von Speck, Käse, Apfel und Wein

Roland Trettl ist landesweit bekannt als Fernsehmoderator und Fernsehkoch. Mit den Shows The Taste, Kitchen Impossible, Grill den Profi  und First Dates – Ein Tisch für zwei ist er einem Millionenpublikum bekannt geworden. Doch sein Vorleben ist viel interessanter: Roland Trettl stammt aus Südtirol und war vom Guide Michelin mit einem Stern gekrönt – bevor er sich dem schnöden Mammon zuwandte. 

Roland Trettl ging durch die exzellente Schule von Küchengott Eckart Witzigmann, er kochte im Aubergine, im Tantris, war für Witzigmann im Restaurant Ca’s Puers auf Mallorca und führte das Restaurant Ikarus in Salzburg. Die exzellente Kochkunst liegt dem Südtiroler also im Blut. Die Liebe zu den Produkten vor allem – oder besser: zu den Lebensmitteln. Denn darauf legt er selbst allergrößten Wert: Wir leben von Lebensmitteln, wir kochen und essen, damit unser Körper funktioniert, damit wir gut leben können. Das Wort „Produkt“ hört sich künstlich an, eher wie ein maschinell hergestelltes Teil. Wir essen jedoch natürliche Dinge, die auf bzw. in unserer Erde wachsen. 

Vor wenigen Tagen präsentierte Roland Trettl einige der besten Lebensmittel aus seiner Heimat: Speck, Käse, Äpfel und Wein. Genau diese Lebensmittel spiegeln die traditionelle Lebensweise und Geschichte Südtirols. 

Roland Trettl ist ein waschechter Südtiroler. Er ist in Bozen geboren und aufgewachsen. So ist er perfekt geeignet, um Südtiroler Lebensmittel vorzustellen. Mit 16 Jahren hat er eine Kochlehre begonnen, da es zum Eishockey-Profi nicht gereicht hat. Mit 21 Jahren hat er Südtirol verlassen, und zu Eckart Witzigmann gegangen. Jetzt ist Roland Trettl das Gesicht der Kampagne zu EU-Gütesiegeln „Europa, wo Qualität zu Hause ist“. 

Das Förderprogramm informiert drei Jahre lang über die Qualitätsversprechen, die mit den europäischen Gütesiegeln geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) und geschützte geografische Angabe (g.g.A.) sowie der Auszeichnung DOC (Italienisch: „Denominazione di origine controllata“ für kontrollierte Herkunftsbezeichnung) verbunden sind.

Von 2018 bis 2020 klärt die Kampagne mit dem Untertitel „Authentischer Geschmack mitgarantierter Herkunft“ am Beispiel von Südtirol DOC Wein, Südtiroler Apfel g.g.A.,Südtiroler Speck g.g.A. und Stilfser g.U. Käse Fachleute aus Handel und Gastronomie sowie Verbraucher darüber auf, welche Garantien die EU-Gütesiegel geben und welchen Mehrwert sie für Konsumenten und Produzenten bergen. Initiatoren der Kampagne sind das Südtiroler Apfelkonsortium, das Konsortium Stilfser Käse, das Südtiroler Speck Konsortium und das Konsortium Südtirol Wein. Das von der Europäischen Union geförderte Programm umfasst Aktionen im Heimatmarkt Italien und in den Exportmärkten Deutschland, den Niederlanden und Schweden.

Für den Handel sind insgesamt 540 Verkostungstage mit Südtiroler Apfel, Südtiroler Speck und Stilfser Käse geplant. Dabei sollen Endverbraucher sich davon überzeugen können, dass Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung auch geschmacklich den Unterschied machen. Zudem sind 12 Seminare zur Schulung von angehenden Wein-Profis vorgesehen. Darüber hinaus setzt die Kampagne auch auf die Zusammenarbeit mit Influencern. So erhalten mehrere Food- und Weinblogger die Gelegenheit, die vier Produkte mit EU-Gütesiegel kennenzulernen und sich bei Studienreisen nach Südtirol von den traditionellen und kontrollierten Herstellungsmethoden zu überzeugen.

EU-Gütesiegel stehen für garantierte Herkunft und Qualität

Die Gütesiegel der Europäischen Union zeichnen landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel aus, die eng mit ihrer Herkunftsregion, handwerklichen Traditionen und den Menschen, die sie herstellen, verbunden sind. Sie geben Verbrauchern die Sicherheit, ein authentisches und kontrolliertes Qualitätsprodukt zu kaufen. So garantiert die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.), dass alle Produktionsschritte nach traditionellen Methoden in der Herkunftsregion erfolgt sind. Die geschützte geografische Angabe (g.g.A.) dokumentiert, dass mindestens ein Produktionsschritt nach festgelegten Kriterien in der Herkunftsregion stattgefunden hat. Damit sind die Erzeugnisse rückverfolgbar – ein Aspekt, der für Konsumenten immer wichtiger wird. Das gilt auch für den Südtirol DOC Wein, den Südtiroler Apfel g.g.A., den Südtiroler Speck g.g.A. und den Stilfser g.U. Käse. Mit EU-Gütesiegel ausgezeichnet, stehen diese Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung für Qualität aus der Region Südtirol und beispielhaft für Qualität aus Europa.

Qualitätsprodukte Wein, Apfel, Speck und Käse

Die DOC-Herkunftsbezeichnung für Südtiroler Weine existiert seit 1971. Heute sind mehr als 98 Prozent der gesamten Rebfläche Südtirols DOC-klassifiziert. Alle Weine aus dem DOC-Gebiet unterliegen strengen Qualitätskontrollen – beispielsweise mit einer Begrenzung des Höchstertrags, Mindestwerten für Alkohol- und Säuregehalt und vieles mehr. Dank seiner geografischen Lage und dem milden, alpin-kontinentalen Klima stellt Südtirol auf 5.400 Hektar Rebfläche ein überaus facettenreiches Weinanbaugebiet dar. Hier wachsen 20 verschiedene Rebsorten – etwa 60 Prozent davon sind weiß, 40 Prozent davon sind rot.

Der Südtiroler Apfel g.g.A. ist seit 2005 von der EU als geschützte geografische Angabe anerkannt. Mit 300 Sonnentagen im Jahr, viel Regen im Frühling, einem in der Regel milden Sommer und Herbst bietet die Region ideale Bedingungen für den Apfelanbau auf bis zu 1.000 m Höhe. Dieses einzigartige Klima, gepaart mit einem kontrollierten, naturnahen und ökologischen Anbau, verleiht dem Südtiroler Apfel seine typische saftige und knackige Qualität. Aktuell tragen 13 Sorten das g.g.A.-Siegel: Braeburn, Elstar, Fuji, Gala, Golden Delicious, Granny Smith, Idared, Morgenduft, Jonagold, Pinova, Red Delicious, Topaz, Winesap.

Der Südtiroler Speck g.g.A. trägt seit 1996 die geschützte geografische Angabe. Die sorgfältige Auswahl des Schweinefleischs sowie klare Leitlinien und Kontrollen bei der Produktion machen den Südtiroler Speck unverwechselbar. Der Leitsatz der Hersteller„Wenig Salz, wenig Rauch und viel frische Luft“ ist Teil der gelebten Handwerkstradition,die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Typisch für den Südtiroler Speck sind sein würziger und leicht rauchiger Geschmack – nur der beste Speck bekommt das historische Brandsiegel.

Der Stilfser g.U. Käse ist seit 2007 von der EU als einziger Käse Südtirols mit geschützter Ursprungsbezeichnung anerkannt. Das spricht für traditionelle Qualität und den historischen Bezug zum Ursprungsgebiet: Die Herstellung des „Stilfser“ lässt sich bis ins Jahr 1914 zurückverfolgen. Es handelt sich um einen für die Region typischen Käse, der mindestens 60 Tage gereift ist. Hierfür wird frische Kuhmilch von Südtiroler Bergbauernhöfen, die größtenteils oberhalb von 1.000 Metern Höhe liegen, innerhalb von 48 Stunden verarbeitet. Derzeit wird der Stilfser von Mila im Werk Bruneck und in der Sennerei Burgeis produziert.

Service:



Le Gourmand Gewinnspiel: TasteTwelve Schlemmer-Gutscheinbuch für München zu gewinnen

TasteTwelve – der aktuelle Gourmetführer für München ist da. Dieser motiviert die Feinschmecker in München die eigene Stadt von einer anderen, kulinarischen Seite zu entdecken. Zwölf Restaurants, für jeden Monat des Jahres eines, bieten einen Einblick in fremde Kochtöpfe, fremde Stadtviertel und fremde Esskulturen. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat zwei Exemplare TasteTwelve München für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum Advent sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Mittwoch, 19.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Mit einer Gültigkeit vom Herbst 2018 bis einschliesslich 31. Dezember 2019 ist der Restaurantführer ein perfektes Geschenk für alle Feinschmecker, Genussmenschen und Leckermäuler. 

TasteTwelve präsentiert neben München jeweils zwölf Restaurants in vielen weiteren europäischen Städten: Amsterdam, Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Rhein-Neckar, Stuttgart und Wien. Dabei können sich TasteTwelve-Inhaber auf ausgewählte Restaurant, vom Geheimtipp über Szene-Lokal, bis hin zur Sterneküche freuen. München glänzt unter anderem mit kulinarischer Exotik aus Peru, asiatischer Fusionsküche mit exzellentem Wine-Food-Pairing und Kunst auf dem Teller im sternewürdigen Museumsrestaurant. TasteTwelve inspiriert dazu, all dies für sich zu entdecken und so den eigenen Geschmackshorizont zu erweitern.

Eine Besonderheit bei diesem speziellen Restaurantführer ist die Einladung, die jeder Besitzer des Buches bei einem Restaurantbesuch zu zweit erhält. Denn Gäste, die mit TasteTwelve kommen, werden auf eines der beiden bestellten Hauptgänge bzw. einen Gang des bestellten Menüs eingeladen. Dabei ist bei der Reservierung lediglich der Hinweis, mit dem Restaurantführer zu kommen, anzugeben und diesen bei dem Besuch mitzubringen. Denn jede Einladung gilt nur einmal pro Buch, welches vom Restaurant mit einem persönlichen Gruß oder einem Stempel abgezeichnet wird.

Der TasteTwelve Gourmetführer erinnert mich an das Gutscheinbuch Mercussini, über das wir 2007, 2008 und 2009 bereits berichtet haben, das jedoch eingestellt wurde. Doch das TasteTwelve ist deutlich kleiner, da es deutlich weniger Restaurants anbietet. Die Restaurants – zumindest in München – gehören nicht zu den Standard-Restaurants der Stadt, es ist kein Biergarten, keine Schwemme und auch kein Michelin-Stern-Restaurant dabei. Es sind alles eher Geiheimtipps, wie beispielsweise das Gabelspiel, das von einem Pärchen betrieben wird, die früher im Tantris gearbeitet haben. In meinen Augen ist das Gabelspiel noch ein Hidden Champion, der bald mit einem Stern gekrönt werden könnte. Im TasteTwelve sind keine Gutscheine zum Ausreissen, sondern die Gastronomen „entwerten“ die Seiten durch Stempel oder Unterschrift. Dadurch wird das Buch auch irgendwie aufgewertet. Außerdem macht das Buch durch die gebundene Ausführung deutlich mehr her.

Fazit:

Das TasteTwelve ist ein optisch wie inhaltlich sehr hochwertiges Büchlein, das perfekt in jede Handtasche passt, ohne diese auszubeulen. Jedes der präsentierten Restaurants ist es wert, besucht zu werden. Und mit dem TasteTwelve Gutscheinheft wird der Besuch etwas günstiger. 

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:

Wie lautet die Überschrift zum TasteTwelve München – ergänze das fehlende Wort: Die Genussmetropole mit ….. 

