Gourmet Skisafari: Genußvoll Skifahren in Alta Badia

Gourmet Skisafari Alta Badia Adelheid Wanninger

Bestgepflegte Pisten, stahlblauer Himmel – das ist einfach Skifahren mit Genuss. Dazu noch kulinarische Köstlichkeiten und regionale Weine, schon wird der Wintersport zum Hochgenuss! Unsere Autorin Adelheid Wanninger ging in Alta Badia auf Genussreise.

Gourmet Skisafari Alta Badia Adelheid Wanninger
Als Hot Spot für Gourmets hat sich die Region Alta Badia entwickelt, die inmitten der Dolomiten und somit im UNESCO Weltnaturerbe liegt. Bei der diesjährigen Vergabe der begehrten Michelin Sterne wurden gleich zwei Restaurants in St. Kassian mit zusätzlichen Sternen dekoriert. Norbert Niederkofler wurde für das Restaurant St. Hubertus mit dem dritten Stern dekoriert. Somit ist das einzige Südtiroler 3 Sterne Restaurant in St. Kassian in Alta Badia beheimatet. Matteo Metullio erkochte für das La Siriola den zweiten Michelin Stern. Auch für Nicola Laera vom Restaurant La Stüa im Hotel La Perla in Corvara wurde der Michelin Stern erneut bestätigt.

Aber wie kommt es zu einer so hohen Sternedichte mitten in einer Bergregion?
Genau hier hat man seit jeher mit den Zutaten gearbeitet, die es hier in der Umgebung gab. Produkte aus der Region, saisonal und unverfälscht.
Und genau das wird heute wieder geschätzt.
Dass man diese Geschmäcker, die einen an Kindertage erinnern, wiedererleben darf, ist das Konzept der diesjährigen „Gourmet Skisafari“, die heuer bereits in die sechste Saison geht. Ausgesuchte Skihütten warten nun diesen Winter mit kreativen Gerichten auf, zubereitet aus frischen Südtiroler Zutaten. Serviert selbstverständlich mit ausgewählten Südtiroler Weinen. (mehr …)

MIZU Sushi-Bar: Das edle japanische Restaurant am Tegernsee

MIZU Sushi-Bar Bachmair Weissach Geniesserland Tegernsee
Bemerkt Ihr den Trend zum Edeljapaner? Hinter dem Namen MIZU Sushi-Bar steckt nicht etwa ein asiatischer Schnellimbiss, wie er beispielsweise in der Umgebung des Münchner Hauptbahnhofes en masse vorkommt. Das Gourmet-Restaurant des Bachmair Weissach betreibt dezentes Understatement und fasziniert uns mit einer hochklassigen japanischen Küche, die keinen Wunsch übrig lässt. Und eines war längst überfällig: Es ist das erste japanische Restaurant im Geniesserland Tegernsee.

Restaurants kommen und gehen. Manche Konzepte verschwinden schneller als das Restaurant für den Umbau brauchte. Mancher Hotelier entscheidet sich bereits nach kurzer Zeit für ein neues Thema für sein Restaurant. Vom Gourmet-Tempel zum Restaurant für Jedermann. Vom Lokal mit regionalen Spezialitäten zum Michelin-Stern gekrönten Geheimtipp. Oder der Chefkoch wechselt und damit das ganze Thema des Restaurants. Bestimmt war es eine Mischung mehrerer Gründe, warum Hotelinhaber Korbinian Kohler seinem einstmals Michelin-gekrönten Gourmetrestaurant Laulenzi schon bald nach unserem Besuch den Stecker zog. Nach einem behutsamen Umbau erfolgte die Eröffnung der Mizu Sushi-Bar.

MIZU Sushi-Bar Bachmair Weissach Geniesserland Tegernsee

Das MIZU ist eine perfekte Verbindung von puristisch-japanisch und bodenständig-bayerisch, zudem bringt es internationales Flair an den Tegernsee. Handschmeichelnde Tische aus Pflaumenholz bilden im Restaurant eine einladende Bühne für die raffinierten Speisen, edle sand- bzw. ochsenblutfarbene Stoffe aus Schilfleinen und die handgefertigten Lampenschirme aus Wiener Geflecht, die teils in sanftem Orange schimmern, schaffen eine Atmosphäre zum Wohlfühlen und Genießen.

Als Chefkoch Mizu Sushi-Bar gewann Hotelinhaber Korbinian Kohler den renommierten japanischen Koch Mitsutoshi Sugiyama, der im ersten japanischen Restaurant der Geniesserlandregion Tegernsee seit 2015 die Vielfalt moderner japanischer Küche live im neuen Show-Cooking Bereich präsentiert.

Zum gastronomischen und gestalterischen Gesamtkonzept gehört die Verbindung fernöstlichen Einflüsse mit traditionellen Materialien und kosmopolitischem ‚Lifestyle‘ des Tegernsees: leichte, gesunde Küche mit heimischem Fisch, Schilfleinen und edlen Hölzer sowie Asian-Infused Signature Drinks von Bachmair Weissach Ambassador David Barth an der restauranteigenen MIZU-Bar. (mehr …)

500 Jahre Klosterbräu Seefeld: Vom Massentourismus zum einmaligen Luxushotel

Klosterbräu Seefeld

Josephine Baker und Andreas Gaballier, La Toya Jackson und Eros Ramazotti, von Boris und Barbara Becker bis zu den Zwillingen Julia und Nina Meise. Ja, der Schah war auch schon da: Allein die letzten fünf Jahrzehnte bergen soviel Prominente wie Anekdoten, dass bereits das Geschichtenerzählen dem geneigten Leser wie 1001 Nacht vorkommen würde. Doch das Klosterbräu Seefeld ist mehr als nur ein Promi-Hotel. Es ist ein Pilgerort, ein Ort der Entspannung, ein Kraftfeld.

Klosterbräu Seefeld
Klosterbräu Seefeld

Der Geburtsstunde des Tourismus in Seefeld ist 500 Jahre alt: Mit dem so genannten Hostienwunder fing alles an. Der berüchtigte Ritter Oswald Milser hatte sich die Frechheit, den blasphemischen Frevel herausgenommen, in der Messe eine größere Hostie zu verlangen, als ihm zustand. Kaum hatte er sie in den Mund geschoben, als der Boden unter seinen Füßen nachgab, genau wie der Altarstein, an dem er sich festzuhalten versuchte. Noch heute können Besucher seine Hand- und Fußabdrücke im Stein der Klosterkirche besichtigen. Die Hostie selbst färbte sich derweil blutrot. In den folgenden Jahren besuchten zahlreiche Pilger Seefeld, um den Ort des Wunders zu sehen. Der Massentourismus zu Seefeld war geboren.

Klosterbräu Seefeld
Klosterbräu Seefeld Die Pfarrkirche St. Oswald ist naturgemäß ein Teil des Hotel Klosterbräu, doch heute sind der geistliche und der weltliche Teil voneinander getrennt. Uns wurde die Geschichte über das Hostienwunder erzählt und die Hostienmonstranz gezeigt, die nur noch sehr selten herausgeholt wird. Angeblich ist das die originale Hostie, wie vor 500 Jahren. Doch hat sich der Keks naturgemäß leicht verändert. Es ist ja kein McDonalds-Burger, der sich über Monate oder gar Jahre unverändert halten kann…
Der Handabdruck ist im alten Altarstein deutlich erkenn- und spürbar. Meine Hand passte gut hinein. Zum Schutz des historischen Steins ist mittlerweile ein moderner Altarstein darüber gesetzt – ohne dabei den alten Stein zu berühren. Auch die Stelle, in der Ritter Oswald in den Boden versank ist sichtbar, über den weich gewordenen Stein wurde ein kleines Gitter gesetzt.

Einen Einblick über Ritter Oswald und das Hostienwunder in der Klosterkirche zu Seefeld gibt Euch mein kleines Video:

Klosterbräu Seefeld

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Hotel Majestic Kuala Lumpur: Charmantes Kleinod mit Luxus und Lifestyle

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Es ist schon spät, als der Airbus A 380 von Malaysia Airlines aus London kommend uns in Kuala Lumpur absetzt. Vom Flughafen aus bringt uns ein Kleinbus direkt zum Hotel Majestic. Ich bin zu einem ganz besonderen Food-Festival, dem KL Big Kitchen, in Kuala Lumpur eingeladen. Es findet erstmalig und mit sehr großem Aufwand statt. Die Hauptstadt von Malaysia möchte sich als neue gastronomische Hauptstadt von Südostasien ins Spiel bringen. Für vier Tage bin ich in diesem besonders außergewöhnlichen Hotel untergebracht. Hier sind meine Eindrücke.

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Das Hotel gliedert sich in zwei sehr unterschiedliche Teile, den historischen Flügel und den modernen Turm. Beide Teile sind verbunden durch den neuen großzügigen Empfangsbereich. Im historischen alten Eingangsbereich, auf dem noch majestätisch der Name „Hotel Majestic“ prangt, sind jetzt eine Bar sowie ein Friseur und andere Outlets untergebracht.

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BigKitchen_Kuala_Lumpur_02_JTL_Hotel_Majestic_Mai_2015_084Von der Lobby aus geht es zu den Konferenzräumen, Bankettsälen und zum Frühstücksrestaurant. Am Empfang werde ich herzlich begrüßt. Nachdem ich meinen Namen nenne, stellt die Rezeptionistin fest, dass ich im historischen Teil untergebracht bin. Sie bringt mich zum zweiten Empfang im alten Hotelbereich. Auf dem Weg dahin erfahre ich, dass das alte Majestic Hotel früher bereits das erste Haus am Platze war. Nachdem die früheren Besitzer das Haus nicht mehr pflegten, ging es bankrott und verfiel. Angeblich wuchsen sogar Bäume aus dem Haus heraus. Der jetzige Eigentümer, die malaysische Hotelgruppe YTL übernahm das Haus und renovierte es vorsichtig mit viel Rücksicht auf den Denkmalschutz, ergänzte es allerdings mit dem neuen Zimmerturm und erhöhte so die Zimmerkapazität auf ein zeitgemässes und wirtschaftliches Niveau. So gibt es im Majestic Wing ausschliesslich Suiten im Kolonialstil, im Tower Wing Zimmer und Suiten im modernen Stil. Die Rezeptionistin vom Majestic Wing steht etwas versteckt hinter einem sehr kleinen Tresen. Ich denke mir, dass hier bestimmt nicht viele Leute gleichzeitig ein- oder auschecken können.

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Doch irre ich mich. Sie checkt meinen Namen, schnappt sich ein iPad und bittet mich zum Zimmer mitzukommen. Auf dem Weg erfahre ich, dass der Check-in für die Gäste im historischen Teil grundsätzlich auf den Zimmern gemacht wird. Außerdem teilt sie mir mit, dass der Majestic Wing ein All-Suite Bereich ist. Ich bin also in einer Suite untergebracht! WOW! So ein schönes Hotel und ich habe außerdem eine Suite! Yes! Wir betreten die Suite, und die Rezeptionistin bittet mich auf der bequemen grossen Couch Platz zu nehmen. Und dann kniet sie sich vor mich hin und beginnt mit dem Check-in via iPad. Mir ist das allerdings total unangenehm. Ich bitte sie, doch neben mir auf der Couch Platz zu nehmen. Denn ich bin es nicht gewohnt, dass Frauen vor mir knien. Doch sie lehnt ab und zieht gewohnt professionell das Check-in durch, ich muss nur wenige Details auf dem iPad ausfüllen.

Das ursprüngliche Hotel Majestic wurde von der niederländischen Architekturfirma Keyes & Dowdeswell für den Geschäftsmann Loke Wan Tho im Jahre 1932 entworfen und erbaut. In einem Hybrid aus Neoklassizismus und Art-Deco entworfen, steht das ursprüngliche 51-Zimmer-Hotel auf einer beherrschenden Hügellage, die vor dem maurischen Bahnhof, einem der anderen berühmten Wahrzeichen Kuala Lumpurs, liegt. Das Hauptgebäude zeichnet sich durch hohe weiße, klassisch proportionierte römische Säulen und detaillierte Gesimse aus. Die gebogene Zufahrt und der überdachte Eingang tragen zum prächtigen, luxuriösen Gefühl bei.