Mein Tipp: Auf der Webseite von TasteTwelve wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zu München schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir Dein Exemplar TasteTwelve München nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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  • Like den Post zu diesem Gewinnspiel.
  • Verlinke unter dem Post jemanden, mit dem Du diesen Gewinn gern zusammen geniessen möchtest.
  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 2 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Mittwoch, 19.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch das Schlemmer-Gutscheinbuch TasteTwelve gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und TasteTwelve wünschen Guten Appetit!


Die neue Ausgabe von TasteTwelve ist ab sofort online, in ausgewählten Buchhandlungen und bei verschiedenen Vertriebspartnern erhältlich. 

Service:

Le Gourmand Gewinnspiel: Champagne Bollinger Special Cuvée Brut zu gewinnen

Champagne Bollinger

007 – drei Zahlen, die auf der ganzen Welt für nur einen Charakter stehen:  den bekanntesten und wohl auch besten Geheimdienstmitarbeiter Ihrer Majestät. James Bond ist als Genussmensch bekannt. Neben seinem trockenen Martini, natürlich geschüttelt, nicht gerührt, trinkt die Leinwandlegende ebenso gern Champagner. Und da nur eine Marke: Bollinger. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat drei Flaschen Bollinger Special Cuvée Brut für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum dritten Adventswochenende sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 17.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Laut einer Studie von  Wissenschaftlern der Universität Otago in Neuseeland, die im Medical Journal of Australia veröffentlicht wurde, geniesst James Bond reichlich Alkohol vor, während und nach der Arbeit. Denn: Den Forschern zufolge konsumierte Bond in allen 24 Filmen insgesamt 109 alkoholische Getränke – in einer Gesamtlaufzeit von nur knapp 50 Stunden. Das ergibt rund zwei Drinks pro Stunde. 

Überraschend: Nur 18 der von Bond genossenen Drinks waren Wodka-Martini. Viel öfter trank er Wein, Schnäpse, Cocktails – und vor allem Champagner. Und manchmal sogar ein Bier. Und wenn er Champagner trinkt, dann trinkt er Bollinger

Übrigens, der Bollinger Special Cuvée Brut besteht zu 60% aus Pinot Nori, 25% Chardonnay und 15% Pinot Meunier. Dabei kommen die Weine zu über 85% aus Grand und Premier Lagen. Er reift mindestens doppelt so lange in den Weinkellner als gesetzlich verlangt und bekommt nur eine geringe Versanddosage von 8 Gramm pro Liter. Im Glas zeigt er sich mit einer schönen goldenen Farbe mit leichten Reflexen der roten Trauben sowie feinen Bläschen. An der Nase finden wir ein komplexes und reiches Aroma von reifen Früchten und Gewürzen wie etwa gerösteten Äpfeln, Apfelkompott oder etwa Pfirsich. Am Gaumen entfaltet sich eine großartige Struktur, mit viel Länge, samtige Bläschen, Birne, Brioche und würzigen Aromen von frischer Walnuss. Die Bollinger Special Cuvée Brut passt perfekt zu allen Fischgerichten, insbesondere zu Sushi und Sashimi. Aber auch Krustentiere sowie Geflügel und weisses Fleisch passen perfekt. 

Champagne Bollinger Special Cuvée Brut trinkt sich am besten zusammen mit Freunden an ganz besonderen Momenten. Um die Aromen am besten zur Geltung zu bringen sollte die Special Cuvée am besten zwischen 10 und 12°C serviert werden. Und für diejenigen, die Champagner gern etwas liegen lassen wollen: er lässt sich auch perfekt im Keller lagern. 

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:
Welchen Champagner genoss Sophie Marceau als Elektra King im Film James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug zusammen mit James Bond?

Mein Tipp: Auf der Webseite von Champagne Bollinger wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zu „Bond created Woman“ von James Bond schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir die eine Flasche Bollinger Special Cuvée Brut 0,75 l  nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns. 

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

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  • Verlinke unter dem Post jemanden, mit dem Du diesen Gewinn gern zusammen geniessen möchtest.
  • Beantworte unsere Gewinnspielfrage. 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 3 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 17.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch eine schöne Flasche Champagne Bollinger gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und Champagne Bollinger sagen „Prost!“.

Fotos: (c) Champagne Bollinger

Eine kulinarische Reise zu 100 Genussorten in Bayern

Bayern feiert sich selbst. Der Freistaat Bayern feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Dabei darf natürlich das Thema Genuss nicht zu kurz kommen. Jetzt gibt es die ganze Vielfalt des Genusslandes Bayern zusammengefasst in einem Buch: Mit „100 Genussorte in Bayern“ präsentiert die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift essen & trinken einen Reiseführer für Genießer. 

Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaliber stellte den kulinarischen Reiseführer 100 Genussorte in Bayern: Ein kulinarischer Reiseführer vergangenen Freitag in München vor. „Mit unserem Genussführer wollen wir Appetit machen auf eine Entdeckungsreise zu den kulinarischen Schätzen der verschiedenen Regionen Bayern“, sagte die Ministerin bei der Buchpräsentation. 

Das Buch entführt die Leser in die Regionen Franken, Schwaben, Ober- und Niederbayern sowie in die Oberpfalz. Dort wurden anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Freistaates Bayern Genussorte ausgezeichnet, die sich durch ihre besonders hochwertigen regionalen Spezialitäten hervortun. Die Erläuterungen zur geografischen Lage werden durch historische Fakten und zahlreiche großformatige Fotografien ergänzt.

Von Alzenau in Unterfranken ins oberbayerische Waging, vom Allgäu bis ins Oberpfälzer Waldsassen. „Jede Region hat ihre charakteristischen Spezialitäten, die es zu entdecken lohnt“, so Kaniber. Auf rund 270 Seiten gibt es interessante Geschichten und eindrucksvolle Bilder rund um die Schmankerl, die Menschen, die sie mit viel Liebe herstellen, und die Landschaften, die davon geprägt werden.

Die 100 Genussorte wurden in einem Wettbewerb des Landwirtschaftsministeriums von einer unabhängigen Jury ermittelt. Ziel des Wettbewerbs war es nach den Worten der Ministerin, „das Bewusstsein der Verbraucher für die Genussvielfalt der Regionen und die Einzigartigkeit unserer Spezialitäten zu schärfen.“ Das Buch ist – wie auch der Wettbewerb – Baustein der bayerischen Premiumstrategie für Lebensmittel. Im Vordergrund des Reiseführers stehen jedoch die Menschen – Winzer, Bauern, Senner oder Brauer – die sich in den Gemeinden für die Qualität und Nachhaltigkeit ihrer Lebensmittel engagieren. Sie kommen in Kurzinterviews zu Wort und geben Einblicke in die Produktion verschiedener Köstlichkeiten. Neben dem bekannten Nürnberger Lebkuchen bietet das Genussland Bayern nämlich noch vieles mehr. Zum Beispiel Weißwein aus Iphofen, Whiskey aus dem Spessart oder „Goldene Landpomeranzen“ aus Passau. 

Der kulinarische Reiseführer erscheint im Landwirtschaftsverlag und kostet 24 Euro. 

Service:

Refill: Kostenloses Leitungswasser im Restaurant

Was in Frankreich, Italien und Spanien selbstverständlich ist, ist in Deutschland immer noch ein Unding: kostenloses Wasser auf dem Tisch. Seit kurzem gibt es eine Initiative in Deutschland, die das ändern will: Refill. Doch lässt eine weite Verbreitung nach wie vor zu wünschen übrig.

In Frankreich ist es überhaupt kein Problem zum Essen eine „caraffe d’eau“ zu bestellen. Dafür bekommt man eine simple Glaskaraffe mit Leitungswasser. Das kostet nichts, es erfrischt und es schmeckt gut. Und auch wenn man ein größeres Menü mit Wein bestellt, ist es überhaupt kein Problem, eine Karaffe Leitungswasser zu trinken. Doch in Deutschland ist es mehr als unerwünscht. Es ist schlicht ein Unding. Ob man will oder nicht, der Gast ist gezwungen, eine Flasche Mineralwasser zu bestellen, zu bezahlen. Aber warum?

Das Leitungswasser in Deutschland hat Trinkwasserqualität. Wenn ich in einem Gourmetrestaurant eh um die 100 Euro für ein Menü zahle, warum muss ich dann auch noch ein paar Euro extra für Wasser zahlen? Oder auch in einem Café zu Kuchen und Kaffee – muss ich dann extra eine Flasche Wasser bezahlen? Reicht nicht auch ein Karäffchen Leitungswasser?

Refill Deutschland

Die Initiative Refill hat es sich zum Ziel gesetzt, den Glas- und Plastikmüll in Deutschland zu reduzieren.  Es geht um „Zero Waste“. Kostenloses Trinkwasser in der ganzen Stadt – das ist die Idee der Initiative Refill, die jetzt auch in Berlin, München und anderen Städten am Start ist. In allen Cafés, Bars und Shops mit dem Refill-Aufkleber am Fenster kann der Gast kostenfrei Leitungswasser in sein mitgebrachtes Gefäß auffüllen lassen. Denn auch das ist ein Gedanke von Refill: Immer die eigene Trinkflasche dabei haben und an jeder Stelle auffüllen lassen, wo auch immer man gerade ist.

Die Schlagworte sind dabei:

  • Habe deine Trinkflasche dabei!
  • Schütze unsere Umwelt!
  • Trink genug Wasser! Lebe gesund!
  • Spare Geld!

Das Konzept lässt sich verkürzen auf: 

  • Plastikmüll vermeiden
  • Leitungswasser trinken
  • Wasserflasche auffüllen

Refill Berlin

In Berlin ist das Refill-Konzept schon sehr verbreitet. Als ich zur EAT! Berlin in mehreren Restaurants weilte, sah ich eigentlich überall die blauen Flaschen mit Bügelverschluss, die von den Berliner Wasserbetrieben gestellt werden. Am Abschlussabend im Waldorf-Astoria Berlin sah ich den Abfüllbehälter in der Küche – siehe das Foto oben. Außerdem sah ich die Refill-Flaschen in Sternerestaurants wie im Einsunternull und bei Sonja Frühsammer.

Refill München

Doch in München – und ich belasse es bei meinem Artikel bei meinen beiden Lieblingsstädten, in denen ich mich am besten auskenne – ist das Konzept noch nicht so richtig angekommen. Bisher habe ich in keinem Münchner Sternerestaurant Leitungswasser der Stadtwerke München (SWM) angeboten bekommen. Liegt es etwa daran, dass die SWM keine blauen Flaschen und Nachfüllgeräte anbieten? 

Auf der Webseite von Refill München finde ich die Filialen von Basic, ein paar Frisöre, Schreibwarenläden und Buchhandlungen, Cafés und andere Läden. Hier kann sich jeder seine mitgebrachte Flasche mit Leitungswasser auffüllen lassen.

Während in diesem Artikel in der Süddeutschen das Refill-Konzept  für München gefeiert wird, finde ich die bisherige Ausbeute eher suboptimal. In der Bundeshauptstadt, die bekanntermassen arm aber sexy ist, haben es die Gourmettempel nicht nötig, noch extra Geld für Wasser zu verlangen. Zumal das Berliner Leitungswasser köstlich ist. Die SZ feierte im letzten Jahr die 40 Münchner Läden und Cafés, die schon zwei Monate nach Start mitmachen. Ok, nice. Jetzt sind es zwar deutlich mehr Läden – aber noch keine Cafés, Restaurants oder gar Gourmet-Tempel.

Refill kommt aus Bristol

Das Konzept kommt aus Bristol in England, irgendwann entdeckt Stephanie Wiermann, Grafikerin und Webdesignerin aus Horst in Schleswig-Holstein, einen Tweet der Briten. Sie fand die Kampagne klasse, und sagte sich: Wenn das in England läuft, läuft das doch sicher auch in Hamburg.