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Anschliessend habe ich etwas Zeit, mir meine Suite anzuschauen und Fotos sowie mein Video zu machen, bis mein Gepäck auf das Zimmer gebracht wird. Doch seht selbst:

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Vila Vita Marburg: Kulinarische Landpartie mit Spitzenköchen

Vila Vita Marburg Hofgut Dagobertshausen Kulinarische Landpartie Jörg Bornmann Gabi Voegele

Bereits zum fünften Mal fand in diesem Sommer auf dem Hofgut Dagobertshausen in der Nähe von Marburg an der Lahn die Landpartie statt. Dem Vila Vita Marburg, Veranstalter dieses kulinarischen Stelldichein, ist es wieder einmal gelungen das Who-is-Who der bundesweiten Kulinarik für den Event zu gewinnen. Bereits seit 2013 schwingen zahlreiche berühmte Köche und Pâtissiers wie Steffen Henssler, Stefan Marquard, Frank Rosin, Tim Raue, Christian Hümbs oder Juan Amador in Dagobertshausen die Koch- und Rührlöffel und verwandeln den kleinen Ort bei Marburg im oberhessischen Bergland in eine kulinarische Metropole, in eine lukullische Hochburg. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin fuhr unser Co-Autor Jörg Bornmann in seine Geburtsstadt – nicht nur zum Durstlöschen.

Vila Vita Marburg Hofgut Dagobertshausen Kulinarische Landpartie Jörg Bornmann Gabi Voegele
Auch in diesem Jahr war das Line-Up mit Roland Trettl, Nelson Müller, Horst Lichter, Alfons Schuhbeck, Kolja Kleeberg und Hans Neuner als Kochtopfzauberer, Volker Raumland mit seinem Spitzensekt, die italienische Weinmacher-Legende Carlo Ferrini, Elisabetta Geppetti vom Weingut Fattoria Le Pupille aus der Toskana,

Vila Vita Marburg Hofgut Dagobertshausen Kulinarische Landpartie Jörg Bornmann Gabi Voegele
Trüffelkönig Bos, Otto Gourmet, der Initiator des neuen, deutschen Fleischtrends, dem portugiesische Winzer und Visionär Dirk Niepoort und dem österreichische Meister und Vizeweltmeister im Grillen Tom Heinzle wieder top besetzt. (mehr …)

Sporthotel Sillian Tirol: Ein Paradies nicht nur für Wellness Kids

Tirol Dolomiten Residenz Sporthotel Sillian
Das Tiroler Hoteliers ein besonderes Herz für kleine Gäste haben, lässt immer mehr Familien nicht nur den Skiurlaub im Herzen der Alpen planen. Kaum zwei Autostunden von München entfernt, liegt eines der beeindruckendsten Täler der Region – das Pustertal. Eingebettet von den schroffen Bergrücken der Dolomiten und dem Massiv des Großglockner begrüßt die Dolomiten Residenz ****S Sporthotel Sillian seine oft auch sehr jungen Besucher. Unsere Co-Autorin Hanka Paetow hat sich vor Ort für Euch überzeugt.

Hier oben rühmt sich der Ort direkt an der Grenze zum Hochpustertal in Südtirol, mit ca. 2.000 Sonnenstunden im Jahr die meisten Sonnenstunden im langjährigen Mittel Österreichs zu verzeichnen. Auf über 1.000 Metern über dem Meeresspiegel duften die Weiden ein wenig würziger, ist die Milch der Kühe etwas fetter, kommt das „Pain Paillasse“, das sogenannte Wurzelbrot, noch aus dem Holzofen. Der Genuss des Einfachen hat in Tirol eine lange Tradition. Die rauen Sonnenseite der Alpen, die manchmal so unwirklich wirken, wie eine Postkarte, schweißt die die hier leben genauso schnörkellos und herzlich zusammen wie Wetter und Natur. Wer hier geboren wird, dem scheinen Klettern und Skifahren quasi in den Genen zu stecken.

Tirol Dolomiten Residenz Sporthotel Sillian

Ebenso unprätentiös herzlich und auf höchstem Niveau begrüßt die Dolomiten Residenz ****S Sporthotel Sillian seine Gäste. Das Sporthotel ist das erste Wellness Hotel das Wohlfühlprogramme für jedes Alter anbietet, im Osten von Tirol. Wo normalerweise Kinder draußen bleiben müssen, fängt Erholung für die ganz Kleinen gerade erst an. (mehr …)

Restaurants in München: August und Maria im Brauereigasthof Hotel Aying

August und Maria
August und Maria
Gehoben – ja, überteuert – nein. So ziehen wir unser Fazit nach einem kleinen Abstecher nach Aying. Doch kündigt sich hier schon Grosses an. Die Familie Inselkammer investiert in die Zukunft, denkt dabei an neue Gäste mit einem deutlich größeren Budget – und verliert dabei die Nachbarn und Stammgäste keinesfalls aus den Augen. So findet hier jeder mit jedem Geldbeutel etwas. Der Brauereigasthof Aying mit der Kombination von beliebtem, rustikalem, klassisch-bayerischem Bräustüberl und das Hotel mit dem neuen Gourmet-Restaurant August und Maria sind die beiden starken gastronomischen Angebote der Brauerfamilie.

August und Maria
August und MariaKaum ein anderer Ort im Münchner Umland ist so stark geprägt vom Bier geprägt wie Aying. Seit fast 140 Jahren wird dort Bier gebraut und auch in München ist das Ayinger Bier in vielen Gaststätten vertreten. Das gesamte Anwesen mit Maibaum, Kirche, Brauerei, Bräustüberl, Brauereigasthof, Hotel und Biergarten kann ein Stück Bayern en miniature bieten, das Brauchtum und Tradition mit Komfort und höchsten Qualitätsansprüchen verbindet. Dazu gehören Heimatschätze wie eine historische Kegelbahn, ein denkmalgeschütztes Herrenhaus und ein alter Getreidespeicher. Doch noch Größeres kündigt sich an: Das alte und seit Ende der 1980er leerstehende Brauereigebäude soll künftig zu einem Resorthotel umgebaut werden. Das Potential wäre vorhanden, hier am Ostrand von München ein internationales Edelobjekt für eine gehobenere Klientel zu schaffen. Feine, bayerische Gastlichkeit lautet die Devise.

August und Maria
Geschäftsführerin Angela Inselkammer (58), die auch Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes ist, ist im Gespräch mit uns sehr zuversichtlich, dass das mittelfristig gelingen wird. Doch die derzeitigen Prioritäten sind klar: zuerst müssen die Nachbarn und Stammgäste glücklich sein, die die Basis des Erfolgs der Ayinger Brauerei sind. Mit dem neuen Gourmetrestaurant „August und Maria“, benannt nach den Großeltern des heutigen Senior-Bräu Franz Inselkammer, August und Maria Zehentmair, und den behutsam renovierten Zimmern im Hotel wird eine etwas betuchtere Kundschaft angesprochen, oder auch Stammgäste, die sich zur Hochzeit mal etwas ganz Besonderes gönnen wollen.

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Das Hotel liegt im Vier-Sterne-plus-Bereich, könnte aber mit einem etwas erweiterten Angebot durchaus auch fünf Sterne erhalten, doch fehlt dafür noch etwas Hardware, wie etwa ein Wellnessbereich. Allerdings ist beispielsweise für die Suiten ein Butlerservice eine Option, die vom Hotelmanagement bereits für die Zukunft angedacht ist. Think Big – aber behutsam Schritt für Schritt vorgehen, gibt hier offensichtlich der gesunde deutsche Mittelstand den Takt vor.

August und Maria

Im offiziellen Hotelvideo schaut es so aus:

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Das Kranzbach: Das wirklich wahre Wellness-Wohlfühl-Hotel – very british

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Als Mary Isabel Portman vor 140 Jahren geboren wurde, ahnte keiner, dass sie eines Tages ein bedeutendes Kulturdenkmal in den bayerischen Alpen hinterlassen würde, weit von ihrer Heimat in London entfernt. Doch Zufall und Weltgeschichte wollten es, dass sie ihr Traumschloss nie bewohnen konnte. Dafür können wir heutzutage in einem historischen Schloss und gleichzeitig hochmodernen Hotel großartig ausspannen und das britischen Flair geniessen. Wir gönnen uns ein paar Tage im alpinen Hideaway Das Kranzbach in den bayerischen Alpen, unweit von Garmisch-Partenkirchen entfernt.

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Das_Kranzbach_Hotel_Juli_2014_024Mary Portman wird als hübsche, feingliedrige junge Frau mit ernstem, beinahe ein wenig trotzigem Blick von Zeitzeugen und Bildern beschrieben. Doch muss die Dame auch ein wenig mehr als trotzig-störrisch gewesen sein. Die Nähe zu Persönlichkeiten wie Emmeline Pankhurst und Virginia Woolf legen nahe, dass sie frauenrechtlerische und eventuell sogar radikalfeministische Theorien vertrat. Ob sie gar lesbisch war…? Und das war damals im konservativen England ein Frevel. Also wurde sie von der Familie finanziell reichlich abgefunden, so dass sie wohl keinerlei Geldmangel litt, aber enterbt und rausgeworfen wurde. Selbst heute noch ist sie auf der Wikipedia-Seite ihres Vaters Henry Berkeley Portman, 2nd Viscount Portman, nicht namentlich erwähnt. Dort steht, er habe nur acht Kinder gehabt, sie war aber sein zehntes Kind. Eine eigene Wikipedia-Seite hat ihr noch keiner gegönnt. So zog Mary Portman über Berlin und Dresden bis sie nach Krün kam.

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In Garmisch erwarb sie 1913 die Kranzbachwiese im romantischen Bergtal 15 km von Garmisch-Partenkirchen entfernt. Sie war zu dem Zeitpunkt 36 Jahre jung und zweifellos mit dem nötigen Kleingeld ausgestattet. Noch im gleichen Jahr lieferten ihr die englischen Architekten Detmar Blow und Fernand Billerey die Pläne für ihr „Wohnhaus in Krün“. Sie erbauten das „Englische Schloss“ mit seinen typischen Treppengiebeln ganz im Geiste der britischen „Arts and Crafts“-Bewegung, deren Mitglieder eine Renaissance der mittelalterlichen Handwerkskünste anstrebten. Kranzbachs märchenhaften Äußeres erinnert an schottische oder irische natursteingemauerte Country Houses.

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Vom Bahnhof Klais aus, Deutschlands höchstgelegenen Bahnhof auf 933m üNN, an dem sogar der ICE nach Innsbruck hält, führt eine Privatstrasse den Berg hinauf ins Elmauer Tal. Keine Nachbarn, keine Straßen – sondern rundum geschützte Buckelwiesen, Wälder der Bayerischen Staatsforste und die imposante Bergwelt mit Zugspitze, Wetterstein- und Karwendelgebirge. Die Lage kann kaum traumhafter sein.

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Im südlichen Nebengebäude ließ die künstlerisch begabte Schlossherrin eine hohe holzgetäfelte Konzerthalle einrichten, in der die besten Musiker Europas auftreten sollten. Mary Portman, Schülerin von August Wilhelm, dem Konzertmeister von Richard Wagner, war selbst eine hervorragende Geigerin, eine der besten im Europa ihrer Zeit.

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Ihre kostbare, 1735 vom Italiener Guiseppe Guarneri del Gesu erbaute Violine, befindet sich heute im Besitz der Stradivari-Gesellschaft und trägt den Namen „Mary Portman“. Gespielt wird das mittlerweile über 2 Millionen Dollar teure Instrument derzeit von der in Australien geborenen Violine-Solistin Adele Anthony.