Ja, das Konzept ist soweit cool. Aber meines Erachtens noch nicht stark genug verbreitet. Ein Trend ist es – zumindest in München – noch lange nicht. Während in Berlin die Schützenhilfe der Berliner Wasserbetriebe das Konzept sicherlich stark voran bringt, fehlt eben dies noch in München durch die SWM.

Und noch ein handwerklicher Fehler: Während es die passende Webseite refill-berlin.de für Berlin existiert, so führt die URL refill-muenchen.de nur als billige Weiterleitung auf ein Landhaus in Gerolstein.

Fazit:

Eigentlich ein unterstützenswertes, exzellentes Konzept. Doch ist der Erfolg oder die jeweilige lokale Durchsetzung an den Märkten noch extrem unterschiedlich.

Natürlich ist dieser Artikel nur sehr subjektiv, denn ich habe nur Momentaufnahmen aus Berlin und München und weiss nicht, wie es in anderen Städten aussieht.

Habt Ihr in Eurer Stadt Refill gesehen? Wie sehen Sterneköche dieses Konzept? Was haltet Ihr davon? Ich freue mich auf Eure Meinung in den Kommentaren. 

Service:

Das sagen die Anderen:

Die 5 coolsten Orte für Berlin im Winter

Berlin ist cool. Nicht nur dann, wenn eh alle Welt es cool findet. Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und langsam aber sicher finden Veranstaltungen statt, die auch zu einer Hauptstadt passen. Die Provinzialität verschwindet langsam. Wir haben für Euch fünf der schönsten Plätze gefunden, in denen sich kultivierte Menschen, die zu intelligent und niveauvoll fürs Berghain sind, wohl fühlen.

Friedrichstadt-Palast Berlin

THE ONE Grand Show, ausgestattet von Jean-Paul Gaultier  ist die wohl großartigste Revue im Friedrichstadt-Palast Berlin. Ein absolutes Muss für jeden Berlin-Besucher und Berliner. Wir durften einen Blick hinter die Kulissen werfen! Exklusive Backstage-Führung durch das Haus. Ein Blick in die Garderoben, ein schneller Blick auf die Kostüme – entworfen von Jean-Paul Gaultier! Wir hoffen, wir haben kein Copyright verletzt. Es war einfach großartig. Herzlichen Dank an den Friedrichstadt-Palast Berlin für diesen schönen Einblick!

Einer der ganz besonderen Momente der Shows im Friedrichstadt-Palast Berlin ist die Nummer mit den angeblich schönsten und längsten Beinen Berlins – oder Deutschlands – oder der Welt. Wahrscheinlich der Welt. Und mit 32 Tänzerinnen verfügt der Friedrichstadt-Palast Berlin über die längste „Mädchen-Reihe“ der Welt. 

Ganz besonders exklusiv können die Gäste den Abend in der Sky Lounge geniessen. Hier kosten die Karten je nach Abend und Aufführung bis zu 150 oder auch 200 Euro. 

Ich hatte die Möglichkeit einige Utensilien der THE ONE Grand Show zu sehen, die von Jean-Paul Gaultier entworfen wurden. Und die stehen unter Copyright-Schutz, so dass ich sie Euch leider nicht zeigen darf. Wie etwa die Chaise-Longue, auf der ich mich für dies Foto flätze. Doch kann ich Euch sagen, dass nicht nur die THE ONE Grand Show sondern auch jede andere Show im Friedrichstadt-Palast absolut einen Besuch wert ist. Ganz herzlichen Dank auf jeden Fall an den Friedrichstadt-Palast Berlin für die grandiose und wohl einzigartige Möglichkeit einer Backstage-Führung und des Besuchs der THE ONE Grand Show.

Mein Video gibt Euch einen kleinen Einblick:

Dinner Time Stories: Le Petit Chef

Die wohl schönste, niedlichste und mit Sicherheit genussreichste Dinner Show ist wieder zurück in der Hauptstadt. Le Petit Chef hatte bereits im vergangenen Jahr seine Liebhaber gefunden. Der kleinste Koch der Welt ist zwar nur 57 mm groß, doch in Sachen Witz, Humor, Genialität und vor allem Virtualität ist er unschlagbar groß. Le Petit Chef erzählt uns seine Dinner Time Story von seiner Reise auf der Seidenstraße. Von Frankreich über Arabien und Indien über den Himalaya bis nach China. Eine farbenfrohe, köstliche und spannende Reise. 

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Hier bekommt ihr einen Einblick in die großartige 3D-Show auf dem Tisch und das 6-Gang-Menü dazu:

Botanischer Garten Berlin: Christmas Garden

Der Botanische Garten hat seit Mitte November erneut seine Pforten in die magisch schillernde Weihnachtswelt des Christmas Garden Berlin eröffnet, um in eine einzigartig gestaltete Welt aus Licht und winterlichem Zauber zu entführen. Auf einem über zwei Kilometer langen Rundweg führt der Weg vorbei an 30 individuellen Lichtinstallationen, eingebunden in die vielfältige Natur des Gartens und geprägt von einmaligem Weihnachtsflair. 

Der Christmas Garden Berlin ist eine winterliche Oase in der Hauptstadt, in der Familien, Kinder, Freunde und Romantiker echte vorweihnachtliche Atmosphäre und besinnliche Stimmung erleben können.

Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz Palazzo

Der Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz Palazzo
geht in seine zwölfte Spielzeit: Seit 7. November feiert die beliebte Dinner-Show mit einem neuen Programm und einem köstlichen Menü seine diesjährige Premiere. Palazzo öffnet die Türen des Spiegelpalastes dann wieder für rund vier Monate – und verspricht erneut eine gelungene Kombination aus erstklassiger Unterhaltung und Haute Cuisine. 

Doch Palazzo wäre nicht Palazzo, wenn zu den kulinarischen Leckerbissen aus der Küche nicht auch künstlerische Highlights auf der Bühne geboten würden. Die neue Ensemble-Show „Glücksjäger“ entführt das Publikum in ein Casino-Hotel – in eine Welt der Spieler, der einsamen Herzen, der Durchreisenden und der Gestrandeten. Sie alle eint die Jagd nach dem, was ihnen verloren gegangen zu sein scheint: Das große Glück!

Service: 

Dinner Time Stories: Mit Le Petit Chef auf den Spuren von Marco Polo

Marco Polo war der erste Weltreisende. Sein kulinarisches Vermächtnis ist nicht nur  in der Küche Italiens vorhanden. Katharina von Medici hat die heimische Küche aus Florenz, aus der Toskana nach Frankreich mitgenommen. Nun geht der kleinste Koch der Welt auf eine Weltreise auf den Spuren von Marco Polo entlang der Seidenstraße. Wir können Zeuge werden: Mit den Dinner Time Stories von Le Petit Chef erleben wir einen Dinner-Event, ein 6-Gang-Menü und eine Reise um die Welt in nur kurzer Zeit. 

Er ist zurück. Der kleinste Koch der Welt ist zwar nur 57 mm groß, doch in Sachen Witz, Humor, Genialität und vor allem Virtualität ist er unschlagbar groß. Le Petit Chef erzählt uns seine Dinner Time Story von seiner Reise auf der Seidenstraße. Von Frankreich über Arabien und Indien über den Himalaya bis nach China. Eine farbenfrohe, künstliche und spannende Reise.

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Während der Dinner-Show sitzt jeder Gast in der ersten Reihe und vor ihm wandert “ ganz real“ nicht nur ein daumengroßer Koch in einer optischen Illusion über den Tisch, sondern es fliegen auch Drachen, Vögel und Boote über die Projektionsfläche. In den Pausen bzw. Übergangszeiten wird ein exquisites Sechs-Gänge-Menü serviert.

Das Dinner Erlebnis ist extra so konzipiert, dass flexibel Pärchen, Familien und kleine oder auch größere Gruppen zusammen essen und das Ereignis miteinander teilen können. Auch und gerade Kinder finden an der 3D Projektionsshow großen Gefallen.

Unser Dîner bestand aus folgenden Gängen:

  • Frankreich: Knusprige Pilzpolenta mit gebratenen Pfifferlingen & Tarte Nice
  • Mittlerer Osten: Kibbe gefüllt mit Lamm und Pistazien, Muhammara (Paprika-Walnusspaste), Labneh mit Olivenöl und Granatapfelkernen, Baba Ganoush zum Dippen & dünnes, knuspriges Fladenbrot
  • Indien: Tandori Masala Garnele auf indischer Tomaten-Masala Sauce, Pani Puri gefüllt mit Kichererbsen & Kartoffeln mit grünem Koriander, Minzsauce, Mango Dip & Naan Brot
  • Himalaya: Sorbet
  • China: Wahlweise 
  • Gebratene King Oyster
  • Seebarsch mit Pak Chai an leichter Soja & Ingwer Sauce
  • Sous Vide gegarte Entenkeule & Baby Spargel mit leichter Soja & Ingwer Sauce
  • Sous Vide gegarte Beef Short Rips mit leichter Soja & Ingwer Sauce
  • serviert mit Soja Reis und garniert mit Shitake & Frühlingszwiebeln 

Bereits seit November 2018 ist die Dinner Show zurück in Berlin. Gäste können ab dann in der Regel dienstags, mittwochs und samstags im französischen Restaurant „Gourmanderie“ im Centre Français der Hauptstadt die kulinarischen Abenteuer des kleinen Kochs erleben. 

Chefkoch Claude Trendel kreiert im Auftrag des kleinsten Kochs der Welt das begleitende 6-Gang Menü zur Show. Früher führte er das Restaurant „Le Piaf“ in Charlottenburg, in dem er 20 Jahre lang seine Gäste mit französischer Küche verwöhnte. Das Restaurant Gourmanderie im Centre Français de Berlin ist neben seinen französischen Spezialitäten für sein vielfältig kulturelles Angebot bekannt. Von Soirées über Chanson-Abende bis hin zu Kochkursen und kulinarischen Kinoevents bringt die „Gourmanderie“ französisch kulturellen Charme mit köstlichen Gerichten aus allen Regionen unseres Nachbarlandes zusammen.

Parallel findet die Show in Baden-Baden und im Hoftheater Baienfurt statt. 

Service:

Le Gourmand Gewinnspiel: Luxuriöser Advent mit Champagne De Watère zu gewinnen

Gibt es eine Champagnerfirma in München? Gibt es noch Champagnerproduzenten, die die Weinberge mit Pferden pflügen? Dies hätten für dieses Gewinnspiel meine Fragen sein können. Sind sie aber nicht. Denn bei Champagne De Watère sind sie zu einfach zu beantworten. Ja! Aber wer bitte? Champagne De Watère ist ein absolut spannender neuer Champagner auf dem Markt! Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat eine Flasche Cuvée Premier Cru Brut Blanc 0,75 l  für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum zweiten Adventswochenende sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 10.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Die Erfolgsgeschichte der De Watère GmbH mit Sitz in München beginnt 2011. Das Erfolgsgeheimnis des noch jungen Unternehmens: Champagne De Watère verbindet traditionelles Handwerk auf einzigartige Weise mit modernem Produktdesign und Marketing. So entstehen bei De Watère in präziser Handarbeit einzigartige Champagner, die den besonderen Momenten im Leben Bedeutung verleihen.

Unternehmensinhaber Martin A. Konorza wollte ein Produkt kreieren, das den besonderen Momenten im Leben die Bedeutung verleiht. Die Marke Champagne De Watère ist vor allem eine Hommage an seine Vorfahren. Die Wurzeln seiner Familie reichen weiter als die des Champagners selbst. Sein erster urkundlich erwähnter Vorfahr war ein Franzose, der im Doomsday Book erwähnt wird. Diesem besonderen Erbe möchte er gerecht werden. 