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Das_Kranzbach_Hotel_Juli_2014_028Mary, die auch ein Haus in Berlin-Charlottenburg besaß, unterhielt enge Beziehungen zur deutschen und europäischen Musikszene und zu allerhand illustren Persönlichkeiten in Künstlerkreisen und der Frauenbewegung. Der Beginn des ersten Weltkrieges machte Mary Portmans Pläne zunichte. Ihr „Englisches Schloss“ wurde zwar im Großen und Ganzen fertig gestellt, aber wegen des Krieges konnte seine Erbauerin vermutlich nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Da Mary das Geld für den Bau aus England bekam, der Krieg die Auslandszahlungen stoppte und die Bauunternehmen ihr zustehendes Geld forderten, wanderte die junge Multimillionärin sogar für einige Tage ins Gefängnis. Für ihr Verhältnis des Kulturfans zum Land der Dichter und Denker war dies wenig förderlich. Nach dem Krieg kam sie nicht mehr zurück und starb 1931 im schweizerischen Montreux – ohne je ihr Traumhaus gesehen, geschweige denn ausgestattet zu haben. Dies Traumschloss wurde Filmkulisse für die Ganghofer-Verfilmung „Das Schweigen im Walde“, Bildungsstätte, Erholungsheim, Lazarett oder stand einfach leer. Nach seiner wechselvollen Geschichte kaufte 2003 der österreichische Hotelier Jakob Edinger das Hotel und liess umwandeln und eröffnete es wieder 2007 als Vier-Sterne-Superior Hotel & Wellness-Refugium Das Kranzbach nach umsichtiger Sanierung der Bestandsbauten sowie architektonischer Neukonzeption mit 131 Zimmern. Die 31 Zimmer im Haupthaus, dem steinernen Mary Portman Haus, erinnern aber von der Einrichtung her noch an ein englisches Landhaus aus dem vorigen Jahrhundert.

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In memoriam Mary Portman, die als ebenso kunstsinnig wie unkonventionell galt, wurde dabei im historischen Stammhaus ein englisch-exzentrischer Stil verfolgt, dem Stil der „Arts-and-Crafts Bewegung“ nachempfunden.

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Dafür wählte die Londoner Interieur Designerin Ilse Crawford Möbeldesign-Klassiker aus den letzten 100 Jahren, die sie mit kräftigen Farben und Mustern kombinierte.

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Das_Kranzbach_Hotel_Juli_2014_126Den Großteil der Einrichtungen (wie Tapeten, Teppiche, Lampen, Böden) ließ sie extra anfertigen und mixte sie dann mit Klassikern aus verschiedensten Epochen: Wie z.B. Egg Chairs von Arne Jacobsen, Chaiselongues aus den 30ern von Poltrona Frau, Thonet-Tischen und Stühlen aus den 60ern, die Midgard-Nachttischlampen aus den 80ern und Bad-Keramik von Aston Matthews von 1890. Der Rosen-Wandteppich ist ein ganz besonderes handgeknöpftes Einzelexemplar. Die Zimmer im »Mary Portman House« sind alle individuell eingerichtet – teilweise mit Hummel- oder Schmetterlingstapeten.

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Wer mag, kann im Games Room eine Runde Schach, Mühle oder Backgammon spielen.

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Die Zielgruppe dieses außergewöhnlich schönen und sehr besonderen Wellnesshotels: Mindestalter 16 Jahre, Kinder sind also unerwünscht. Was nicht gegen die Kinder geht, sondern für diese absolute Ruhe sorgt, die in dem Haus vorherrscht. Als wirklich wahres Wellnesshotel wird hier Wert gelegt auf Ruhe, Entspannung, Entschleunigung. Es gibt keinen Verkehrslärm, keine Straße führt in der Nähe vorbei, kein Flugzeug überfliegt das Tal. Das Kranzbach hat auch kein Problem, seine Gäste, die mit Kindern kommen möchten, an ein perfektes Familienhotel in der Nähe weiterzuleiten: Das Leading Family Hotel Alpenrose in Lermoos. Laut Hoteldirektor Klaus King sind Pärchen die Hauptkundschaft, dabei hat das Haus eine sehr hohe Stammkundschaft. Die Besonderheit: Das Hotel wird hauptsächlich von Frauen gebucht. Zuerst kommen die Frauen mit ihrer Mutter auf ein Mutter-Tochter-Wochenende, anschliessend kommen sie mit der besten Freundin zu einem Wellnesswochenende und erst beim dritten Mal nehmen sie den Partner mit. Von so einer aufschlussreichen Zielgruppe hatte ich bisher noch nicht gehört.

Einen kleinen Eindruck gibt Euch mein Zimmervideo:

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Soulmade Hotel Garching: Die neue Dimension des Wohnen auf Zeit

Soulmade Hotel Garching
Beats & Burger im Wohnzimmer, das ist der coole Einstieg in ein neues Hotelkonzept. Fette Bässe aus den Boxen, gut gemachte Hamburger mit frischen Zutaten, dazu eine ordentliche Portion Pommes sowie selbstgemachte Saucen, garniert mit interessanten und unterhaltsamen Hotelgästen in einer Lobby-Bar, die eher wie ein Wunsch-Wohnzimmer aussieht, so empfängt uns das Soulmade Hotel Garching. Wir sind zum Kennenlernen eingeladen in einem Hotel, das das erste einer künftigen kleinen Kette sein soll. Ein Home away from Home.

Soulmade Hotel Garching

Im Münchner Vorort Garching gelegen, könnte man denken, dass der Gast hier etwas ab vom Schuss sei. Doch weit gefehlt. Das Soulmade Hotel liegt keine zehn Fußminuten von der U-Bahnlinie 6, die Garching mit der Münchner Innenstadt verbindet, in einem ruhigen Wohnviertel. Der Garchinger Ortskern hat sich in den letzten Jahren deutlich gemausert. Die Gebäude des Standortes Garching der Technischen Universität München sind nicht weit entfernt, ebenso die Münchner Standorte von General Electric, Apple, Microsoft und vielen anderen weltweiten Konzernen. Und Garching ist vom Flughafen München nur einen Katzensprung entfernt. Ein Einkaufszentrum stand hier zuvor, das nicht mehr genutzt wurde, in einer Gegend, in der ein Hotelbedarf bestand. Ein idealer Platz also. In unseren Augen mit grossem Erfolg. Einer weiteren Expansion in einem stark wachsenden Segment steht nunmehr nichts im Wege, zumal Hotelkonzerne wie Accor, Citadines & Co. jetzt in den deutschen Markt drängen.

Zuerst könnt Ihr Euch gern mein Zimmer im Soulmade Hotel Garching anschauen:

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Alpenrose Lermoos: So geht Familienurlaub!

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Das Kind verwöhnt, umsorgt und voll ausgelastet – die Eltern entspannt: besser als im Hotel Alpenrose Lermoos kann kaum ein Familienurlaub gestaltet sein. Sich um nichts kümmern müssen, sportlich aktiv sein oder ausgiebig ausspannen, köstlich speisen und herrlich schlafen: Alles das ist „Programm“ bei einem All-inclusive-Luxus-Familienurlaub im Leading Family Hotel & Resort Alpenrose****S in Lermoos/Tirol. Das erklärte Ziel der Familienhoteliers Andrea und Ernst Mayer ist es, auch ihren großen Gästen maximale Vielfalt zu bieten. Denn nur, wenn sich Kinder und Eltern wohlfühlen, ist ein Familienurlaub perfekt. Und so liegt das gesamte Angebot für Kinder und Eltern deutlich über den gewohnten Standards.

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Vorweg geben wir Euch gleich eine wichtige Information: Das ist ein Hotel nur für Familien mit Kindern bzw. Singles mit Kindern. Der Schwerpunkt liegt auf Kindern. Singles und Pärchen ohne Kinder haben keine Chance, in diesem Hotel ein Zimmer zu buchen. Es kommen immer wieder Diskussionen auf, ob Hotels, die „adults only“ als Konzept haben, kinderfeindlich seien. Dazu sagen wir ganz klar: Nein! Denn jedes Hotel hat seine Zielgruppe, seine besonders passende Klientel. Die Alpenrose Lermoos hat sich den Kindern verschrieben. Und wer ein Hotel nur für Erwachsene sucht, dem empfehlen wir ganz in der Nähe Das Kranzbach. So wie es Hotels gibt, die sich insbesondere dem MICE-Geschäft widmen, widmet sich die Alpenrose eben ausschliesslich den Familien. Und das machen sie absolut herzlich und perfekt.

Die Vorfahrt und der Eingangsbereich mit der Tiefgarage sind erst 2007 erbaut worden. So ist genügend Platz für gleich mehrere ankommende Gäste, bei Regen muss auch keiner nass werden. Ein interessantes, extrem gut gelungenes Detail, das uns erst später auffiel: auf dem Dach dieses Bereiches ist ein grosser Spielplatz angelegt. Dessen Holzaufbauten sind auf diesem Foto etwas zu erkennen.

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Schon beim Betreten des Hotel Alpenrose spüren und sehen wir, wie wichtig die Kinder genommen werden. Zwischen dem modernen und grosszügigen Eingangsbereich und der Rezeption steht ein überdimensionales rundes Aquarium mit vielen bunten Fischen. Während die Eltern einchecken, sitzt der Nachwuchs mit grossen Augen staunend davor. Derweil werden wir herzlichst empfangen, bekommen die Schlüsselkarte sowie die wichtigsten Informationen über das Hotel.

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Wir werden von einer überaus herzlichen Empfangsmitarbeiterin zum Hotelzimmer geleitet und auf dem Weg über das Hotel informiert. Gleich nach der Rezeption ist die linke Wand mit verschiedenen Materialien bespannt: Eine Wand des Fühlens, auf der Kinder haptisch die unterschiedlichen Stoffe erfassen können: Kuhfell, Wildschweinfell, Gamsfell, Metall und Holz. Gleich danach passieren wir den kleinen Zauberbrunnen. Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, dass irgendein Mitarbeiter diesen Bereich permanent beobachten könnte. Doch schnell werde ich informiert: dieser kleine Brunnen hat eine Sicherheitstechnik, die das plätschernde Wasser sofort stoppt, sobald Kinderhände zu nah herankommen. Gleichzeitig würde ein Signal an der Rezeption sowie im Restaurant erklingen und Mitarbeiter danach schauen, ob alles in Ordnung ist – oder ein Kind ins Wasser gefallen sei.

Einen schönen Einblick in das Hotel Alpenrose Lermoos gibt Euch die Steffi in diesem Video:

Alpenrose Lermoos: Unser Hotelzimmer

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Romantik Hotel Gmachl Elixhausen: Das Feinschmecker-Refugium bei Salzburg

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Salzburg, die edle Festspielstadt, ist allzuoft von Ballzuviel Touristen überlaufen. Ebenfalls allzuoft lenkt der Reisende seinen Blick nur auf die hohen Berge, den Mönchsberg und die bezaubernde Altstadt, die ihm zu Füßen liegt. Festung, Dom und die prächtigen Barockbauten verzaubern noch jeden Besucher. Wer ein Hotel in Salzburg sucht, bucht allzuoft in der überlaufenen Altstadt. Doch viel zu selten lenkt sich der Blick auf die andere Seite der Salzach und weiter gen Norden, hinaus in das sanfte Hügelland gegenüber der Mozartstadt. Dort liegt das wohl romantischste Refugium Salzburgs: Das Romantik Hotel Gmachl in Elixhausen.

Als Martin Luther 1517 seine 95 Thesen anschlug, waren sie schon da. Selbst als Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, gab es sie schon. Die Wurzeln der Familie Gmachl reichen weiter zurück. Im Jahr 1334 – zu dieser Zeit wütete in Europa die Pest – wird ein gewisser Georg als erster Wirt zu Elixhausen erwähnt, wie die Salzburger Nachrichten uns wissen lassen. Solch ein altes Gemäuer, soviel Historie will behutsam gepflegt und angemessen modernisiert sein. Die Familie Gmachl übererfüllt diese Prämisse im Vier-Sterne-Superior-Romantikhotel Gmachl in Perfektion.