Abgefüllt wird der Champagner von Champagne De Watère im Vallée de la Marne. Dort, auf sechs Hektar, wachsen die Trauben unter perfekten Bedingungen: Das semi-kontinentale Klima in der Champagne bedingt nicht nur eine geringe jährliche Niederschlagsmenge, sondern sorgt gleichzeitig für eine hohe Sonnenscheindauer. Dadurch können die Trauben langsam den optimalen Reifungsgrad erreichen, was Frische und Feinheit des edlen Champagners fördert.

Bei der Produktion des Champagners kommen heute noch jene ursprüngliche Handwerkskunst und Anbaumethoden zum Einsatz, die bereits vor über 200 Jahren bei der Herstellung des edlen Schaumweins angewendet wurden und De Watère Champagner heute einzigartig machen. Dabei werden so viele Arbeitsschritte wie möglich von Hand erledigt: Die Trauben werden ausschließlich von Hand gelesen, die Weinberge mit Pferden gepflügt. So wird der empfindliche Boden geschont und die Emission von Schadstoffen vermieden. Dies kommt nicht nur der Umwelt, sondern vor allem der Qualität und Reinheit der Trauben zugute.

Die Marke Champagne De Watère hat derzeit drei verschiedene Champagner im Angebot: Einen Champagne De Watère Cuvée Premier Cru Brut Blanc, einen Champagne De Watère Cuvée Brut Rosé sowie die „Petites“-Kollektion.

Der Cuvée Premier Cru Brut Blanc von Champagne De Watère ist komponiert aus 80 Prozent Pinot Noir- und 20 Prozent Chardonnay-Trauben. Sein vielgestaltiges Zusammenspiel aus Frische und Reife manifestiert sich in einem leuchtend-transparenten Goldton. Seine komplexen Aromen tragen Noten von Zimt und exotischen Früchten. Der Champagner reift für bis zu 45 Monate in Kreidehöhlen aus der Antike – länger als die meisten anderen Champagner. Erst diese außergewöhnlich lange Reifungszeit verleiht ihm seinen reichen Geschmack und die außerordentlich feine Perlage.

Der Cuvée Premier Cru Brut Rosé de Saignée von Champagne De Watère enthält ausschließlich Pinot Noir-Trauben. Er präsentiert sich in einem leuchtenden Rotton, kommt zugleich aber ganz ohne Tannine aus. Der Champagner zeigt elegante Himbeer- und Brombeernoten mit zarten blumigen Aromen. Der Rosé reift für bis zu 85 Monate in Kreidehöhlen aus der Antike – länger als die meisten anderen Champagner. Erst diese außergewöhnlich lange Reifungszeit verleiht ihm seinen reichen Geschmack und die außerordentlich feine Perlage. Seinen Namen verdankt dieser Champagner dem aufwändigen Saignée-Verfahren, bei der die Farbe des Rosé ohne Zusatz von Rotwein entsteht. Hier werden in der Maische, bestehend aus Most, Beerenschalen und Traubenkernen, die Farbstoffe aus den Beerenschalen extrahiert, bis der perfekte Farbton erreicht ist.

Die neuen „Petites“ von Champagne De Watère sind einzigartige 0,2 Liter Premium-„Petites“, veredeln den Alltag und machen jeden Moment zum unbezahlbaren Luxus: Sie machen das Fischbrötchen an der Isar unvergesslicher als das Austernfrühstück auf Sylt und die Jause am Herzogstand geschmackvoller als den Lunch im Drei-Sterne-Restaurant.

Zunächst sind die „Petites“ als vierteiliges Set erhältlich. Es besteht aus einer 0,2 Liter Flasche Cuvée Premier Cru Brut Blanc (komponiert aus 80 Prozent Pinot Noir und 20 Prozent Chardonnay), sowie einer 0,2 Liter Flasche Cuvée Premier Cru Brut Rosé de Saignée (ausschließlich hergestellt aus Pinot Noir-Trauben). Zwei edle Gläser in Tulpenform komplettieren das Set.

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:
In welchem Jahr wurde der erste urkundlich erwähnte Ahne mit dem Namen “De Watère” im sogenannten Doomsday Book in England erwähnt?

Mein Tipp: Auf der Webseite von De Watère  wirst Du mit Sicherheit unter dem Link zum Champagner schnell fündig!

Bitte sende die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teile uns dabei Deine Anschrift und E-Mail mit, sonst können wir Dir die eine Flasche Cuvée Premier Cru Brut Blanc 0,75 l  nicht zusenden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärst Du dich mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Deine E-Mail und Anschrift zum Versand gespeichert werden. Alle anderen Daten verbleiben bei uns.

Und so erhöhst Du Deine Gewinnchance:  

  • Werde Fan unser Facebook-Fanpage.
  • Like den Post zu diesem Gewinnspiel.
  • Verlinke unter dem Post jemanden, mit dem Du diesen Gewinn gern zusammen geniessen möchtest.

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird den Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 10.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen. Falls Du dann leider nicht gewonnen hast, kannst Du Dir natürlich dennoch gern noch eine schöne Flasche De Watère gönnen.

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und De Watère sagen „Prost!“.

Restaurants in München: Pfistermühle – Tradition mit Zukunft

Die Hofpfisterei ist die wohl bekannteste und beste Bäckereigruppe in München. Vom 16. Jahrhundert bis 1964 war die Bäckerei direkt im Herzen der Altstadt. Mittlerweile gehört der gesamte Block der Familie Inselkammer. Und diese hat in den letzten Jahren viel Geld investiert in die Modernisierung des Platzl Hotels und des Restaurants Pfistermühle. Wir haben das neue Konzept für Euch unter die Lupe genommen. In der Pfistermühle hat Tradition eine Zukunft.

Beeindruckend ist schon im Entrée die historische Eingangstür. Das Münchner Traditionsrestaurant eröffnete im vergangenen Jahr nach umfangreicher Renovierung und überrascht uns mit bester Küche. Bereits in dritter Generation verbinden Familie Inselkammer und ihr Team bayerische Gastlichkeit und traditionelle Stilelemente mit moderner Lebensart und neuester Technologie. Sanft und doch konsequent modernisierte die Familie zuerst die Lokale zum Platzl hin und schuf bereits im Jahr 2000 das Wirtshaus Ayinger. Dann folgte das Platzl Hotel und nun auch die Pfistermühle. Eine halbe Million Euro hat Peter Inselkammer in die Aufhübschung seiner Pfistermühle investiert. Heute steht am Platzl die Pfistermühle für gehobene bayerische Küche – Münchens einzig erhaltene Stadtmühle.

Und das Brot steht nach wie vor im Vordergrund in der Pfistermühle. Es gibt täglich frisch gebackenes Brot. Allerdings nicht mehr hausgebacken sondern von der Münchner Brotmanufaktur Schmidt. Und das ist richtig kross und köstlich! Und noch heute heißen die vier Stuben des Restaurants mit den alten Gewölbedecken deshalb „Raum Mühlstein“, „Raum Pfisterbach“, „Raum Erntekammer“ und „Raum Backstube“. Seit dem Umbau bezieht sich nun fast alles im Restaurant auf den Begriff Handwerk. Von der Inneneinrichtung und Dekoration bis hin zu den Lieferanten und der Arbeit in der Küche. 

Ein kleines Amuse Gueule zum Start in einen perfekten Abend.

Konfierte Lachsforelle aus Neuhofen von Frau Niederer 

Als Vorspeise genossen wir: Konfierte Lachsforelle aus Neuhofen von Frau Niederer | Zweierlei Schinken | geschrotetes Lieblingsbrot | Petersilien-Öl | Lauchkohle | Maldon Meersalz

Consommée vom bayerischen Ochsen | Ochsenschwanzpraline | Sherry | Sauerrahmbutter

Als Suppe kam eine Consommée vom bayerischen Ochsen | Ochsenschwanzpraline | Sherry | Sauerrahmbutter. 

Vollkornravioli mit Tomate und Frischkäse | Fünf Gewürze | Wildkräuter | Grand Padano

Wir bekamen als Pastagang Vollkornravioli mit Tomate und Frischkäse | Fünf Gewürze | Wildkräuter | Grand Padano. 

Brust vom bayerischen Freilandhuhn | Maismühlencrème |
geschwärzter Babymais | Rote-Beete-Popcorn | Portweinsauce

Als Hauptgang begeisterte uns Brust vom bayerischen Freilandhuhn | Maismühlencrème | geschwärzter Babymais | Rote-Beete-Popcorn | Portweinsauce. 

Pfistermühlen Joghurette | Erdbeeren | Schokolade | Joghurt

Wer erinnert sich noch an die Fernsehwerbung mit Joghurette? Die Pfistermühle hat ihre eigene Interpretation dieses Klassikers: Pfistermühlen Joghurette | Erdbeeren | Schokolade | Joghurt. 

Petit Fours

Bei der Auswahl aus der wirklich reichhaltigen und gar köstlichen Variation an Petit Fours war uns klar: Es entstand eine eine stimmige Symbiose aus Tradition und Zukunft, aus Altem und Neuem, aus echter Handwerkskunst, liebevoll gestaltete Details mit vielen Reminiszenzen an die vergangene Zeit als Getreide-Mühle. 

So wurde beispielsweise die ursprüngliche Wandvertäfelung aus alter Eiche erhalten, gelaugt und erstrahlt jetzt in neuem Glanz. In den vier Stuben geben die kleinen Details ihren individuellen Charme: Alte Mehlsäcke wurden für die Leuchtenschirme verwendet; die Weinkühler und die dazu gehörigen Ständer aus gedengeltem Stahl sind Sonderanfertigungen von bayerischen Handwerkern. Die Holzknöpfe der aus Büffelhaut-Anilinleder bezogenen Sitzbänke sind antik, die eigens entworfenen Leuchten sind mit einem Juteband von der Decke abgehängt, das extra angefertigt und mit passenden Riemen und Haken versehen wurde.

Ein imposantes Weinregal mit edlen Kreszenzen! So eine Wand hätte ich auch gerne… 🙂 

Das Besondere bei den Weinen: Wir bekommen die edlen Weine glasweise aus der Magnum für 7 Euro. Das ist ein exzellenter Service, denn Weine reifen grundsätzlich wesentlich besser in den grossen Flaschen, wie etwa einer Magnum, als in den kleinen Flaschen. Und so bekommen die Gäste wahrlich nur allerfeinste Weine für vergleichsweise wenig Geld. So einen Service bekommt man heutzutage selten geboten. 

Fazit:

Wir haben bei unserem Menü viel Vergnügen und erkennen, dass in dem neu gestalteten Restaurant Pfistermühle die Tradition mit Zukunft wunderbar vermählt ist.

Disclosure: Ganz herzlichen Dank an das Restaurant Pfistermühle für die Einladung! 

Service:

Was die Anderen schreiben:

Restaurants in München: Emiko – Der feine Edel-Japaner

Sushi-Bars gibt es in München wie Sand am Meer. Asia-Imbisse gibt es vor allem rund um den Hauptbahnhof en masse. Doch mit echter japanischer Küche haben diese Läden nicht viel zu tun. Eines der besten japanischen Restaurants finden wir am Viktualienmarkt: das Emiko

In der Münchner Gastronomie gibt es ein paar wenige große Player, die mehrere zum Teil sehr unterschiedliche Lokale haben. Die ganz grossen kennt man in ganz Deutschland: Käfer und Kufler. In der Reihe dahinter kommen Rudi Kull und Albert Weinzierl, denen u.a. der Brenner Grill, die Bar Centrale, das Cortiina Hotel, die zwei Riva Pizzerias und die Grapes Weinbar gehören. Seit etwa 10 Jahren gehört auch das Louis Hotel am Viktualienmarkt dazu. In der ersten Etage des Louis Hotels hat sich seit einer kleinen Weile das Emiko etabliert. Der größte Clou des Restaurants vorab: Der Blick vom Emiko auf das gesamte Ensemble des Viktualienmarktes ist großartig. 