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Das Gmachl, wie es unter Kennern genannt wird, hat eine geniale Lage: Vom Hotel aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf Salzburg unten im Tale, auf die Berge, die sich hinter der Stadt erheben und auf einen weiten Teil des Salzburger Landes und bis nach Oberbayern hinein. Denn die Landesgrenze liegt nicht weit entfernt. Nur 5 Kilometer von der Festspielstadt entfernt, finden Schöngeister und Feinsinnige im Romantik Hotel Gmachl in Elixhausen ein idyllisches Refugium mit kreativem Flair. Das 680 Jahre alte, familiengeführte Wellnesshotel mit Blick auf die Berge wurde in den letzten Jahren behutsam renoviert, vergrößert und ausgebaut. Neue Dimensionen reichen Alt-Bewährtem die Hand. Tradition und Moderne werden gekonnt gegenübergestellt. Fritz Hirnböck und seine Gattin Michaela Hirnböck-Gmachl führen nunmehr in der 23. Generation die Geschäfte des ältesten Familienbetriebs Österreichs. Bereits beim Eintritt in das Hotel erwartet den Gast ein farbenprächtiges, mit frischen Rosen dekoriertes Entrée. Die gekonnte Mischung aus Natur, Kultur, & Design kreiert den einzigartigen Schauplatz für entspannte Gastlichkeit in gelebter Perfektion. Die Mozartstadt Salzburg, das Trumer Seengebiet mit der idyllischen Hügellandschaft des Flachgaus sowie das benachbarte Salzkammergut ermöglichen einen einzigartigen facettenreichen Aufenthalt.

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Das Romantik Hotel Gmachl ist in Elixhausen das klassische, altbewährte erste Haus am Platze, das Gasthaus gegenüber der Kirche. Als kleiner Landgasthof entstanden, ist das heutige Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 73 Zimmern und Suiten immer am Puls der Zeit, integriert moderne Elemente und Angebote und bewahrt dennoch den historischen Charme des Hauses. Mit Weitsicht und Innovationsgeist entstand so 2009 ein neuer Anbau mit 39 modernen Wohlfühlzimmern sowie einem Panorama-Spa mit herrlichem Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Als Kontrast finden sich im Stammhaus 34 individuelle Wohnräume im Landhausstil. Dabei kümmert sich Gastgeberin Michaela selbst um die Dekoration. Verschiedene Grün- und Lilatöne kombiniert mit effektvollen Akzenten wie Blumensträuße aus rosa Rosen verleihen Leichtigkeit und holen die Natur ins Haus. Ungestörte Atmosphäre am Abend bieten die drei gemütlichen Stuben im rustikalen Haubenrestaurant. Neben typisch österreichischen Klassikern und internationalen Gerichten, stehen auch alt überlieferte Rezepturen wie der Sonntagsbraten mit Fleisch aus der eigenen Landmetzgerei auf der Speisekarte.

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Romantik Hotel Gmachl Elixhausen: Unser Hotelzimmer

Unser Zimmer war wunderschön eingerichtet. Ein moderner, klarer alpiner Stil, ein helles Parkett statt Teppich, grüner Lodenstoff auf den Möbeln und eine Wandseite in helles Rot getunkt.

Hier erhaltet Ihr einen Einblick in unser Hotelzimmer:

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Rasmushof Kitzbühel: Genuß und Golf im Zeichen der Gams

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Kitzbühel = Reiche Russen, Schickimicki und viele Promis. Diese Gleichung denkt jeder bei Kitzbühel. Doch liegen sie damit falsch. Nunja, fast. Natürlich gibt es gibt jene Hotels in diesem wunderschönen Ort. Und es gibt den Rasmushof. Wer hierher kommt, der möchte nicht permanent in den Gazetten stehen. Wer hier als Gast einkehrt, der sucht die Ruhe und Abgeschiedenheit. Im Rasmushof findet der Gast den edlen, zurückgezogenen Luxus.

Was will man auch anderes erwarten von einem Hotel, das sich direkt in der Auslaufzone der weltberühmten Streif befindet. Das Hahnenkammrennen auf Kitzbühels Hausberg findet direkt vor der Haustür des Rasmushof statt. Und im Sommer liegt ein 9-Loch-Golfplatz genau um das Haus herum. Wir waren zur Osterzeit vor Ort. Hoch oben auf den Bergen liegt noch genügend Schnee, um noch Skifahren zu können. Und unten vor der Tür taut der Schnee bereits weg, die Bäume sind österlich geschmückt. Dieses wunderschöne Hotel wurde 2016 erstmals zum „Austria’s Best Ski Boutique Hotel“ gewählt. Gleichzeitig wurde die Gamsstadt zu „Austria’s Best Ski Resort“ wiedergewählt und die Bergbahn AG Kitzbühel als „World’s Best Ski Resort Company“ ausgezeichnet.

Hier erhaltet ihr einen Einblick in unser Hotelzimmer:

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Kitzbuehel_2_Hahnenkamm_Streif_Apr_2011_019Beeindruckend ist auch das Bergpanorama, das uns im Rasmushof umgibt. Das Wilder Kaiser Gebirge grüßt majestätisch im Norden, das markante Kitzbühler Horn erhebt sich steil im Osten. Schon allein der Blick vom Balkon des Hotelzimmers aus in die reizvolle Berglandschaft der Kitzbühler Alpen verursacht bei vielen Gästen Herzklopfen. Besonders positiv finden wir, dass die Inhaberin Signe Reisch das Hotel 365 Tage im Jahr offen hält. Das gleiche wünscht sie sich von den Kollegen in Kitzbühel, sie möchte den Ort als Ganzjahresdestination positionieren. Zumindest die Seilbahnen folgen bereits ihrem Wunsch, getreu dem Motto: Was immer läuft, ohne lange Pausen zwischendurch, geht seltener kaputt.

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Paradies für Cinderellas: liebes Roth-Flüh im Tannheimer Tal

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Wenn es Hotels gibt, von denen der Gast noch Jahre danach schwärmt und sich an eine schöne Zeit erinnert, dann gehört das Hotel „…liebes Rot-Flüh“ mit Sicherheit dazu. Allein schon der Name ist ungewöhnlich. Doch das ist erst der Anfang. Das gesamte Luxus-Hideaway liebes Rot-Flüh ist ein Fünf-Sterne-Hotel-Traum, das keine Wünsche offen lässt. Im Gegenteil: Für unseren ganz persönlichen Geschmack war es stellenweise etwas zu viel.
Wer hier zu Gast ist, der kann beruhigt für die Zeit seines Urlaubs seinen Mercedes, BMW, Porsche oder Jaguar neben den entsprechenden anderen Edelkarossen in der Tiefgarage abstellen. Unser Durschnitts-Mittelklassewagen von Stattauto München fühlte sich daneben etwas deplatziert, aber das war uns egal. Denn im Wellnessbereich oder in Wanderklamotten sieht jeder gleich aus. Und das ist auch ein Teil des Konzeptes des warmherzigen und wunderbaren Wohlfühlhotels im Tannheimer Tal. Dass es hier so ruhig ist, liegt am Tal selbst. Es ist etwas versteckt, es gehört nicht zu den Halligalli-Destinationen der Alpen. Das Tannheimer Tal ist von Deutschland her besser zu erreichen als von Österreich. Das Allgäu mit Bad Hingelang ist näher als die nächsten grösseren Orte in Österreich. Die Skipisten und Wanderwege machen das Tannheimer Tal zur perfekten Destination für Familienurlaub. Das liebes Rot-Flüh ist die selbsternannte Königin der Traumhotels. Und das mit Recht. Und es ist Ausgangspunkt für unzählige Erholungsuchende, sei es der Wanderer, Skiläufer, Surfer, Tennisspieler, Golfer, Ruderer, Drachenflieger oder Rodler.

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Der Hausberg stand Pate bei der Namensgebung Rot-Flüh. Die 2.100 Meter hohe Rote Flüh thront über dem Tal. Weil der einstige Traditionsgasthof seit jeher für ganz außergewöhnliche Urlaubsatmosphäre stand, wurde der Hotelname in „liebes Rot-Flüh“ umbenannt. So bemerkenswert wie der Name ist auch die Geschichte dieses Fünfsterne-Deluxe-Hotels im idyllischen Mannheimer Tal in Tirol, circa 50 Kilometer von der Zugspitze entfernt. Seit dem 17. Jahrhundert kehrten Reisende in dem einstigen Bauernhof ein, der sich als Gasthaus einen guten Namen gemacht hatte. Besser gesagt, es stand ein Häuschen, ein winziger Bauernhof, in dem schon damals ein Raum als Gaststube genutzt wurde. Furhwerksleute waren seine Gästen, denn sie durchquerten das Tannheimertal auf der „Salzstraße“, beladen mit ihren kostbaren Transportgütern, die aus Salz bestanden. 1964 übernahmen Renate und Bruno Huber den Betrieb auf Leibrente. Dies war der Start für eine rasante Entwicklung vom kleinen Gasthaus zum außergewöhnlichen Luxushotel, zu einem Luxus-Hideaway. Nach dem Neubau profilierte sich das liebes Rot-Flüh als eines der besten und innovativsten Ferien- und Wellnesshotels. Vor allem die Kombination von höchstem Wohnkomfort, erstklassiger Küche und dem einzigartigen Wellnessangebot sowie der Ruhe und die Idylle nahe am romantischen Haldensee macht das liebes Rot-Flüh zu einem Urlaubsdomizil.

liebes Rot-Flüh Juni2009_015Dem einen oder anderen mag das eine oder andere durchaus etwas zu übertrieben, zu verspielt, zu viel sein. Doch das ist gewollt. Meines Erachtens trifft das liebes Rot-Flüh eher einen barocken, verspielten US-amerikanischen Geschmack. Das fängt bei den vielen kleinen Türmchen an, die das Hotel schon optisch von weitem nach Cinderella Castle ausschauen lassen. Das setzt sich fort im Restaurant im Keller, in dem eine italienische Piazza nachempfunden ist und während des Abendessens ein akustischer Wolkenbruch loslegt, verstärkt durch den Wasserfall, der im Erdgeschoss an der Rezeption als kleiner Springbrunnen aus der Wand kommt – eine Etage weiter tiefer aber tösend ins Tal trifft.

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Naturhotel Chesa Valisa: Tradition und Nachhaltigkeit im Kleinwalsertal

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13 Generationen: Allein diese Zahl beeindruckt, egal, was dahinter kommt. Wenn ein Haus, ein Gasthof, ein Hotel seit 13 Generationen einer Familie gehört und die 14. bereits in den Startlöchern steht, dann beeindruckt das noch viel mehr. Mehr kurios als beeindruckend ist ausserdem die Skilift-Ampel, die wir kreuzen, also wir zum Hotel fahren. Das Naturhotel Chesa Valisa und die Familien Schuster und Kessler gehören nun schon seit dieser beeindruckend langen Zeit untrennbar mit dem Kleinwalsertal zusammen. Wir besuchten das Biohotel Chesa Valisa zur Bergscout Challenge.

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Die Kooperation der Bio-Hotels ist mir persönlich schon lange sehr sympathisch. Während meines Volontariates bei der Hotelfachzeitschrift First Class war ich der zuständige Redakteur für die Artikel über diese Hotels. Jeden Monat wurde ein Bio-Hotel den Lesern präsentiert. Dafür bekamen die einzelnen Hotels xyz Exemplare der Fachzeitschrift geliefert. So hält der Verlag B&L Medien seine Druckauflage schön hoch. Diese Praxis ist üblich bei den vielen namhaften Zeitungen und Zeitschriften, die viele tausend Exemplare als kostenlose Bordexemplare an die Airlines geben. Ich erhielt in dieser Zeit einen tieferen Einblick in die Philosophie der Kooperation der Bio-Hotels sowie die Unterschiede zwischen den einzelnen Hotels. Von der Frühstückspension über das Fastenhotel bis zum 4-Sterne-Top-Hotel sind unter dem Dach der Bio-Hotels viele Übernachtungsmöglichkeiten versammelt. Das Naturhotel Chesa Valisa unter der Leitung von Klaus und Sieglinde Kessler gehört unfraglich zur Spitze der Kooperation. (mehr …)

Club Med Valmorel: Das luxuriöse Bergdorf

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All-Inklusiv-Urlaub mit Skipass, Wellness und Butler-Service: Das ist wohl das luxuriöseste Clubdorf in den Alpen. Der Club Med Valmorel empfängt seit bereits fünf Jahren seine Gäste und hat sich einen exzellenten Namen verdient. Der Ort Valmorel ist zwar nicht so weltbekannt und berühmt wie Val d’Isere, Meribel oder Courchevel, doch bietet das kleine Skiparadies Valmorel eine Menge für alpine Abenteurer, für Outdoor-Liebhaber und für Familien, die einfach perfekte Ferien verbringen wollen. Egal ob auf der Piste oder Freeride im Gelände, ob Winterferien oder Sommerurlaub, der Club Med Valmorel ist das siebte und wohl luxuriöseste Resort des französischen Clubanbieters in der Region des französischen Savoyen-Gebirges.