Die Inneneinrichtung hingegen ist wenig typisch-asiatisch. Die Atmosphäre ist ruhig, angenehm, in aller Hochwertigkeit schlicht und zurückhaltend. Warmes Licht, handgefertigte Holzsessel mit weichen Polstern, gedeckte Farben, runde Holztische, wenig Chi-chi. 

Das Emiko lebt nach dem Motto „Sharing is Caring“. In der Tradition moderner japanischer Esskultur wird Wert gelegt auf besondere Geschmackserlebnisse, perfekte handwerkliche Zubereitung und das Zusammenspiel der verschiedensten Aromen. Die Gerichte werden – ganz im Sinne des Sharing-Gedankens – in die Mitte des Tisches gestellt. Jeder kann alles probieren, zusammen diskutieren und einfach einen tollen gemeinsamen Abend zusammen feiern. Wir entschieden uns für das „Waiters Choice Menu“ für 2 Personen mit 8 Gängen und hatten einen grandiosen Abend, an dem wir Euch gern teilhaben lassen. Was hier mit Blick auf die Marktstandl an japanischer Küche geboten wird, lässt ahnen, warum Tokio inzwischen die Stadt mit den meisten Michelinsternen ist.

Die Speisekarte gliedert sich in drei Kategorien – japanische Haute Cuisine, Sushi und Sashimi sowie Steaks. Wobei gerade die Steakkarte eine Marktlücke in München füllt, denn was das Emiko an Rindfleisch aus Japan, Schottland, Argentinien und Bayern auffährt, ist doch eine ganz besondere Dimension.

Gebratene Lotuswurzel mit Cashewkernen

Schon die Vorspeisen überzeugen uns: die gebratene Lotuswurzel mit den Cashewkernen überrascht uns mit seiner köstlichen Textur… 

Gesalzene Sojabohnen = Edamame

… und auch die salzigen Edamame sind köstlich. 

Duett vom Label Rouge Lachs mit Mango und japanischem Chili

Die Kombination des Label Rouge Lachs mit der Süße der Mango und Schärfe der Chili, dazu noch ein paar Seealgen… köstlich und abwechslungsreich. 

Gegrillter Lauch im Ganzen serviert mit Miso – schwarzer Sesamsauce

Der angekokelt gegrillte Lauch mit schwarzer Miso geht voll auf die Umami-Richtung. Dieses Gericht erinnert mich sehr an die Calcotada aus Barcelona. 

Beef Tatar mir Sesam und Shiso

Ich bin ein absoluter Tatar-Fan und dieses Beef Tatar mit Sesam und Shiso war eine hervorragende, exzellente Abwechslung. 

Softshell Crab Roll auf Wasabicreme

Die anschliessende Softshell Crab Roll auf Wasabicreme war eine interessante, spannende Kombination durch das Spiel mit der feinen Schärfe des Dips, die robuste Konsistenz des Krebstieres und dem knusprig gebratenen essbaren Panzer.

Schweinebauchwürfel glasiert mit crispy Rettich Kinuta

Für Deutsche, vor allem für die Bayern ist Schweinebauch etwas alltägliches. Doch auch die Japaner können das – nur ganz anders und mit viel mehr Klasse als in Bayern. Diese Schweinebauchwürfel oder vielmehr : gleißende Fettklötzchen von einer solch buttrigen Konsistenz in Kombination mit dem Rettich sind besonders spannend.  

In Miso geschmortes Wagyu mit Rettich und japanischem Chili

Das in Miso geschmorte Wagyu ist Umami pur, ein Feuerwerk an verschiedenen Aromen. Auch wenn die Portion an Wagyu relativ klein ist, so ist es doch ein absoluter Hochgenuss dieses in Europa nach wie vor seltene Fleisch zu geniessen. 

Argentinisches Entrecôte auf dem Salzstein gegrillt, mit Ponzu und Kizami Wasabi

Als definitiver Hauptgang folgt ein wunderschön grosses Stück Argentinisches Entrecôte, perfekt rosa gegrillt und bereits vorgeschnitten, so dass es – wie sonst alles andere natürlich auch – ideal mit den Stäbchen gegessen werden kann. 

Perfekt gegrilltes Entrecôte
Dark Chocolate Brownie | Weisser Schokoladenkuchen mit Yuzu

Das Emiko ist das einzige lizensierte Restaurant in München, welches Kobe-Rind je nach Verfügbarkeit anbieten kann. Wer gerade 89 Euro für 100g übrig hat, darf das gerne mal ausprobieren. 

Das Emiko ist mittlerweile nicht nur für seine exzellente japanische Küche berühmt. Hier gibt es ebenfalls köstlichste Cocktails, sowie ein umfangreiches Frühstücksbüffet. Hier kommen auch Vegetarier und sogar Veganer durch die zahlreichen, hausgemachten veganen Köstlichkeiten vollkommen auf ihre Kosten. An der Emiko Bar werden eigens entwickelte und handwerklich hochwertige Cocktailkreationen gemixt. Die Signature Cocktails gehen auf die Aromen der asiatischen Küche ein und so werden zum Mixen der köstlichen Drinks Pflaumenwein, Mandarine, Zitronengras, Sake, Thaibasilikum, Litschi, Ingwer und Co, sowie hochwertigste Spirituosen verwendet. Und zum Lunch gibt es Bento-Boxen.

Fazit: 

Soweit wir das bisher beurteilen können ist das Emiko der beste Asiate Münchens – und wahrscheinlich auch bis zum Tegernsee. Dort kann es sich mit dem MIZU messen. 

Service:

Das schreiben die Anderen:

Restaurants in München: Käfer-Schänke – Der Klassiker

Rindertatar mit Trüffelcrème und Kartoffelschnitte

Perfekter Imagewandel! Bei Käfer bekommt man alles, was aussergewöhnlich ist. So hiess es einst, so heisst es heute. Einst: Das waren alle möglichen exotischen Früchte wie Ananas, Papaya und Mango und andere Produkte von weit her. Heute: Das sind besonders gut handwerklich gemachte Lebensmittel rund um München, aus Bayern, aus dem Alpenraum. Einkaufen oder Essen – das war, ist und bleibt außergewöhnlich. 

Der Umbau? Gelungen! Seit Herbst 2013 präsentiert sich das Stammhaus des Käfer-Imperiums im zeitgeistigen Look: heller, frischer und moderner. Elegantes Grau als Leitfarbe, dazu dezente Akzente in Silbergrün und Käfer-Rot. Der Kamin und die offene Lounge schaffen eine angenehme Gemütlichkeit im grossen Restaurantraum. Moderne Kunst an den Wänden verleiht dem Traditionshaus eine urbane Note. Das Herzstück ist jedoch der offene Küchenbereich – eine appetitanregende Mischung aus heimischer Küche und dem Viktualienmarkt. In geflochtenen Körben sind Saisongemüse und frische Kräuter üppig dekoriert und animieren den Gast zum Dialog mit der Küche. Und diese Kräuter haben wir bei unserem vorigen Besuch auf der Terrasse im Innenhof gesehen. Käfer kauft nicht mehr von den Produzenten, die am Weitesten entfernt sind. Käfer kauft von denen, die gleich um die Ecke sind und ganz kleine Mengen produzieren. 

Vom Vater zum Sohn, von Gerd zu Michael, vom 20. zum 21. Jahrhundert: Ja, um weiter an der Spitze zu gehen muss man sich permanent verändern. Als ich noch – damals als Student für TST – Table Service Team – für Käfer Party Service gekellnert habe, da hat Gerd Käfer als Senior gesagt, was zu machen ist und sein Junior Michael stand daneben und hat wie ein Schulbub ausgeführt, was Papi gesagt hat. Ob das hinter den Kulissen immer so friedfertig abging, wage ich mal zu bestreiten. Sah nicht danach aus. Aber das war eben Alte Schule versus Moderne Zeiten. Und was der Papa sagt, das macht man dann eben… 

Michael Käfer hat das Imperium seines Vaters nun schon seit ein paar Jahren übernommen. Und er hat den Laden komplett umgekrempelt, seine eigene Linie entwickelt, die sehr gut zu den Modernen Zeiten passt. Früher war alles etwas Besonderes, das von ganz weit her gekommen ist und nicht wirklich alltäglich war. Heute? Da bekommen wir alles im Edeka, Rewe, Aldi, Lidl, whatever. Alles ist Massenware geworden. Was ist das ganz besondere Lebensmittel? Die Prioritäten haben sich geändert. Wir empfinden heute, dass genau die Lebensmittel, die aus der Umgebung kommen, die von ganz kleinen Bauernhöfen kommen, aus einer kleinen Produktion ganz speziell, ganz besonders, und besonders edel sind. Die kleine Münchner Bäckerei, der Freisinger Garnelen-Züchter – das sind die heutigen Top-Zulieferer. Mehr darüber erzähle ich Euch im Artikel über das Käfer-Food-Blogger-Meeting

Die Farben des Restaurants? Weg von Beige und Braun, hin zu Grau und Dunkelrot. Bei Käfer will man dem Zeitgeist voraus sein. Vor allem die berühmten Stuben, aber auch das Bistro und die Fleischabteilung im Laden erstrahlen in modernem Glanz… Selbst die Fassade ist frisch geweißelt (statt wie vorher in zartem Lachston) und das neue Lieblingsgrau taucht an Fenstern, Türen und Blumenkästen auf.

Die Menükarte des klassischen Restaurants Käfer-Schänke? Bauernente, Steaks aus dem Reifeschrank oder der berühmte Hummertopf: In der Käfer-Schänke mitten in der Münchener Innenstadt sorgen Mike Emmerz und André Wöhner in der Küche für die feine Qualität der internationalen Gerichte, für die das Haus bekannt und beliebt ist. Und doch ist es typisch Bayern: Die Käfer-Schänke ist Tradition und Moderne, die Käfer-Schänke ist Laptop und Lederhosen. Warum? Das seht Ihr bei unserem Menü. 

Rindertatar mit Trüffelcrème und Kartoffelschnitte

Der Klassiker schlechthin: Das Rindertatar. Das Moderne: Trüffelcrème und eine Kartoffelschnitte dazu. Für einen simplen Starter haben wir schon eine ordentliche Portion auf dem Teller. Geschmacklich einwandfrei. 

Hummereintopf mit ausgelöstem Hummerfleisch im Champagnersud,
Kräuter-Panaché und Blumenkohl

Der Hummereintopf war mal etwas anderes zum üblichen Hummer. Ein Töpfchen mit köstlichem Hummerfleisch in Champagnersud ist eine grossartige Kombination aus Fischgang und Süppchen. 

Gereiftes Kalbskarrée vom Limousine-Kalb, 350g

Gereiftes Kalbskarrée vom Limousine-Kalb, 350g, perfekt gereift und perfekt Medium-rare auf dem Lavastein-Grill zubereitet. Und auch sonst einwandfrei. Mit Beilagen, mit Saucen, mit allem drum und dran.. Wenn ich nicht sitzen würde, dann würden mir spätestens jetzt die Beine schwach werden… Dieses Kalbskarrée, diese Sauce, diese Qualität der Beilagen. Das Gemüse dazu ist köstlich und perfekt, aber hey, wir lieben das Fleisch! Saugut! 

Das Kalbskarrée ist nicht nur beim ersten optischen Anblick genau richtig. Der erste Schnitt: Das Fleisch ist perfekt rosa, saftig, genau à Point gebraten. 

Schokoladentraum von Valrhona

Göttlich leckeres Dessert: Der Schokoladentraum von Valrhona – Auf unserer Reise von Südfrankreich nach Deutschland sind wir eher durch Zufall durch den Heimatort von Valrhona gekommen. Hätten wir das vorher gewusst, dann hätten wir wohl einen oder gar zwei Tage rund um Valrhona und Hermitage zugebracht… Diese köstliche Mousse, diese herrlichen Petit Fours von Valrhona sind genau der göttlich süsse Abschluss nach einem wunderbaren Diner. Nun denn 🙂

Espresso und Petit Fours

Der edle Abschluss eines wunderbaren Abends in der Käfer-Schänke sind dann die Petit Fours und der Espresso. Alles kleine Häppchen, alles in der allerbesten Qualität, der höchsten Perfektion. Ein starker Espresso, süße Petit Fours – der perfekte Abschluss!

Die Käfer-Schänke ist nicht das moderne, hippe, coole Restaurant in München – aber es ist eines der klassischen, traditionellen und gut-münchnerischen Restaurants, die in dieser Stadt zum besseren Ton gehören. Die Käfer-Schänke ist mit Sicherheit kein Hidden Champion. Ganz im Gegenteil. Oder doch? Denn hier treffen sich die „Upper Tenthousand“ – doch in den 15  kleinen Séparées des Restaurants. Jede ist individuell dekoriert, trägt einen eigenen Namen und hat eine ganz besondere Geschichte zu erzählen. In den kleinen und größeren Stuben, in denen Familien oder Gesellschaften ihre privaten Dinérs haben können, bleibt vieles unbeobachtet und ungehört. Perfekt also für geheime Geschäftsgespräche.

Service:

Das schreiben die Anderen:

Restaurants in München: Shanes Restaurant – Überraschende Gute Laune Küche

Hidden Champion: Wenn dieser Begriff auf einen Münchner Koch zutrifft, dann auf Shane McMahon. Der gebürtige Ire lebt seit 25 Jahren in Deutschland, seit 2009, also bald 10 Jahren führt er sein eigenes Restaurant. Die Location ist elegant, stylish und traumhaft gelegen: Im DERAG Living Hotel Prinzessin Elisabeth, direkt an der Isar.  Die erste Überraschung: Die Speisekarte.

Warum Shane McMahon weder im Michelin noch im Gault Millau Spitzenwertungen bekommt, erschliesst sich mir nicht. Seine Küche ist grandios, seine Lebensmittel sind von höchster Qualität und überall wird der eigene Geschmack bestens hervorgehoben. Shane ist ein Schüler von Bobby Bräuer und Hans Haas. Für ihn stehen die perfekten Zutaten im Mittelpunkt, darum herum Saucen und Zutaten, die dessen Geschmack hervorheben und umspielen, aber nicht erschlagen. 

Der doppelte Shane McMahon

Wer bei Shane einen Tisch reserviert, sollte gleich – so vorhanden – Allergien, Unverträglichkeiten oder sonstige Wünsche bekannt geben. Denn bei Shane McMahon gibt es keine Speisekarte. Es gibt immer nur genau ein Menü. Natürlich gibt die Kühlkammer immer noch ein paar Ausweichmöglichkeiten her und ein exzellenter Koch, wie Shane einer ist, der hat auch immer ein paar Alternativen zur Verfügung. Aber es gibt eben keine große Speisekarte. Ein Überraschungsmenü steht also vor uns. 

Rote Beete Mousse, Sumak Cous Cous, Tapioka Chip

Schon das Amuse Gueule stimmt uns auf den Abend ein. Shane McMahon ist bekannt für seine europäisch-asiatische Fusionküche, seine Gerichte, die er mit Raffinesse und Passion umsetzt. Für seine kulinarischen Kreationen holt er sich die Inspiration bei den täglichen Einkäufen am Markt. Die Großmarkthalle und der Schlachthof – beide liegen in unmittelbarer Nähe zum Restaurant. So haben der Küchenchef und sein Team die Chance, spontan zu sein und immer wieder Neues auszuprobieren. Was es bei Shane nicht gibt: Tiefkühlware und Konserven. Was es bei Shane gibt: nur frische Produkte, beste Qualität. Alles nach dem Motto: Just cook it!

Gepoppte Langusten, Kürbissalat, Avocado, Radicchio

Ein Spiel mit Aromen und Texturen ist dann auch schon die Vorspeise. Gemoppte Languste – einfach genial! Dazu der herbstliche, süssliche Kürbis und die leicht bittere, knackige Radicchio. Wunderbarer Einstieg! Dazu korrespondiert perfekt ein 2015er Mariana, Herdade du Rocim aus dem Alentejo.

Seeteufel unter der Blutwurstkruste, Champagnerkraut, Selleriepüree, Champagnerschaum

Auch die Kombination des schön festen Seeteufels mit dem crunchigen Blutwurst-Chip war grossartig. Im Glas brilliert dazu der 2012er Saunt-Aubin La Fontenotte von Marc Colin et ses Fils. 

Granatapfel Hagebutte Sorbet

Eine feine säuerlich-knusprige Erfrischung ist dann dieses Granatapfel-Hagebutte-Sorbet. 

Flanksteak vom Grill, Artischocken & Bohnengemüse, Pastinakenpüree

Shane ist Ire – und da darf ein Gang mit einem irischen Rind nicht fehlen. Hier ist es ein Flanksteak vom Grill mit herbstlichen Gemüsen wie Artischocken, Bohnengemüse und Pastinakenpüree. Diesen Gang flankiert ein 2013er Cascina Luisin Maggiur Barbera d’Alba. 

Yuzu Zitronencreme, Basilikumsorbet, Weisse Schokolade, marinierte Nektarinen

Der frische, fruchtige und leichte Abschluss kommt mit diesem Dessert: Einer Yuzu Zitronencreme, Basilikumsorbet, weisse Schokolade und marinierte Nektarinen. Das flüssige Gold im Glas ist die 2006er Auslese von Martin Pasler aus dem Burgenland. 

Der Weinschrank enthält einige beeindruckende Preziosen und erfüllt die Wünsche der Gäste mit Leichtigkeit.

Das Restaurant ist modern und eher nüchtern eingerichtet. Alles fokussiert sich auf die grandiose Küchenleistung, die perfekte Zubereitung der Lebensmittel. Shane McMahon hat nicht nur bei Bräuer und Haas gelernt, er hat seitdem einen grossartigen eigenen Stil entwickelt. Seine Küche macht gute Laune, jeder Gang des Überraschungsmenüs überrascht aufs Neue. Wie bereits erwähnt, Shanes Restaurant ist der wohl beste der Hidden Champions in München. 

Service:

Das schreiben die Anderen:

Restaurants in München: Bapas – Bayerische Küche häppchenweise geniessen

Weltweit sind Häppchen angesagt. Oder Fingerfood. Oder Sushi. Oder Tapas. Doch die deutsche Küche, vor allem die Bayerische Wirtshausküche ist berühmt für ihre großen Portionen, die mächtigen, kalorienreichen Gerichte. Fernab jeder Light-Food- oder Low-Carb-Philosophie. Im Bapas an der Münchner Leopoldstrasse geht das jetzt anders: Hier werden Bayerische Tapas serviert: eben Bapas. Der Name ist Programm. Es gibt von allem „a bissl was“.

Die Jungs vom Bapas hätten den Laden ja auch Bashi nenne können, klingt aber nicht so gut. Und Bapas klingt irgendwie lustig. Wie ein Franke, der mehrere Väter anspricht… 

Wiener Schnitzel vom Kalb, Kartoffelsalat, Preiselbeeren

Selbst der norddeutsche Fernsehkoch Steffen Henssler hat erkannt, dass „die bayerische Küche einen höheren Stellenwert als die norddeutsche“ hat.  Im Bapas werden bayerische Appetithäppchen zu Münchner Craftbier von Isarbräu kredenzt. Doch obwohl hier Wirtshausklassiker über den Tisch gehen, erinnern Konzept und Einrichtung so gar nicht an die klassischen Brauhäuser in der Innenstadt.

Lachstatar, Olivenöl, Zitrone

Das Motto des Restaurants steht auf einer Tafel über der Bar: „Liebling, ich habe das Essen geschrumpft.“ Die Idee dazu hatten die Betreiber Nicolaus Doerr (33) und Oliver Grober: Die beiden Münchner haben das ehemalige „Café Mauerer“ übernommen.

Nicolaus Doerr, Sebastian Kubary, Oliver Grober

Mit ihrer Idee wollen sie auch die etwas eingeschlafene Leopoldstraße wiederbeleben – beide haben mal zusammen in Schwabing gewohnt und wissen, dass die „Leo“ schon bessere Zeiten erlebt hat. Die Lage ist genial. Das Bapas liegt zwischen Giselastraße und Münchner Freiheit. „Beim Tapasessen geht’s ums Teilen, Essen, Trinken, Reden und weil wir bayerisch am besten können, mussten es bayerische Tapas sein.“

Tafelspitzsalat, Kürbiskernöl, Mini-Brezn

„Das wichtigste am Tapas-Essen ist für uns das Kommunikative“, sagt Nicolaus. „Hier kommen Gruppen mit teilweise acht Leuten, sie teilen sich verschiedene Gerichte und reden bis zum späten Abend. Das ist schön zu sehen.“ Für das Küchenkonzept haben sich die Betreiber Unterstützung geholt: Daniel Schartner und Sebastian Kubary. Kubary bewies bereits im Berliner Hofbräuhaus sein Geschick für die bayerische Küche als er dort Küchenchef war. 

Lauwarmer Stremel-Lachs, Gurken-Spaghetti, Johannisbeer-Kren-Sahne

Sharing is Caring also. Je nach Lust, Appetit und Hunger bestellt sich jeder etwa 3 bis 8 Speisen, gleichzeitig oder nacheinander. Gerade mit Freunden zusammen ist der Tisch dann voll mit Töpfchen, Pfännchen und Schüsselchen. Und dann wird munter von allem etwas gegessen. 

Obatzter, Mini-Brezn

Das Konzept taugt nicht nur für eine Gruppe von Freunden, für verliebte Pärchen oder auch Business Meetings. Ich würde jederzeit mit ausländischen Touristen herkommen, die noch nichts von der bayerischen Küche wissen. Hier kann man mal locker eine kulinarische Rundreise durch Bayern machen. Von allem etwas und von allem nicht viel. Nach einem 8-Gänge-Menü ist man nicht vollgefressen – trotz der Kohlenhydrat-reichen bayerischen Küche. Und dann geht locker noch eine oder auch drei Portionen der Desserts rein. Meine weltbeste Mitesserin und ich teilten uns alle Gerichte partnerschaftlich – und kein einziges davon hat nicht geschmeckt, kein einziges war fehlerhaft. Im Gegenteil, sie waren alle perfekt, auf den Punkt und deutlich köstlicher als in so manchem traditionellen bayerischen Wirtshaus. 

Enten-Kroketten, rote Zwiebelmarmelade, Kerbel

Serviert wird nur beste lokale Qualität: Das Brot stammt von der Öko-Bäckerei Mauerer – die war zuvor drin, bzw. ist auch jetzt noch mit dem Bapas verbandelt – hochwertiges Fleisch von der Metzgerei Burr, die frischen Kuchen stammen von der Bäckerei Müller. Als Bier gibt es gezapftes Andechser vom Fass oder Tegernseer und Franziskaner sowie Isar Bier aus der Flasche. Dazu zahlreiche Gins und Fever Tree. 

Knusprig’s Wammerl, bayerisch Kraut, Mini-Semmelknödel

Das Bapas-Konzept kommt mit einem selbstbewussten Augenzwinkern daher. Innen gibt es in gemütlichem Ambiente 78 Plätze, auf der sonnigen Terrasse weitere 60 Außenplätze. Wer bayerisch-elegant speisen möchte, sollte hierher kommen. Schwarze Bar, bestückt mit teuer aussehenden Alkoholflaschen, dazu Designerlampen, schlichte Tische und weiche Stühle, an deren Lehnen die eine oder andere Designerhandtasche hängt. Ein Hauch von Münchner Schickeria liegt in der Luft. Allerdings nicht so, dass es unangenehm ist, nein, eher so, dass es Spaß macht.