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Eiskalt ist es. Der Himmel tiefblau und die Bäume tragen weiße Mützen. Bei jedem Schritt knirscht der Schnee unter den Füßen. Wenn Frau Holle ihre Betten schüttelt, erstrahlt der Ort Valmorel in einem ganz besonderen Glanz und lässt die savoyardischen Alpen zum Winterwunderland werden. Das gemütliche Chalet-Dorf Valmorel auf 1.460 Metern gliedert sich harmonisch in die umgebende Berglandschaft ein. Die Gebäude im savoyardischen Baustil sind hier maximal vierstöckig und größtenteils mit Holz- oder Steinfassade versehen. Mit direktem Pistenzugang zum Skigebiet Grand Domaine rund um den Col de la Madeleine können sich Wintersportler auf rund 150 Kilometer Piste austoben. Das familienfreundliche All-Inclusive Resort bietet Sommer wie Winter ein umfassendes Angebot für Familien, Sportbegeisterte und Luxusliebhaber auf höchstem Niveau.
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Hotel Monika Sexten: Mit sechs Brasilianerinnen im Whirlpool

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Das Hochpustertal fasziniert mich immer wieder. Seine so unterschiedliche Landschaft ist bezaubernd, lieblich und karg, anziehend und abstossend zugleich. Es ist die Mischung des Tales, das so perfekt genau zwischen den Nördlichen und Südlichen Kalkalpen liegt. Es liegt inmitten des Grenzgebietes von Osttirol, Südtirol und Venetien. Das Hotel Monika Sexten ist ein wunderschönes Familienhotel inmitten dieser Schnittstelle.

An seiner Nordostflanke, so klärt uns Wikipedia auf, wird das Sextental von einem Abschnitt des Karnischen Hauptkamms eingerahmt, der vom nördlichen Pustertal ansteigend im Helm (2434 m) seinen ersten bedeutenden Gipfel findet und die Grenze Sextens zum österreichischen Osttirol trägt. Im Südosten endet das Sextental am Kreuzbergpass (1636 m), der Südtirol mit dem Cadore (Provinz Belluno, Venetien) verbindet und die Karnischen Alpen von den Dolomiten trennt. Wir können diesen Unterschied auch mit blossen Augen sehen: die karnischen Alpen zu Österreich hin sind eher sanft, leicht wellig, bis zum Kamm steigt es nur allmählich an. Gen Süden jedoch sind die Berge schroff, abweisend, karg und kahl und der Anstieg ist sehr steil.

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Das Dorf Sexten lockt mit seiner atemberaubenden Bergkulisse, einzigartigen, unvergesslichen Winterlandschaften und einer Vielzahl von Sportmöglichkeiten. Auf Helm und Rotwand versprechen bestens präparierte Pisten Skivergnügen für Jung und Alt. Auch Langläufer kommen voll auf ihre Kosten. Neben vielen gespurten Loipen im Tale, bietet die Skiwanderung vom Mitterberg zum Almgebiet herrliche Ausblicke auf die bizarren Felsspitzen der Dolomiten. Ein idealer Ort, um dem Alltagsstress zu entfliehen und die Natur von ihrer schönsten und sportlichsten Seite kennen zu lernen. Wer es lieber etwas ruhiger angehen möchte, lässt sich bei einer romantischen Fahrt mit dem Pferdeschlitten durch das tiefe verschneite Fischleintal in eine zauberhafte Winterlandschaft entführen.

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Ich bin im schönen Hochpustertal eingeladen, um am Langlaufmarathon teilzunehmen. Dafür habe ich ein schönes Zimmer im Hotel Monika erhalten. Dieses Design- und Wellness-Hotel liegt in sehr ruhiger Lage in Sexten, genauer im Ortsteil Waldheim. Hier beginnt die Straße in das Fischleintal, der Radweg nach Innichen und die Langlaufloipe führen vorbei. Das Haus bietet einen atemberaubenden Blick auf die Sextener Dolomiten mit der Sexten Sonnenuhr und der Dreischusterspitze sowie auf den Skiberg Helm. Die Skilifte des Skigebietes Helm sind in wenigen Gehminuten oder bequem mit dem Hotelshuttle erreichbar.

Das Hotel Monika wurde in den Jahren 2007 bis 2009 als Design-Hotel komplett umgebaut. Die alpine Südtiroler Architektur mit viel Holz ist überall sichtbar, jedoch raffiniert-modern interpretiert. Jedes Zimmer ist bis ins Detail individuell gestaltet, jedes Accessoire und jedes Detail sind bewusst ausgewählt. Wir hatten das Superior-Doppelzimmer mit dem schönen Namen Pinus. Jedes Zimmer hat einen anderen Namen, die anderen Zimmer heißen etwa 1930, Allegra, Aurora, Bergfeuer, edel & weiß oder Geier Wally. Außerdem gibt es die Familiensuiten Family Wellbeing Suite mit 60 m2 und die Spasuite Alpienne Royal mit 50 m2.

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Crêpes Suzette flambieren: Kochen am Tisch des Gastes

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Eine Kunst verkommt: Das Kochen am Tisch des Gastes. Welcher Kellner kann heute noch eine Crêpes Suzette vor den Augen des Gastes richtig zubereiten und flambieren? Wer lernt heute noch einen Hummer-Cocktail im Restaurant anzurichten? Welcher Kellner kann heute noch ohne weiteres eine Seezunge filettieren? Oder ein Zürcher Geschnetzeltes oder Boeuf Stroganoff kochen oder gar einen Obstsalat vor dem Gast schneiden? In einer Zeit, in der immer mehr ungelernte Hilfskräfte zum Hungerlohn in Hotellerie und Gastronomie an den Herd und auf den Gast gehetzt werden, geraten klassische Zubereitungen und Künste in Vergessenheit. Dabei ist es ein Trugschluss zu denken, der Gast lege keinen Wert mehr darauf. Im Gegenteil, er ist bereit, mehr Geld dafür auszugeben, wenn er erstklassig beraten und bewirtet wird. Wir liessen uns im Alpenhof Murnau eine Crêpes Suzette am Tisch zubereiten. Sie war perfekt.

Und ja, das ist ein Plädoyer für meinen Berufsstand. Ich bin gelernter Restaurantfachmann und auch wenn ich schon seit einigen Jahren nicht mehr in diesem Beruf arbeite, so fühle ich doch nach wie vor so etwas wie eine Kellnerehre. Ich persönlich habe in meiner Ausbildungszeit an der Steigenberger Hotelberufsfachschule Bad Reichenhall und im Steigenberger Berlin gelernt, wie Tatar oder Hummercocktail anrichten, Seezunge filettieren, Zürcher Geschnetzeltes kochen, Crêpes Suzette flambieren oder auch einen Irish Coffee zubereiten geht. Und mit mir alle anderen Azubis in diesen Berufen. Jahr für Jahr mühen sich viele Auszubildende in den Ausbildungsberufen der Hotellerie und Gastronomie ab. Sie lernen viele Sachen, die sie dann später kaum oder gar nicht mehr brauchen. Akademikern kommt das bekannt vor, denn auch im Studium lernt man viele Dinge, die später überhaupt nicht mehr relevant sind. So könnte man achselzuckend darüber hinweg gehen und sagen: „Tja, das ist halt so.“ Doch in diesem Fall, in der Hotellerie und Gastronomie, im Service am Gast und in der Küche, führt es zu immer weniger Qualität, zu immer weniger Dienstleistungsbereitschaft, zu immer weniger Selbstbewusstsein des Kellners und des Wirtes. Die Servicekraft wird zur Tellerschleuder, zum Tellertaxi und braucht dementsprechend keine Ausbildung mehr. Also wird sie auch geringer entlohnt – und die innere Kündigung des Angestellten ist perfekt. Schleuderservice für den Gast, der eh nicht bereit ist, gutes Geld für gute, ehrliche und auch körperlich harte Arbeit zu entrichten.

Crêpes Suzette Alpenhof Murnau 3 Hofmanns 2011_09
Doch ist es nach wie vor ein Trugschluss der zahlengeilen und auf „cost-cutting“ fixierten Geschäftsführer, die keine Wirtsehre im Herzen haben, wenn sie denken, dass das Kochen am Tisch des Gastes nichts bringen würde. Im Gegenteil: Der Gast ist bereit, für die Show, die er persönlich am Tisch bekommt, mehr Geld auszugeben. Ja natürlich, Crêpes Suzette am Tisch des Gastes zuzubereiten kostet Zeit. Der Kellner braucht die entsprechende Ausbildung und kostet entsprechend mehr Gehalt als ein Student, der nebenbei etwas jobbt. Der Kellner steht die ganze Zeit an dem einen Tisch und kann sich nicht um die anderen Gäste kümmern. Es müssen also weitere Kellner im Restaurant arbeiten. In einem kleinen Restaurant mit nur einer Servicekraft geht das nicht. Außerdem muss bei vielen Gerichten, die vor dem Gast zubereitet werden, ein Commis parat stehen, der zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Zutaten aus der Küche abruft und seinem Kollegen, der gerade das Essen zubereitet, bringt. Ja, das ist alles zeit- und kostenintensiv.

Doch auf der anderen Seite möchte jeder von uns ein wenig verwöhnt werden. Ein wenig Bauchmiezelei. Ein wenig Angeberei mag es auch sein. Es ist die kleine, private Show, die im Restaurant für genau nur den einen Gast oder den einen Tisch gemacht wird. Es ist das Gefühl des individuellen Gastes, den anderen zu zeigen: „Seht her, ich kann mir das leisten“ oder auch „Schaut, was ich für ein geiler Typ bin“ – und ja, von dieser Sorte gibt es viele Gäste. Und ein bisschen davon mag in jedem von uns stecken. Es ist durchaus ein interessantes Gefühl, wenn plötzlich alle Augen der anderen Restaurantgäste auf einen selbst gerichtet sind. Dabei sind sie es nicht, die anderen Gäste schauen den Gast, der das Gericht bestellt hat, nicht an, sie schauen auf den Kellner und seine Show vor dem Gast. Sie schauen auf das Essen. Und dann, und dieses ist empirisch bestätigt, bestellen fast automatisch weitere zwei oder drei Tische an dem Abend genau dieses Gericht oder ein anderes, das vor dem Gast zubereitet wird. Es ist ein kleines Gesetz der Serie: entweder an dem Abend bestellt kein einziger das Flambée-Gericht – oder es wird drei- oder viermal flambiert. Und mit Fug und Recht kostet jedes Gericht, das vor dem Gast flambiert, gekocht oder zubereitet wird, mehr Geld als das andere Essen. Die Gäste zahlen auch sehr gern etwas mehr für das bisschen Privatshow, das sie bekommen. Denn das köstliche Ergebnis ist genau nur für sie. Und jeder wird gern verwöhnt.

Da ich im Rahmen meiner Restaurantrezensionen auch hin und wieder gern die Qualität der Servicekräfte auf die Probe stelle, habe ich mir im Alpenhof Murnau sehr gerne eine Crêpes Suzette zum Dessert bestellt. Die Zubereitung, die Show war perfekt, der Teller erstklassig angerichtet, es war ein Gedicht! Herzlichen Dank daher nochmal an Küche und Service, es war alles absolut perfekt. Daher möchte ich es Euch nicht vorenthalten und bringe hiermit als Nachtrag für Euch das Video und das Rezept für die Crêpes Suzette am Tisch des Gastes flambiert.

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Alpenhof Murnau: Winterromantik am Staffelsee

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Wohlfühlzeit im Werdenfelser Land: Ein perfektes Refugium versteckt sich in Murnau am Staffelsee. Der Alpenhof Murnau ist ein Fünf-Sterne-Hotel, das mit seinem individuellen Charme uns zu verzaubern weiss. Das Hotel ist Mitglied der Vereinigung Small Luxury Hotels of the World und bestätigt diese Mitgliedschaft mit dezentem Luxus auch in den kleinsten Dingen.