Leberkas, Kartoffelsalat, Wachtelei

Einen kleinen Einblick gibt dies Video vom Kollegen Martin Schmitz / ganz-muenchen.de, der bei der Eröffnung dabei war – zu der wir zwar auch eingeladen, jedoch leider verhindert waren:

Bapas Salat
Daniels Buchteln …
… mit frischen Beeren
Schlosserbuam im Bierteigmantel in Rum eingelegt, Vanilleeis

Service:

Das schreiben die Anderen:

Le Gourmand Gewinnspiel: 2 Piper-Heidsieck Lipsticks zu gewinnen

Jung, stark, weiblich – und Witwe. Die Geschichte der großen Champagnerhäuser ist fast auch immer eine Geschichte der Witwen. Und auch der Erfolg von Piper-Heidsieck fußt auf der Geschichte einer jungen Witwe – und der Liebesgeschichte mit ihrem zweiten Mann. Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat zwei Lipstick-Editionen mit Cuvée Brut für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir hiermit zum ersten Adventswochenende sehr gern verlosen möchten. Alles was Ihr tun müsst: Bis spätestens Montag, 03.12.2018, 14 Uhr, eine Frage beantworten.

Schon immer wurde die Champagne geprägt von der Tatkraft, dem Mut und dem Erfindungsgeist der Champagnerwitwen – den so genannten „Veuves“. Zu Zeiten, wo normalerweise nur Männer das Sagen hatten, waren sie nicht nur verantwortlich für ein Heer von Angestellten und deren Familien, sondern sie förderten maßgeblich den weltweiten Ruf des berühmtesten Getränks aller Zeiten.

Wer hat nicht schon von Madame Clicquot Ponsardin, der Veuve Bollinger und der Witwe Louise Pommery gehört? Weitere berühmte Witwen waren Madame Roederer und die Veuve Perrier. Hinter jedem Namen steht nicht nur eine aufregende Frau, sondern auch eine ebenso dramatische Geschichte.

Die ruhmreiche Geschichte des Champagner-Hauses Piper-Heidsieck beginnt im Jahre 1785 mit der kühnen Vision eines gebürtigen protestantischen Westfalen. Florenz-Ludwig Heidsieck hatte nichts weniger im Sinn als einen Champagner zu keltern, der einer Königin würdig wäre. Nach Jahren unermüdlicher Arbeit hatte er sein Ziel erreicht: Frankreichs Regentin Marie-Antoinette war seiner Premium-Cuvée voll und ganz verfallen.

Als der Firmengründer Florenz-Ludwig Heidsieck 1828 starb, baute sein Neffe Christian Heidsieck gemeinsam mit Henri-Guillaume Piper, einem talentierten Mann mit enormem Geschäftssinn, die Champagner- Produktion gewaltig aus.

Christian Heidsieck verstarb unerwartet im Jahr 1835, was das Ende dieser Firma bedeutet hätte. Doch seine Witwe verliebte sich erneut – und zwar ganz unsterblich in den Geschäftspartner ihres verstorbenen Mannes Henri-Guillaume Piper. Und als Zeichen der Liebe vereinten sie ihre beiden Namen zu Piper-Heidsieck.

Der Strich zwischen den beiden Namen ist dabei nicht trennend sondern eben bindend. Im Französischen wird er „trait de séduction“, im Englischen „dash of seduction“ genannt. Die Franzosen lieben ja Wortspiele. Ein Bindestrich ist eigentlich ein „trait d’union“, hier wird er zum „Verführungsstrich“. Und im Englischen gibt es ein doppeltes Wortspiel, denn „dash“ kann nicht nur Strich sondern auch Spritzer bedeuten. So steht der Piper-Heidsieck im Marketingsprech also auch für den „Verführungs-Spritzer“.  Leider funktioniert diese Wortspielerei nicht im Deutschen. 

Dieses Jahr sorgt das Champagnerhaus Piper-Heidsieck zu den Feiertagen für eine Extraportion Sinnlichkeit: Die Geschenkbox in Form eines überdimensionierten Lippenstifts ist ein absoluter Eyecatcher und bringt zugleich als Champagnerkühler besonderen Glanz auf jede Dinnerparty. Die limitierte Lipstick-Edition ist in Deutschland seit Oktober im ausgesuchten Fachhandel erhältlich.

Der Lippenstift ist das ultimative Symbol für Weiblichkeit und Verführung. Ein Luxusartikel, der die Schönheit der Trägerin betont und ihre Stimmung und Persönlichkeit unterstreicht. Dieser Symbolik bedient sich das Champagnerhaus Piper-Heidsieck in diesem Jahr für einen ganz besonderen Hingucker: eine Geschenkbox in glänzender Lipstick-Optik, erhältlich in Gold und Scharlachrot oder in Gold und Pink. Der knallrote XXL-Lippenstift enthält eine Flasche Cuvée Brut, die pinkfarbene Variante eine Flasche Rosé Sauvage. Der Clou: Beide Lipsticks fungieren gleichzeitig als Kühler, die den Champagner bei bester Trinktemperatur halten! Der Lippenstift ist also nicht nur eine billige Geschenkverpackung, die anschliessend in den Müll fliegt. Sie kann beliebig oft – natürlich am besten immer mit Piper-Heidsieck – befüllt werden. So findet dieser coole Kühler bestimmt in so mancher Wohnung seinen Lieblingsplatz. 

Die Cuvée Brut, der Kern der außergewöhnlichen Champagnerhülle in Rot, ist die erfolgreiche Signature Cuvée von Piper-Heidsieck, die mit ihrer Mischung aus 100 Crus perfekt die facettenreiche Aromenvielfalt der Champagne repräsentiert. Der Rosé Sauvage, Star des pinkfarbenen Lipsticks, ist eine strukturierte Cuvée, die durch den ungewöhnlich hohen Rotwein-Anteil an großartiger Persönlichkeit gewinnt. Eine Assemblage aus mindestens fünf ausgewählten Lagen, die repräsentativ für die reiche Vielfalt der Champagne stehen.

Die Frage zum Gewinnspiel lautet:
In welchem Jahr haben die Witwe Heidsieck und Henri-Guillaume Piper geheiratet?

Mein Tipp: Auf der Webseite von Pieper-Heidsieck werdet Ihr mit Sicherheit unter dem Link zur Geschichte schnell fündig!

Bitte sendet die Antwort auf diese E-Mail-Adresse. Bitte teilt mir dabei Eure Anschrift und E-Mail mit, sonst können Euch die Lipsticks nicht zugesandt werden.  Achja, nach DSGVO-Regeln erklärt Ihr Euch mit der Teilnahme natürlich einverstanden, dass im Gewinnfall Eure E-Mail und Anschrift an die Partneragentur weitergeleitet wird. Alle anderen Daten verbleiben bei mir. Als Fan meiner Facebook-Fanpage könnte sich Deine Gewinnchance erhöhen… 

Und jetzt gilt: Viel Erfolg! Meine Glyxfee wird die 2 Gewinner aus allen Einsendungen ziehen.
Einsendeschluß ist Montag, 03.12.2018, 14 Uhr mittags. Rechts- und Linkswege sind ausgeschlossen.
Falls ihr dann leider nicht gewonnen habt, könnt Ihr natürlich dennoch gern Euch eine schöne Flasche Piper-Heidsieck gönnen. 

Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin und Piper-Heidsieck sagen „Prost!“.

Restaurants in München: Colette – Tim Raue interpretiert Frankreich asiatisch

Ein typisch französisches Bistro – auf den ersten Blick. Eine exzellente Pariser Brasserie – auf den zweiten Blick. Doch erst beim dritten Blick, beim genaueren Hinschauen und Kosten erkennen wir die großartige Kombination von Frankreich und Asien – kreiert von Tim Raue. Ein Besuch in der Brasserie Colette in München. 

Seit Dezember 2015 ist der Berliner Sternekoch Tim Raue auch in der bayerischen Landeshauptstadt mit einem Lokal vertreten. Im Glockenbachviertel befindet sich die Brasserie Colette Tim Raue, ein Restaurant-­Konzept, für das Raue von den Tertianum Premium Residences als kulinarischer Berater angeheuert wurde. Das Restaurant mit seinem französischen Charme hat sich mittlerweile etabliert und gilt vielen als ein gastronomischer Hotspot in der Stadt. Wir waren bereits zur Eröffnungsparty eingeladen. Alles, was in der Gastronomie Rang und Namen hat, war vor Ort und Tim Raue sprang locker auf den Tresen und hielt seine Eröffnungsrede von oben. Damals war das Lokal rappelvoll, leckere Häppchen wurden rumgereicht und ich verbrachte ein paar nette Stunden. Zeit also, die Brasserie Colette auch kulinarisch unter die Lupe zu nehmen.

Die operative Umsetzung liegt in der Hand von Raues langjährigem Begleiter Steve Karlsch. 

Tim Raue verrät uns seine Gründungsidee für die Brasserien: Für das Tertianum versieht er französische Cuisine mit seiner typischen Handschrift und etabliert eine Wohlfühlküche, die jung und alt gleichermaßen anspricht, traditionelle Elemente urban neuinterpretiert und kulinarisch einfach zu verstehen ist. Das Colette erfreut sich so gerade in den Wintermonaten einer großen Beliebtheit für Essen in familiären Runden. Tim Raue freut sich über sein Publikum: „Ich finde es schön, dass in den Brasserien verschiedenste Generationen aufeinandertreffen. Das spricht für unser ausgewogenes Konzept auf gehobenem Niveau.“

Für die Bewohnerrestaurants wird dieses Konzept leicht abgewandelt. Tim Raue und der kulinarische Direktor des Tertianums Steve Karlsch arbeiten in sehr enger Abstimmung miteinander, um den hohen kulinarischen Anspruch an die tägliche Küche zu gewährleisten. Gerade in der Weihnachtszeit legt Steve Karlsch besonderen Wert darauf, die Bewohner rundum zu verwöhnen. „Wir greifen traditionelle Themen auf und geben uns besondere Mühe, jeden Tag mit gesunden und hochwertigen Menüs kleine Highligts zu setzen.“

Entenleberterrine, Röstbrot, eingemachte Früchte, Frisée

Wer wie Gott in Frankreich speisen möchte, muss nicht zwingend nach Paris oder in die Provence fahren. Das klassische französisches Brasserie-Konzept wurde neu interpretiert und bietet eine echte Wohlfühl-Küche mit sowohl traditionellen Elementen als auch kulinarischer Leichtigkeit und ist somit der ideale Treffpunkt für all jene, die die französische Küche kennenlernen möchten. So ist es nicht verwunderlich, dass man auf der Colette-Karte nicht nur klassische französische Gerichte wie Coq au vin oder Thunfisch Niçoise findet, sondern auch tolle neue Kreationen wie Rote Beete mit Jalapeno. Aber auch regionale Klassiker wie Spanferkel findet man auf der Karte, jedoch mit einem Hauch Extravaganz und neuen und überraschenden Kompositionen.

Salat Nizza, Thunfischsashimi, grüne Bohnen und Sardellenmayo

Doch auch die französischen Klassiker hat Tim Raue modern asiatisch interpretiert. Statt Thunfisch aus der Dose gibt es Thunfisch-Sashimi von der allerbesten Güte, das hartgekochte Ei ist von der Wachtel, die Sardellen befinden in der hausgemachten Sardellenmayonnaise, die grünen Bohnen sind knickfrisch, die Kartoffeln sind knackige Chips und auch die Mini-Tomate überrascht mit ihrer Textur. 

Pot au Feu de la Mer, Safran, Koriander, Knoblauch

Kabeljau, Vinaigrette mit Kapern und Estragon

Apfeltarte Chasseur, Karamell, Vanilleeis

Crème Brulée

Dass die Brasserie-Küche von Tim Raue außergewöhnlich gut ist, haben auch die Gourmetguides entdeckt. So gibt der Gault Millau 2018 schöne 14 Punkte und der Guide Michelin verleiht den Bib Gourmand, ein Zeichen für exzellente, sorgfältig zubereitete und preiswerte Küche. 