Alpenhof Murnau 1_Zimmer_Juni_2011_13
Wir hatten bereits zweimal das Vergnügen im Alpenhof Murnau logieren zu dürfen. Daher bekommt Ihr auch den Einblick in zwei unterschiedliche Zimmerarten: Eine Maisonette-Suite und ein Doppelzimmer. Das Hotel bietet einige wunderschöne und große Zimmern und Suiten. Zu den Zeitpunkten unserer Besuche allerdings waren insbesondere die öffentlichen Bereiche zumindest in unseren sehr kritischen Augen renovierungsbedürftig. Der Investitionsstau des Fünf-Sterne-Hotels lag, wie wir sehr offen vom Hotelmanagement erfuhren, an den Eigentümern. Der Alpenhof Murnau gehört der Familie Erivan Haub, seinem Sohn Karl-Erivan W. Haub und der Kaisers-Tengelmann-Gruppe. Die einstigen unterschiedlichen Auffassungen zwischen der Hotelführung und dem Konzernmanagement sind wohl mittlerweile beigelegt. Denn inzwischen wurden große Teile der öffentlichen Bereiche, wie etwa die Lobby und die Rezeption komplett renoviert. Daher bringen wir unseren Einblick in dieses schöne Luxushotel erst jetzt.

Alpenhof Murnau: Zimmer #418 – Maisonette-Suite

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Hotel Ciria Benasque: Die Kunst des Weintrinkens

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Spanien ist Genuss. Spanien ist das Land von Tapas, Sangria, Ballermann, Paella, Gazpacho, Tortilla und Malle – für den normalen Touristen ist das Genuss. Wer kommt schon auf die Idee zum Wandern, Kajakfahren oder Skifahren? Wie wäre es mal Winterurlaub in Spanien? Wir haben es ausprobiert und logierten dabei im Hotel Ciria in Benasque im schönen Aragon inmitten der Pyrenäen.

Gourmets und Gourmands, Reise- und Foodblogger ebenso wie die Journalisten wissen Spanien ebenso wie Italien und meine persönliche große Liebe Frankreich zu schätzen für seine kulinarischen Genüsse. Die Gastronomie der iberischen Halbinsel ist dabei unheimlich reichhaltig. Am Meer die Fischgerichte, im Landesinneren eher die rustikalen, schweren Gerichte mit Schwein und Lamm. Und nicht zuletzt schuf der Spanier Ferran Adria hier die Molekularküche und bestimmte für ein Jahrzehnt die Küchentrends. Doch wer kennt bei uns schon die Spezialitäten der Pyrenäen? Wer von uns war schon mal in Aragon und hat sich hier durch die heimische Küche durchgegessen? Bisher hauptsächlich ein paar Natur- und Wanderenthusiasten, die die Pyrenäen erobern wollen, den Aneto mit seinen 3.404 Metern erklettern wollen oder gar ein paar Bären begegnen wollen. Doch im Sommer treten sich hier bereits die Spanier und Franzosen gegenseitig auf die Füße. Im Winter gilt es Benasque und die Pyrenäen zu entdecken. Das Hotel Ciria ist eine kleine, feine und adäquate Ausgangsposition dafür. Gerade auch wegen der lokalen Spezialitäten.

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Beginnen wir beispielsweise mit dem üppigen Frühstück. Im Hotel Ciria in Benasque etwa bekommt die Kollegin getrüffelte Spiegeleier auf Pommes frites serviert. Eine merkwürdige Zusammenstellung, aber die Trüffeleier schmecken perfekt. In der Region Benasque erhält jeder Gast von jeder Vorspeise einen Teller für sich, da kommen fünf bis sieben Teller zustande. Allein für die Vorspeise. Und danach kommt noch das Hauptgericht, von den köstlichen Dessert ganz zu schweigen.

Benasque 02 Hotel Ciria Dez 2011_012Das Hotel Ciria liegt inmitten dieses schönen Bergdorfes, umgeben von den majestätischen Bergen, die sich bis über 3.000 Meter hoch erstrecken. Benasque besticht durch seinen Charme, seine Häuser aus den Steinen der Umgebung, seine Mischung aus alten und modernen Häusern, die aber ebenfalls im traditionellen Stil gehalten sind. Im ganzen Ort gibt es kostenfreies WiFi. Und im Hotel Ciria ebenso. Diese Selbstverständlichkeit lässt und staunen, während in Deutschland das Thema immer noch eher skeptisch diskutiert wird…
Das Hotel ist ein wahres Beispiel der hoch-aragonesischen Architektur und bewahrt in seinen Balken und Steinwänden edle Materialien des Benasque-Tals. Sein, unter einer Granitkuppel geschützter, offener Kamin, ist von einer runden Holzbank umgeben, und ist eine einzigartiger Ort um lebhafte Unterhaltungen am Feuer zu führen.

Doch schauen wir uns doch mal zuerst das Hotelzimmer an, in dem ich untergebracht war:

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Kochkurs I: 3-Gang-Menü mit Carpaccio, Skrei und Crème Brûlée

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Reisejournalisten kochen zusammen ein Neujahrsmenü: Dieser Kochkurs bringt uns auf ein paar neue, erfrischende Ideen, wie wir schnell, leicht und unkompliziert ein Drei-Gänge-Menü auch daheim für Freunde zaubern können. Wir trafen uns im Flemings Hotel München-Schwabing und kochten zusammen ein Diner aus: Rinder-Carpaccio, Gratiniertem Schrei und einer Creme Brûlée. Hier verrate ich Euch die Rezepte zu diesen drei edlen Gängen.

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Touristische_Runde_Neujahrsessen _Jan_2014_030Wie Ihr an den Bildern erkennt haben wir alle viel Spaß gemeinsam gehabt. Wir haben uns gleich am Anfang auf drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe war für einen Gang zuständig. Innerhalb der Gruppen bekam jeder wiederum seine Teilaufgabe für den jeweiligen Gang. Ich war in der Gruppe für den Hauptgang. Es gab Fisch: Skrei. Wikipedia weiß zum Skrei: „Der (Atlantische) Kabeljau oder Dorsch (Gadus morhua) ist ein Meeresfisch, der in Teilen des Nordatlantiks und des Nordpolarmeers verbreitet ist. Als „Dorsch“ bezeichnet man junge Kabeljaue vor der Geschlechtsreife sowie die in der Ostsee lebenden, kleineren Kabeljaue.“ Für mich war der Skrei bislang eher unbekannt, daher hatte ich mich für diesen Gang gemeldet. Außerdem sind Carpaccio und Crème Brûlée eher gängige Gerichte. Eine Piccaata-Saltimbocca mit Fisch hingegen hatte ich bisher noch nicht gekocht.

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Hans-Werner Rodrian holt sich Tipps beim Küchenchef ab.

Unser Dreigang-Menü bestand aus:

  • Carpaccio vom Argentinischen Rinderfilet, Frühlingszwiebeln, Kichererbsen, Spinatsalat
  • Piccata-Saltimbocca vom Skrei mit Pistou-Risotto, glasierte Rote Beete
  • Vanille-Zitronen Crème Brûlée

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen! (mehr …)

20 Jahre Bib Gourmand Deutschland: Der Guide Michelin für kleinere Budgets

Bib Gourmand Deutschland 2017

Den Guide Michelin kennt jeder. Doch wer kennt den Bib Gourmand? Landauf, landab redet geht es fast immer nur um Sterne oder Punkte, in Österreich auch um die Hauben, wie die Kochmützen dort genannt werden. Doch der kleine Bruder des Guide Michelin, der Bib Gourmand, ist reichlich unbekannt. Dabei gibt es ihn bereits seit 20 Jahren in Deutschland. Im letzten Jahr erschien er zum ersten Mal als eigenständiger Titel. Jetzt hat der Guide Michelin den neuen Bib Gourmand 2017 herausgebracht, der wieder viele exzellente Restaurants in ganz Deutschland mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis präsentiert. Diese Restaurants kann sich jeder leisten, es sind keine Luxus-Gourmettempel.

Im neuen Michelin Bib Gourmand Deutschland 2017 (MICHELIN Hotelführer) findet Ihr sicherlich auch ein Restaurant in Eurer Nähe, das bezahlbar und exzellent ist. Ok, es sei denn, Ihr wohnt in Brandenburg. Dann gibt es nur ein Restaurant in Potsdam. Für den Rest des eigentlich sehr schönen Bundeslandes muss man sich eben doch seine Butterstullen mitnehmen. Aber sonst gibt es in der gesamten Bundesrepublik ausnehmend schöne Restaurants, die einen Besuch wert sind. Der Bib Gourmand Deutschland 2017 stellt auf 288 Seiten alle 472 Restaurants vor, die 2017 die Auszeichnung für sorgfältig zubereitete Speisen zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten. Die Neuauflage des im vergangenen Jahr erstmals vorgestellten Titels kommt am 2.Dezember in den Handel und ist in Deutschland für 17,90 Euro erhältlich, in Österreich für 18,40 Euro.

Bib Gourmand erstmals 1997 im Guide Michelin Deutschland

Das Symbol Bib Gourmand erschien erstmals 1997 im Guide Michelin Deutschland. Die Auszeichnung verspricht „eine frische Küche mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis“ und wird durch das schlemmende Michelin Männchen gekennzeichnet, das gleichzeitig als Namensgeber fungiert. Bereits für 37 Euro lässt sich in deutschen Bib Gourmand- Restaurants ein komplettes Menü, bestehend aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert, genießen.

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Die Auszeichnung im Michelin Bib Gourmand Deutschland 2017 (MICHELIN Hotelführer) war von Anfang an ein Erfolg bei den Lesern. Doch nicht nur bei den Gästen kommt die Empfehlung an, auch bei den Gastronomen ist sie eine erstrebenswerte Auszeichnung, denn sie bringt ihnen zahlreiche Stammgäste.

Zusätzlich zur Preisgestaltung, die das Budget der Gäste im Auge behält, lautet die Grundbedingung für den Bib Gourmand, dass das Essen die Kriterien der Michelin Inspektoren erfüllt: Die Qualität der Produkte muss stimmen, ebenso die Sorgfalt bei der Zubereitung. Hinzu kommen präzise Garzeiten und Techniken, gekonntes Abschmecken und harmonische Verbindung der Aromen.

Markante Zunahme der Bib Gourmand-Adressen

Insgesamt 303 Restaurants erhielten im Premierenjahr einen Bib Gourmand. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der kulinarischen Adressen für den kleineren Geldbeutel beachtlich zu. Für die Ausgabe 2017 des Guide Michelin Bib Gourmand Deutschland zeichneten die Tester 472 Häuser verschiedenster Küchenstile mit dem Prädikat für das „beste Preis-Leistungs-Verhältnis“ aus. Dies entspricht einer Steigerung um 56 Prozent und spiegelt die dynamische Entwicklung der deutschen Gastronomie wider. Insgesamt 60 Restaurants erhalten 2017 den Bib Gourmand neu. Erstmals erhält mit dem „Lucky Leek“ in Berlin ein rein veganes Restaurant die beliebte Auszeichnung.

Mit 148 Adressen finden sich die meisten Bib Gourmand-Restaurants nach wie vor in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern mit 107 Restaurants. Die deutschen Bib Gourmand-Hauptstädte liegen allerdings im Norden: Hamburg mit 17 und Berlin mit 12 ausgezeichneten Häusern.

Die gesamte Liste des Bib Gourmand steht hier zum Download.

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Neue Auszeichnungen im Bib Gourmand Deutschland 2017

Berlin:

  • Berlin: Colette Tim Raue
  • Berlin: Cordobar
  • Berlin: JoLee (nach Redaktionsschluss geschlossen)
  • Berlin: Lucky Leek
  • Berlin: Rutz Weinbar
  • Berlin: Lokal

Baden-Württemberg:

  • Baden-Baden: La Table
  • Donaueschingen: Baader’s Schützen
  • Endingen am Kaiserstuhl: Die Pfarrwirtschaft
  • Feldberg im Schwarzwald: Adler Bärental
  • Freudenstadt: Warteck
  • Gengenbach: Ponyhof
  • Gengenbach: Die Reichsstadt
  • Muggensturm: Lamm
  • Neckargemünd: Christians Bistro
  • Östringen: Güldener Becher
  • Plochingen: Cervus
  • Reichenau (Insel): Ganter Restaurant Mohren
  • Stuttgart: Zur Linde
  • Waldbronn: Schwitzer’s Brasserie
  • Weinheim an der Bergstraße: bistronauten

Bayern:

  • Adelshofen: Zum Falken
  • Freising/Oberding: Kandler
  • Fürth: Weissmanns Krone
  • München: Colette Tim Raue
  • Nonnenhorn: Torkel
  • Oberstdorf: Das Fetzwerk
  • Passau: Weingut
  • Ponholz: Einkehr zur alten Post
  • Rosenheim: Steirer Eck
  • Rottach-Egern/Kreuth: MIZU Sushi-Bar
  • Teisendorf: Bauernstube im Gut Edermann

Bremen:

  • Bremerhaven: PIER 6

Bib Gourmand in Hessen:

  • Birkenau: Drei Birken
  • Usingen: essWebers

Hamburg:

  • Hamburg: Dorfkrug
  • Hamburg: Heimatjuwel
  • Hamburg: Landhaus Flottbek
  • Hamburg: philipps

Mecklenburg-Vorpommern:

  • Neukloster/Nakenstorf: Allesisstgut

Niedersachsen:

  • Gehrden: Berggasthaus Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen:

  • Düsseldorf: Brasserie Stadthaus
  • Düsseldorf: Bistro Fatal
  • Horn-Bad Meinberg: Die Windmühle
  • Köln: Scherz
  • Köln: ZEN Japanese Restaurant
  • Rüthen: Knippschild
  • Solingen: Wipperaue
  • Niederweis: Schloss Niederweis

Rheinland-Pfalz:

  • Remagen: Alte Rebe
  • Trittenheim/Naurath (Wald): Rüssel’s Hasenpfeffer
  • Flensburg/Oevesee: Krugwirtschaft

Schleswig-Holstein:

  • Kiel: Weinstein
  • Kiel/Molfsee: Bärenkrug
  • Lübeck: Villa Mare – Grand 1904
  • Sylt/List: Königshafen
  • Thumby: Schlie Krog

Sachsen:

  • Dresden: Genuss-Atelier
  • Hoyerswerda: Westphalenhof

Thüringen:

  • Nordhausen: Feine Speiseschenke

Den Bib Gourmand könnt Ihr hier kaufen (und ich bekomme ein paar Cent von Amazon):


Falkensteiner Hotel Sonnenalpe: Skiopening der besonderen Art am Kärntner Nassfeld

Falkensteiner Hotel Sonnenalpe

Winter-Wellness und Skiopening am Nassfeld in Kärnten: Das Nassfeld in Kärnten ist vielen Skifahrern bekannt für seine wunderbaren Pisten, seine guten Schneeverhältnisse und die zahlreichen Sonnenstunden, die den Winterurlauber von Anfang Dezember bis Ostern zu einem unvergesslichen Winter- und Skierlebniss entführt. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin war unser Outdoorfreak Jörg Bornmann vor Ort.

Falkensteiner Hotel Sonnenalpe

Mitten in dieser Wintertraumlandschaft liegt das Viersternehotel Sonnenalpe der Falkensteiner Gruppe. Bereits beim Betreten des Hotels fällt einem der familiäre Wohlfühlfaktor auf, den man oftmals bei Kettenhotels schmerzlich vermisst. Egal, ob man es mit den Mitarbeitern am Empfang, der Direktion oder dem Zimmerpersonal zu tun hat, hier schlägt dem Gast eine Woge der Gastfreundschaft entgegen, wie es eigentlich in jedem Hotel selbstverständlich sein sollte, man es als Reisender aber oft vermisst. Kärntner Gastfreundschaft ist hier keine Worthülse aus dem Hotelprospekt, Gastfreundschaft wird im Falkensteiner Hotel Sonnenalpe gelebt. (mehr …)

Belfort: Das leise Lächeln des Löwen

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Das Tor zwischen Burgund und Elsass: Belfort ist eine stolze Stadt, eine unbesiegte Stadt. Nachdem der Ort geographisch eigentlich zum Elsass gehörte, zählt er heute zur Franche-Comté. Und das verdankt er Reichskanzler Otto von Bismarck. Der Ort ist nicht nur geschichtlich bedeutsam. Die Franche-Comté ist die Heimat exzellenter Käse, unbekannterer Weine und einiger französischer Industrieunternehmen. Das bekannteste davon ist sicherlich Peugeot im Städtchen Sochaux. Deutlich kleiner ist der Ort Fesches-le-Châtel. Dafür gehört der Topfproduzent Cristel zur Premiumklasse der Welt. Unsere Co-Autorin Sigrun Lüddecke war für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin vor Ort.

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Früher hatte die Festung Belfort eine große strategische Bedeutung, sie gehörte unter dem deutschen Namen Beffert bis zum Westfälischen Frieden 1648 zum habsburgischen Sundgau und zum Heiligen Römischen Reich und danach erst zu Frankreich.

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Von Berlin buchen wir den Flug bis Basel-Mulhouse-Freiburg, denn das Territoire Belfort befindet sich nur ca. 50 Kilometer südwestlich von Mülhausen und ist mit seinen 609 qm das kleinste Departement Frankreichs. Die Landschaft ist sehr reizvoll, die mit Bergen, Tälern, Gewässern und Wäldern sowie durch Tradition und fremde Einflüsse geprägt ist. Das Gebiet liegt sehr zentral am Fuß der Vogesen und vor den Toren der Schweiz, den Südelsässer Weinbergen und Deutschland und wirkt dennoch etwas verschlafen, was aber nicht negativ ist. Das Département Belfort wiederum gehört zur Region Bourgogne-Franche-Comté, die erst kürzlich aus dem Zusammenschluss der Franche Comte mit dem Burgund entstanden ist.

In den Jahren 1870/71 fand hier eine der wichtigsten und längsten Schlachten des Deutsch-Französischen Krieges statt, in dem die Truppen unter Oberst Denfert-Rochereau 103 Tage lang der preußischen Belagerung widerstanden. Dann aber kam der ausdrückliche Befehl der französischen Regierung, die Festung und Stadt am 16. Februar 1871 den feindlichen Truppen zu übergeben, die teilweise die Festung schleiften. Durch diesen langen, erfolgreichen Widerstand wurde Belfort und seine Zitadelle zum Symbol des französischen Freiheits- und Kampfeswillen. Seine Berühmtheit erlangte sie nach den Krieg, denn im Gegensatz zum Elsass, das an Deutschland abgetreten wurde, blieb Belfort französisch. Dank Otto von Bismarck. Denn Bismarck hatte Respekt vor dem Mut der starken Franzosen in ihrer Festung. Er genehmigte den Abzug der französischen Truppen mit ihren eigenen Waffen. Und beliess das bis dahin elsässische Belfort als Stadt bei Frankreich, während Elsaß-Lothringen heim ins Reich kam.

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Restaurants in München: Délice – La Brasserie: Grossartige genussvolle Gourmandise

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Das besondere Essen für den ganz speziellen Tag: Manchmal möchte man seine traute Zweisamkeit in einem exzellenten Rahmen geniessen, bei grossartigen Speisen, erstklassigen Weinen und einer kleinen, eher privateren Atmosphäre. Wer in München das Gegenteil einer der klassischen Bierschwemmen sucht, dem empfehlen wir Délice – la Brasserie im Sofitel Munich Bayerpost. Hier passt einfach alles: Küche, Koch, Service und das Ambiente sind nahezu eine Garantie für ein grossartiges Erlebnis.

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Das liegt zu allererst an dem Koch: Anton Gschwendtner ist in unseren Augen schon seit einer kleinen Weile ein Kandidat auf einen Michelin-Stern. Seine Küche ist klassisch und kreativ, sie ist konstant auf einem Top-Niveau. Und er scheut es nicht, sich immer wieder mit absoluten Grossmeistern der Branche zu messen – und wohl auch von ihnen zu lernen. In der Reihe „The Link“, die in unregelmässigen Abständen im Sofitel Bayerpost München stattfindet, stehen immer wieder internationale renommierte Köche mit dem „resident chef“ zusammen am Herd. Ein paar Wochen zuvor jedoch „lernte“ Anton Gschwendtner schon deren Handschrift in den jeweiligen anderen Küchen.

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Doch mitnichten ist das „Délice – la Brasserie“ eine Brasserie im herkömmlichen Sinne. Denn ursprünglich bedeutet dieser Name nichts anderes als ein Bräustüberl einer Brauerei. Der Name steht im extrem designorientierten Luxushotel am Münchner Hauptbahnhof vielmehr für die Ungezwungenheit, die Leichtigkeit und die Jugend des Teams in Küche und Service. Sicher soll der Name auch jüngere Gäste anlocken, die sich vielleicht noch nicht in die anderen Gourmettempel der Stadt trauen. Nicht zuletzt sind in München in jüngster Zeit einige so genannten Brasserien entstanden, wie Jossi Loibl hier so schön konstatiert.

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Das Konzept der Délice – la Brasserie ist so simpel wie genial. Die Speisekarte teilt sich auf in „Délice individuelle“ und „Délice classique & rôtisserie“. Bei den individuellen Gerichten kostet jeder Gang 17 Euro. Egal, ob man diesen als Vorspeise oder Hauptgang nehmen möchte. Die Klassiker sind etwas teurer, insbesondere die hervorragenden Steaks. Die Speisekarte ist selbstredend immer frisch, so kann unser Besuch nur einen kleinen Einblick geben in das reichhaltige Repertoire und heute sieht das Menu schon wieder ganz anders aus als bei unserem Besuch. Doch das zeigt die Vielfalt und begründet, warum es sich immer wieder lohnt, zu Anton Gschwendtner zu gehen: Es wird nie langweilig, die Karte bietet immer etwas Neues. Doch die übersichtliche Preisgestaltung macht es eben sehr simpel, sich sein eigenes Menü zu kreieren. Nur ein schneller Business-Lunch? Oder ein aufwändiges Abendmenü mit 7 Gängen? Alles kein Problem, die Küchencrew geht auf alle Wünsche ein. Allergien, Unverträglichkeiten? Das Team versteht es, für die Gäste das Optimum zu zaubern. Sommelier Markus Hirschler tut zudem das seinige, um die besten korrespondierenden Weine aus seinem Weinkeller hervorzuzaubern. Und natürlich ist die Brasserie so flexibel aufgestellt, das viele Weine auch nur glasweise pro Gang erhältlich sind. So wird ein Dinner zum Genuss und nicht zum Zwang ganze Flaschen austrinken zu müssen. (mehr …)

Oktoberfest München: So zünftig feiern Münchens Top-Hotels

Münchens Top-Hotels mandarin oriental oktoberfest bei nacht foto tommy loesch

Viel Holz vor der Hütt’n: Das Mandarin Oriental Hotel München glänzte in den vergangenen Wintern mit einer zünftigen Almhütte oben auf dem Dach des Hotels, direkt neben dem Outdoor-Pool. Das würde auch zur Wiesn passen. So wie sich jeder für das Oktoberfest in Tracht und Schale wirft, putzen sich Münchens Top-Hotels extra fein für die letzten zwei Wochen im September eines jeden Jahres heraus. Münchens Top-Hotels, so denken wir, werden sich doch erst etwas luxuriöses einfallen lassen. Wir haben nachgefragt.

Wenn selbst die Lufthansa sich extra für das Oktoberfest im letzten Jahr herausputzte und das Bordpersonal in Angermaier-Dirndln fliegen liess, dann dürften sich Münchens Top-Hotels doch erst recht besonders fein machen. Unsere Auswahl beschränkten wir auf die folgenden Münchner Fünf-Sterne-Hotels: Bayerischer Hof, Kempinski Hotel Vier Jahreszeiten, Königshof, Le Méridien, Mandarin Oriental, Hotel Palace, Sofitel Bayerpost, The Charles, Westin.

Münchens Top-Hotels mandarin oriental lebkuchenherzenstand foto christian kasper

Die besten und wichtigsten Tipps für die Münchner Wiesn haben wir bereits in unserem Wiesn-Guide zusammengefasst. Dass im Jahr 2016 aus diversen leider notwendigen Sicherheitsaspekten einige Umstände den Besuch des Oktoberfestes nicht gerade erleichtern, können wir verstehen, finden es aber nicht schön. Auch Münchens Top-Hotels haben nicht mehr alle Veranstaltungen am Start, die in den letzten Jahren Tradition geworden sein mögen.

Mit dem Auto kommen Besucher des Oktoberfestes nicht mehr wirklich in die Nähe des Festgeländes auf der Theresienwiese. Die U- und S-Bahnen zu den Haltestellen Theresienwiese und Goetheplatz sind verstopft, genauso wie die Züge nach München. Wir können mittlerweile auch keinem mehr empfehlen, mit dem Fahrrad zur Wiesn zu fahren. Die Polizei führt Alkoholkontrollen durch und zieht zur Wiesn-Zeit konsequent Radler aus dem Verkehr. Mit ein paar Mass Wiesn-Bier liegt man schnell über den erlaubten 0,5 oder 1,6 Promille. Die Folge sind schlimmstenfalls Führerscheinentzug und MPU, landläufig auch als Idiotentest diffamiert. Von Münchens Top-Hotels aus ist mit Sicherheit eine Fahrrad-Rikscha die spektakulärste An- und Abreisemöglichkeit.

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Auch Rucksäcke sollen wir dies Jahr nicht auf die Wiesn mitbringen. Was ist aber, wenn ich mittags einen Termin dort habe und aus dem Büro mit dem Laptop in der Aktentasche bzw. im modernen Rucksack dahin will? Kein Eintritt ins Zelt? Was ist, wenn ich beispielsweise sonntags mittags mit der Familie auf das Oktoberfest möchte und Windeln, Fläschchen etc. für den Nachwuchs in einem bequemen Rucksack tragen möchte? Oder ist die Wickeltasche erlaubt? Kann man da keinen Sprengsatz einbauen? Sind bald auch Kinderwägen verboten? Der Herbst 1977 hat gezeigt, dass auch ein Kinderwagen zu einer tödlichen Falle werden kann…

Schlimmstenfalls gibt es bald für das gesamte Oktoberfestgelände Eintrittskarten, Eintrittsbändchen, wie sie im Hippodrom üblich waren, Sicherheitskontrollen mit Nacktscanner… Nein, das hoffen wir nicht. Das wollen wir nicht. Allerdings kooperieren die meisten von Münchens Top-Hotels mit den Zeltbetreibern, so dass in so manchem Arrangement schon die Bierzelt-Plätze reserviert sind.

Doch je umständlicher der Besuch der Wiesn wird, umso mehr wird in der ganzen Stadt an anderen Orten gefeiert. Warum also nicht mal in die Münchner Hotels reinschauen? Das Oktoberfest schlägt sich auch in diesen Wochen dort nieder. Alles wird bayerisch weiss-blau geschmückt. Der Schweinsbraten ist längst in den Gourmetküchen angekommen. Wie also machen sich Münchens Top-Hotels für das Grossereignis schön? Was ist an Events im Hause geplant?
Oder sucht Ihr lieber einen Ort der Stille in München für ein lauschigeres Tête-à-tête?
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Salzburger Land: Golf goes Concert

Golf goes Concert Elsa Honecker Salzburg
Salzburg im Jubiläumsjahr 2016. Gefeiert wird die 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Dieser Anlass beschert den Golfern ein echtes Zuckerl, das da heisst „Golf goes Concert“.

Was schon längst fällig war hat der Präsident der Salzburger Kulturvereinigung und Club-Präsident des Leading Golf-Courses Gut Altentann Hans Schinwald zusammen mit der künstlerischen Leiterin Elisabeth Fuchs in ein drei-tägiges Programm eingetütet, das im Mai dieses Jahres Premiere hatte: Golf goes Concert. (mehr …)

Beirut: Das Paris des Ostens erlebt seine Renaissance

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Beirut ist zurück! Der Libanon lockt! Die Zedern zeigen zielstrebig den Weg des Landes: nach oben! Die stolze libanesische Zeder ist in der Fahne des kleinen Staates zwischen Syrien und Mittelmeer verewigt. Und so stolz wie dieser Baum aussieht, eben so stolz fühlen sich die Libanesen. Dieses Gefühl ist nicht unbegründet. Denn sie betonen, dass sie keine Araber sind. Sie sind nichts weniger als die Nachfahren der Phönizier, die schon den alten Griechen und Römern das Leben rund um das Mittelmeer erschwert haben. Die Phönizier führen Beirut, das „Paris des Ostens“, dahin, wo es schon früher war. Die Stadt lebt! Ebenso wie die Zedern wachsen die modernen Hochhäuser zielstrebig nach oben. Beirut hat das wohl lebendigste Nachtleben rund um das Mittelmeer.

Wo geht’s hin? Verrückt geworden? – So oder so ähnlich waren die Reaktionen, als ich Familie und Freunden eröffnete, dass mich die nächste Reise nach Beirut, ja genau: in den Libanon führen würde. Herrscht da nicht immer noch Bürgerkrieg? Konflikte mit den Palästinensern, den Israelis, die syrischen Flüchtlinge? Gleichzeitig habe ich schon viel Spannendes, Interessantes, Faszinierendes über den Libanon gelesen, so dass ich die Einladung sehr gerne angenommen habe. Der Bürgerkrieg ist schliesslich schon seit 20 Jahren vorbei. Araber? Das sind die Flüchtlinge aus den Nachbarländern.

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Schon der Anflug auf Beirut ist grossartig. Als Einstimmung hier der Start mit MEA Air Liban von Frankfurt nach Beirut an einem kühlen, regnerischen Herbsttag:

Und wir landeten bei strahlendem Sonnenschein, einem wunderschön blau glänzendem Mittelmeer und angenehmen Temperaturen in Beirut. Die Szenerie an der stark bebauten Küste spricht Bände. Das bergige Hinterland liegt dicht am Mittelmeer. Bauland ist kostbar. Beirut ist eine vibrierende Metropole, in der sich viele Kulturen und Religionen die Hand geben – oder eben auch nicht. Doch diese beeindruckend schöne Lage am Mittelmeer lässt verstehen, warum viele Menschen direkt dort leben möchten.

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Auf meiner Fahrt vom Flughafen zum Hotel erhielt ich bereits einen ersten Eindruck der Stadt. Sie erstickt am Verkehrsstau, öffentliche Verkehrsmittel sind augenscheinlich Mangelware. Die Stadt ist laut, überall wird gebaut, Hochhäuser prägen die Stadt. Eine wirkliche „Altstadt“ bzw. das, was wir Europäer darunter verstehen, habe ich nicht gesehen. Dafür aber beeindruckende, moderne, neue Hochhäuser. Und überall wird versucht, noch höher zu bauen. Der Weg führte uns zum Phoenicia Intercontinental Hotel, das nur von einer Strasse getrennt, fast direkt am Strand liegt. Schon die Zufahrt ist beeindruckend, die Sicherheitsmassnahmen allerdings auch. Das Taxi, das mich zum Hotel fährt, wird mit Spiegeln auf Bomben am Unterboden untersucht – es erinnert mich sehr an die deutsch-deutsche Grenze bei unseren Familienbesuchen in Dresden in den 80ern. Gleich am Entrée des Hotels wird mein Gepäck von einer Sicherheitsschleuse gecheckt, ich laufe durch einen Metallscanner durch. Wie am Flughafen also.
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Evian: So sieht das Team-Quartier von „La Mannschaft“ zur Fußball-Europameisterschaft aus

Lieblingsplatz im Evian Resort
Ein gute halbe Stunde vor den Toren Genfs am Lac Leman, wie die Franzosen ihren Teil des Genfer Sees nennen, liegt das zum Danone-Konzern gehörende Evian Report eingebettet in einen Golfkurs und einen englischen Park. Es ist der Ort wo Jogi Loew mit unserer Nationalelf während der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft 2016 Logis beziehen wird. Für Le Gourmand – Das Geniesser-Magazin hat sich Hanka Paetow schon mal in den Betten von „La Mannschaft“ gewälzt.

Hôtel Royal Evian Resort Entrait

Wer an Evian denkt, denkt automatisch erst einmal an Mineralwasser. Man denkt an Elfen gleiche Size Zero Modells die unablässig an ihren Flaschen nippen und an schräge Pop-Diven wie Beyoncé Giselle Knowles, die Evian-Wasser aus ihrem häuslichen Sumatara-Shower über ihren göttlichen Körper rieseln lassen. So begründete das Mineralwasser den Ruhm des kleinen Ortes Evian am Ufer des Lac Leman. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts trafen sich Schöngeister wie Marcel Proust, gekrönte Häupter wie der Schah von Persien, der Sultan von Sansibar, der Maharadscha von Kapurthala oder die Königin Amelia von Portugal und was sich sonst noch zur Hautevolée zählte, um mit dem Quellwasser aus den Bergen der Auvergne zu kuren.

Sie alle stiegen im heutigen „Hôtel Royal“ ab und vielleicht wäre man bis heute unter sich geblieben, hätte nicht 1908 der findige Flaschenhersteller„BSN“ (heute Teil von Danone) das Potential dieses Wasser genutzt, um seine Flaschen nicht nur leer, sondern auch gefüllt unters Volk zu bringen. So kam es eben anders. Die ganzen Region wurde ein Place to be, das Hotel und Evian les Bains zum Tummelplatz für jeden, der es sich leisten konnte. (mehr …)

Hotel Post Lermoos: Der Kellermeister der Tiroler Zugspitze

Hotel Post Lermoos
Die friedliche Stille trügt. Im Hotel Post Lermoos, dem exklusiven vier Sterne „Alpine Luxury Hotel“, tut sich etwas. Die Inhaberfamilie Dengg frönt zum Abschluss der aufregenden Wintersaison einer wahrhaft lukullischen Tradition, die dem Genuss-Philosophen Epikur zur Ehre gereichen würde.

Alljährlich läuft Markus Saletz, der Juniorchef, – ein hoch-kompetenter Sommelier –, noch einmal zur Hochform auf. Man könnte die letzte Veranstaltung der Wintersaison als „den“ Geheimtipp für Gourmet-Hedonisten, für Gourmands, für anspruchsvolle Gaumenverwöhnte und auch für den eingefleischten Weinfan bezeichnen. Dieses Stelldichein der Genießer ist mehr als eine profane Verkostung, es ist ein Highlight unter den superben Reben-Events. (mehr …)

Via Culinaria: Schnee satt für Feinspitze & Hüttenhocker in Zell am See-Kaprun

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Schneebedeckte Sonnenskihänge säumen die Skiregion Zell am See-Kaprun im Salzburger Land. Co-Autorin Elsa Honecker versäumte es nicht neben den Schwüngen auf der Piste mehrere ausführliche Einkehrschwünge zu geniessen. Nicht nur des Pistenvergnügens wegen sondern eher geniesserisch auf den Spuren der Via Culinaria. Herausgekommen ist eine „kulinarische Hüttenroas“ – ein Geheimtipp für alle Schnee-affinen Gourmets.

I1.MG_3821Ski & Schmankerln gut könnte das Motto der Skiregion Zell am See-Kaprun lauten – besonders in Zeiten des Sonnen-Skilaufs. Dafür angerichtet sind ein azurblauer Himmel, schneeweiße Skihänge auch noch im März, Hütten und Restaurants mit chilligen Terrassen und Lounges und der Duft von allerlei Schmankerln in der eh schon würzigen Bergluft. Zur „Hüttenroas“ mit Einkehrschwung ist hier der Via Culinaria Genussweg für Feinspitze geradezu ein Muss! Denn über 20 Hütten verlocken zum Hinhocken auf der Schmittenhöhe und am Kitzsteinhorn und wohl dem der seine Liftkarte bis dahin schon abgefahren hat. Denn schwer wird es hernach, sich wieder ins Tal aufzumachen. (mehr …)