Wer noch Zweifel haben sollte, wird spätestens beim Betreten der Räumlichkeiten überstimmt, denn das tolle und elegante Interior-Konzept der Berliner Architekten Ester Bruzkus und Patrick Batek spricht für sich und lässt den Brasserie-Gedanken vollends aufleben. Das Ambiente ist sehr intim mit viel Holz und gedeckten Farben. Man sitzt auf mit Leder bezogenen Bänken, traditionellen Bistro-Stühlen oder auf Holzsitzen, die vor langer Zeit in einem französischen Zugabteil montiert waren.

Und der Name Colette? „Das ist eine Hommage an Madame Colette“, erklärt Raue. „Die hatte einen Crêpe-Wagen am Strand von Biscarrosse bei Bordeaux. Dort habe ich den perfekten Crêpe gegessen: mit Banane, gesalzener Butter und Vanille-Eis. Süß, salzig und cremig zugleich, und für immer in meinem kulinarischen Gedächtnis.“ Ehrensache, dass ein solcher Crêpe Colette unter den Desserts eine Sonderstellung einnimmt.

Tim Raue expandiert. Derzeit gibt es die Brasserie Colette in Berlin, München und Konstanz – jeweils in den Häusern der Tertianum Residenzen. Doch sind Tim Raue, Steve Karlsch und das Team offen für neue Locations. Die kleine Gruppe soll also wachsen, aber langsam. 

Herzlichen Dank an die Brasserie Colette für diesen köstlichen und informativen Lunch! 

Service:

Das schreiben die Anderen:

Hotel Bayerischer Hof München: Dine Around für Münchner Blogger

Jochen Benz, Sommelier des Jahres 2018, reicht mir ein Glas Ruinart Champagner. Jan Hartwig, 3-Sterne-Koch sowie Koch des Jahres 2016, reicht mir das Amuse Gueule. Irgendetwas hab ich richtig gemacht. Das Hotel Bayerischer Hof München hat Münchner Journalisten und Blogger zum „Dine Around“ eingeladen. Wir begeben uns auf eine Kulinarische Rundreise in einem der allerbesten Hotels der bayerischen Landeshauptstadt.

Innegrit Volkhardt, Geschäftsführende Gesellschafterin des Hotels Bayerischer Hof München, empfängt uns an einer langen Tafel im Garden Restaurant. Dieses Restaurant, mit 15 Gault Millau Punkten ausgezeichnet, liegt direkt neben dem 3-Sterne-Restaurant Atelier von Küchenchef Jan Hartwig. So können Köche und Kellner je nach Bedarf flexibel eingesetzt werden. 

Der Familie Volkhardt gehört das Hotel seit vier Generationen. 1897 kaufte Hermann Volkhardt den Bayerischen Hof und machte es zu einem der führenden Häuser Europas.  Nachdem das Haus im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört war, wurde es vom Großvater und Vater von Innegrit Volkhardt wieder neu auf- und ausgebaut. In den letzten Jahren hat Innegrit Volkhardt wieder viel in Modernisierungen und Umbauten investiert. Die Kulinarische Rundreise führt uns durch die interessantesten Bereiche.

Als Amuse Gueule serviert uns 3-Sterne-Koch Jan Hartwig ein „Perlmutt“ Austernmousse mit Champagner und Algen. 

Diese Kreation ist schon sehr außergewöhnlich, schmeckt köstlich, hat eine interessante Textur, jedoch bevorzuge ich persönlich lieber Austern in ihrer natürlichen Art. Diese Austernperle schmeckt nicht so intensiv nach Austern, ist somit also durchaus ein Gang für diejenigen, die nicht so gern Austern essen. 

Das Garden Restaurant ist als Wintergarten mit offenem Kamin und mit einer Innenhof-Terrasse gestaltet. Hier werden wir mit einer gefüllten Zucchiniblüte mit Burrata, Kichererbse, Mini-Aubergine und Thymian-Vinaigrette als Vorspeise begrüßt. 

Unsere Kulinarische Reise führt uns ins Trader Vic’s. Dieses polynesischen Restaurant gehört zur weltweiten Trader Vic’s-Gruppe, die derzeit 19 Restaurants auf der ganzen Welt führt. Das Outlet im Bayerischen Hof wurde bereits 1971 eröffnet und gehört zu den Klassikern der Stadt.  Bianca Murthy, Annette Sandner und Franz Kotteder warten schon gespannt auf den nächsten Gang. 

Unser Hauptgang ist ein rosa gebratenes Rinderfilet mit hawaiiarischem Kartoffelgratin und Gemüse aus dem Wok. Dazu gibt es den original Mai Tai, der Trader Vic kreiert wurde. 

Besonders beeindruckend sind hier die chinesischen Öfen, in denen das Rinderfilet vor dem Braten geräuchert wird. Das Trader Vic’s Restaurant ist mit 13 Gault Millau Punkten ausgezeichnet. 

Unsere Tour führt uns anschliessend in einen komplett neu gestalteten Veranstaltungsraum. Die Bibliothek heisst nicht nur so: die vielen Bücher laden zum Lesen und Verweilen ein. 

Andere Veranstaltungsräume sind derzeit noch im Umbau.

Wir bekommen bei unserem Rundgang auch den Blick hinter die Kulissen. 

Ein eleganter und historischer Saal, der im Krieg nicht zerstört wurde, wird gerade mit sehr viel Liebe hergerichtet. 

Besondere Wertschätzung erhält hier das Parkett. Es lädt zum Tanzen ein, so ein Bodenbelag ist für Tanzbegeisterte geradezu ideal.

Weiter geht es in den Palais Keller, der einstmals ein Salzlager war. Heute ist es das rustikale bayerische Restaurant des Hotels. Allerdings ist dieses Restaurant selbst Kollegen, die sich bestens in der Münchner Gastronomie auskennen, komplett unbekannt. Hier unten, in die Katakomben des Bayerischen Hofes, verirrt sich selten ein Gast. Dieses Restaurant ist stark renovierungsbedürftig. 

Während wir uns an der Dessertvariation, bestehend aus Tiramisu von der Brombeere sowie Bayerisch Creme mit Zwetschgenkompott, laben, erfahren wir, dass der belgische Interieur Designer Axel Vervoordt diesem Restaurant im Jahr 2019 zu neuem Glanz verhelfen will. Der Designer hat bereits die Cinema Lounge und den neuen Eingangsbereich gestaltet und widmet sich derzeit den Konferenzräumen, die wir gesehen haben. So ein Hotel ist eben auch immer eine Baustelle. Und ein Grand Hotel wie der Bayerische Hof muss sich immer auch behutsam erneuern. 

Der Digestif wird in Falks Bar eingenommen. Zusammen mit feinsten Schokoladenkreationen geniessen wir verschiedene Portweine und Cognacs. 

Über den Dächern Münchens, in der Penthouse Garden Suite gönnen wir uns einen sommerlichen Sundowner, eine Sorbeitvariation mit Champagner. Der Ausblick von hier oben ist atemberaubend.

Diese Suite wurde ebenfalls von Axel Vervoordt gestaltet und bietet auf 350 Quadratmetern mehr als nur ein luxuriöses Zimmer.

Mit eigener Küche und Bar ist dem Designer eine spektakuläre Event-Location gelungen. 

Der Abschluss des Dine Around im Hotel Bayerischer Hof führt uns in den Jazzkeller des Hauses. Hier treten immer wieder weltberühmte Musiker auf. Wir lauschten den Klängen des Bluesmusikers Lucky Peterson & The Organization fest. Tamara Tramell.  Richtig schöne, coole Musik und ein perfekter Abschluss für einen abwechslungsreichen und interessanten Abend in einem der allerbesten Hotels der Stadt. So ein Kulinarischer Rundgang hat uns dieses Grandhotel in allen seinen Facetten deutlich näher gebracht. Herzlichen Dank an Innegrit Volkhardt und ihr Team vom Bayerischen Hof!

Service: 

Bayerischer Kartoffelkalender 2019: Die Bayerische kARToffel

Die tolle Knolle wird zum Kunstobjekt. Und zum Kalender. Zum Kartoffelkalender. Denn statt halbnackten Mädchen in aufreizenden Posen, statt des schon fast traditionellen Pin-up-Kalenders „Heiße Kartoffel“ gibt es jetzt den Kunstkalender 2019. Nach fünf Jahren „Sex Sells“ geht die Marketing-Initiative „Bayerische Kartoffel“ neue Wege. 

Der Launch des Kalenders 2019 wurde bereits mit Spannung erwartet. Während die Kalenderedition „Heiße Kartoffel“ bislang auf nackte Haut und Augenzwinkernde Erotik am Arbeitsplatz setzte, bekommen die Darsteller in der Neuauflage 2019 ein kunstvolles Gewand.

Die Marketing-Initiative hebt den Kalender mit „bayerische kARToffel“ in eine neue künstlerische Dimension. Mit Hilfe des kunstsinnigen Profi-Fotografen Dominik Parzinger und eines Beamers verschmelzen die jungen Damen und Herren förmlich mit einem Motiv aus der Kartoffelszene. Das Ergebnis, 13 künstlerisch verfremdete Bilder, lässt sich sehen. Die Models tragen mit den Motiven aus der Kartoffelbranche ihre Heimat gewissermaßen auf der Haut – und machen aus der„Heißen Kartoffel“ einen coolen Kalender mit künstlerischem Anspruch. Mit dem revolutionären Refresh „bayerische kARToffel“ beweist die Marketing-Initiative Mut zur Veränderung und zeigt, dass eine große Stärke der Knolle in ihrer Vielseitigkeit liegt.

Johann Graf, Geschäftsführer der Bayerischen Kartoffel, zeigt sich sehr zufrieden: „Wir wollten einfach mal nach fünf Jahren neue Wege gehen und das Produkt neu, moderner aufziehen. Wichtig war uns bei dem Relaunch, das wir unserer Philosophie treu bleiben. Alle haben einen direkten Bezug zur Knolle oder stammen sogar von einem Hof mit Kartoffelerzeugung.“

In einem dunklen Raum werden mittels eines Beamers Fotos von Kartoffelpflanzen, von Knollen oder von einem Kartoffelacker direkt auf den Körper des Models und auf die Leinwand dahinter projiziert. Das Ziel sei „ein cooler Kalender mit künstlerischem Anspruch“, wie es in der Ankündigung heißt. Passend dazu hat die Aktion den Namen „Heiße Kartoffel“ abgelegt und firmiert nun als „bayerische kARToffel“.

Dies Video von unseren Kollegen von ganz-muenchen.de gibt einen kleinen Einblick in die Veranstaltung:

Den Spaß können wir Journalisten uns natürlich nicht nehmen lassen und haben ebenfalls die Gelegenheit, Bilder von uns zu machen, auf denen Kartoffelmotive auf uns projiziert werden. 

Die Models 2019 im Überblick:

  • Titelbild: Annika Flamensbeck (Habertshausen)
  • Januar: Ramona Glöckl (Karlshuld)
  • Februar: Roman Huber (Raum Aichbach)
  • März:  Johannes Westner (Kühbach/Haslangkreit)
  • April: Martina Maurer (Pömbach)
  • Mai: Christine Karrer (Erding)
  • Juni: Christina Lanzl (Weichering)
  • Juli: Julia Feigl (Hagenhill)
  • August: Freddy Killensberger (Wortelstetten)
  • September: Roman Huber (Raum Aichbach)
  • Oktober: Anna Weigelt (Pflugdorf)
  • November: Philip Killensberger (Wortelstetten)
  • Dezember: Annika Flamensbeck (Habertshausen)

Das Kunstwerk ist mit hochwertiger Spiralbindung im Format DIN A 3 zum Preis von 15 Euro erhältlich. Die „kARToffel“ ist ein Projekt der Bayerischen Kartoffelanbauer und ihrer Vermarkter.

Buchtipp:

Service: